RFID Chip – Die Werbekampagne der Medien hat begonnen

Die Systempresse hat nun endgültig damit begonnen Werbung für den RFID Chip zu machen. Na ja gegen Blödheit und Blindheit scheinen halt auch die Journalisten nicht geimpft zu sein.

https://www.kla.tv/index.php?a=showembed&blockid=9836&lang=de

 

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Terrorunterstützung: Israel zensiert Jerusalem Post

 

Das israelische Militär zensiert Nachrichtenberichte über Israels Lieferung von Waffen und Zubehör an bewaffnete Gruppen in Syrien. Der Zensor des Militärs hat die Jerusalem Post aufgefordert ihren Artikel, “IDF Confirms: Israel Provided Light-Weapons To Syrian Rebels” (IDF bestätigt: Israel hat leichte Waffen an syrische Rebellen geliefert). Dennoch ist der Bericht, der Details über den Transfer großer Geldsummen sowie Waffen und Munition an Milizen in Süd-Syrien enthält, über Google cache noch abrufbar.

Die von den Milizen erhaltene Unterstützung wurde von Tel Aviv im Rahmen ihrer Operation Good Neighbor geleistet, die Israel als humanitäre Mission dargestellt hat, welche sich auf die Lieferung von “Nahrungsmitteln, Kleidung und Treibstoff” konzentriert.

Dieser Vorfall zeigt erneut, daß sämtliche Behauptungen Israels, daß es nicht in den aktuellen Konflikt in Syrien involviert sei, falsch sind.

Der Chef des französischen Generalstabs, Francois Lecointre, hat am 6. September erklärt, daß das französische Militär bereit ist Syrien erneut anzugreifen, falls in der bevorstehenden Schlacht um Idlib Chemiewaffen eingesetzt werden.

“Wie sind bereit anzugreifen, wenn erneut Chemiewaffen eingesetzt werden,” sagte der Spitzenbeamte des Militärs gegenüber den Medien. “Dies kann auf Nationaler Ebene geschehen, jedoch liegt es in unserem Interesse die Angriffe mit so vielen Partnern wie möglich durchzuführen.”

Am 6. September hat der VS-Verteidigungsminister, James Mattis, erklärt, daß das Pentagon keine Hinweise darauf hat, daß syrische Milizen in der Lage sind Chemiewaffenanschläge zu verüben. Daher werden die VS und ihre Verbündeten, im Falle eines solchen Angriffs, den Vorfall nicht untersuchen. Sie wissen bereits, daß die Regierung in Damaskus der Schuldige sein wird.

Mitglieder des ISIS haben verschiedene Anschläge auf Stellungen der syrischen Armee am Westufer des Euphrats verübt. Laut regierungsnahen und ISIS-nahen Quellen, sind merhere Armeesoldaten und Terroristen bei den Zusammenstößen getötet worden. Allerdings hat der ISIS keine Stellungen erobert.

Quellen vor Ort berichten, daß die Anschläge verübt worden sind, um die Aufmerksamkeit der Armee von der Region um al-Safa und der südlich der Stadt  Deir ez-Zor abzulenken. Eine Quelle aus der 11. Division der Syrisch Arabischen Armee (SAA) hat SouthFront berichtet, daß die Regierungstruppen derzeit ihre Stellungen ringsum die Wüste von Homs umstrukturieren. Das Ziel ist, die Fähigkeit des ISIS beim Verüben von Anschlägen in dieser umkämpften Region einzuschränken.

Laut pro-türkischen Quellen, sind im August insgesamt 170 Mitglieder der Kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in der Türkei sowie in Nord-Syrien und dem Nord-Irak von den Türkischen Streitkräften (TAF) neutralisiert worden. Auch sind sind 253 Menschen im Rahmen ihrer anti-PKK-Operationen in der Türkei von türkisch angeführten Kräften verhaftet worden. 70 von ihnen verbleiben weiterhin in Haft.

Trotz dieser Behauptungen sind die TAF und ihre Stellvertreter nach wie vor nicht in der Lage den Aufstand der YPG in der nordsyrischen Region Afrin niederzuschlagen, die Anfang des Jahres von aus Ankara befehligten Truppen erobert worden ist. YPG-Zellen verüben dort regelmäßig Anschläge auf türkische Truppen.

Quelle: https://southfront.org/syrian-war-report-september-7-2018-israel-censors-news-on-its-support-to-militants-in-syria/

Übersetzung©: wunderhaft

Atommüll oder der Traum der Alchemisten

Während in den Mainstreammedien und den Atomenergiebehörden mehrheitlich noch das Lied von „problematischem Atommmüll“ gesungen wird, ist bereits seit Jahren erwiesen dass riesige Mengen von stark strahlendem „Atommüll“ mit Halbwertszeiten von Millionen oder Milliarden Jahren, die das menschliche Vorstellungsvermögen übersteigen, innert kürzester Zeit, wir sprechen dabei von Tagen und Monaten nicht von Jahren, vollständig verwerten kann.

Durch das Recycling von Atommüll kann aber noch viel mehr gewonnen werden. Es entstehen dabei das Edelgas wie Radon, schwach radioaktives Thorium (das als Energiequelle verwendet werden kann), Uran, Brom, Nickel, Mangan, Quecksilber, Platin Helium, Wasserstoff und sogar Gold. Der Traum der Alchimisten aus der Vergangenheit scheint plötzlich in Reichweite zu sein.

Man könnte meinen dass eine solche Entdeckung die Forscher aller Länder zu emsigster Aktivität antreiben würde. Leider ist dem nicht so, denn einige sehen dadurch ihre Macht und den Profit in Gefahr.

In der Schweiz wurde dazu zum Beispiel laidar festgehalten, dass man weiterhin am Endlagerkonzept festhalte und nicht auf Transmutation setze, da dies technologisch nicht ausgereift sei und es im Wiederspruch zum Atomausstieg stehen würde. Statt Lösungen zu suchen wird also krampfhaft an einem Problem weitergewurstelt das unsere Nachfahren so noch Millionen Jahre lang bedrohen wird.

Wer mehr über die hier erwähnten Methoden und Möglichkeiten zur Beseitigung von radioaktivem „Müll“ herausfinden will, kann unter folgenden Begriffen und Namen viele Informationen finden:

Dr. Yull Brown

Actimedes, mikrobielle Transmutation

Physiker Detlef Scholz

Professor Ruggero Santinelli

Vulkanasche Zeolith

 

Inszenieren die „Weisshelme“ erneut einen Giftgasanschlag in Syrien?

Nach der offensichtlichen Inszenierung eines Chemiewaffeneinsatzes in Ost Goutha scheint alles machbar. Wen kümmert es schon was genau passiert, die USA und ihre Verbündeten haben ja bereits angekündigt direkt nach einem Chemiewaffeneinsatz die syrische Armee anzugreifen, egal wer den Anschlag ausführen wird. Was könnte den bedrängten Terroristen in Idlib also passender kommen als eben genau so ein Anschlag? Wenn die Regierung dies nicht selbst tut, dann muss halt nachgeholfen werden, so scheint die Devise zu lauten. Interessanter Bericht über genau solche Vorbereitungen:

So titelt Sputnik Deutschland:

ISIS töten Drusen in Suwaida um Assad zu erpressen: USA schweigen und unterstützt weiter die Terroristen

Mein Name ist Treka, und heute werden wir uns der Tragödie widmen, die sich kürzlich in der syrischen Stadt, Suwaida, ereignet hat.

Am 25. Juli ist Suwaida von der Terrorgruppe namens ISIS brutal angegriffen worden. Sie ist von der unter der Beobachtung und Kontrolle des Militärs der Vereinigten Staaten stehenden Altan-Wüste aus in die Stadt eingedrungen. Hierbei sind viele Menschen um Leben gekommen. 280 Menschen starben und 180 sind verwundet worden. Es war entsetzlich. Ich meine, Sie können sich nicht vorstellen, was diese Bestien des ISIS getan haben.

Zunächst haben sie Suwaida um 04:00 Uhr in der Frühe angegriffen, als alle Menschen schliefen. Sie haben damit begonnen die Häuser anzugreifen und alle Männer darin zu ermorden. Später haben sie dann Selbstmordattentäter in die Stadt geschickt um Bombenanschläge zu verüben. Vier von ihnen ist dies gelungen und fünf weiter sind gefangen genommen und in der Innenstadt gehängt worden. Mögen all die Seelen dieser Selbstmordattentäter in Frieden ruhen.

Doch das war noch nicht alles.

Dann haben sie, um mit der Syrischen Armee verhandeln zu können, drusische Frauen, junge Mädchen und Kinder entführt, die überhaupt nichts mit dem Syrien-Krieg zu tun gehabt haben. Sie haben sie gezwungen den Hidschab zu tragen und zwangen diese Frau, namens Souad Adeeb Abu Amar, folgende Stellungnahme zu verlesen:

“Wir befinden uns in der Hand des ISIS. Wir verlangen, daß Bashar Assad den Forderungen der islamischen Organisation entspricht, deren Gefangene zu entlassen und die Militäraktion in Yarmouk einzustellen. Wenn Sie ihre Forderungen nicht erfüllen, werden sie uns töten.”

Sie haben es gehört. Sie wollen die Syrische Armee zwingen, die gefangengenommenen ISIS-Kämpfer aus der Gefangenschaft zu entlassen, und sie wollen, daß die Syrische Armee die Angriffe auf ihre Freunde ISIS-Freunde in Yarmouk beendet.

Was hat das also zu bedeuten?

Es bedeutet, daß die Syrische Armee den ISIS angreift. Das bedeutet, daß die Syrische Armee das syrische Volk gegen den ISIS verteidigt. Aber das ist etwas, worüber Sie in den Mainstream Medien niemals ein Wort hören werden.

Ich sage ihnen Folgendes: Wir, die Menschen in Syrien haben alles versucht, um die Welt hierüber zu informieren. Aber, egal wie viel Mühe wir uns hierbei auch geben, fahren sowohl die westlichen Medien als auch die Politiker damit fort die Menschen dort zu belügen. Es ist als kämpften sie um einen Pinocchio-Pokal, als kämpften Sie darum wer am besten lügen kann.

Und die Menschen, die nicht wissen, was in Syrien tatsächlich geschieht, sollten Folgendes wissen: ISIS, Al-Qaida, Jabhat al-Nusra, Jaish al-Islam, Fajlak al-Rahman und die Freie Syrische Armee sind alle islamistische, wahhabitische Terrorgruppen. Auch wenn sie verschiedene Namen tragen, eint sie alle dieselbe wahhabitische Ideologie. Ihr Ziel besteht darin die säkulare syrische Regierung zu stürzen und über alle Menschen, unter Zwang, die Scharia zu verhängen. Und das syrische Volk unterstützt diese Barbaren nicht. Es handelt sich hierbei um dieselben “moderaten Rebellen” und “Freiheitskämpfer”, denen westliche Regierungen Schutz und Unterstützung gewähren.

Sollten diese Terroristen in Syrien erfolgreich sein, wird sich das, was in Suwaida geschehen ist, in jeder syrischen Stadt ereignen, und das ist das Letzte, was wir Syrer wollen. Und würden diese Terrorgruppen nicht von ausländischen Regierungen, wie der von Saudi-Arabien, Katar, Frankreich, England, Amerika und Israel (und sicherlich auch der von Germoney / Anm. d. Übers.), finanziert, hätten sie niemals die Kraft gehabt Syrien seit sieben Jahren fortgesetzt zu zerstören.

Was sich in Suwaida ereignet hat war eine Tragödie, und wir beten alle für die entführten Frauen aus Suwaida. Es ist traurig nicht zu wissen, was diesen Frauen widerfahren ist. Alles was wir wissen ist, daß der ISIS kürzlich vierzehn Fotos der entführten Frauen veröffentlicht hat und wir neulich zwei Frauenleichen in der Nähe des Ortes gefunden haben, an dem sie entführt worden sind, und das 30 Menschen vermißt werden.

Deshalb möchte ich Sie alle darum bitte für Syrien und für die entführten Frauen zu beten. Wir hoffen, daß sie bald heimkehren und ihnen nichts Schlimmes passiert ist.

Wie dem auch sei, möchte ich Euch darum bitten dieses Video zu teilen, damit sich diese Nachrichten verbreiten, weil die Mainstream Medien überhaupt nicht darüber berichten.

Mein Name ist Treka und bitte bitte folgt mir auf meiner neuen Seite, da meine ursprüngliche Seite von einem Mitglied des ISIS gehackt worden ist.

Sehen wir uns also in meinem nächsten Video.

Bis dann.

Von Vanessa Beeley
31. Juli 2018
https://de.southfront.org/treka-spricht-uber-suwaida-den-isis-und-die-medienlugen-uber-syrien/
Quelle: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=dySuSAfnmmw

Skandal um Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin 2016

Schauen Sie sich den Video-Beitrag zum frisch erschienenen Buch eines Insiders der Ermittlungsbehörden an. Schockierende Erkenntnisse zeigen ein Bild, das ausreicht um auch den kleinen Rest des Vertrauens in die Politiker der Bundesregierung und die Staatsanwaltschaft vollständig zum Verschwinden zu bringen. Eine Kriminalgeschichte die Politiker, Geheimdienste und die Bundesstaatsanwaltschaft in einem desaströsen kriminellen Licht zeigt.

„Rettung“ oder die Weisshelm-Lüge?

Israel trumpft gross auf mit der Mitteilung dass in einer humanitären Aktion 800 Weisshelme über die israelische Grenze aus Syrien gerettet wurden. Die Medien sind heute voll davon, jeder übertrifft sich in dieser orchestrierten Propagandaschlacht. Interessanter als das was in den MSM zu lesen ist ist das was eben nicht mitgeteilt wird. Die Weisshelme sind grundsätzlich der Medienarm des Terrornetzwerkes Al Nusra.

O-Ton BILD: »Sie haben unzähligen Menschen das Leben gerettet und brauchen nun selbst Hilfe!

O-Ton tagesschau.de: »In einer ungewöhnlichen Rettungsaktion hat Israel syrische Weißhelme in Sicherheit gebracht. Die Aktion ist auch eine Anerkennung für Helfer, die unter Einsatz ihres Lebens versuchen, Leid zu mindern.«

Während sich Israel kontinuierlich weigert Flüchtlinge aufzunehmen, wird diese Rettung mit Hilfe einer gigantischen Medienkampagne inszeniert und Israel dafür hoch gelobt, obwohl die Terroristen gar nicht in Israel bleiben werden sondern in europäische Staaten geschickt werden. Die Weisshelme gehören erwiesenermassen zu den Terroristen und werden finanziell durch Staaten wie Grossbritannien, den USA, Kanada und Deutschland unterstützt.

Israel wird nach wie vor keinen einzigen Flüchtling aufnehmen.

Die Weißhelme sind wahrlich alles andere als humanitär, sie sind klar politisch auf der Seite der Terroristen angesiedelt. Trotzdem haben bereits unzählige Fake-News wie zum Beispiel der „Giftgasangriff in Ost Ghouta“ den Weg von den Weiusshelmen bis zu den hiesien „Qualitätsmedien“ geschafft und wurden ohne jegliche Distanzwahrung als Fakten veröffentlicht.

Vanessa Beeley und anderen investigativen Journalisten haben das Terrornetzwerk inklusive der Weisshelme schon lange entlarvt und auch belegt, dass diese von den USA finanziert werden.  »Wir sehen, dass eine Organisation (die Weißhelme/MGR) ausgezeichnet wurde, deren Verbindung mit Al-Qaida und Dschebhat al-Nusra schon bewiesen ist« sagte Beeley.

Russland und Syrien erheben immer wieder Vorwürfe, dass die Weisshelme komischerweise immer nur in den Gebieten tätig sind, die von Terroristen unter Kontrolle stehen.

ARD-Lügen über Ost-Ghouta

Quellen:
www.strategic-culture.org/news/2018/02/24/western-lies-about-lies-over-syria-east-ghouta.html

The National.aewww.21stcenturywire.com/2015/10/23/syrias-white-helmets-war-by-way-of-deception-part-1/
www.usaid.gov/political-transition-initiatives/syria www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/11848150/Refugee-crisis-Syria-and-foreign-aid-budget-David-Cameron-in-Parliament-live.html
www.wsws.org/en/articles/2013/04/12/isos-a12.html
www.21stcenturywire.com/2015/10/28/part-ii-syrias-white-helmets-war-by-way-of-deception-moderate-executioners/
www.atlanticcouncil.org/events/webcasts/a-vision-for-the-future-of-syria-a-discussion-with-prime-minister-riad-al-hijab
https://www.bild.de/politik/ausland/syrien/so-lief-die-rettung-der-weisshelme-56397500.bild.html
https://de.sputniknews.com/politik/20170410315265992-weisshelme-fake-beweise/
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20170228314713478-weisse-helme-holen-oscar/
https://www.tagesschau.de/ausland/israel-syrien-151.html

Die Geschichte Bill Browders und der Tod des „Whistleblower“ Magnitski

Der einstige Hedgefonds-Manager, der in Russland reich wurde, stellt sich heute als einer größten Menschenrechtsaktivisten dar und verhindert bislang erfolgreich das Zeigen eines entlarvenden Films

Bill Browder: Bild: Piraya Film AS/ Tore Vollan.

Am 27. Juni 2018 teilte Bill Browder beschwingt in seinem Twitter mit, er habe seine Geschichte über Sergei Magnitski vor einem jungen Berliner Publikum erzählt und alle seien völlig hingerissen gewesen. Als er am Ende ankündigte, dass er sich gleich nach der Rede zum Bundestag begebe, um die Kampagne für ein deutsches Magnitski-Gesetz zu starten, soll das Publikum in tumultartige Standing Ovations ausgebrochen sein.

Wer ist Bill Browder? Welche Geschichte erzählt er erfolgreich seit acht Jahren überall in der Welt? Welches Gesetz lobbyiert er so hartnäckig in verschiedenen Ländern und warum? Wir haben versucht, diese Fragen in einem Film zu beantworten. Wir sind zur Schlussfolgerung gekommen, dass der Fall Browder im Wesentlichen die heutigen gesellschaftlichen Metamorphosen widerspiegelt. Davon handelt es in unserem Film. Aber er wird bislang dem Publikum vorenthalten. Nach den Erkenntnissen unseres Anwalts ist dieser Fall beispiellos.

Tweet vom 27. Juni 2018

Trotz einer redaktionellen und technischen Abnahme hat ARTE eine wichtige investigative Dokumentation kurz vor der geplanten Ausstrahlung am 3. Mai 2016 aus dem Programm gestrichen. Vor dem 27. April 2017 war sogar die Ankündigung auf der ARTE-Webseite mit Filmtrailers im Umlauf. Heute findet man im Internet Archive nur noch die kläglichen Reste davon.

Der Trailer wurde seitdem vom norwegischen Filmfestival „Movies on War“ auf seinem YouTube-Kanal beherbergt. Der deutsche Filmtitel heißt „Der Fall Magnizki“. Wir haben an diesem Film mit den Redakteuren der ZDF/ARTE eng zusammengearbeitet. Einen von ihnen kannte Andrei Nekrasov noch von seiner Arbeit an der Doku-Serie „Lebt wohl, Genossen!“, für die er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Während der Arbeit an dem „Fall Magnizki“ hatten wir mit der ZDF/ARTE-Redaktion weder wesentliche Meinungsverschiedenheit noch irgendwelche politische Spaltung erlebt. Die Redakteurin, die direkt für den Film zuständig war, verlangte sogar, dass Andrei mit seiner Off-Stimme im Film Klartext redete, dass solche eigennützigen Geschichten wie von Browder nicht zum Instrument der internationalen Politik gemacht werden dürfen. Alle müssten beim Namen genannt werden.

Am Ende der deutschen Fernsehversion wird resümiert: „Von der erfundenen Geschichte, dass Magnitsky ein Verbrechen aufgedeckt habe und deshalb umgebracht wurde, ließen sich der Kongress und der Präsident der Vereinigten Staaten, das kanadische Parlament, der Europarat, das Europäische Parlament, der OSZE, zahlreiche NGO, die Medien und viele normale Bürger, einschließlich ich selbst, täuschen.“

Da unser Dokumentarfilm immer noch nicht veröffentlicht werden darf, ist nur Browders Version der Affäre bekannt, die er erfolgreich international weiter verbreitet. Bill Browder war früher ein Hedgefonds-Manager und ist heute laut seinen Angaben einer der größten Menschenrechtsaktivisten der Welt und selbsternannter Staatsfeind Nr. 1 von Putin.

Bill Browder hat Andrei zum ersten Mal seine Geschichte im Interview im Jahr 2010 erzählt, woraufhin er sich entschied, einen Film darüber zu machen. Im Mittelpunkt der Geschichte sollte Sergei Magnitski, Browders Rechtsanwalt, stehen. Browder verwaltete Hermitage Capital, damals einen der größten Investmentfonds in Russland. 2007 durchsuchte die Polizei seine Moskauer Büros. Dafür habe es, so Browder, überhaupt keinen Grund gegeben. Er heuerte deswegen Sergei Magnitski an, den besten Anwalt in der Stadt, um herauszukriegen, was da eigentlich los war. Magnitski habe angeblich alles gründlich untersucht und herausgefunden, dass eben dieselben Polizeibeamten, die an der Razzia beteiligt waren, einen finanziellen Betrug begangen hätten. Mit der Hilfe von den beschlagnahmten Firmenunterlagen sollen sie eine spektakuläre illegale Steuerrückerstattung veranlasst haben. Die russische Steuerbehörde habe den Verbrechern 230 Millionen US-Dollar ohne Weiteres überwiesen. Magnitski habe das aufgedeckt und die Beteiligten angezeigt.

Einen Monat später wurde Magnitski laut Browder von denselben Polizeibeamten verhaftet, die von seiner Anzeige betroffen waren. Im Gefängnis hätten sie jeden Tag versucht, ihn mit Folter zu zwingen, seine Anklageschrift zurückzunehmen. Magnitski soll sich geweigert haben, weswegen er dann am 16. November 2009 in einer Gefängniszelle von acht Bereitschaftspolizisten mit Gummiknüppeln zu Tode geprügelt wurde.

Oft werden wir mit denjenigen ungeduldig, die an diese Geschichte noch heute glauben, aber letztendlich kann man sie verstehen. Anfangs waren wir auch getäuscht. Die Moral von Browders Fabel ist, dass es noch einen Platz für eine furchtlose Ehrlichkeit und ein Heldentum in der kapitalistischen Finanzwelt gibt. Es ist ein großes Versprechen, dass die bedingungslose Tugend doch noch die allgegenwärtige Gier und den Zynismus besiegen könnte.

Browder spricht von Magnitski, der „fast wie ein Gott“ trotz der Folter nicht einknickt. Tatsächlich ist in der Gegenwartsgeschichte keine vergleichbare Figur bekannt, die – wörtlich – „358 Tage lang“ schwer gefoltert wird, ohne nachzugeben.

Leider kommt es in Russland immer noch oft vor, dass die Leute aus fragwürdigen Gründen hinter Gittern geraten können, und zahlreiche Menschenrechtsorganisationen, NGOs, oppositionelle Parteien und Massenmedien sehen es als ihre Aufgabe, der Öffentlichkeit solche Fälle bekannt zu machen. So hat man über Chodorowski, Nadija Sawtschenko, Oleg Senzow und andere berichtet. Was die Whistleblowers aus der Finanzwelt betrifft, sind einige Fälle im Westen bekannt, in denen sie strafrechtlich verfolgt wurden, z. B. Hervé Falciani, Bradley Birkenfeld und Rudolf Elmer. Auch in diesen Fällen war, wie im Magnitski-Fall, von viel Geld die Rede, und man stritt über die Motivation der Whistleblower. Jedenfalls ziehen solche Geschichten immer die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich.

Kein Wunder, dass die Welt vom „Whistleblower“ Magnitski nichts gehört hat, weder zum Zeitpunkt seiner angeblich sensationellen Enthüllung, noch nach seiner Verhaftung, weil Browder erst nach Sergei Magnitskis Tod auf die Idee gekommen ist, ihn zum Whistleblower-Helden zu erklären.

Die angeblich heldenhafte Tat von Sergei Magnitski wurde erst nach seinem Tod bekannt. Browder sagte mir im Interview im Jahr 2010, dass er die Kopie von jeder der 450 Beschwerden automatisch bekommen habe, die Magnitski in der Untersuchungshaft angeblich eingereicht hat. Das bedeutet, Browder müsste eigentlich von der täglichen Tortur ziemlich viel wissen, hat aber damals niemanden davon informiert und nichts unternommen.

Er ist nicht zu den namhaften Menschenrechtsorganisationen gegangen wie Amnesty International oder Human Rights Watch und er hat sich nicht an die im Westen bekannten russischen Organisationen wie Memorial oder die Moskauer Helsinki-Gruppe gewendet. Soja Swetowa, eine prominente russische Menschenrechtsaktivistin, die heute Browder den Rücken deckt, schrieb im Jahr 2014 in ihrem Artikel für das Chodorkowskis Portal „Open Russia“: „Ich wusste nichts von Sergei Magnitski. Auch von Hermitage Capital habe ich davor nichts gehört. Wir besuchten Butyrka auch, (…) aber wir wurden nicht von Magnitskis Anwälten um Hilfe gebeten.“

Die „450 Beschwerden“ von Magnitski wurden nie veröffentlicht. Was der Öffentlichkeit als „Magnitskis Tagebücher“ präsentiert wird, ist ein 44-seitiges handgeschriebenes Dokument, datiert vom 20. September 2009 (ca. 2 Monate vor seinem Tod). Dort führt Magnitski 25 Beschwerden auf, die er in dem Zeitraum vom 26.7. bis 18.9.2009 im Butyrka-Gefängnis eingereicht hat. Er schreibt, dass sie teilweise unbeantwortet blieben, für andere habe er eine Absage erhalten und einem Teil der Beschwerden sei – wenn auch verspätet – abgeholfen worden.

Zum Beispiel verlangte er am 14.8.2009. Medikamente von Verwandten zu erhalten. Die Antwort darauf blieb aus, aber die Medikamente bekam er am 4.9.2009. Den Wasserkocher verlangte er am 26.7.2009 und bekam ihn am 31.7.2009. Das Fernsehgerät und den Kühlschrank verlangte er sechsmal, zweimal die Möglichkeit, irgendwelche Unterlagen zu kopieren, siebenmal die notwendigen Reparaturen in der Zelle durchzuführen. Er stellte einen Antrag, einen Nagelknipser von den Verwandten und die Zivilprozessordnung aus der Gefängnisbibliothek zu bekommen. Der kaputte Löffel, die Tasse und die zerrissene Decke wurden ihm ersetzt, einen Haarschneider hat er auch von den Verwandten bekommen, die Fenster wurden in der Zelle im September repariert. Was er beschreibt, sind zahlreiche Verstöße der Beamten gegen die Regeln, deren Fahrlässigkeit und andere Unannehmlichkeiten in einer russischen U-Haft, aber keine Folter.

Was noch verschwiegen wird, dass Magnitski bis 25. Juli 2009 in einem VIP-Gefängnistrakt Nr. 99/1 der „Matrosskaja Tischina“ untergebracht war, der speziell für „prominente Häftlinge“ vorgesehen ist. Die bekanntesten waren der berühmte Mafiaboss Wjatscheslaw Ivankow mit dem Spitznamen „Japontschik“, die Putschisten von 1991, der Minister für Atomenergie Jewgeni Adamow, der FSB-Oberst Michail Trepaschkin, der ehemalige Oberst des Militärgeheimdienstes Wladimir Kwatschkow, der berühmteste russischen Auftragskiller Alexander Solonik und der Oligarch Michail Chodorkowski.

Es ist seltsam, warum Bill Browder Alarm nicht geschlagen hat, wenn Sergei Magnitski jeden Tag schwer gefoltert wurde. Browder war als ein begnadeter und eifriger Manager der öffentlichen Kommunikation bekannt, der schon immer alle Möglichkeiten auslotete. Im Oktober 2009, elf Monate nach Magnitskis Verhaftung und eineinhalb Jahre nach seiner ersten angeblichen Enthüllung, veröffentlichte Hermitage Capital zum ersten Mal ein Video über einen Steuerdiebstahl in Höhe von 230 Millionen US-Dollar auf YouTube. Die Verhaftung von einem „Anwalt und Buchhalter“ wird nur ganz am Ende flüchtig erwähnt, kein Wort über die Folter, auch nichts über seine angeblich heroische Enthüllung des Steuerdiebstahls.

Lange beachtete ich die Ungereimtheiten in dieser Geschichte nicht. Im Großen und Ganzen spielte der Kampf um die Menschenrechte in Russland, der von solchen Leuten wie Browder effektiv unterstützt und ausgetragen wurde, eine größere Rolle. Allerdings häuften sich die Unstimmigkeiten. Der Hauptwendepunkt war mein letztes Interview mit Browder im März 2015. Damals hatte ich immer noch gehofft, dass er die aufgekommenen Zweifel überzeugend lösen würde.

Wer hat als erster den 230 Millionen USD Steuerbetrug angezeigt? Erstaunlicherweise erinnerte sich Browder vor der laufenden Kamera nicht genau daran, obwohl er Magnitski dafür in der ganzen Welt berühmt gemacht hatte. Was ist passiert? Warum konnte Browder diese konkrete Frage nicht beantworten? Wikipedia, unzählige Medienberichte, eine europäische parlamentarische Untersuchung, westliche Regierungen beharren darauf, dass Magnitski selbstständig das Verbrechen aufgedeckt, gründlich untersucht und dann wagemutig die Anklage gegen die hochrangigen Beamten erhoben hat, wofür er mit seinem Leben bezahlt hat. Das ist Browders Geschichte. Wo sind aber die Unterlagen, die Magnitskis Untersuchungen und Aufklärungen dokumentieren und bekunden? Wo ist seine Strafanzeige mit all den ausführlichen Details und Belegen, wie und was er genau aufgedeckt hat?

Die Strafanzeige existiert nicht. Es gibt keine Unterlagen. Es gibt keinen einzigen Beweis, dass Magnitski irgendein Verbrechen untersucht hat. Browder hat der Öffentlichkeit im Grunde auch nichts vorgelegt außer zwei „Aussagen“ von Magnitski vom 5. Juni und 7. Oktober 2008, auf die er immer wieder verweist.

Eben diese zwei Dokumente ließen bei mir Bedenken an der Glaubwürdigkeit der Geschichte aufkommen. In Wirklichkeit sind sie die Verhörprotokolle von Sergei Magnitski im Rahmen einer Polizeiermittlung. Ich fragte Browder im letzten Interview, ob er bestätigen kann, was er in seinem Buch „Red Notice“ (damals gerade frisch erschienen) erzählte, nämlich dass Magnitski selbst einen Termin für die Anzeige bei der Polizei gemacht hat und nicht von der Polizei vorgeladen wurde. Browder begann zu stottern, er könne sich nicht mehr erinnern, auf wessen Geheiß Magnitski vor dem Ermittler erschienen sei und wann und wer im Juni, Oktober oder doch Juli 2008 eine Anzeige erstattet habe. Ich schloss damals aber nicht aus, dass es andere direkte Beweise von Magnitskis Enthüllungen geben könne. Aber Browder sprach notorisch nur von diesen zwei „Aussagen“.

Ich fand im Verhörprotokoll vom 7. Oktober 2008 nicht einmal die Namen der Polizeibeamten. Am 5. Juni 2008 finden sich viele Namen, darunter von Browders Kollegen und auch von Kuznetsow und Karpow, aber keine Erwähnung eines Steuerbetrugs. Auf meine Beharrlichkeit reagierte Bill Browder mit einer richterlichen Zuversicht: „Jeder, der behauptet, dass Sergei Magnitski vor seiner Verhaftung nicht das Verbrechen aufgedeckt hat, versucht nur, die Rolle der russischen Regierung weißzuwaschen.“ Und oben drauf kam noch eine Warnung, wenn nicht Drohung, ich solle nun „wirklich vorsichtig sein“, den Status von Sergei Magnitski als Whistleblower anzuzweifeln.

Die so genannten „Aussagen“ vom 5. Juni und 7. Oktober 2008 stehen im Mittelpunkt des Magnitski-Falls und meines Streits mit dem westlichen politischen Establishment und den Medien. Die unvoreingenommene Lektüre dieser Vernehmungsprotokolle offenbart, dass Magnitski keinen Steuerbetrug aufgedeckt und niemanden darin beschuldigt hat. Sein Tonfall im Protokoll kann einem teilweise vorwurfsvoll erscheinen. Das lässt sich erklären: Magnitski weiß, dass er unter Verdacht steht und verteidigt sich. Wir zeigen in unserem Film, in welchem Zusammenhang diese Verhörprotokolle entstanden sind und was alles Browder der Öffentlichkeit verschweigt.

Zwei Jahre haben wir für unsere Recherche gebraucht, um diesen Zusammenhang herzustellen. Daraus ist ein zweistündiger Film entstanden, in dem wir versuchen, den komplizierten Magnitski-Fall verständlich zu erklären. Die meisten von unseren Gegnern machen sich viel leichter, indem sie sich einfach von Browders Powerpoint-Präsentation in die „richtige“ Richtung leiten lassen.

Am 5. Juni 2008 wurde Magnitski nicht zum ersten Mal zur Vernehmung vorgeladen. Als Steuerberater und Buchhalter, der sich auf die Steueroptimierung für ausländische Investoren spezialisierte, war er für Browders Briefkastenfirmen in Kalmückien, damals eine Steueroase in Russland, zuständig und war der Ermittlung bereits seit 2004 bekannt. Er stand unter Verdacht, Steuerbegünstigungen missbraucht zu haben und in die Steuerhinterziehung verwickelt zu sein. Magnitski gestand im Verhör von 2006 (SCREENSHOTS einfügen[1], dass er sogar „wahrscheinlich“ Geschäftsführer der Briefkastenfirma „Saturn Investments“ war, die im Verdacht einer Steuerhinterziehung stand. Vor ihm war Bill Browder höchstpersönlich der Geschäftsführer von „Saturn Investments“ sowie der anderen Briefkastenfirma namens „Dalnaya Step“, die 2004 die Insolvenz beantragt hat, während sie dem Staat noch die Steuergelder schuldete. Gegen Browder und Magnitski wurde in diesem Fall strafrechtlich ermittelt. Browder wurde 2013 in absentia verurteilt, das Verfahren gegen Magnitski wurde eingestellt. Die angebliche posthume Verurteilung von Sergei Magnitski ist auch eine von vielen Browders Erfindungen.

Magnitski wurde außerdem wegen der Steuerhinterziehung bei „Kamea“, einer weiteren Firma Browders zweimal in 2007 vorgeladen. Aus den zahlreichen polizeilichen Vorladungen von Magnitski erwähnt Browder nur die vom 5. Juni und 7. Oktober 2008 und bezeichnet sie als Whistleblower-Enthüllungen.

In Wirklichkeit versuchte Magnitski am 5. Juni und 7. Oktober 2008 die direkten Antworten auf die konkreten Fragen der Ermittlung zu umgehen. Er macht unklare, ausschweifende und oft irreführende Aussagen. Das wird sofort ersichtlich, wenn man die Lücken in Browders Geschichte ergänzt. Meine Gegner machen sich die Kompilation der Zitate aus beiden Dokumenten nach Browders Powerpoint-Vorlage zurecht und begleiten damit Browder in den Feldzug. Ich habe dazu meine Stellungnahme im US-Kongress abgegeben.

In unserem ersten Interview beschreibt Browder die post-sowjetische Privatisierung als eine „Win-win-Situation“: Der Staat gab an alle „die Aktien von allen kommunistischen Staatsbetrieben kostenlos“ ab. Jeder konnte damit viel Geld machen, behauptet Browder. Als er persönlich Mitte der Nullerjahre die Schwierigkeiten mit den russischen Steuerfahndern zu spüren bekam und keinen Superprofit mehr machen konnte, war plötzlich Schluss mit dem guten russischen Kapitalismus. Seitdem ist nach Browder die Ära der totalen Korruption und Menschenrechtsverletzung in Russland eingebrochen.

Für die meisten Russen war das Gerangel um das kommunistische Eigentum ein „gelenkter Bürgerkrieg“, der vom Internationalen Währungsfonds, den Chicago Boys aus Harvard, von Goldman Sachs u.a. gesteuert wurde. Die Mehrheit der Bevölkerung war der Verlierer im Kampf um das kommunistische Eigentum. Sicherlich war Magnitski Opfer einer unverzeihlichen ärztlichen Fahrlässigkeit und des russischen Strafvollzugssystems, er ist aber auch dem post-sowjetischen Goldrausch der Privatisierung zum Opfer gefallen, an dem sich Browder und seine ausländischen Investoren bereicherten.

Browder und seine Helfer steuern die Magnitski-Geschichte sehr gekonnt mithilfe von Power-Point-Präsentationen, die er ständig dem Ereignisablauf anpasst und dann über verschiedene Kanäle an seine Verbündeten und Ahnungslosen verbreitet. Auch wie er erfolgreich die Pressemitteilungen als Kampfmittel einsetzt, sagt viel auch über die heutigen Medien aus, die leicht manipuliert werden, da sie die Informationen unüberprüft durch Copy and Paste weiterverbreiten.

Nach der geplatzten Premiere im Europäischen Parlament am 27. April 2016 und der darauf folgenden vorübergehenden Absetzung des Films vom ARTE-Programm am 3. Mai 2016 hat Bill Browder zwei Pressemitteilungen veröffentlicht: am 9. Mai 2016, dass der französische Sender ARTE angeblich Browder offiziell darüber informiert hat, dass der „Anti-Magnitski Propagandafilm“ auf keinen Fall und unter keinen Umständen jemals gezeigt wird. („ARTE has since cancelled the show scheduled for release on 3 May 2016 and officially informed that they had no intention to show it at any point in the future“), und am Pfingstmontag, den 16. Mai 2016 am frühen Morgen, dass jetzt auch der deutsche TV-Sender ZDF gerade eben Browder verbindlich bestätigt hat, dass der Film nicht gezeigt wird („ZDF has now formally confirmed its commitment to not broadcast Nekrasov’s film“).

Keine Verweise auf die offiziellen Stellungnahmen von ZDF/ARTE oder Dokumente, keine Links, wie üblich keine Nachweise. Unser Produzent Torstein Grude wusste davon nichts, da er keine offizielle Benachrichtigung von ZDF/ARTE bekommen hat. Der Sender schwieg wie ein Grab und reagierte nicht auf die Presseberichte, die mit dem Verweis auf Browder diese Nachricht verbreiteten. Erst auf unsere Nachfrage antwortete der zuständige Redakteur per Email: „Solange die juristische Prüfung andauert, besteht weder Anlass noch Notwendigkeit weitere Stellungnahmen abzugeben.“

Nach der Veröffentlichung der zweiten Pressemitteilung haben wir vom Redakteur nur die automatische Antwort bekommen: „Ich bin momentan nicht im Büro erreichbar. Bitte wenden Sie sich in dringenden Fällen an meine Mitarbeiterin.“ Ob Browder lügt oder er doch mit ZDF/ARTE hinter unserem Rücken kommuniziert hat, muss dahingestellt bleiben. Wir gingen damals davon aus, dass ZDF/ARTE mit uns zusammen die Pressefreiheit verfechten würde, dass wir gemeinsam Widerstand leisten. Das ist nicht passiert: ZDF/ARTE hat sich komplett zurückgezogen und setzte uns der massiven Attacke aus.

Am 13. Mai 2016 hat die FAZ ein Interview mit Andrei Nekrasov veröffentlicht. Unverzüglich danach erschien ein Artikel von Kerstin Holm, in dem sie Nekrasov an den Pranger stellt. Es sei hinterhältig, die „gut dokumentierte Geschichte“ von Browder als eine Fiktion hinzustellen, wogegen es doch alles schon nachgewiesen worden sei. Sie verwies auf die „Nowaja Gazeta“, die bekanntlich eng mit Browder zusammenarbeitet.

Bernd Fabritius – damals erster stellvertretender Vorsitzender des Rechts- und Menschenrechtsausschusses der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und CSU-Bundestagsabgeordneter – antwortete am 24.6.2016 auf seiner Webseite „auf die Desinformationskampagne gegen den Bericht der Parlamentarischen Versammlung zum Fall Sergej Magnitzki“, wo er mich der „Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen“ beschuldigt und sich bei der Redaktion von ARTE und dem ZDF bedankt, dass der Film aus dem Programm genommen wurde.

„Eindeutiger Fall: Nekrasov wird Propaganda vorgeworfen.“ Das schrieb am 27. Mai 2016 die FAZ auf Twitter zum Artikel von Michael Hanfeld (verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“), in dem er sich auf die Grünen-Politikerin Marieluise Beck, Bernd Fabritius und Bill Browder bezieht, die allesamt behaupten, der Film wäre „eklatant wahrheitswidrig“. Die Berichterstatter des Europarats hätten unabhängig von Browders Quellen gearbeitet und die dem Europarat vorliegende Vernehmungsprotokolle würden die Wahrheit belegen und die Polizisten belasten (gemeint sind die berüchtigten Verhörprotokolle vom 5. Juni und 7. Oktober 2008, die Browder dem Europarat zur Verfügung gestellt hat).

Am 17.6.2016 erschien in der FAZ ein Artikel von Andreas Gross, der als Sonderberichterstatter den Fall Magnitski im Auftrag der Parlamentarischen Versammlung des Europarats „umfangreich und unabhängig“ untersucht und im November 2013 einen Bericht veröffentlicht hat. Gross schreibt, ich hätte ihn beim Interview manipuliert, als ich ihm Dokumente in russischer Sprache vor die Nase gehalten habe, die ich als Vernehmungsprotokolle von Magnitski bezeichnete, und ihm dann unvorbereitet Detailfragen gestellt habe, die er nach so langer Zeit nicht ohne weiteres unmittelbar beantworten konnte.

Er sagt vor der Kamera klipp und klar, dass sowohl die Schlüsseldokumente, wie z.B. Magnitskis Verhörprotokolle, die Browder für die detaillierte Anzeigeerstattung ausgibt, als auch ihre englische Übersetzung von Browder zur Verfügung gestellt wurden.

Andreas Gross: The documents we’ve got … these kind of documents all come from Browder’s sources.

We always had to use the translations of the Browder’s office because I don’t read, understand Russian myself.

Andreas Gross, Zitat aus dem Film

Ich hatte den Eindruck, dass er selbst diese englischen Übersetzungen nicht ausführlich gelesen hat, da er vom Inhalt nicht mehr wusste als das, was in der kurzen Zusammenfassung auf Browders Webseite stand, nämlich, dass Magnitski am 5. Juni und 7. Oktober 2008 die Polizeibeamten Karpow und Kuznetsow des Firmendiebstahls und der illegalen Steuerrückerstattung beschuldigt. Ich habe diese Verhörprotokolle ein dutzend Mal gelesen, gründlich studiert und fand nicht auch nur annähernd, dass es sich dabei um eine Anzeige eines angeblich von Magnitski aufgedeсkten Verbrechens handelt, in der er die Polizeibeamten belasten würde.

Um Herrn Gross auf die Sprünge zu helfen, habe ich ihm den tatsächlichen Inhalt dieser Dokumente wiedergegeben. Er konnte trotzdem nicht mehr dazu sagen: „I can’t help with this detail but perhaps you can call Günter Schirmer.“ Günter Schirmer, Sekretär des Rechtsausschusses der Parlamentarischen Versammlung, „ein sehr erfahrener deutscher Richter“, wie ihn Marieluise Beck uns empfohlen hat, hat diesen Bericht mitverfasst.

The point is that he is a right wing German, very tough and he has no mercy to any Russian. He has a very clear … But you have to ask him such details but perhaps … I’m not sure if he knows them. I think the team of Browder in London would be the most qualified to answer about this two documents.

Andreas Gross

Leider wollte Herr Schirmer kein Interview geben.

In den 2017 geleakten Emails kann man nachlesen, wie es hektisch zuging, nachdem die Filmpremiere im Europäischen Parlament angekündigt wurde. So ließ Günter Schirmer dringend die Übersetzung der beiden Dokumente vom 5. Juni und 7. Oktober 2008 überprüfen. Die ukrainische Mitarbeiterin schreibt: „Indeed names of (…) A.K. Kuznetsov and an investigator P.A. Karpov are mentioned in the witness interrogation record from 05.06.2008, to be precise: Kuznetov’s name is mentioned 14 times, Kaprov’s – 13 times.“

Darauf schrieb Herr Schirmer an Andreas Gross und Bill Browder in cc triumphierend:

Magnitsky did indeed incriminate Kuznetsov as well as Karpov in his first deposition, on 5 June, to which he made reference again on 7 October.Günter Schirmer

Als erfahrener Richter sollte Herr Schirmer den Unterschied zwischen einer „Namenserwähnung“, wie seine ukrainische Mitarbeiterin schrieb, und einer „Beschuldigung“ wissen. Magnitski hat während der Vernehmung am 5. Juni 2008 viele Namen erwähnt, auch die von Browders Kollegen Ivan Cherkasov (10 mal), Vadim Kleiner (8 mal), Eduard Сhairetdinow (6 mal) und Browders Scheindirektoren Paul Wrench (11 mal) sowie Martin Wilson (12) u.a. Den Steuerdiebstahl in Höhe von 230 Millionen erwähnt er gar nicht. Magnitski zeigt die Polizeibeamte Karpow und Kuznetsow wegen des Steuerbetrugs weder im Dokument vom 5. Juni noch vom 7. Oktober 2008 an, während im Verhörprotokoll am 7. Oktober nicht einmal ihre Namen vorkommen.

Es fällt äußerst schwer zu glauben, dass solche manipulative Verwechslung von Begriffen unabsichtlich war. Ich habe den Bericht der Parlamentarischen Versammlung des Europarats genau studiert, der sich als befangen (biased) und unvollständig offenbarte. In diesem „unabhängigen“ Bericht übernimmt Andreas Gross seine Argumentation komplett von Browder, dessen Team den Sonderberichterstatter beriet und ihn mit den notwendigen Dokumenten versorgte.

Weiterlesen: https://www.heise.de/tp/features/Bill-Browder-und-seine-Geschichte-vom-Tod-des-angeblichen-Whistleblowers-Magnitski-4108672.html

Klimawandel oder Wandel der „Experten“-meinungen – was ist beständiger?

Die folgende Zeittafel ist aktualisiert bis zum Jahre 2014:

  • 1895 Geologen glauben, dass die Erde wieder gefriertNew York Times, Februar 1895
  • 1902 – Verschwindende Gletscher … ziehen sich allmählich immer mehr zurück mit einer Persistenz, welche sie zum völligen Verschwinden bringt … wissenschaftliche Tatsache … mit Sicherheit verschwinden. – Los Angeles Times
  • 1912 – Prof. Schmidt warnt uns vor einer kommenden Eiszeit – New York Times, Oktober 1912
  • 1923 – Wissenschaftler: „Arktisches Eis wird Kanada auslöschen“ – Prof. Gregory von der Yale University, amerikanischer Delegierter auf dem Pan-Pacific Science Congress, – Chicago Tribune
  • 1923 – Die Entdeckungen der Änderungen der Sonnenwärme sowie das südwärtige Vordringen von Gletschern während der letzten Jahre lassen eine ögliches Eintreten einer neuen Eiszeit vermuten – Washington Post
  • 1924 – MacMillan berichtet von Anzeichen einer neuen Eiszeit – New York Times, 18. September 1924
  • 1929 – Die meisten Geologen glauben, dass die Welt wärmer wird und dass sie auch weiterhn wärmer werden wird – Los Angeles Times, in Is another ice age coming?
  • 1932 – Falls dies alles stimmt, ist sonnenklar, dass wir uns am rande einer Eiszeit befinden – The Atlantic magazine, This Cold, Cold World
  • 1933 – Amerika in seiner längsten Wärmeperiode seit 1776; Temperaturverlauf zeigt einen Anstieg ü+ber 25 Jahre – New York Times, 27. März 1933
  • 1933 – … verbreitete und persistente Tendenz zu immer wärmerem Wetter … ändert sich unser Klima? – Federal Weather Bureau “Monthly Weather Review.”
  • 1938 – Globale Erwärmung, verursacht durch das Aufheizen des Planeten mittels menschlichen CO2-Emissionen, wird sich wahrscheinlich auf vielfältige Weise als vorteilhaft für die Menschheit erweisen – neben dem Umstand, dass sie dabei auch mit Wärme und Energie versorgt wird – Quarterly Journal of the Royal Meteorological Society
  • 1938 – Experten rätseln über Temperaturanstieg seit 20 Jahren … Chikago steht führend unter tausenden Städten auf der ganzen Welt, welche seit zwei Jahrzehnten durch einen mysteriösen Trend zu einem wärmerem Klima betroffen sind – Chicago Tribune
  • 1939 – Senioren, welche behaupten, dass die Winter in ihren Jugendjahren strenger waren, haben recht … Wetterleute haben keinen Zweifel, dass die Welt zumindest derzeit wärmer wird – Washington Post
  • 1952 – … Wir haben erfahren, dass es auf der Welt während des letzten halben Jahrhunderts wärmer geworden ist – New York Times, 10. August 1952
  • 1954 – … Winter werden milder, Sommer werden trockener. Gletscher ziehen sich zurück, Wüsten wachsen – U.S. News and World Report
  • 1954 – Klima – Die Wärme dürfte weg sein – Fortune Magazine
  • 1959 – Erkenntnisse besonders in der Arktis stützen die Theorie steigender globaler Temperaturen – New York Times
  • 1969 – Das arktische Packeis wird dünner, und der Ozean am Nordpol könnte innerhalb der nächsten ein oder zwei Dekaden zum offenen Meer werden – New York Times, 20. Februar 1969
  • 1969 – „Wäre ich ein Spieler, würde ich jeden Cent daaruf verwetten, dass England im Jahr 2000 nicht mehr existieren wird“ — Paul Ehrlich (während er jetzt den Untergang durch globale Erwärmung prophezeit, wird dieses Zitat hier nur erwähnt, weil er seinerzeit seine idiotische Angst vor Überbevölkerung im Sinn hatte)
  • 1970 – Versorgen Sie sich ausreichend mit langen Unterhosen, ihr Hasser kalten Wetters – das Schlimmste könnte noch bevorstehen … keine Entlastung in Sicht – Washington Post
  • 1974 – Globale Abkühlung während der letzten 40 Jahre – Time Magazine
  • 1974 – Klimatologische Kassandras wrden immer besorgter, weil die von ihnen untersuchten Wetterextreme die Vorboten einer neuen Eiszeit sein können – Washington Post
  • 1974 – Agesichts des gegenwärtigen Abkühlungstrends folgert eine Anzahl führender Klimatologen, dass das wirklich sehr schlechte Nachrichten sind – Fortune magazine, welches vom American Institute of Physics eine Science Writing Award erhalten hat wegen seiner Analyse der Gefahr.
  • 1974 – … Die Fakten des derzeitigen Klimawandels sind, dass die optimistischsten Experten fast mit Sicherheit erhebliche Ernteausfälle erwarten … Massensterben durch Hunger und eventuell Anarchie und Gewalt – New York Times
  • 1975 – Wissenschaftler denken darüber nach, warum sich das Klima der Welt ändert; eine deutlich zu merkende Abkühlung wird allgemein als unvermeidlich angesehen – New York Times, 21. Mai 1975
  • 1975 – Die Gefahr einer neuen Eiszeit muss jetzt in einem Atemzug genannt werden mit der Gefahr eines Nuklearkrieges als wahrscheinliche Ursache für verbreitete Todesfälle und Elend für die Menschheit. – Nigel Calder, editor, New Scientist magazine, in einem Beitrag im International Wildlife Magazine
  • 1976 – Sogar Farmen in den USA können durch den Abkühlungstrend betroffen sein – U.S. News and World Report
  • 1981 – Globale Erwärmung „in beispielloser Größenordnung“ – New York Times
  • 1988 – Ich möchte drei grundlegende Folgerungen ziehen. Erstens, im Jahre 1988 war es auf der Erde wärmer als zu irgendeiner Zeit in der Historie instrumenteller Messungen. Zweitens, die globale Erwärmung ist inzwischen ausreichend, dass wir dieselbe mit einem hohen Grad an Vertrauen einer Ursache-Wirkung-Relation des Treibhauseffektes zuschreiben können. Und drittens, unsere Computer-Klimasimulationen zeigen, dass der Treibhauseffekt bereits ausreichend istum die Wahrscheinlichkeit für Extremwetterereignisse wie etwa sommerliche Hitzewellen steigen zu lassen. – Jim Hansen, Juni 1988 in einer Anhörung vor dem Kongress. Siehe seine spätere Aussage und die Zurückweisung seiner Vorgesetzten im Zusammenhang
  • 1989 Einerseits sind wir als Wissenschaftler verpflichtet, uns an die wissenschaftlichen Methoden zu halten, im Endeffekt also die Wahrheit zu verkünden, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit – was bedeutet, dass wir auch alle Zweifel, Schwächen, Wahrscheinlichkeiten und Einwände ansprechen müssen. Und wie die meisten Menschen wollen wir, dass die Erde ein besserer Ort zum Leben wird, was in diesem Zusammenhang bedeutet, dass unsere Arbeit darauf ausgerichtet sein muss, die Risiken eines potentiell katastrophalen Klimawandels zu reduzieren. Dafür brauchen wir eine breit angelegte Unterstützung, um dies der Öffentlichkeit zu vermitteln. Das wiederum bedeutet natürlich umfangreiche Berichterstattung in den Medien. Und darum müssen wir Angst erzeugende Szenarien an die Wand malen, müssen vereinfachte dramatische Statements abgeben und irgendwelche Zweifel, die wir haben, verschweigen. Diese „gegensätzliche ethische Bindung [double ethical bind], in der wir uns oft wiederfinden, kann nicht mittels irgendeiner Formel aufgelöst werden. Jeder von uns muss für sich selbst entscheiden, was das richtige Gleichgewicht ist zwischen ehrlich einerseits und effektiv andererseits zu sein. Ich hoffe, dass dies beides bedeutet“. – Stephen Schneider, Leitautor des Intergovernmental Panel on Climate Change, Discover magazine, Oktober 1989. – [Hervorhebung im Original]
  • 1990 – „Wir müssen das Thema globale Erwärmung hoch halten. Selbst wenn die Theorie von der globalen Erwärmung falsch ist, tun wir das Richtige – jedenfalls hinsichtlich Umwelt- und Wirtschaftspolitik” – Senator Timothy Wirth
  • 1993 – Der globale Klimawandel kann Temperaturen und die Verteilung des Niederschlags ändern, fürchten viele Wissenschaftler, mit ungewissen Auswirkungen auf die Landwirtschaft – U.S. News and World Report
  • 1998 – „Es spielt keine Rolle, ob die Wissenschaft hinsichtlich der globalen Erwärmung in Gänze falsch ist … der Klimawandel bietet die beste Gelegenheit, Gerechtigkeit und Gleichheit in die Welt zu bringen” — Christine Stewart, kanadische Umweltministerin im Calgary Herald, 1998
  • 2001 – Wissenschaftler zweifeln nicht mehr daran, dass die globale Erwärmung im gange ist, und fast niemand stellt in Frage, dass die Menschen zumindest teilweise ursächlich dafür sind – Time Magazine, 9. April 2001
  • 2003 – Die Betonung extremer Szenarien mag für eine gewisse Zeit angemessen gewesen sein, wenn Öffentlichkeit und Entscheidungsträger sich des Themas globale Erwärmung nur wenig bewusst waren und dass man sich genau überlegen müsse, sich Energiequellen wie „synthetischer Treibstoffe [synfuels], Teersande oder Schieferöl zuzuwenden – Jim Hansen, Globale-Erwärmung-Aktivist bei der NASA in Can we defuse The Global Warming Time Bomb?, 2003 [können wir die Globale-Erwärmung-Bombe entschärfen?]
  • 2006 – „Ich glaube, dass es angemessen ist, den faktischen Präsentationen eine Überbetonung beizumessen, wie gefährlich es ist, um die Zuhörerschaft dafür zu öffnen zuzuhören, welches die Lösungen sind und wie hoffnungsvoll es ist, dass wir diese Krise lösen können” — Al Gore, Grist magazine, Mai 2006
  • 2006 – „Es geht nicht um die Frage, ob sich die Erde im vorigen Jahrhundert erwärmt hat. Die Erde durchläuft ständig Phasen mit Erwärmung und Abkühlung um mindestens einige Zehntelgrad …” — Richard S. Lindzen, the Alfred P. Sloan professor of meteorology am MIT
  • 2006 – „Was wir völlig vergessen haben ist einfache Schulwissenschaft. Das Klima ändert sich immer. Erwärmung und Abkühlung erfolgen im stetigen Wechsel. Und falls esplötzlich stabil werden sollte, wäre das tatsächlich wissenschaftlich sehr interessant, wäre es doch das erste mal seit viereinhalb Milliarden Jahren.” —Philip Stott, emeritus professor of bio-geography at the University of London
  • 2006 – „Seit dem Jahr 1895 haben die Medien Angst erzeugt, abwechselnd vor globaler Abkühlung und globaler Erwärmung. Dabei gab es vier separate und sich teilweise überlappende Perioden. Von 1895 bis in die dreißiger Jahre kolportierten die Medien eine bevorstehende Eiszeit. Von Ende der zwanziger bis zu den sechziger Jahren warnten sie vor globaler Erwärmung. Von den fünfziger bis in die siebziger Jahre war dann wieder eine bevorstehende Eiszeit an der Reihe. Dies bedeutet, dass die aktuelle Angsterzeugung vor globaler Erwärmung der vierte Versuch während der letzten 100 Jahre ist, Klima-Angst zu erzeugen.” – Senator James Inhofe, 25. September 2006
  • 2007– “I gave a talk recently (on fallacies of global warming) and three members of the Canadian government, the environmental cabinet, came up afterwards and said, ‘We agree with you, but it’s not worth our jobs to say anything.’ So what’s being created is a huge industry with billions of dollars of government money and people’s jobs dependent on it.” – Dr. Tim Ball, Coast-to-Coast, Feb 6, 2007
  • 2008 – “Hansen was never muzzled even though he violated NASA’s official agency position on climate forecasting (i.e., we did not know enough to forecast climate change or mankind’s effect on it). Hansen thus embarrassed NASA by coming out with his claims of global warming in 1988 in his testimony before Congress” – Dr. John S. Theon, retired Chief of the Climate Processes Research Program at NASA, see above for Hansen quotes
  • 2007 – „Jüngst hielt ich einen Vortrag (über die Trugschlüsse bzgl. globaler Erwärmung). Danach kamen drei Mitglieder der kanadischen Regierung, das Umwelt-Kabinett, zu mir und sagten: ,Wir stimmen Ihnen zu, aber es ist unsere Arbeitsplätze nicht wert, irgendetwas zu sagen‘. Was folglich erschaffen wurde, ist eine riesige Industrie mit Milliarden Dollar des Steuerzahlers, und die Arbeitsplätze der Menschen sind davon abhängig.” – Dr. Tim Ball, Coast-to-Coast, 6. Februar 2007
  • 2008 – „Hansen wurde niemals zurück gepfiffen, selbst dann nicht, als er die offizielle Position der NASA bzgl. Klimavorhersage brach (d. h. wir wissen nicht genug, um Klimawandel oder die Auswirkung der Menschen auf denselben vorherzusagen). Hansen brachte also die NASA in verlegenheit mit seinen Behauptungen über globale Erwärmung im Jahre 1988 bei seiner Aussage vor dem Kongress“. – Dr. John S. Theon, retired Chief of the Climate Processes Research Program at NASA, see above for Hansen quotes

Aktualisierung von Anthony:

  • 2009Climate change: melting ice will trigger wave of natural disasters. Scientists at a London conference next week will warn of earthquakes, avalanches and volcanic eruptions as the atmosphere heats up and geology is altered. Even Britain could face being struck by tsunamis – “Not only are the oceans and atmosphere conspiring against us, bringing baking temperatures, more powerful storms and floods, but the crust beneath our feet seems likely to join in too,” – Professor Bill McGuire, director of the Benfield Hazard Research Centre, at University College London, – The Guardian, Sep 2009
  • Klimawandel: schmelzendes Eis wird eine Welle von Naturkatastrophen auslösen. Wissenschaftler bei einer Londoner Konferenz werden demnächst vor Erdbeben, Lawinen und Vulkanausbrüchen warnen angesichts einer sich erwärmenden Atmosphäre und einer sich ändernden Geologie. Sogar UK könnte Schauplatz von Tsunamis sein – „Nicht nur, dass Ozeane und Atmosphäre gegen uns konspirieren, indem sie uns glühende Hitze, stärkere Stürme und Überschwemmungen bringen. Auch die Erdkruste unter unseren Füßen scheint mitzumischen“.– Professor Bill McGuire, Direktor des Benfield Hazard Research Centre am University College London, – The Guardian, Septemper 2009.
  • 2010Wie globale Erwärmung aussieht. Es war in Osteuropa einschließlich der Region um Moskau über 5°C wärmer als im klimatologischen Mittel. Auch in Ostasien gab es ein Gebiet mit ähnlich warmen Bedingungen. Auch im östlichen Teil der USA war es ungewöhnlich warm, allerdings nicht in dem Ausmaß wie in den Wärmezentren in Europa. James HansenNASA GISS, 11. August 2010.
  • 2011Wohin ist die globale Erwärmung entschwunden? „In Washington ist der Begriff ,Klimawandel‘ zu einem Schimpfwort geworden, es hat vier Buchstaben“, sagte Andrew J. Hoffman, Direktor des Erb Institute for Sustainable Development an der University of Michigan. – New York Times, Oct 15, 2011.
  • 2012Wissenschaftler: Globale Erwärmung ist kurz davor, irreversibel zu sein. „Dies ist die entscheidende Dekade. Wenn wir jetzt nicht die Kurve nehmen, werden wir jene Linie überschreiten“, sagte Will Steffen, geschäftsführender Direktor des Climate Change Institute der Australian National University auf einer Konferenz in London. Reuters, 26. März 2012.
  • 2013 – Der ,Beweis‘ der globalen Erwärmung verdunstet. Die Hurrikan-Saison 2013 endete als einer der fünf ruhigsten Jahre in dieser Hinsicht seit 1960. Aber man erwarte nicht, dass auch nur ein einziger von denen, die die Hurrikane des vorigen Jahres als „Beweis“ für die Notwendigkeit von Maßnahmen anführten, sich entschuldigen werde; die Warm-Alarmisten ticken so nicht. New York Post, 5. Dezember 2013.
  • 2014 – Klimawandel: Es ist sogar noch schlimmer als wir dachten. Vor fünf Jahren zeichnete der jüngste IPCC-Bericht ein düsteres Bild der Zukunft unseres Planeten. Im Zuge der Sammlung von Beweisen für den nächsten Bericht, fällig im Jahre 2014, nennt michael Le Page sieben Gründe, warum es sogar noch schlimmer aussieht. – New Scientist (undatiert 2014)
Abbildung: Die aktuelle Graphik der Befürworter der globalen Erwärmung, übereinander gelegt mit der „Klimawandel“-Hysterie der letzten 120 Jahre. Daraus geht nicht nur eindeutig hervor, dass sie bei jedweder Änderung mit der Behauptung aufwarten, dass es immer und ewig so weitergeht und jedermann umbringen wird, sondern auch, dass sie manchmal sogar mit dem Kurzfrist-Trend falsch lagen…

Noch schlimmer: Man beachte, dass sie im Jahre 1933 behaupten, die globale Erwärmung sei seit 25 Jahren im Gange … die gesamten 25 Jahre, während derer sie sagten, wir geraten in eine neue Eiszeit. Und im Jahre 1974 sagten sie, seit etwa 40 Jahren sei globale Abkühlung im Gange … also die ganze Zeit über, während der sie behaupten, dass es auf der Erde wärmer wird! Natürlich reden sie JETZT über eine „Erwärmung im vorigen Jahrhundert“ – und ignorieren erneut die Tatsache, dass sie während der meisten Zeit im vorigen Jahrhundert behauptet hatten, dass wir einer neuen Eiszeit entgegen gehen.

Fakt ist, dass die Mitteltemperatur des Planeten immer auf- oder abwärts schwankt und schwanken sollte, ein wenig, weil dies eine natürliche Welt ist und kein Klima geregeltes Büro.

Link: https://wattsupwiththat.com/2014/07/a-brief-history-of-climate-panic-and-crisis-both-warming-and-cooling/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

USA stürzen Regierungen nur zum Wohle der Bevölkerung?

eir. Gen. James Clapper, Nationaler Geheimdienstdirektor unter Präsident Obama, wurde in einem Interview mit Bloomberg am 2. Juni nach Einmischungen der USA in ausländische Wahlen gefragt. Tobin Harshaw von Bloomberg fragte: „Da wir gerade von Einmischung in Wahlen reden – Sie schreiben in Ihrem Buch ganz offen, daß die USA schon seit langem versuchen, Wahlen in anderen Ländern zu beeinflussen, in denen sie ein starkes nationales Interesse haben, und Sie beziehen sich sogar auf eine Studie mit 81 Beispielen. Wie bringen Sie das unter einen Hut mit der aktuellen Empörung über russische Manipulation von sozialen Medien – was noch eine recht zahme Methode ist, verglichen mit so manchem, was die CIA gemacht hat?“

Clapper versuchte erst gar nicht zu widersprechen, sondern sagte: „Ich denke so darüber: Unsere ganze Geschichte hindurch, wenn wir versucht haben, Wahlen zu manipulieren oder zu beeinflussen, oder sogar Regierungen gestürzt haben, dann taten wir das, weil wir das beste Interesse der Menschen in diesem Land im Kopf hatten, angesichts der traditionellen Hochachtung für die Menschenrechte.“

Man fragt sich, was die Menschen in Syrien, Libyen, Irak oder Jemen zu dieser seltsamen Verteidigung ihrer „Menschenrechte” sagen, ganz zu schweigen von der gesamten Liste von 81 Fällen…

Der menschenfreundliche Herr Clapper bedauerte im selben Atemzug, daß die Regierung Trump die Wahrheit verzerre. Dabei ist er berühmt-berüchtigt für seine Beteuerung vor dem US-Kongreß 2013, die NSA spioniere nicht massenhaft amerikanische Bürger aus. Das war kurz vor Edward Snowden…