Die Verbrechen der Psychiatrie

von Bernd Seiffert

1. Einleitung

Die Psychiatrie ist eine reine Ordnungsmacht. Sie stärkt Missstände und Unrecht in der Gesellschaft, indem sie diejenigen, die sich daran nicht anpassen können oder wollen, psychiatrisiert. Durch unangepasstes Denken kann gesellschaftlicher Fortschritt entstehen. Blinde Konformität hingegen ist zerstörend. Das zeigte sich immer in der Geschichte, z.B. im NS-Regime und in der DDR.

Schon immer war die Psychiatrie dazu da, Konformität zu erzwingen. Wer z.B. im 1. Weltkrieg nicht eifrig kämpfte, der wurde mit psychiatrischen „Schocktherapien“ dazu gezwungen.

Schon immer hatte die Psychiatrie „Diagnosen“ für abweichendes Verhalten. Z.B. schwarze Sklaven, die weglaufen wollten, litten laut Psychiatrie an Weglaufsucht, Frauen, die nicht unterwürfig waren, an Hysterie. Auch für Kommunisten, Homosexuelle und Dissidenten erfand die Psychiatrie „Diagnosen“. Das Etikett „psychisch krank“ war und ist immer eine rechtfertigende Redewendung zum Vorteil derer, die sich als „psychisch gesund“ bezeichnen.

Die Psychiatrie verbreitete auch die Ideologie, nach der unzählige Bürger als „erblich minderwertig“ denunziert, zwangssterilisiert und umgebracht wurden. Trauriger Hochpunkt in der Geschichte der Psychiatrie war die Nazizeit. Das Vergasen zur NS – Zeit begann nicht in den Konzentrationslagern, sondern in der Psychiatrie. Die Ideologie, mit der die Nazis die Massenmorde an als „erbkrank“ denunzierten Menschen begangen, war von der Psychiatrie in die Welt gesetzt worden. Sie hatte nun mit Hitler jemanden gefunden, der bereit war, diese Ideologie gnadenlos umzusetzen. Zum Beispiel wurden in der Aktion T4 ca. 100.000 Psychiatrieinsassen und Behinderte ermordet. Die Psychiater tarnten die Massenmorde als notwendigen Akt der Gnade. Sie sprachen z.B. von „Geisteskranken und Schwachsinnigen, die leben ohne zu leben und von diesem Leid erlöst werden müssten“.

Nach dem Krieg gingen die Massenmorde der deutschen Psychiatrie weiter. Bis 1949 durch das systematische Verhungern lassen der Gefangenen. Bis in die 70er Jahre zerschnitt die Psychiatrie vielen Insassen das Gehirn. Der Psychiater Moniz, der die Gehirnschneiderei 1949 erfunden hat, bekam dafür den Medizin – Nobelpreis. Dabei wurde den Opfern der Schädel beidseitig aufgebohrt und durch die Löcher lange Messer durch das Gehirn gestochen, mit denen Teile des Gehirns zerschnitten wurden. Die Opfer wurden dadurch zu Pflegefällen. Auch damals waren die Leute leichtgläubig. Der Gehirnschneider Freeman z.B. hatte hunderte Dankesschreiben von Bürgern, denen er das Gehirn zerschnitten hat und von deren Angehörigen. Er zerschnitt die Gehirne der „Patienten“ im Akkord, wie am Fließband. Weltweit hat die Psychiatrie ca. 1 Million Menschen das Gehirn zerschnitten. In China z.B. wendet die Psychiatrie auch heute noch eine ähnliche Methode häufig an: Sie sticht lange, heiße Eisenspitzen durch die Gehirne der Opfer und verbrennt damit teile des Gehirns. Die Opfer sind dann Pflegefälle. Seit Einführung der Neuroleptika in den 50er Jahren ist die Mortalität in der Psychiatrie stark gestiegen. Basis psychiatrischer Verbrechen war und ist das vorherige Denunzieren der Opfer als „psychisch krank“. Diese Denunziation bedeutete und bedeutet die Einschränkung oder Aberkennung des Status „Mensch“, bzw. der grundlegendsten Menschenrechte.

2. Tödliche Scharlatanie

Jeder kann in eine Krisensituation geraten. Ausgelöst z.B. durch Verlust des Arbeitsplatzes, des Vermögens oder der Gesundheit, Verlust von Partner/in oder Angehörigen, durch Stress, Drogenkonsum oder Mobbing, oder weil man einer Ungerechtigkeit ausgeliefert ist. Das Gefühl der Unzufriedenheit treibt einen dazu, die Lebensbedingungen zum Guten zu ändern.

Die Psychiatrie dagegen behauptet, man müsse sich dann einer psychiatrischen Behandlung unterziehen, um Schlimmeres abzuwenden. Viele fallen auf diese Lüge rein. Sie stellen sich mit Psychopharmaka, bzw. Giften6 ruhig, um die Probleme zu lösen. Die Gifte machen abhängig. Sie zerstören den Körper und verringern die Lebenserwartung drastisch. Sie legen die Aktivitäten im Gehirn lahm und verschleiern so die Ursachen für die Krisensituation. Gleichzeitig redet die Psychiatrie den Opfern ein, die Ursache sei eine „psychische Erkrankung“. Viele glauben das. Die „Diagnose“ wird dadurch zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung1. Die wahre Ursache für die Krisensituation bleibt während dessen bestehen. Ein Teufelskreislauf.

Somatische Krankheiten lassen sich immer durch medizinische Tests nachweisen. Aber es ist auf dem ganzen Globus noch keinem Psychiater oder Psychologen gelungen, für eine seiner behaupteten psychischen „Krankheiten“ auch nur den geringsten tatsächlichen medizinischen Beweis zu erbringen. Alle psychiatrischen „Diagnosen“ entbehren jeglicher wissenschaftlichen Grundlage. Die Seele lässt sich nicht medizinisch diagnostizieren.

Eine Krankheit liegt nur dann vor, wenn sie medizinisch diagnostizierbar ist und zugleich der Patient darunter leidet. Psychische Krankheit ist nicht medizinisch diagnostizierbar und sie wird unabhängig davon, ob der Patient leidet, attestiert. Beide Bedingungen sind nicht erfüllt. Also gibt es psychische Krankheit nicht.

Außerdem wurde mehrfach wissenschaftlich experimentell eindeutig bewiesen, dass die Psychiatrie die angebliche Diagnose „psychisch krank“ völlig unbegründet ausspricht2.

Das System „Psychiatrie“ ist in sich pervers. Während „Verrückte“ z.B. bei den Indianern als Schamanen hoch verehrt werden, bringt die Psychiatrie diese Menschen um. Auch Völker wie die Hunza oder Inuit kennen keine psychische Krankheit. Psychische Krankheit kennt man nur da, wo es eine Psychiatrie gibt, die diese produziert. Das psychiatrische Gift bringt den Stoffwechsel im Gehirn durcheinander und verursacht Abhängigkeit. Das gibt inzwischen auch die Psychiatrie selber zu3. Ein Absetzen des Giftes führt zum kalten Entzug und verursacht Panik, Halluzinationen usw. Die Psychiatrie verursacht also genau das, was sie vorgibt, zu „behandeln“. Durch Gefühle verändert sich der Stoffwechsel im menschlichen Gehirn. Ist man z.B. verliebt, so entsteht mehr Dopamin im Gehirn. Das Gefühl ist die Ursache, der erhöhte Dopaminfluss ist die Wirkung. Die Psychiatrie vertauscht Ursache und Wirkung: Sie versucht, durch chemische Veränderung im Gehirn die Gefühle zu bestimmen. Sie unterstellt den Opfern als Grund für die angebliche psychische Krankheit eine Stoffwechselstörung im Gehirn und verordnet ihnen Gifte. Das hat verheerende Folgen: Die Gifte bringen den Stoffwechsel dauerhaft durcheinander und verursachen Abhängigkeit und Invalidität. Selbst wenn jemand tatsächlich eine Stoffwechselstörung hätte, dann wäre das eine körperliche – und keine psychische Krankheit. So zerstört die Psychiatrie den Stoffwechsel in den Gehirnen der Opfer24.

Die Pharmaindustrie betreibt dazu eine milliardenschwere Propaganda. Sie führt eigene „Studien“ durch, die das Gift hoch loben. Weit über 90 Prozent der Pharmastudien sind industrieabhängig. Es ist bekannt, dass die Pharmaindustrie Medikamentenstudien in der Regel zu Zwecken des Marketings durchführt. Sie fälscht die Durchführung und die Ergebnisse und stellt die ohnehin gefälschten Ergebnisse dann auch noch falsch und unvollständig dar. Die Studien propagieren nachher genau das Gegenteil von dem, was wahr ist. Außerdem besticht die Pharmaindustrie massenhaft Psychiater mit Geld und Geschenken, damit diese möglichst viel Werbung für das Gift machen und möglichst viel davon den Opfern verordnen. Der Rest des Umsatzes geht drauf für das Abschmettern der vielen Schadensersatzforderungen der Opfer und für weitere Methoden der Propaganda. Alles wird korrumpiert: Selbsthilfe, Webseiten, Foren usw. In den USA vervierzigfachten sich von 1986 bis 2004 die Ausgaben für „Antidepressiva“ und Neuroleptika24. In Süddeutschland nahmen zwischen 1999 und 2001 6 % aller Bürger Neuroleptika3.

Die Psychiatrie will seelische Wunden mit Chemie „heilen“. In Deutschland übt sie auch Elektroschock immer häufiger aus. Elektroschocks sind genau so zerstörend wie das Gift. Sie lösen in den Gehirnen der Opfer generalisierte Krampfanfälle, der Epilepsie vergleichbar, aus. Das führt zu Gedächtnisverlust und Zerstörung der Nervenzellen im Gehirn. Egal, ob Elektroschock, Insulinschock, Pharmazie oder Psychochirugie: Die Wirkung besteht in der Zerstörung des Gehirns, mit dem Ziel, dadurch auch das unerwünschte Denken, Handeln und Fühlen zu zerstören.

Wer Psychiater werden will, braucht dafür kein Wissen. Das bewies Gert Postel, der mit Hauptschulabschluss, als Postbote, zum leitenden Oberarzt der Psychiatrie ernannt wurde. Um die Psychiatrie als Schwachsinn zu entlarven, erfand er eine Geisteskrankheit. Diese nahm die Psychiatrie prompt in die internationale Klassifikation ICD10 auf. So überführte Postel die Psychiatrie der reinen Scharlatanie. Die Zahl der Zwangseinweisungen ging in seinem Einzugsgebiet um 86% zurück. Damit bewies Postel, dass die beste Ausbildung zum leitenden Psychiater eine Lehre bei der Post ist.

3. Die Psychiatrie und die UN-Konvention

Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Deutschland zwingend zur sozialen Inklusion. Soziale Inklusion bedeutet kurz gesagt: Das, was früher als Behinderung galt, z.B. Blindheit, gilt jetzt als Besonderheit. Hier ein Beispiel: In einem dunklen Raum können sich Menschen, die sehen können, nicht orientieren. Aber blinde Menschen können sich dort relativ gut orientieren. Hier sind die sehenden Menschen die mit der wahren Behinderung.

In Deutschland gilt seit 26.3.2009 die UN-Behindertenrechtskonvention.

Ein Verstoß gegen sie ist illegall. Laut UN-Konvention gibt es keine Menschen, die behindert sind, sondern nur Menschen, die behindert werden. Zum Beispiel werden Rollstuhlfahrer behindert, wenn beim Einsteigen in den Zug eine Rampe für den Rollstuhl fehlt. Die Behinderung ist also das Fehlen der Rampe. Beim Fehlen der Rampe spricht man von einer Barriere. Deutschland hat die UN-Konvention unterzeichnet und muss deshalb für absolute Barrierefreiheit garantieren.

Ebenfalls illegal sind seit 26.3.2009 spezielle Einrichtungen für behinderte Personengruppen. Zur sozialen Inklusion gehört nämlich die Vielfalt in der Gesellschaft. Eine spezielle Einrichtung stellt eine Separation innerhalb der Gesellschaft dar und ist daher illegal. Außerdem entstehen durch solche Einrichtungen Barrieren in der Gesellschaft.

Zu diesen illegalen Einrichtungen gehören auch die psychiatrischen Einrichtungen. Denn Dort werden Menschen separiert, deren gesamtes soziales Umfeld versagt hat oder fehlte oder sie nicht aufgefangen hat. Zum Beispiel bei Mobbing, Ehekrise und Einsamkeit. Hier ist das Problem mit dem sozialen Umfeld die Barriere. Eine separierende Einrichtung würde die Opfer dieser Barrieren zusammen werfen und damit das Problem von der Existenz der Barrieren weiter stärken. Daher sind psychiatrische Einrichtungen illegal.

Ständig werden mehr und mehr psychiatrische Einrichtungen verlangt und gebaut. Die sozialen Barrieren werden dadurch immer größer. Sie haben katastrophale Auswirkungen: Wenn das komplette soziale Umfeld versagt, fehlt oder einen nicht auffängt, dann kommt man nicht zur Ruhe und man hat Angst. Man kann nachts kaum noch schlafen. Der Schlafentzug wird immer stärker. Nach einer gewissen Zeit kommt es zum Nervenzusammenbruch. Der äußert sich darin, dass man halluziniert und oft auch völlig neben der Spur ist. Jetzt bräuchte man erst recht ein gutes soziales Umfeld, das sich um einen kümmert. Aber das Gegenteil geschieht: Die Psychiatrie denunziert einen aufgrund des Nervenzusammenbruchs als „psychisch krank“. Je mehr Psychiatrie gebaut wird, desto mehr Bürger werden psychiatrisiert24.

4. Totale Entrechtung

Psychiatrische Zwangseinweisungen bedeuten unschuldiges Einkerkern aufgrund von sozialen Barrieren und Behinderungen. Sie stellen daher ein Verbrechen dar4. Die Psychiatrie kann jeden einsperren. Und zwar völlig unschuldig. Es braucht nur ein Arzt oder ein Psychiater behaupten, eine „Selbst – oder Fremdgefährdung“ sei nicht auszuschließen. Das geht auch per „Ferndiagnose“.

Die Behauptung des Psychiaters zweifelt niemand an, denn eine Selbst – oder Fremdgefährdung kann man nie ganz ausschließen. Deshalb kann die Psychiatrie jeden Bürger zwangseiweisen.

Die Zahl der Zwangseinweisungen hat sich in Deutschland in 13 Jahren weit mehr als verdoppelt (über 200.000 / Jahr) und die Zahl der Zwangseinweisungen pro 1000 Bürger variiert extrem zwischen den Bundesländern5.

Mit der Zwangseinweisung werden einem dann automatisch die Menschenrechte aberkannt: Man wird dauerhaft eingesperrt, als „psychisch krank“ denunziert und ans Bett gefesselt. Es wird mit hoch dosierten Psychopharmaka, bzw. Giften6 gefoltert7 und getötet. Widerstand ist normalerweise nicht möglich: Eine richterliche Anhörung findet nicht statt – oder wenn doch, ist eine Verständigung mit dem Gefangenen nicht möglich. Denn er ist mit dem Gift zugedröhnt. Er ist dadurch fast bewegungsunfähig, kann fast nicht denken, sehen oder sprechen. Selbst seinen eigenen Namen kann er meist nicht mehr nennen. Das Recht auf rechtliches Gehör, Wissensgleichheit und genug Zeit zur Vorbereitung auf die Anhörung untergräbt die Psychiatrie so völlig. Der Richter nickt den Vorgang ab. Er ist praktisch nur der Schreibgehilfe des Psychiaters. Auch die Antifolterkonventionen ignoriert die Psychiatrie völlig. Die Gefangenen gelten als hirnkrankes Stück Fleisch und werden gewaltsam durch Infusionen, Tabletten und Spritzen mit Gift zugeknallt. Sehr oft bis zur Bewusstlosigkeit und bis zum Tod. Ende offen. Jegliche Regung interpretiert die Psychiatrie als „diagnosebestätigend“. Alles verhält sich gegen die Gefangenen. Sehr viele der Opfer werden außerdem entmündigt. Sie bleiben nach einer eventuellen Entlassung aus der Gefangenschaft sehr oft für den Rest des Lebens völlig entrechtet: Der Vormund, bzw. Betreuer8 kann dann z.B. jederzeit eine erneute Zwangseinweisung auslösen. Diese bedeutet dauerhafte Vergiftung mit hoch dosierten Psychopharmaka unter Zwang. Die Zahl aller Betreuungen ist in Deutschland auf weit über 1 Million gestiegen.

5. Massenhaftes Foltern

Die Psychiatrie manipuliert die Medien und die Politik mit Lügen. Deshalb gibt es fürsorglich klingende Sondergesetze9, die es der Psychiatrie erlauben, gewaltsam die Gefangenen zu fesseln und ihnen zwangsweise, unter Gewaltanwendung und dauerhaft das Gift in höchster Dosis zu spritzen.

Die Psychiatrie ist ein „Kerkersystem mit Folterregime“ (Michael Foucault). Der Kerker ist getarnt als Klinik, die Folterinstrumente sind getarnt als Medikamente. Ca. 200.000 mal wird jährlich in Deutschland ein Bürger in die Psychiatrie gesperrt5. Zusätzlich werden etwa ebenso viele Bürger dazu genötigt und erpresst, sich „freiwillig“ einweisen zu lassen. Insgesamt landet jährlich eine Million mal ein deutscher Bürger in der Psychiatrie. Dort werden die Bürger dauerhaft durch Infusionsschläuche, Tabletten, Spritzen und Herzvenenkatheder etc. mit Gift voll gepumpt. Wer widerspricht, wird vorher gewaltsam mit dem gesamten Körper fest ans Bett gefesselt. Und zwar für unbestimmte Zeit.

Bei dem Gift handelt es sich um neurotoxische Krampfgifte, bzw. Nervengifte, auch Neuroleptika genannt. Ihre Hauptwirkungen sind Bewegungsstörungen, sowie Muskel – und Körperkrämpfe. Weitere Wirkungen sind Blindheit, Blutdruckverlust, starke Sedierung, Blutbildstörungen, Diabetes, Parkinson, Akathisie, Schiefhals, Delierium, Fieber, Krampfanfälle, Leberschäden, Nierenschäden, Erbrechen, Atemnot, Haarausfall, Herzrasen, Gesichtsschwellung, Kopfschmerzen, zerstörtes Hormonsystem und vieles mehr. Ein Teil dieser Vergiftungserscheinungen tritt immer auf. Das erzeugt ein Gefühl der totalen Ohnmacht und Vernichtung. Es ist, wie ein lebendes Wrack zu sein, wie eine lebendige Leiche. Es ist, als würde man sterben. Wer um sein Leben fleht, wird mit noch höherer Dosis dauerhaft niedergestreckt. Die Traumatisierung ist extrem.

Die Psychiatrie hatte das Gift in den 50er Jahren eingeführt, um die Lobotomie (Gehirnverstümmelung) zu vereinfachen. Es ist erwiesen, dass es mit seiner neurotoxischen Wirkung auch die graue Gehirnsubstanz zerstört. Neuere Studien10 zeigen, dass bei Einnahme jährlich ca. 1 % der Gehirnsubstanz zerstört wird, teilweise auch weit über 1 % pro Jahr. Es lässt sich leicht ausrechnen, wie viel Gehirn z.B. nach 20 Jahren noch übrig ist.

Der Verstand verwandelt sich in Brei und der Wille wird gebrochen.

Wenn die Insassen irgendwann wieder entlassen werden, sind ihre Körper und ihr Gehirnstoffwechsel so zerstört, dass jeder sie für krank und schwer gestört hält. Ein sehr großer Teil der Opfer leidet lebenslang an den körperlichen Folgen der Folter. Zum Beispiel Spätdyskinesien bei teils 59 Prozent der Opfer11. Das sind ständig unwillkürlich auftretende, schmerzhafte Muskelkrämpfe, die irreparabel, also lebenslänglich sind und auch sozial stigmatisieren. Die Psychiatrie interpretiert auch die direkten Folgen der Folter (Gedächtnisverlust, Angst, Krämpfe, Schmerz …) als Symptome angeblicher „psychischer Krankheit“. Absolut alles verhält sich gegen den Insassen. Die Folter verwandelt einen in ein totales Wrack.

Wenn bei den Opfern die Erinnerung an die erlebte Folter hochkommt, werden sie wahnsinnig und landen erneut in den Mühlen der Psychiatrie.

Ziel der Folter ist, dass die Opfer die ihnen unterstellte „psychische Krankheit“ gestehen und sich widerstandslos der psychiatrischen Herrschaft unterwerfen.

6. Massenhaftes Töten Unschuldiger

Jährlich sterben innerhalb der deutschen Psychiatrie ca. 3000 Bürger12. Zusätzlich werden sehr viele vor Eintritt des Todes auf eine somatische Station verlegt, so dass sie in dieser Statistik nicht auftauchen13. Die Zahl ist also in Wirklichkeit wesentlich höher. Grund für die vielen Tode ist hauptsächlich, dass die Psychiatrie die Insassen mit Nervengift foltert.

Im ersten halben Jahr nach dem Psychiatrieaufenthalt ist die Suizidrate um das bis zu 100 fache erhöht14. Grund dafür ist insbesondere die in der Psychiatrie erlebte Folter und Entmenschlichung.

Außerdem sterben viele tausende jährlich nach der psychiatrischen Gefangenschaft an den Folgen der Vergiftung: Das zwangsweise gespritzte Gift macht abhängig wie eine Droge. Ein plötzliches Absetzen des Giftes oder plötzliches Reduzieren der Dosis führt zum kalten Entzug und verursacht z.B. Sinnestäuschungen und Panik. Ein großer Teil der Opfer nimmt das Gift deshalb für den Rest des Lebens.

In der deutschen Psychiatrie stirbt man 6 mal so schnell wie ein Durchschnittsbürger12. Aber auch Behandlung außerhalb der Psychiatrie ist tödlich: Wer von jung an dauerhaft in psychiatrischer Behandlung ist, stirbt im Schnitt ca. 25 Jahre früher15. Das gibt auch die Psychiatrie selber zu3. 25 Jahre kürzere Lebenserwartung bedeutet: Die verbleibende, noch zu erwartende Lebenszeit ist fast halbiert. Das fast halbierte Leben ist eher ein Dahinsiechen und langsames Sterben durch Vergiftung, als ein Leben. Zählt man diese Personen dazu, so sind es weit über 10.000 Bürger, die die Psychiatrie jährlich umbringt. Nach 20 – 30 Jahren sind das ca. eine drittel Million umgebrachte Bürger – allein in Deutschland. Die Einwohnerzahl von Deutschland entspricht ca. 1,1 % der Weltbevölkerung.

7. Ausüben von Gehirnwäsche

Die Psychiatrie ist wie eine Sekte. Sie betreibt Gehirnwäsche, um ihren Opfern das positive Denken auszutreiben. Körperliche Krankheiten kann man medizinisch diagnostizieren. Aber Verhalten, Fehlverhalten und Gefühle kann man freilich nicht medizinisch diagnostizieren: Gefühle sind keine Krankheiten, sondern Gefühle. In der Psychiatrie aber herrschen andere Gesetze: Mit pseudomedizinischen Scheindiagnosen trichtert die Psychiatrie ihren Opfern ein, sie seien „psychisch krank“. Alles, was die Opfer sagen, fühlen und denken, interpretiert die Psychiatrie als Ausdruck schwerster „psychischer Krankheit“. Die Psychiatrie prophezeit einem, dass man den Rest des Lebens unter der angeblichen „psychischen Krankheit“ leiden werde und deshalb intensiv psychiatrisch „behandelt“ werden müsse. Äußert man z.B. den Wunsch, später wieder ins Berufsleben einzusteigen, wertet die Psychiatrie das oft z.B. als „Größenwahn“. Ist man fröhlich, so sind das „manische Schübe“, ist man traurig, so ist das „schwere Depression“, Vorsicht gilt als „paranoider Wahn“, Phantasie als „akute Schizophrenie“. Man kann machen, was man will, absolut alles wertet die Psychiatrie als Ausdruck schwerster „seelischer Krankheit“. In der Psychiatrie gibt es keine Möglichkeit, sich vor dieser Gehirnwäsche zu schützen. So glauben die Meisten mit der Zeit selber daran, „psychisch krank“ zu sein und geben sich auf. Sie nehmen dann auch freiwillig das Gift in hoher Dosis und lassen alles freiwillig über sich ergehen. In dem Glauben, es geschehe zu ihrem eigenen Wohl. Sie lassen sich auch zu Arbeitssklaverei nötigen. Unentgeltliche Arbeit in Vollzeit. Die Psychiatrie bezeichnet das als „Arbeitstherapie“ und redet den Opfern ein, eine Teilnahme daran sei „therapeutisch notwendig“. Die psychiatrische Gehirnwäsche funktioniert nach dem Prinzip der ständigen Widerholung. Dabei spricht die Psychiatrie zynisch von „Krankheitseinsicht“ und „Psychoedukation“.

8. Zerstören der Lebendigkeit

Was macht das Leben lebenswert? Die Emotionen und Gefühle, die Lebendigkeit. Der Zweck der Psychiatrie ist es, genau das nachhaltig zu zerstören. Mit Gift. In der Psychiatrie lässt sich der Prozess genau beobachten: Bei der Zwangseinweisung sind die Opfer lebendig. Sie haben und zeigen Gefühle, teilweise sehr intensiv. Mit Beginn der Folter mit Gift ändert sich das total: Die Gefangenen schlurfen langsam durch die Flure oder sind durch Giftinfusionen chemisch ans Bett gefesselt. Ihre Augen starren ins Leere. Sie sind tot wie lebende Leichen und ihre einstige Lebendigkeit kehrt meist nie mehr zurück. Wer erst einmal eine gewisse Zeit psychiatrisch „behandelt“ wurde, der ist kaputt.

Trotzdem sind die Psychiater meist felsenfest davon überzeugt, sie hätten diese Opfer „geheilt“, denn das völlige nachhaltige Auslöschen des Fühlens und Denkens ist ja Ziel der „Behandlung“. Nicht nur bei diesen Psychiatern, sondern auch bei anderen Verbrechern ist fehlende Schuldeinsicht sehr verbreitet. Bekanntes Beispiel: Die Mörder in den Konzentrationslagern haben sich meist bis zum Schluss eingebildet, ihre Verbrechen seien gut für das Gemeinwohl16.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich Menschen äußerst leicht als Folterknechte instrumentalisieren lassen17.

Zunehmend zerstört die Psychiatrie auch die Lebendigkeit der Kinder: Kinder sind lebhaft. Wenn Eltern oder Erzieher darauf keine Lust haben, dann kommt zunehmend die Psychiatrie ins Spiel, um die Lebendigkeit der Kinder mit Gift zu zerstören. So beginnt die vernichtende Gleichschaltung schon in frühestem Alter. Millionen Kinder fühlen sich dadurch wie Zombies. In den USA sind Heimkinder in bis zu 70 % der Fälle betroffen24. Die Psychiatrie erfindet dafür immer neue Krankheiten (z.B. ADHS). Vor über 60 Jahren hatte sie eine Hand voll Geistes-krankheiten. Jetzt sind es schon über 300. Und sie erfindet ständig neue hinzu18.

9. Verbreiten menschenverachtender Ideologie

Die Psychiatrie ist ein Entmenschlichungssystem. Wer einmal Psychiatrieinsasse war, ist stigmatisiert. Er muss das Geschehene überall geheim halten. Basis dieser Stigmatisierung ist die Behauptung der Psychiatrie, die Opfer seien psychisch krank. Die psychiatrischen Verleumdungsbegriffe (z.B. „Schizophrenie“, „Persönlichkeitsstörung“ usw.) sind Angriffe auf die Persönlichkeit der Opfer. Sie haben eine entmenschlichende Wirkung. Das unterstellen „psychischer Krankheit“ ist nicht vereinbar mit dem Grundgesetz, in dem es heißt, die Würde des Menschen ist unantastbar. Trotzdem praktiziert die Psychiatrie weiter systematisch das Verleumden. So trennt die Psychiatrie die menschliche Familie in zwei Rassen: Die Menschen, die Grundrechte haben – und die angeblich „psychisch Kranken“, denen sie keine Menschenrechte gewährt und denen sie ein persönliches, seelisches Defizit unterstellt. Durch diese Stigmatisierung treibt die Psychiatrie unzählige Menschen in den Suizid.

Wer von der Psychiatrie als „psychisch krank“ verleumdet wurde, dessen Leben kann niemals mehr das werden, was es vorher war. Die als wissenschaftlich fundierte medizinische Diagnose geltende Verleumdung muss das Opfer als erwiesene Wahrheit annehmen und glauben. Wer daran glaubt, „seelisch krank“ zu sein, der fühlt sich auch „seelisch krank“. Ein Teufelskreislauf. So produziert die Psychiatrie schon mit der „Diagnose“ das, was sie vorgibt, zu behandeln.

Hinzu kommt die Verachtung der Gesellschaft gegenüber den Verleumdeten. Als einziger Ausweg werden gesehen der Suizid und andere Formen der Selbstzerstörung wie z.B. Konsum von psychiatrischem Gift.

10. Kriminalisieren der Opfer

Oft behaupten Psychiater, Psychiatrieinsassen seien gefährlicher, als Bürger, die nichts mit der Psychiatrie zu tun haben. Das ist eine Lüge. Auch ehemalige Psychiatrieinsassen sind nicht gefährlicher als andere Bürger. Es ist durch verschiedene Studien eindeutig erwiesen19, dass Psychiatrieerfahrene genau so ungefährlich sind, wie der Durchschnitt der Bevölkerung. Es gibt in Deutschland ca. 4 – 8 Millionen Bürger, die in der stationären Psychiatrie waren. Wenn es sich bei einem Verbrecher um einen Psychiatrieerfahrenen handelt, wird das in den Medien meist betont20, so dass der Eindruck entsteht, es bestünde ein Zusammenhang zwischen Kriminalität und Psychiatrieerfahrung. Dem ist natürlich nicht so. Die Psychiatrie lügt: Sie behauptet, die Insassen seien gefährlich. In Wahrheit psychiatrisiert sie Gewaltopfer, während die Täter frei herumlaufen. Sie projiziert das Böse in die Psychiatrieinsassen, in die angeblich „psychisch Kranken“. Sie opfert diese als Sündenböcke und vernichtet sie mit Gift.

Wer nach einer Straftat vor Gericht kommt und durch ein psychiatrisches Gutachten für „schuldunfähig“ erklärt wird, den erwartet mit ziemlicher Sicherheit eine zeitlich unbeschränkte Einweisung in den psychiatrisch forensischen Hochsicherheitsvollzug und lebenslange hoch dosierte Zwangsmedikation.

Die psychiatrischen Gutachten werden in 97 % der Fälle vom Richter nicht angezweifelt21.

Es ist durch Studien erwiesen, dass die Gutachten in der Regel völlig unzutreffend sind. Beispielsweise bei Tötungsdelikten ist bei 39 Gutachten nur ein Glückstreffer dabei22.

In der Forensik ist nur ein sehr kleiner Bruchteil der Insassen gefährlich: Fahren ohne Fahrerlaubnis reicht z.B. aus, um auf unbestimmte Zeit in die Forensik gesperrt zu werden. Es braucht nur ein Psychiater behaupten, man sei „nicht zurechnungsfähig“. In der Forensik wird man auf unbestimmte Zeit mit Gift vollgeknallt. Man kann oft nicht mal mehr einen Löffel zum Mund führen.

Ladendiebstahl oder ein kleiner Ausraster im Alkoholrausch reicht aus, um für immer in der Forensik zu verschwinden. Nur ein ganz kleiner Bruchteil der Gefangenen ist gefährlich. Die Maßnahmen der Forensik haben mit Kriminalitätsbekämpfung nichts zu tun. In Deutschland stieg seit den 90er Jahren die Zahl der Forensikinsassen von 2400 auf über 11000 an, obwohl gleichzeitig die Kriminalitätsrate zurückging. Außerdem bleiben die Insassen immer länger im Forensikvollzug. Alle drei Jahre soll die Notwendigkeit offiziell überprüft werden, aber die Gutachter übernehmen normalerweise die Sicht des vorherigen Gutachtens, so dass die Insassen weiter im Vollzug bleiben.

Die Gutachter wollen absolut sicherstellen, dass keiner der vielen Probanden jemals wieder rückfällig werden kann. Denn das würde den eigenen Ruf und den der Kollegen zerstören. Für die Tat würde der Gutachter zur Verantwortung gezogen. Deshalb werden die Probanden normalerweise nicht mehr aus dem Foltervollzug entlassen.

Schuldunfähigkeit gibt es nicht, denn jeder Mensch hat im Grunde ein Gewissen. Manche Menschen handeln gewissenlos, sie handeln gegen ihr Gewissen oder betrügen es. Wenn ein Psychiater „Schuldunfähigkeit“ attestiert, dann kann das dazu führen, dass der Proband nicht mehr an die Existenz seiner Schuldfähigkeit und seines Gewissens glaubt. Er fängt dadurch an, gewissenlos zu handeln. Auch die höchste menschliche Autorität weltweit, das UN Hochkommissariat für Menschenrechte sagt: Die Forensik ist illegal und Strafverfahren mit der Feststellung von „Schuldunfähigkeit“ müssen abgeschafft werden23.

Wenn jemand bei einer Straftat mit Drogen zugedröhnt war, ändert das nichts an der Tat. Die Tat ist trotzdem die Gleiche. Dann müssen die Richter prüfen, ob mildernde oder entlastende Umstände vorliegen.

Für Kriminelle braucht man keine Psychiatrie. Die Polizei kann Kriminelle einsperren und die Justiz kann sie verurteilen.

Kriminelle müssen auch nicht „behandelt“ werden, denn Kriminalität ist keine Krankheit, sondern eine Folge von Konflikten und sozialen Missständen. Diese müssen behoben werden. Dann kommt es gar nicht erst zu Kriminalität.

11. Fragen

Was ist, wenn sich jemand umbringen will, muss man den nicht daran hindern? Unbedingt, aber nicht mit Gewalt. Denn damit würde man nur den Wunsch, zu sterben stärken. Und durch Gewalt löst man keine Problemursachen. Übrigens ist Suizid nicht illegal. Wer sich umbringen will, der hat ein Recht darauf, dies zu tun. Was kann man tun, wenn ein Bürger halluzinieret und wie von Sinnen über die Straße vor die Autos läuft?

Wenn man freundlich mit dem Bürger spricht, geht er vielleicht freiwillig zurück in seine Wohnung oder er lässt sich mitnehmen in einen geschützten Bereich. Die Polizei hat verschiedene Möglichkeiten: Sie kann die Straße sperren, den Bürger in Gewahrsam nehmen oder auf Drogen testen. Die Halluzination und Verrücktheit ist meist eine Folge von Schlafentzug. Sie verschwindet nach einer gewissen Zeit der Erholung wieder. Die Polizei kann auch Verwandte oder Freunde des Betroffenen informieren, so dass die sich darum kümmern. Es gibt Unmengen an Möglichkeiten. Gibt es auch etwas Gutes an der Psychiatrie?

Nein, denn die Psychiatrie ist in sich pervers: Sie will soziale und zwischenmenschliche Probleme mit chemischen Giften lösen, mit Nervengift. Durch die Aufnahme von Gift in den Körper werden Probleme nicht gelöst, sondern verstärkt. Psychiatrie ist eine Hauptursache, warum es soziale Probleme gibt. Es müssen die Familien, die Menschlichkeit, das Mitgefühl und das soziale Engagement gestärkt werden. Dann entstehen die Probleme gar nicht erst.

Die psychiatrischen Gifte zerstören den Stoffwechsel im Gehirn und verursachen so Panik, Suizid, Halluzinationen und vieles mehr. Das gilt z.B. auch für Antidepressiva. Auch die neuen atypischen Neuroleptika sind vernichtend. Bei ihnen ist die Todesrate doppelt so hoch, wie bei den alten Neuroleptika24.

Ist die Abschaffung der Psychiatrie nicht ein Kampf gegen Windmühlen?

Nein. In Italien wurde die Psychiatrie 1978 abgeschafft. Der Psychiater Franco Basaglia schaffte es, den Gesetzgeber von der Notwendigkeit zu überzeugen. Auch das 1000 Jährige Reich und die Mauer zwischen West und Ost fanden auf einmal ganz schnell ein Ende. Es kommt auf den Einzelnen an: Ein gutes Ereignis löst weitere gute Ereignisse aus und diese lösen weitere gute Ereignisse aus.

Es gibt sehr viele Psychiatriekunden. Die sind abhängig von den Psychodrogen und glauben nicht, dass für sie ein Leben ohne Psychiatrie jemals möglich sein wird. Was ist mit denen?

Die müssen rehabilitiert, bzw. für psychisch gesund erklärt werden und die Psychiatrie muss für schuldig des Verbrechens gegen die Menschlichkeit erklärt werden. Sie ist schuld an der Drogenabhängigkeit der Opfer. Die Polizei muss die psychiatrischen Verleumdungsakten und die pseudomedizinischen Folterinstrumente als Beweismittel sicherstellen. Alle psychiatrischen Täter müssen zu hohen Schadensersatzleistungen und Wiedergutmachung verurteilt werden. Die Nervenanstalten müssen in Opfergedenkstätten umgewandelt werden. Die früheren Psychiatriekunden müssen in die Mitte der Gesellschaft inkludiert werden.

12. Weitere Informationen

Zum Thema gibt es umfangreiche Literatur von vielen Autoren25. Als Hilfe und Zufluchtsort für Menschen in Krisen und Verrücktheit hat sich insbesondere das Weglaufhaus bewährt. Im krassen Gegensatz zur Psychiatrie gibt es dort weder Zwang, noch Verleumdung. Auch psychiatrisches Gift oder andere Drogen werden dort nach Möglichkeit nicht verwendet. In Berlin wird ein großes Weglaufhaus seit langem sehr erfolgreich betrieben und auch in anderen Städten gibt es derartige Initiativen. Sehr erfolgreich waren auch die antipsychiatrische Soteria nach Loren Mosher und das Projekt Villa 21. Derartige Einrichtungen haben sich im Gegensatz zur Psychiatrie als erfolgreich erwiesen. Um sich vor psychiatrischer Verleumdung, Folter und Entmündigung zu schützen, sollte man eine Patientenverfügung haben26. In Deutschland engagieren sich Verbände von Psychiatrie-Erfahrenen politisch, um der totalen psychiatrischen Entrechtung entgegen zu wirken. Hierzu gehören die Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener, die Irrenoffensive, die IAAPA, der BPE und der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW.

1 Umgekehrter Placeboeffekt (sog. Noceboeffekt): Was man glaubt, empfindet man als Realität

2 Rosenhan – Experiment und umgekehrtes Rosenhan – Experiment mit Scheinpatienten

3 Siehe Memorandum der DGSP. Dem hat sich der Dachverband Gemeindepsychiatrie angeschlossen.

4 UN Hochkommissariat für Menschenrechte 2008, und UN-Konvention (seit 2009 in Deutschland gültig)

5 Bundesministerium der Justiz, Stand 2005, Gesamtzahl 2005: 208.779

6 Neuroleptika, toxisch, führen in der verwendeten Dosis in der Regel zu starker Vergiftung und oft zum Tod.

7 Folter : Das Hinzufügen von starkem Schmerz (durch gewaltsames Vergiften mit Psychopharmaka).

8 Vormund, der Sonderrechte über das Mündel hat. Er wird seit einigen Jahren als „Betreuer“ bezeichnet.

9 Legalisierung von psychiatrischer Gewalt in den Betreuungsgesetzen, durch PsychKG und § 63 StGB.

10 Liebermann et al. 2005, Nancy Andreason 2008, (auch in New York Times und im Lancet erschienen)

11 1991 im Nervenarzt veröffentlichte Studie an behandelten Berlinerinnen

12 Stand 1996 aus dem Statistischen Jahrbuch 1998, danach wurden die Toten nicht mehr erfasst

13 Nachzulesen bei dem Psychiater Asmus Finzen in „Der Patientensuizid“ auf S. 45

14 Haase: Therapie mit Psychopharmaka s.410

15 Joukamaa et al. 2006, Volkmar Aderhold, Memorandum der DGSP, etc. siehe auch http://www.psychrights.org

16 Vgl. Handwörterbuch der Kriminologie von Alexander Elster, Band 5, Kapitel politische Kriminalität

17 Milgram-Experiment, von Burger wiederholt, Stanford-Prison-Experiment, siehe auch Gruppenzwang

18 Vgl. Prof. Thomas Szasz, 28.2.2004 in California.

19 W. Böker und H. Häfner (1973)

20 Z.B. ca. 50% der Berichte zu Psychiatrie in der Bild sind in Zusammenhang mit Kriminalität

21 Engelhard 1995, S. 206

22 Die Weberstudie von 1999

23 Bericht des UN Hochkommssariats von Januar 2009 an die UN Generalversammlung

24 Vgl. Interview mit Robert Whitaker in der Zeitschrift Street Spirit

25 Z.B. Marc Rufer, Thomas Szasz, David Cooper, Robert D. Laing, Franco Basaglia, Fernand Deligny, Peter Lehmann, Peter Breggin, Michael Foucault, Erich Fromm, Alice Miller, etc. Siehe auch: Antipsychiatrieverlag

26 Unter http://www.patverfue.de erhältlich

Dieses Schreiben darf beliebig vervielfältigt, verbreitet und verwendet werden. Ein Text von Bernd Seiffert. Der Autor verstarb am 28. April 2010 durch einen Verkehrsunfall.

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Interfax: Westliche Geheimdienste planen Chemiewaffenangriff in Syrien

Wie die Nachrichtenagentur Interfax am 15. Januar unter Berufung auf eigene Quellen berichtete, sollen bewaffnete Gruppen einen neuen Chemiewaffenangriff in der Region Ma’aret al-Nu’man in der syrischen Provinz Idlib vor.

Laut diesem Bericht, lagern Milizen giftige Substanzen in verschiedenen Depots quer durch die Provinz Idlib sowie in dem nördlichsten Teil der Provinz Lattakia.

Die Quelle betonte, daß die Gruppen Ajnad al-Caucasus, Jaish al-Izza und die Islamische Turkestan-Partei [die alle mit Hayat Tahrir al-Sham in Verbindung stehen] sich auf eine Reihe synchronisierter Chemiewaffenangriffe in den Provinzen Lattakia, Idlib, Aleppo und Hama vorbereiten. Die Milizen sollen planen hierfür Granaten- und Minenwerfer sowie mit toxischem Material bestückte Drohnen zu verwenden.

Aus demselben Bericht geht hervor, daß die Milizen 500 Liter Chemikalien in die in der Deeskalationszone von Idlib gelegenen Regionen Abu al-Duhour und Helfaya verbracht haben.

Die Quelle fügte hinzu, daß im Dezember 2018 etwa 30 Milizionäre in der in Idlib  gelegenen Region Ariha angekommen sind, um mit Giftstoffen bestückte Granaten herzustellen. Diese Milizionäre sollen von ausländischen Geheimdiensten unterstützt worden sein. Eben diese Milizionäre sollen damit beauftragt worden sein Chemiewaffenanschläge gegen Zivilisten zu verüben. Diese im vorher geplanten Vorfälle werden dann benutzt, um die Syrische Armee des Einsatzes chemischer Waffen zu beschuldigen.

RFID Chip – Die Werbekampagne der Medien hat begonnen

Die Systempresse hat nun endgültig damit begonnen Werbung für den RFID Chip zu machen. Na ja gegen Blödheit und Blindheit scheinen halt auch die Journalisten nicht geimpft zu sein.

https://www.kla.tv/index.php?a=showembed&blockid=9836&lang=de

 

Terrorunterstützung: Israel zensiert Jerusalem Post

 

Das israelische Militär zensiert Nachrichtenberichte über Israels Lieferung von Waffen und Zubehör an bewaffnete Gruppen in Syrien. Der Zensor des Militärs hat die Jerusalem Post aufgefordert ihren Artikel, “IDF Confirms: Israel Provided Light-Weapons To Syrian Rebels” (IDF bestätigt: Israel hat leichte Waffen an syrische Rebellen geliefert). Dennoch ist der Bericht, der Details über den Transfer großer Geldsummen sowie Waffen und Munition an Milizen in Süd-Syrien enthält, über Google cache noch abrufbar.

Die von den Milizen erhaltene Unterstützung wurde von Tel Aviv im Rahmen ihrer Operation Good Neighbor geleistet, die Israel als humanitäre Mission dargestellt hat, welche sich auf die Lieferung von “Nahrungsmitteln, Kleidung und Treibstoff” konzentriert.

Dieser Vorfall zeigt erneut, daß sämtliche Behauptungen Israels, daß es nicht in den aktuellen Konflikt in Syrien involviert sei, falsch sind.

Der Chef des französischen Generalstabs, Francois Lecointre, hat am 6. September erklärt, daß das französische Militär bereit ist Syrien erneut anzugreifen, falls in der bevorstehenden Schlacht um Idlib Chemiewaffen eingesetzt werden.

“Wie sind bereit anzugreifen, wenn erneut Chemiewaffen eingesetzt werden,” sagte der Spitzenbeamte des Militärs gegenüber den Medien. “Dies kann auf Nationaler Ebene geschehen, jedoch liegt es in unserem Interesse die Angriffe mit so vielen Partnern wie möglich durchzuführen.”

Am 6. September hat der VS-Verteidigungsminister, James Mattis, erklärt, daß das Pentagon keine Hinweise darauf hat, daß syrische Milizen in der Lage sind Chemiewaffenanschläge zu verüben. Daher werden die VS und ihre Verbündeten, im Falle eines solchen Angriffs, den Vorfall nicht untersuchen. Sie wissen bereits, daß die Regierung in Damaskus der Schuldige sein wird.

Mitglieder des ISIS haben verschiedene Anschläge auf Stellungen der syrischen Armee am Westufer des Euphrats verübt. Laut regierungsnahen und ISIS-nahen Quellen, sind merhere Armeesoldaten und Terroristen bei den Zusammenstößen getötet worden. Allerdings hat der ISIS keine Stellungen erobert.

Quellen vor Ort berichten, daß die Anschläge verübt worden sind, um die Aufmerksamkeit der Armee von der Region um al-Safa und der südlich der Stadt  Deir ez-Zor abzulenken. Eine Quelle aus der 11. Division der Syrisch Arabischen Armee (SAA) hat SouthFront berichtet, daß die Regierungstruppen derzeit ihre Stellungen ringsum die Wüste von Homs umstrukturieren. Das Ziel ist, die Fähigkeit des ISIS beim Verüben von Anschlägen in dieser umkämpften Region einzuschränken.

Laut pro-türkischen Quellen, sind im August insgesamt 170 Mitglieder der Kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in der Türkei sowie in Nord-Syrien und dem Nord-Irak von den Türkischen Streitkräften (TAF) neutralisiert worden. Auch sind sind 253 Menschen im Rahmen ihrer anti-PKK-Operationen in der Türkei von türkisch angeführten Kräften verhaftet worden. 70 von ihnen verbleiben weiterhin in Haft.

Trotz dieser Behauptungen sind die TAF und ihre Stellvertreter nach wie vor nicht in der Lage den Aufstand der YPG in der nordsyrischen Region Afrin niederzuschlagen, die Anfang des Jahres von aus Ankara befehligten Truppen erobert worden ist. YPG-Zellen verüben dort regelmäßig Anschläge auf türkische Truppen.

Quelle: https://southfront.org/syrian-war-report-september-7-2018-israel-censors-news-on-its-support-to-militants-in-syria/

Übersetzung©: wunderhaft

Atommüll oder der Traum der Alchemisten

Während in den Mainstreammedien und den Atomenergiebehörden mehrheitlich noch das Lied von „problematischem Atommmüll“ gesungen wird, ist bereits seit Jahren erwiesen dass riesige Mengen von stark strahlendem „Atommüll“ mit Halbwertszeiten von Millionen oder Milliarden Jahren, die das menschliche Vorstellungsvermögen übersteigen, innert kürzester Zeit, wir sprechen dabei von Tagen und Monaten nicht von Jahren, vollständig verwerten kann.

Durch das Recycling von Atommüll kann aber noch viel mehr gewonnen werden. Es entstehen dabei das Edelgas wie Radon, schwach radioaktives Thorium (das als Energiequelle verwendet werden kann), Uran, Brom, Nickel, Mangan, Quecksilber, Platin Helium, Wasserstoff und sogar Gold. Der Traum der Alchimisten aus der Vergangenheit scheint plötzlich in Reichweite zu sein.

Man könnte meinen dass eine solche Entdeckung die Forscher aller Länder zu emsigster Aktivität antreiben würde. Leider ist dem nicht so, denn einige sehen dadurch ihre Macht und den Profit in Gefahr.

In der Schweiz wurde dazu zum Beispiel laidar festgehalten, dass man weiterhin am Endlagerkonzept festhalte und nicht auf Transmutation setze, da dies technologisch nicht ausgereift sei und es im Wiederspruch zum Atomausstieg stehen würde. Statt Lösungen zu suchen wird also krampfhaft an einem Problem weitergewurstelt das unsere Nachfahren so noch Millionen Jahre lang bedrohen wird.

Wer mehr über die hier erwähnten Methoden und Möglichkeiten zur Beseitigung von radioaktivem „Müll“ herausfinden will, kann unter folgenden Begriffen und Namen viele Informationen finden:

Dr. Yull Brown

Actimedes, mikrobielle Transmutation

Physiker Detlef Scholz

Professor Ruggero Santinelli

Vulkanasche Zeolith

 

Inszenieren die „Weisshelme“ erneut einen Giftgasanschlag in Syrien?

Nach der offensichtlichen Inszenierung eines Chemiewaffeneinsatzes in Ost Goutha scheint alles machbar. Wen kümmert es schon was genau passiert, die USA und ihre Verbündeten haben ja bereits angekündigt direkt nach einem Chemiewaffeneinsatz die syrische Armee anzugreifen, egal wer den Anschlag ausführen wird. Was könnte den bedrängten Terroristen in Idlib also passender kommen als eben genau so ein Anschlag? Wenn die Regierung dies nicht selbst tut, dann muss halt nachgeholfen werden, so scheint die Devise zu lauten. Interessanter Bericht über genau solche Vorbereitungen:

So titelt Sputnik Deutschland:

ISIS töten Drusen in Suwaida um Assad zu erpressen: USA schweigen und unterstützt weiter die Terroristen

Mein Name ist Treka, und heute werden wir uns der Tragödie widmen, die sich kürzlich in der syrischen Stadt, Suwaida, ereignet hat.

Am 25. Juli ist Suwaida von der Terrorgruppe namens ISIS brutal angegriffen worden. Sie ist von der unter der Beobachtung und Kontrolle des Militärs der Vereinigten Staaten stehenden Altan-Wüste aus in die Stadt eingedrungen. Hierbei sind viele Menschen um Leben gekommen. 280 Menschen starben und 180 sind verwundet worden. Es war entsetzlich. Ich meine, Sie können sich nicht vorstellen, was diese Bestien des ISIS getan haben.

Zunächst haben sie Suwaida um 04:00 Uhr in der Frühe angegriffen, als alle Menschen schliefen. Sie haben damit begonnen die Häuser anzugreifen und alle Männer darin zu ermorden. Später haben sie dann Selbstmordattentäter in die Stadt geschickt um Bombenanschläge zu verüben. Vier von ihnen ist dies gelungen und fünf weiter sind gefangen genommen und in der Innenstadt gehängt worden. Mögen all die Seelen dieser Selbstmordattentäter in Frieden ruhen.

Doch das war noch nicht alles.

Dann haben sie, um mit der Syrischen Armee verhandeln zu können, drusische Frauen, junge Mädchen und Kinder entführt, die überhaupt nichts mit dem Syrien-Krieg zu tun gehabt haben. Sie haben sie gezwungen den Hidschab zu tragen und zwangen diese Frau, namens Souad Adeeb Abu Amar, folgende Stellungnahme zu verlesen:

“Wir befinden uns in der Hand des ISIS. Wir verlangen, daß Bashar Assad den Forderungen der islamischen Organisation entspricht, deren Gefangene zu entlassen und die Militäraktion in Yarmouk einzustellen. Wenn Sie ihre Forderungen nicht erfüllen, werden sie uns töten.”

Sie haben es gehört. Sie wollen die Syrische Armee zwingen, die gefangengenommenen ISIS-Kämpfer aus der Gefangenschaft zu entlassen, und sie wollen, daß die Syrische Armee die Angriffe auf ihre Freunde ISIS-Freunde in Yarmouk beendet.

Was hat das also zu bedeuten?

Es bedeutet, daß die Syrische Armee den ISIS angreift. Das bedeutet, daß die Syrische Armee das syrische Volk gegen den ISIS verteidigt. Aber das ist etwas, worüber Sie in den Mainstream Medien niemals ein Wort hören werden.

Ich sage ihnen Folgendes: Wir, die Menschen in Syrien haben alles versucht, um die Welt hierüber zu informieren. Aber, egal wie viel Mühe wir uns hierbei auch geben, fahren sowohl die westlichen Medien als auch die Politiker damit fort die Menschen dort zu belügen. Es ist als kämpften sie um einen Pinocchio-Pokal, als kämpften Sie darum wer am besten lügen kann.

Und die Menschen, die nicht wissen, was in Syrien tatsächlich geschieht, sollten Folgendes wissen: ISIS, Al-Qaida, Jabhat al-Nusra, Jaish al-Islam, Fajlak al-Rahman und die Freie Syrische Armee sind alle islamistische, wahhabitische Terrorgruppen. Auch wenn sie verschiedene Namen tragen, eint sie alle dieselbe wahhabitische Ideologie. Ihr Ziel besteht darin die säkulare syrische Regierung zu stürzen und über alle Menschen, unter Zwang, die Scharia zu verhängen. Und das syrische Volk unterstützt diese Barbaren nicht. Es handelt sich hierbei um dieselben “moderaten Rebellen” und “Freiheitskämpfer”, denen westliche Regierungen Schutz und Unterstützung gewähren.

Sollten diese Terroristen in Syrien erfolgreich sein, wird sich das, was in Suwaida geschehen ist, in jeder syrischen Stadt ereignen, und das ist das Letzte, was wir Syrer wollen. Und würden diese Terrorgruppen nicht von ausländischen Regierungen, wie der von Saudi-Arabien, Katar, Frankreich, England, Amerika und Israel (und sicherlich auch der von Germoney / Anm. d. Übers.), finanziert, hätten sie niemals die Kraft gehabt Syrien seit sieben Jahren fortgesetzt zu zerstören.

Was sich in Suwaida ereignet hat war eine Tragödie, und wir beten alle für die entführten Frauen aus Suwaida. Es ist traurig nicht zu wissen, was diesen Frauen widerfahren ist. Alles was wir wissen ist, daß der ISIS kürzlich vierzehn Fotos der entführten Frauen veröffentlicht hat und wir neulich zwei Frauenleichen in der Nähe des Ortes gefunden haben, an dem sie entführt worden sind, und das 30 Menschen vermißt werden.

Deshalb möchte ich Sie alle darum bitte für Syrien und für die entführten Frauen zu beten. Wir hoffen, daß sie bald heimkehren und ihnen nichts Schlimmes passiert ist.

Wie dem auch sei, möchte ich Euch darum bitten dieses Video zu teilen, damit sich diese Nachrichten verbreiten, weil die Mainstream Medien überhaupt nicht darüber berichten.

Mein Name ist Treka und bitte bitte folgt mir auf meiner neuen Seite, da meine ursprüngliche Seite von einem Mitglied des ISIS gehackt worden ist.

Sehen wir uns also in meinem nächsten Video.

Bis dann.

Von Vanessa Beeley
31. Juli 2018
https://de.southfront.org/treka-spricht-uber-suwaida-den-isis-und-die-medienlugen-uber-syrien/
Quelle: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=dySuSAfnmmw

Skandal um Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin 2016

Schauen Sie sich den Video-Beitrag zum frisch erschienenen Buch eines Insiders der Ermittlungsbehörden an. Schockierende Erkenntnisse zeigen ein Bild, das ausreicht um auch den kleinen Rest des Vertrauens in die Politiker der Bundesregierung und die Staatsanwaltschaft vollständig zum Verschwinden zu bringen. Eine Kriminalgeschichte die Politiker, Geheimdienste und die Bundesstaatsanwaltschaft in einem desaströsen kriminellen Licht zeigt.

„Rettung“ oder die Weisshelm-Lüge?

Israel trumpft gross auf mit der Mitteilung dass in einer humanitären Aktion 800 Weisshelme über die israelische Grenze aus Syrien gerettet wurden. Die Medien sind heute voll davon, jeder übertrifft sich in dieser orchestrierten Propagandaschlacht. Interessanter als das was in den MSM zu lesen ist ist das was eben nicht mitgeteilt wird. Die Weisshelme sind grundsätzlich der Medienarm des Terrornetzwerkes Al Nusra.

O-Ton BILD: »Sie haben unzähligen Menschen das Leben gerettet und brauchen nun selbst Hilfe!

O-Ton tagesschau.de: »In einer ungewöhnlichen Rettungsaktion hat Israel syrische Weißhelme in Sicherheit gebracht. Die Aktion ist auch eine Anerkennung für Helfer, die unter Einsatz ihres Lebens versuchen, Leid zu mindern.«

Während sich Israel kontinuierlich weigert Flüchtlinge aufzunehmen, wird diese Rettung mit Hilfe einer gigantischen Medienkampagne inszeniert und Israel dafür hoch gelobt, obwohl die Terroristen gar nicht in Israel bleiben werden sondern in europäische Staaten geschickt werden. Die Weisshelme gehören erwiesenermassen zu den Terroristen und werden finanziell durch Staaten wie Grossbritannien, den USA, Kanada und Deutschland unterstützt.

Israel wird nach wie vor keinen einzigen Flüchtling aufnehmen.

Die Weißhelme sind wahrlich alles andere als humanitär, sie sind klar politisch auf der Seite der Terroristen angesiedelt. Trotzdem haben bereits unzählige Fake-News wie zum Beispiel der „Giftgasangriff in Ost Ghouta“ den Weg von den Weiusshelmen bis zu den hiesien „Qualitätsmedien“ geschafft und wurden ohne jegliche Distanzwahrung als Fakten veröffentlicht.

Vanessa Beeley und anderen investigativen Journalisten haben das Terrornetzwerk inklusive der Weisshelme schon lange entlarvt und auch belegt, dass diese von den USA finanziert werden.  »Wir sehen, dass eine Organisation (die Weißhelme/MGR) ausgezeichnet wurde, deren Verbindung mit Al-Qaida und Dschebhat al-Nusra schon bewiesen ist« sagte Beeley.

Russland und Syrien erheben immer wieder Vorwürfe, dass die Weisshelme komischerweise immer nur in den Gebieten tätig sind, die von Terroristen unter Kontrolle stehen.

ARD-Lügen über Ost-Ghouta

Quellen:
www.strategic-culture.org/news/2018/02/24/western-lies-about-lies-over-syria-east-ghouta.html

The National.aewww.21stcenturywire.com/2015/10/23/syrias-white-helmets-war-by-way-of-deception-part-1/
www.usaid.gov/political-transition-initiatives/syria www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/11848150/Refugee-crisis-Syria-and-foreign-aid-budget-David-Cameron-in-Parliament-live.html
www.wsws.org/en/articles/2013/04/12/isos-a12.html
www.21stcenturywire.com/2015/10/28/part-ii-syrias-white-helmets-war-by-way-of-deception-moderate-executioners/
www.atlanticcouncil.org/events/webcasts/a-vision-for-the-future-of-syria-a-discussion-with-prime-minister-riad-al-hijab
https://www.bild.de/politik/ausland/syrien/so-lief-die-rettung-der-weisshelme-56397500.bild.html
https://de.sputniknews.com/politik/20170410315265992-weisshelme-fake-beweise/
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20170228314713478-weisse-helme-holen-oscar/
https://www.tagesschau.de/ausland/israel-syrien-151.html

Die Geschichte Bill Browders und der Tod des „Whistleblower“ Magnitski

Der einstige Hedgefonds-Manager, der in Russland reich wurde, stellt sich heute als einer größten Menschenrechtsaktivisten dar und verhindert bislang erfolgreich das Zeigen eines entlarvenden Films

Bill Browder: Bild: Piraya Film AS/ Tore Vollan.

Am 27. Juni 2018 teilte Bill Browder beschwingt in seinem Twitter mit, er habe seine Geschichte über Sergei Magnitski vor einem jungen Berliner Publikum erzählt und alle seien völlig hingerissen gewesen. Als er am Ende ankündigte, dass er sich gleich nach der Rede zum Bundestag begebe, um die Kampagne für ein deutsches Magnitski-Gesetz zu starten, soll das Publikum in tumultartige Standing Ovations ausgebrochen sein.

Wer ist Bill Browder? Welche Geschichte erzählt er erfolgreich seit acht Jahren überall in der Welt? Welches Gesetz lobbyiert er so hartnäckig in verschiedenen Ländern und warum? Wir haben versucht, diese Fragen in einem Film zu beantworten. Wir sind zur Schlussfolgerung gekommen, dass der Fall Browder im Wesentlichen die heutigen gesellschaftlichen Metamorphosen widerspiegelt. Davon handelt es in unserem Film. Aber er wird bislang dem Publikum vorenthalten. Nach den Erkenntnissen unseres Anwalts ist dieser Fall beispiellos.

Tweet vom 27. Juni 2018

Trotz einer redaktionellen und technischen Abnahme hat ARTE eine wichtige investigative Dokumentation kurz vor der geplanten Ausstrahlung am 3. Mai 2016 aus dem Programm gestrichen. Vor dem 27. April 2017 war sogar die Ankündigung auf der ARTE-Webseite mit Filmtrailers im Umlauf. Heute findet man im Internet Archive nur noch die kläglichen Reste davon.

Der Trailer wurde seitdem vom norwegischen Filmfestival „Movies on War“ auf seinem YouTube-Kanal beherbergt. Der deutsche Filmtitel heißt „Der Fall Magnizki“. Wir haben an diesem Film mit den Redakteuren der ZDF/ARTE eng zusammengearbeitet. Einen von ihnen kannte Andrei Nekrasov noch von seiner Arbeit an der Doku-Serie „Lebt wohl, Genossen!“, für die er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Während der Arbeit an dem „Fall Magnizki“ hatten wir mit der ZDF/ARTE-Redaktion weder wesentliche Meinungsverschiedenheit noch irgendwelche politische Spaltung erlebt. Die Redakteurin, die direkt für den Film zuständig war, verlangte sogar, dass Andrei mit seiner Off-Stimme im Film Klartext redete, dass solche eigennützigen Geschichten wie von Browder nicht zum Instrument der internationalen Politik gemacht werden dürfen. Alle müssten beim Namen genannt werden.

Am Ende der deutschen Fernsehversion wird resümiert: „Von der erfundenen Geschichte, dass Magnitsky ein Verbrechen aufgedeckt habe und deshalb umgebracht wurde, ließen sich der Kongress und der Präsident der Vereinigten Staaten, das kanadische Parlament, der Europarat, das Europäische Parlament, der OSZE, zahlreiche NGO, die Medien und viele normale Bürger, einschließlich ich selbst, täuschen.“

Da unser Dokumentarfilm immer noch nicht veröffentlicht werden darf, ist nur Browders Version der Affäre bekannt, die er erfolgreich international weiter verbreitet. Bill Browder war früher ein Hedgefonds-Manager und ist heute laut seinen Angaben einer der größten Menschenrechtsaktivisten der Welt und selbsternannter Staatsfeind Nr. 1 von Putin.

Bill Browder hat Andrei zum ersten Mal seine Geschichte im Interview im Jahr 2010 erzählt, woraufhin er sich entschied, einen Film darüber zu machen. Im Mittelpunkt der Geschichte sollte Sergei Magnitski, Browders Rechtsanwalt, stehen. Browder verwaltete Hermitage Capital, damals einen der größten Investmentfonds in Russland. 2007 durchsuchte die Polizei seine Moskauer Büros. Dafür habe es, so Browder, überhaupt keinen Grund gegeben. Er heuerte deswegen Sergei Magnitski an, den besten Anwalt in der Stadt, um herauszukriegen, was da eigentlich los war. Magnitski habe angeblich alles gründlich untersucht und herausgefunden, dass eben dieselben Polizeibeamten, die an der Razzia beteiligt waren, einen finanziellen Betrug begangen hätten. Mit der Hilfe von den beschlagnahmten Firmenunterlagen sollen sie eine spektakuläre illegale Steuerrückerstattung veranlasst haben. Die russische Steuerbehörde habe den Verbrechern 230 Millionen US-Dollar ohne Weiteres überwiesen. Magnitski habe das aufgedeckt und die Beteiligten angezeigt.

Einen Monat später wurde Magnitski laut Browder von denselben Polizeibeamten verhaftet, die von seiner Anzeige betroffen waren. Im Gefängnis hätten sie jeden Tag versucht, ihn mit Folter zu zwingen, seine Anklageschrift zurückzunehmen. Magnitski soll sich geweigert haben, weswegen er dann am 16. November 2009 in einer Gefängniszelle von acht Bereitschaftspolizisten mit Gummiknüppeln zu Tode geprügelt wurde.

Oft werden wir mit denjenigen ungeduldig, die an diese Geschichte noch heute glauben, aber letztendlich kann man sie verstehen. Anfangs waren wir auch getäuscht. Die Moral von Browders Fabel ist, dass es noch einen Platz für eine furchtlose Ehrlichkeit und ein Heldentum in der kapitalistischen Finanzwelt gibt. Es ist ein großes Versprechen, dass die bedingungslose Tugend doch noch die allgegenwärtige Gier und den Zynismus besiegen könnte.

Browder spricht von Magnitski, der „fast wie ein Gott“ trotz der Folter nicht einknickt. Tatsächlich ist in der Gegenwartsgeschichte keine vergleichbare Figur bekannt, die – wörtlich – „358 Tage lang“ schwer gefoltert wird, ohne nachzugeben.

Leider kommt es in Russland immer noch oft vor, dass die Leute aus fragwürdigen Gründen hinter Gittern geraten können, und zahlreiche Menschenrechtsorganisationen, NGOs, oppositionelle Parteien und Massenmedien sehen es als ihre Aufgabe, der Öffentlichkeit solche Fälle bekannt zu machen. So hat man über Chodorowski, Nadija Sawtschenko, Oleg Senzow und andere berichtet. Was die Whistleblowers aus der Finanzwelt betrifft, sind einige Fälle im Westen bekannt, in denen sie strafrechtlich verfolgt wurden, z. B. Hervé Falciani, Bradley Birkenfeld und Rudolf Elmer. Auch in diesen Fällen war, wie im Magnitski-Fall, von viel Geld die Rede, und man stritt über die Motivation der Whistleblower. Jedenfalls ziehen solche Geschichten immer die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich.

Kein Wunder, dass die Welt vom „Whistleblower“ Magnitski nichts gehört hat, weder zum Zeitpunkt seiner angeblich sensationellen Enthüllung, noch nach seiner Verhaftung, weil Browder erst nach Sergei Magnitskis Tod auf die Idee gekommen ist, ihn zum Whistleblower-Helden zu erklären.

Die angeblich heldenhafte Tat von Sergei Magnitski wurde erst nach seinem Tod bekannt. Browder sagte mir im Interview im Jahr 2010, dass er die Kopie von jeder der 450 Beschwerden automatisch bekommen habe, die Magnitski in der Untersuchungshaft angeblich eingereicht hat. Das bedeutet, Browder müsste eigentlich von der täglichen Tortur ziemlich viel wissen, hat aber damals niemanden davon informiert und nichts unternommen.

Er ist nicht zu den namhaften Menschenrechtsorganisationen gegangen wie Amnesty International oder Human Rights Watch und er hat sich nicht an die im Westen bekannten russischen Organisationen wie Memorial oder die Moskauer Helsinki-Gruppe gewendet. Soja Swetowa, eine prominente russische Menschenrechtsaktivistin, die heute Browder den Rücken deckt, schrieb im Jahr 2014 in ihrem Artikel für das Chodorkowskis Portal „Open Russia“: „Ich wusste nichts von Sergei Magnitski. Auch von Hermitage Capital habe ich davor nichts gehört. Wir besuchten Butyrka auch, (…) aber wir wurden nicht von Magnitskis Anwälten um Hilfe gebeten.“

Die „450 Beschwerden“ von Magnitski wurden nie veröffentlicht. Was der Öffentlichkeit als „Magnitskis Tagebücher“ präsentiert wird, ist ein 44-seitiges handgeschriebenes Dokument, datiert vom 20. September 2009 (ca. 2 Monate vor seinem Tod). Dort führt Magnitski 25 Beschwerden auf, die er in dem Zeitraum vom 26.7. bis 18.9.2009 im Butyrka-Gefängnis eingereicht hat. Er schreibt, dass sie teilweise unbeantwortet blieben, für andere habe er eine Absage erhalten und einem Teil der Beschwerden sei – wenn auch verspätet – abgeholfen worden.

Zum Beispiel verlangte er am 14.8.2009. Medikamente von Verwandten zu erhalten. Die Antwort darauf blieb aus, aber die Medikamente bekam er am 4.9.2009. Den Wasserkocher verlangte er am 26.7.2009 und bekam ihn am 31.7.2009. Das Fernsehgerät und den Kühlschrank verlangte er sechsmal, zweimal die Möglichkeit, irgendwelche Unterlagen zu kopieren, siebenmal die notwendigen Reparaturen in der Zelle durchzuführen. Er stellte einen Antrag, einen Nagelknipser von den Verwandten und die Zivilprozessordnung aus der Gefängnisbibliothek zu bekommen. Der kaputte Löffel, die Tasse und die zerrissene Decke wurden ihm ersetzt, einen Haarschneider hat er auch von den Verwandten bekommen, die Fenster wurden in der Zelle im September repariert. Was er beschreibt, sind zahlreiche Verstöße der Beamten gegen die Regeln, deren Fahrlässigkeit und andere Unannehmlichkeiten in einer russischen U-Haft, aber keine Folter.

Was noch verschwiegen wird, dass Magnitski bis 25. Juli 2009 in einem VIP-Gefängnistrakt Nr. 99/1 der „Matrosskaja Tischina“ untergebracht war, der speziell für „prominente Häftlinge“ vorgesehen ist. Die bekanntesten waren der berühmte Mafiaboss Wjatscheslaw Ivankow mit dem Spitznamen „Japontschik“, die Putschisten von 1991, der Minister für Atomenergie Jewgeni Adamow, der FSB-Oberst Michail Trepaschkin, der ehemalige Oberst des Militärgeheimdienstes Wladimir Kwatschkow, der berühmteste russischen Auftragskiller Alexander Solonik und der Oligarch Michail Chodorkowski.

Es ist seltsam, warum Bill Browder Alarm nicht geschlagen hat, wenn Sergei Magnitski jeden Tag schwer gefoltert wurde. Browder war als ein begnadeter und eifriger Manager der öffentlichen Kommunikation bekannt, der schon immer alle Möglichkeiten auslotete. Im Oktober 2009, elf Monate nach Magnitskis Verhaftung und eineinhalb Jahre nach seiner ersten angeblichen Enthüllung, veröffentlichte Hermitage Capital zum ersten Mal ein Video über einen Steuerdiebstahl in Höhe von 230 Millionen US-Dollar auf YouTube. Die Verhaftung von einem „Anwalt und Buchhalter“ wird nur ganz am Ende flüchtig erwähnt, kein Wort über die Folter, auch nichts über seine angeblich heroische Enthüllung des Steuerdiebstahls.

Lange beachtete ich die Ungereimtheiten in dieser Geschichte nicht. Im Großen und Ganzen spielte der Kampf um die Menschenrechte in Russland, der von solchen Leuten wie Browder effektiv unterstützt und ausgetragen wurde, eine größere Rolle. Allerdings häuften sich die Unstimmigkeiten. Der Hauptwendepunkt war mein letztes Interview mit Browder im März 2015. Damals hatte ich immer noch gehofft, dass er die aufgekommenen Zweifel überzeugend lösen würde.

Wer hat als erster den 230 Millionen USD Steuerbetrug angezeigt? Erstaunlicherweise erinnerte sich Browder vor der laufenden Kamera nicht genau daran, obwohl er Magnitski dafür in der ganzen Welt berühmt gemacht hatte. Was ist passiert? Warum konnte Browder diese konkrete Frage nicht beantworten? Wikipedia, unzählige Medienberichte, eine europäische parlamentarische Untersuchung, westliche Regierungen beharren darauf, dass Magnitski selbstständig das Verbrechen aufgedeckt, gründlich untersucht und dann wagemutig die Anklage gegen die hochrangigen Beamten erhoben hat, wofür er mit seinem Leben bezahlt hat. Das ist Browders Geschichte. Wo sind aber die Unterlagen, die Magnitskis Untersuchungen und Aufklärungen dokumentieren und bekunden? Wo ist seine Strafanzeige mit all den ausführlichen Details und Belegen, wie und was er genau aufgedeckt hat?

Die Strafanzeige existiert nicht. Es gibt keine Unterlagen. Es gibt keinen einzigen Beweis, dass Magnitski irgendein Verbrechen untersucht hat. Browder hat der Öffentlichkeit im Grunde auch nichts vorgelegt außer zwei „Aussagen“ von Magnitski vom 5. Juni und 7. Oktober 2008, auf die er immer wieder verweist.

Eben diese zwei Dokumente ließen bei mir Bedenken an der Glaubwürdigkeit der Geschichte aufkommen. In Wirklichkeit sind sie die Verhörprotokolle von Sergei Magnitski im Rahmen einer Polizeiermittlung. Ich fragte Browder im letzten Interview, ob er bestätigen kann, was er in seinem Buch „Red Notice“ (damals gerade frisch erschienen) erzählte, nämlich dass Magnitski selbst einen Termin für die Anzeige bei der Polizei gemacht hat und nicht von der Polizei vorgeladen wurde. Browder begann zu stottern, er könne sich nicht mehr erinnern, auf wessen Geheiß Magnitski vor dem Ermittler erschienen sei und wann und wer im Juni, Oktober oder doch Juli 2008 eine Anzeige erstattet habe. Ich schloss damals aber nicht aus, dass es andere direkte Beweise von Magnitskis Enthüllungen geben könne. Aber Browder sprach notorisch nur von diesen zwei „Aussagen“.

Ich fand im Verhörprotokoll vom 7. Oktober 2008 nicht einmal die Namen der Polizeibeamten. Am 5. Juni 2008 finden sich viele Namen, darunter von Browders Kollegen und auch von Kuznetsow und Karpow, aber keine Erwähnung eines Steuerbetrugs. Auf meine Beharrlichkeit reagierte Bill Browder mit einer richterlichen Zuversicht: „Jeder, der behauptet, dass Sergei Magnitski vor seiner Verhaftung nicht das Verbrechen aufgedeckt hat, versucht nur, die Rolle der russischen Regierung weißzuwaschen.“ Und oben drauf kam noch eine Warnung, wenn nicht Drohung, ich solle nun „wirklich vorsichtig sein“, den Status von Sergei Magnitski als Whistleblower anzuzweifeln.

Die so genannten „Aussagen“ vom 5. Juni und 7. Oktober 2008 stehen im Mittelpunkt des Magnitski-Falls und meines Streits mit dem westlichen politischen Establishment und den Medien. Die unvoreingenommene Lektüre dieser Vernehmungsprotokolle offenbart, dass Magnitski keinen Steuerbetrug aufgedeckt und niemanden darin beschuldigt hat. Sein Tonfall im Protokoll kann einem teilweise vorwurfsvoll erscheinen. Das lässt sich erklären: Magnitski weiß, dass er unter Verdacht steht und verteidigt sich. Wir zeigen in unserem Film, in welchem Zusammenhang diese Verhörprotokolle entstanden sind und was alles Browder der Öffentlichkeit verschweigt.

Zwei Jahre haben wir für unsere Recherche gebraucht, um diesen Zusammenhang herzustellen. Daraus ist ein zweistündiger Film entstanden, in dem wir versuchen, den komplizierten Magnitski-Fall verständlich zu erklären. Die meisten von unseren Gegnern machen sich viel leichter, indem sie sich einfach von Browders Powerpoint-Präsentation in die „richtige“ Richtung leiten lassen.

Am 5. Juni 2008 wurde Magnitski nicht zum ersten Mal zur Vernehmung vorgeladen. Als Steuerberater und Buchhalter, der sich auf die Steueroptimierung für ausländische Investoren spezialisierte, war er für Browders Briefkastenfirmen in Kalmückien, damals eine Steueroase in Russland, zuständig und war der Ermittlung bereits seit 2004 bekannt. Er stand unter Verdacht, Steuerbegünstigungen missbraucht zu haben und in die Steuerhinterziehung verwickelt zu sein. Magnitski gestand im Verhör von 2006 (SCREENSHOTS einfügen[1], dass er sogar „wahrscheinlich“ Geschäftsführer der Briefkastenfirma „Saturn Investments“ war, die im Verdacht einer Steuerhinterziehung stand. Vor ihm war Bill Browder höchstpersönlich der Geschäftsführer von „Saturn Investments“ sowie der anderen Briefkastenfirma namens „Dalnaya Step“, die 2004 die Insolvenz beantragt hat, während sie dem Staat noch die Steuergelder schuldete. Gegen Browder und Magnitski wurde in diesem Fall strafrechtlich ermittelt. Browder wurde 2013 in absentia verurteilt, das Verfahren gegen Magnitski wurde eingestellt. Die angebliche posthume Verurteilung von Sergei Magnitski ist auch eine von vielen Browders Erfindungen.

Magnitski wurde außerdem wegen der Steuerhinterziehung bei „Kamea“, einer weiteren Firma Browders zweimal in 2007 vorgeladen. Aus den zahlreichen polizeilichen Vorladungen von Magnitski erwähnt Browder nur die vom 5. Juni und 7. Oktober 2008 und bezeichnet sie als Whistleblower-Enthüllungen.

In Wirklichkeit versuchte Magnitski am 5. Juni und 7. Oktober 2008 die direkten Antworten auf die konkreten Fragen der Ermittlung zu umgehen. Er macht unklare, ausschweifende und oft irreführende Aussagen. Das wird sofort ersichtlich, wenn man die Lücken in Browders Geschichte ergänzt. Meine Gegner machen sich die Kompilation der Zitate aus beiden Dokumenten nach Browders Powerpoint-Vorlage zurecht und begleiten damit Browder in den Feldzug. Ich habe dazu meine Stellungnahme im US-Kongress abgegeben.

In unserem ersten Interview beschreibt Browder die post-sowjetische Privatisierung als eine „Win-win-Situation“: Der Staat gab an alle „die Aktien von allen kommunistischen Staatsbetrieben kostenlos“ ab. Jeder konnte damit viel Geld machen, behauptet Browder. Als er persönlich Mitte der Nullerjahre die Schwierigkeiten mit den russischen Steuerfahndern zu spüren bekam und keinen Superprofit mehr machen konnte, war plötzlich Schluss mit dem guten russischen Kapitalismus. Seitdem ist nach Browder die Ära der totalen Korruption und Menschenrechtsverletzung in Russland eingebrochen.

Für die meisten Russen war das Gerangel um das kommunistische Eigentum ein „gelenkter Bürgerkrieg“, der vom Internationalen Währungsfonds, den Chicago Boys aus Harvard, von Goldman Sachs u.a. gesteuert wurde. Die Mehrheit der Bevölkerung war der Verlierer im Kampf um das kommunistische Eigentum. Sicherlich war Magnitski Opfer einer unverzeihlichen ärztlichen Fahrlässigkeit und des russischen Strafvollzugssystems, er ist aber auch dem post-sowjetischen Goldrausch der Privatisierung zum Opfer gefallen, an dem sich Browder und seine ausländischen Investoren bereicherten.

Browder und seine Helfer steuern die Magnitski-Geschichte sehr gekonnt mithilfe von Power-Point-Präsentationen, die er ständig dem Ereignisablauf anpasst und dann über verschiedene Kanäle an seine Verbündeten und Ahnungslosen verbreitet. Auch wie er erfolgreich die Pressemitteilungen als Kampfmittel einsetzt, sagt viel auch über die heutigen Medien aus, die leicht manipuliert werden, da sie die Informationen unüberprüft durch Copy and Paste weiterverbreiten.

Nach der geplatzten Premiere im Europäischen Parlament am 27. April 2016 und der darauf folgenden vorübergehenden Absetzung des Films vom ARTE-Programm am 3. Mai 2016 hat Bill Browder zwei Pressemitteilungen veröffentlicht: am 9. Mai 2016, dass der französische Sender ARTE angeblich Browder offiziell darüber informiert hat, dass der „Anti-Magnitski Propagandafilm“ auf keinen Fall und unter keinen Umständen jemals gezeigt wird. („ARTE has since cancelled the show scheduled for release on 3 May 2016 and officially informed that they had no intention to show it at any point in the future“), und am Pfingstmontag, den 16. Mai 2016 am frühen Morgen, dass jetzt auch der deutsche TV-Sender ZDF gerade eben Browder verbindlich bestätigt hat, dass der Film nicht gezeigt wird („ZDF has now formally confirmed its commitment to not broadcast Nekrasov’s film“).

Keine Verweise auf die offiziellen Stellungnahmen von ZDF/ARTE oder Dokumente, keine Links, wie üblich keine Nachweise. Unser Produzent Torstein Grude wusste davon nichts, da er keine offizielle Benachrichtigung von ZDF/ARTE bekommen hat. Der Sender schwieg wie ein Grab und reagierte nicht auf die Presseberichte, die mit dem Verweis auf Browder diese Nachricht verbreiteten. Erst auf unsere Nachfrage antwortete der zuständige Redakteur per Email: „Solange die juristische Prüfung andauert, besteht weder Anlass noch Notwendigkeit weitere Stellungnahmen abzugeben.“

Nach der Veröffentlichung der zweiten Pressemitteilung haben wir vom Redakteur nur die automatische Antwort bekommen: „Ich bin momentan nicht im Büro erreichbar. Bitte wenden Sie sich in dringenden Fällen an meine Mitarbeiterin.“ Ob Browder lügt oder er doch mit ZDF/ARTE hinter unserem Rücken kommuniziert hat, muss dahingestellt bleiben. Wir gingen damals davon aus, dass ZDF/ARTE mit uns zusammen die Pressefreiheit verfechten würde, dass wir gemeinsam Widerstand leisten. Das ist nicht passiert: ZDF/ARTE hat sich komplett zurückgezogen und setzte uns der massiven Attacke aus.

Am 13. Mai 2016 hat die FAZ ein Interview mit Andrei Nekrasov veröffentlicht. Unverzüglich danach erschien ein Artikel von Kerstin Holm, in dem sie Nekrasov an den Pranger stellt. Es sei hinterhältig, die „gut dokumentierte Geschichte“ von Browder als eine Fiktion hinzustellen, wogegen es doch alles schon nachgewiesen worden sei. Sie verwies auf die „Nowaja Gazeta“, die bekanntlich eng mit Browder zusammenarbeitet.

Bernd Fabritius – damals erster stellvertretender Vorsitzender des Rechts- und Menschenrechtsausschusses der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und CSU-Bundestagsabgeordneter – antwortete am 24.6.2016 auf seiner Webseite „auf die Desinformationskampagne gegen den Bericht der Parlamentarischen Versammlung zum Fall Sergej Magnitzki“, wo er mich der „Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen“ beschuldigt und sich bei der Redaktion von ARTE und dem ZDF bedankt, dass der Film aus dem Programm genommen wurde.

„Eindeutiger Fall: Nekrasov wird Propaganda vorgeworfen.“ Das schrieb am 27. Mai 2016 die FAZ auf Twitter zum Artikel von Michael Hanfeld (verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“), in dem er sich auf die Grünen-Politikerin Marieluise Beck, Bernd Fabritius und Bill Browder bezieht, die allesamt behaupten, der Film wäre „eklatant wahrheitswidrig“. Die Berichterstatter des Europarats hätten unabhängig von Browders Quellen gearbeitet und die dem Europarat vorliegende Vernehmungsprotokolle würden die Wahrheit belegen und die Polizisten belasten (gemeint sind die berüchtigten Verhörprotokolle vom 5. Juni und 7. Oktober 2008, die Browder dem Europarat zur Verfügung gestellt hat).

Am 17.6.2016 erschien in der FAZ ein Artikel von Andreas Gross, der als Sonderberichterstatter den Fall Magnitski im Auftrag der Parlamentarischen Versammlung des Europarats „umfangreich und unabhängig“ untersucht und im November 2013 einen Bericht veröffentlicht hat. Gross schreibt, ich hätte ihn beim Interview manipuliert, als ich ihm Dokumente in russischer Sprache vor die Nase gehalten habe, die ich als Vernehmungsprotokolle von Magnitski bezeichnete, und ihm dann unvorbereitet Detailfragen gestellt habe, die er nach so langer Zeit nicht ohne weiteres unmittelbar beantworten konnte.

Er sagt vor der Kamera klipp und klar, dass sowohl die Schlüsseldokumente, wie z.B. Magnitskis Verhörprotokolle, die Browder für die detaillierte Anzeigeerstattung ausgibt, als auch ihre englische Übersetzung von Browder zur Verfügung gestellt wurden.

Andreas Gross: The documents we’ve got … these kind of documents all come from Browder’s sources.

We always had to use the translations of the Browder’s office because I don’t read, understand Russian myself.

Andreas Gross, Zitat aus dem Film

Ich hatte den Eindruck, dass er selbst diese englischen Übersetzungen nicht ausführlich gelesen hat, da er vom Inhalt nicht mehr wusste als das, was in der kurzen Zusammenfassung auf Browders Webseite stand, nämlich, dass Magnitski am 5. Juni und 7. Oktober 2008 die Polizeibeamten Karpow und Kuznetsow des Firmendiebstahls und der illegalen Steuerrückerstattung beschuldigt. Ich habe diese Verhörprotokolle ein dutzend Mal gelesen, gründlich studiert und fand nicht auch nur annähernd, dass es sich dabei um eine Anzeige eines angeblich von Magnitski aufgedeсkten Verbrechens handelt, in der er die Polizeibeamten belasten würde.

Um Herrn Gross auf die Sprünge zu helfen, habe ich ihm den tatsächlichen Inhalt dieser Dokumente wiedergegeben. Er konnte trotzdem nicht mehr dazu sagen: „I can’t help with this detail but perhaps you can call Günter Schirmer.“ Günter Schirmer, Sekretär des Rechtsausschusses der Parlamentarischen Versammlung, „ein sehr erfahrener deutscher Richter“, wie ihn Marieluise Beck uns empfohlen hat, hat diesen Bericht mitverfasst.

The point is that he is a right wing German, very tough and he has no mercy to any Russian. He has a very clear … But you have to ask him such details but perhaps … I’m not sure if he knows them. I think the team of Browder in London would be the most qualified to answer about this two documents.

Andreas Gross

Leider wollte Herr Schirmer kein Interview geben.

In den 2017 geleakten Emails kann man nachlesen, wie es hektisch zuging, nachdem die Filmpremiere im Europäischen Parlament angekündigt wurde. So ließ Günter Schirmer dringend die Übersetzung der beiden Dokumente vom 5. Juni und 7. Oktober 2008 überprüfen. Die ukrainische Mitarbeiterin schreibt: „Indeed names of (…) A.K. Kuznetsov and an investigator P.A. Karpov are mentioned in the witness interrogation record from 05.06.2008, to be precise: Kuznetov’s name is mentioned 14 times, Kaprov’s – 13 times.“

Darauf schrieb Herr Schirmer an Andreas Gross und Bill Browder in cc triumphierend:

Magnitsky did indeed incriminate Kuznetsov as well as Karpov in his first deposition, on 5 June, to which he made reference again on 7 October.Günter Schirmer

Als erfahrener Richter sollte Herr Schirmer den Unterschied zwischen einer „Namenserwähnung“, wie seine ukrainische Mitarbeiterin schrieb, und einer „Beschuldigung“ wissen. Magnitski hat während der Vernehmung am 5. Juni 2008 viele Namen erwähnt, auch die von Browders Kollegen Ivan Cherkasov (10 mal), Vadim Kleiner (8 mal), Eduard Сhairetdinow (6 mal) und Browders Scheindirektoren Paul Wrench (11 mal) sowie Martin Wilson (12) u.a. Den Steuerdiebstahl in Höhe von 230 Millionen erwähnt er gar nicht. Magnitski zeigt die Polizeibeamte Karpow und Kuznetsow wegen des Steuerbetrugs weder im Dokument vom 5. Juni noch vom 7. Oktober 2008 an, während im Verhörprotokoll am 7. Oktober nicht einmal ihre Namen vorkommen.

Es fällt äußerst schwer zu glauben, dass solche manipulative Verwechslung von Begriffen unabsichtlich war. Ich habe den Bericht der Parlamentarischen Versammlung des Europarats genau studiert, der sich als befangen (biased) und unvollständig offenbarte. In diesem „unabhängigen“ Bericht übernimmt Andreas Gross seine Argumentation komplett von Browder, dessen Team den Sonderberichterstatter beriet und ihn mit den notwendigen Dokumenten versorgte.

Weiterlesen: https://www.heise.de/tp/features/Bill-Browder-und-seine-Geschichte-vom-Tod-des-angeblichen-Whistleblowers-Magnitski-4108672.html

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