Ungesühnter Völkermord an den Indianern

War es Völkermord?
Fallstudien dreier Indianervölker ermöglichen die Neubewertung eines Menschheitsverbrechens.

von Stefan Korinth
Foto: Antonio Gravante/Shutterstock
Im letzten Jahr verurteilte der Bundestag zwei Völkermorde, die mehr als 100 Jahre zurückliegen. Die Massenverbrechen an Indianern in den USA wurden in diesem Zusammenhang nicht thematisiert. Dabei zeigt ein Blick in die Fachdebatte und auf Fallstudien, dass es sich dabei ebenfalls und sogar um mehrere Völkermorde handelte.
In klassischen Western-Filmen kommt die Kavallerie meist als ersehnte Rettung in der Not, vertreibt die brutalen Bösewichte (oft Indianer) und schützt die Hilflosen und Unschuldigen. Doch in der Realität war das häufig nicht so – im Gegenteil:

„Ich sah, wie die Soldaten über den Hügel kamen“, erinnert sich die 29-jährige Piegan-Indianerin Good Bear Woman. Am Morgen des 23. Januar 1870 umzingeln 200 Soldaten der 2. US-Kavallerie unter Befehl von Major Eugene Baker ein Lager der Piegan am Marias River in Montana. Häuptling Heavy Runner wundert sich, denn bislang waren seine Beziehungen zu US-Amerikanern friedlich. Das US-Indianerbüro hat ihm sogar schriftlich Schutz garantiert. Der Anführer holt den Geleitbrief aus seinem Wigwam und bringt ihn dem Kommandeur. Kavallerieoffizier Baker liest das Dokument, doch dann zerreißt er es und wirft es weg, berichtet Good Bear Woman. „Als Heavy Runner sich umdrehte, feuerten die Soldaten auf ihn und töteten ihn.“
Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/war-es-volkermord

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Die Propaganda der Weisshelme und die Naivität der Medien

http://www.kla.tv/11458
Die westlichen Regierungen lassen nicht locker, Assad des Kriegsverbrechens an der eigenen Bevölkerung zu bezichtigen. Sie wollten ursprünglich diese Anklage vor dem von der UNO dafür vorgesehenen internationalen Gerichtshof ICC in Den Haag erheben. Dies hat Russland durch sein Veto verhindert. Deshalb wurde jetzt ein anderer Weg für diese Anklage gefunden. Eine von 32 Staaten finanzierte Arbeitsgruppe unter der Leitung der französischen Richterin und Völkerrechtlerin Catherine Marchi-Uhel hat jetzt diese Aufgabe übernommen. Sie wird dabei von einem bald 60-köpfigen Team von Fachleuten unterstützt. Dabei könne das Team nicht selber in Syrien recherchieren und müsse sich auf private Hilfsorganisationen vor Ort berufen, so die Verlautbarung der Medien.

Es wird oft von angeblichen Beweisen gegen die Assad-Regierung gesprochen, und es wird kaum ein Problem sein, diese auch zusammenzubekommen. Warum werden diese Beweise weder von westlichen Medien noch von vielen UN-Mitgliedern in Frage gestellt? Eigentlich ist bekannt, dass die allermeisten Fotos, Videos und sonstigen „Beweise“, die es in die Leitmedien des Westens schafften, vom sogenannten „Syrischen Zivilschutz“ – Weißhelme genannt – stammen.
Es muss festgehalten werden, dass die Weißhelme keineswegs neutral sind. Finanziert werden sie ganz offen durch die USA und die EU-Staaten (http://www.syriacivildefense.org/our-partners) – von denselben, die auch Marchi-Uhels Team unterstützen. Die Weißhelme unterhalten engste Verbindungen zu den im Westen als „Rebellen“ bezeichneten Kämpfern um Al Qaida und Co. In einem Propagandavideo der Terroristengruppe „Islamischer Staat“ (IS) sind Weißhelme zu sehen. Von Weißhelmen veröffentlichte Videos zeigen, wie diese an Hinrichtungen von syrischen Soldaten und Zivilisten beteiligt sind und die Leichen wegräumen.
Das Internetmagazin RUBIKON, das von unabhängigen Journalisten herausgegeben wird, veröffentlichte am 12. November 2017 einen Artikel des deutschen Politikwissenschaftlers Jens Bernert: Die Lügen der „Weißhelme“. Hier nun die wichtigsten Lügen kurz zusammengefasst, welche auf rubikon.news detailliert mit Quellangaben wiedergegeben sind:

– James Le Mesurier, Gründer der Weißhelme, sowie deren Direktor Raed Saleh behaupteten beide, dass die Assad-Regierung mehrfach Fassbomben eingesetzt habe. Es sei jeweils eine Erdbebenstärke von 7 bzw. 8 auf der Richterskala lokalisierbar gewesen. Laut Jens Bernert sei dies nach den Gesetzen der Physik aber völlig unmöglich. Unterirdische Atomtests z.B. erzeugen eine maximale Erdbebenstärke von 4 bis 5. Bei einer entsprechenden überirdischen Explosion lägen die Werte noch sehr viel niedriger. Auch sonst gebe es keinen Beleg für den Einsatz von Fassbomben durch die syrische Regierung.
– Die Weißhelme behaupteten 2015 bei Twitter, es habe einen verheerenden Angriff mit einem Dutzend Fassbomben gegeben, während sie gerade vor Ort eingetroffen seien. Dabei war das von ihnen als „Beleg“ verwendete Einsatzfoto, welches die Folgen dieses angeblichen Angriffs zeigen sollte, schon mindestens zwei Jahre alt.
(https://www.csmonitor.com/Commentary/the-monitors-view/2013/0414/Looking-for-Obama-s-agenda-in-Syria)
– Laut den Weißhelmen zeigt ein Bild bei Twitter das angebliche Opfer eines russischen Angriffs in Homs in Syrien am 30. September 2015. Das Bild wurde aber schon einmal fünf Tage zuvor von dem – den White Helmets nahe stehenden – „Syrian Network“ benutzt. Der Weißhelm-Tweet vom 30.September ist folglich eine Fälschung. Das Foto wurde mittlerweile ausgetauscht.
– Westliche Medien meldeten am 5. Mai 2016, basierend auf Angaben und Videos der Weißhelme, einen angeblichen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager in Syrien. Die Schuld daran wurde der syrischen Regierung angelastet. In Videos und Bildern der Weißhelme „nach dem Angriff“ sind einige verbrannte Zelte zu sehen. (https://www.youtube.com/watch?v=cGtapfJmuOE)
Bombenkrater von den angeblichen Treffern sieht man nicht, obwohl dabei 30 Menschen gestorben und 80 verletzt worden sein sollen. Kein Staat oder sonstiger Akteur konnte zur fraglichen Zeit Bilder von Flugbewegungen bei dem Lager vorlegen.
– Eine Schule im Ort Hass (Idlib) soll im Oktober 2016 bei einem russischen oder syrischen Luftangriff zerstört worden sein, inklusive 22 toter Kinder. Merkwürdigerweise blieben die Tische und Bänke der Schüler trotzdem völlig intakt und in Reih und Glied stehen. Luftraumüberwachungsdaten als Beleg gab es wiederum keine.
– Anfang März 2017 berichtete die schwedische humanitäre Ärztevereinigung SWEDHR über Videos der White Helmets, mit denen im März 2015 ein Giftgasangriff im Ort Sarmin vorgetäuscht und der syrischen Regierung angelastet wurde. Dafür sollen Leichen von Kindern misshandelt worden, beziehungsweise ein kleiner Junge mit großer Sicherheit vor laufender Kamera getötet worden sein. (www.kla.tv/10245)
– Oft wurden Kinder von den Weißhelmen bevorzugt für Propagandavideos missbraucht und dabei auch peinliche darstellerische Fehler gemacht. Z.B. kamen bei einer „Rettung“ Kinder mit ziemlich sauberer Kleidung und sauberem Gesicht aus dem Schutt. (https://www.youtube.com/watch?v=vDahN6tv1dA)
– Auch der angebliche Giftgasvorfall in Chan Schaichun sei laut Jens Bernert längst als Propagandastück der Weißhelme entlarvt. Z.B. seien die in den Weißhelm-Videos gezeigten angeblich medizinischen Maßnahmen wie immer haarsträubend und hätten mit der Behandlung von Sarin-Opfern gar nichts zu tun. (www.kla.tv/10245, http://www.kla.tv/10258, http://www.kla.tv/10351)

Wer immer die angeblichen Beweise für das gezielte Kriegsverbrechen der Assad-Regierung etwas genauer unter die Lupe nimmt, wird unweigerlich zum Schluss kommen, dass es sich größtenteils um Lügen handelt. Stellt sich die Frage, ob etablierte Medien nicht fähig sind, vermeintliches Beweismaterial der Weißhelme zu prüfen. Stattdessen bringt es die westliche Welt tatsächlich fertig, den Dokumentarfilm „The White Helmets“ mit einem Oscar auszuzeichnen und deren „Rettungsaktionen“ zu loben.
Westliche Medien und politische Institutionen entpuppen sich somit selber als Meister der Propaganda. Sei es bei Oscarverleihungen oder wenn es – wie eingangs erwähnt – darum geht, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, um vordergründig Kriegsverbrechen aufzudecken.

von dd.
Quellen/Links:
https://www.srf.ch/news/international/kriegsverbrechen-in-syrien-die-frau-die-assad-das-fuerchten-lehren-koennte

https://de.wikipedia.org/wiki/Syrischer_Zivilschutz_
(Wei%C3%9Fhelme)
https://www.rubikon.news/artikel/die-lugen-der-weisshelme

Die Akte Scientology – Die geheimen Dokumente der Bundesregierung

Die Akte Scientology

Scientology: In Deutschland seit vielen Jahren ein kontroverses Thema. Wie kommt es, dass Scientology in vielen Ländern als Religionsgemeinschaft anerkannt ist, in Deutschland aber seit den 70er Jahren für harte Disskussionen sorgt? Was steckt dahinter?

Fakten statt Meinungen machen dieses Buch zu einem „Muss“ für jeden, der sich für dieses Thema interessiert. Ein ungeschminkter Bericht über die Geschichte der Scientology im deutschsprachigen Raum, der die gängigen Klischees gegen Scientology hinterfragt und zum offenen und vorurteilsfreien Umgang mit Scientology auffordert. Exklusiv konnte Einsicht genommen werden in Unterlagen der Bundesregierung, die erst nach jahrelangen Gerichtsverfahren zugänglich wurden und hier zum ersten Mal öffentlich gemacht werden.

Über den Autor: Dr. Peter Schulte, geboren 1962 in Paderborn ist ein Sozialwissenschafter und lebt in Innsbruck. Von 1998 bis 2010 war er der Sektenbeauftragte für das Land Tirol. Seit vielen Jahren befasst er sich mit „neuen religiösen Bewegungen“.

Wer wissen will, wie die Kontroverse in Deutschland gezielt manipuliert wird, was wirklich hinter den Kulissen abläuft, der muss dieses Buch lesen!
Es wird auch Verwandten, Freunden und Bekannten die Augen öffnen! Ca. 250 Seiten mit zahlreichen Originaldokumenten, Paperback.

19.90 Euro oder 22.90 CHF (plus Versand) Bestellen Sie das Buch unter: http://www.wissenundleben.ch

Trump mal anders: Der Staatsmann der Obama nie war.

Ein spezieller Artikel, welcher eindrücklich zeigt, wieso Trump von gewissen Kreisen als das Böse schlechthin betrachtet wird. Trump erwies sich bei seiner Asienreise als grosser Staatsmann, welcher die Weichen für eine globale Zusammenarbeit der Völker anstelle einer globalen Konfrontation stellte.

Quelle: https://solidaritaet.com/neuesol/2017/47/leitartikel.htm
Der dreitägige Besuch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump in der Volksrepublik China zu Gesprächen mit Staatspräsident Xi Jinping hat die Grundlage für ein ganz neues Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und China geschaffen und einen Rahmen für ihre Zusammenarbeit bei weltweiter wirtschaftlicher Entwicklung gesetzt. Seit dem historischen Besuch Richard Nixons vor 45 Jahren hatte kein Besuch eines amerikanischen Präsidenten so tiefgreifende Bedeutung für die Welt.

Bevor Trump zu seiner elftägigen Asienreise aufbrach, behaupteten die Medien und Kommentatoren, der Präsident werde dort eine Provokation gegen Nordkorea vom Zaun brechen, den südkoreanischen Präsidenten wegen dessen zu weicher Haltung gegenüber Pjöngjang herunterputzen und mit dem chinesischen Präsidenten um Handelsfragen herumstreiten.

Nichts davon geschah. Im Gegenteil, in seinen Begegnungen mit Japans Ministerpräsident Shinzo Abe, Südkoreas Präsident Moon Jae-in und erst recht mit Xi Jinping erwies sich Donald Trump als Staatsmann. Er hinterließ bei jedem von ihnen den Eindruck, daß dieser Besuch des US-Präsidenten ein außerordentlicher Erfolg gewesen war.

Eines von Trumps Zielen bei dieser verhältnismäßig langen Reise war es, den Verbündeten die Gewißheit zu geben, daß die Vereinigten Staaten diesen so wichtigen Teil der Welt nicht aufgeben, doch er kam nicht als säbelrasselnder Anführer einer drohenden Koalition, sondern als Freund und Partner aller Staats- und Regierungschefs. In seiner Rede vor der südkoreanischen Nationalversammlung nahm er zwar kein Blatt vor den Mund, was seine Geringschätzung der Politik der nordkoreanischen Staatsführung betraf, betonte jedoch auch, es könne auch „einen helleren Weg für Nordkorea“ geben, wenn es seine Kernwaffenambitionen aufgäbe. Und was noch wichtiger ist, er kam nach Asien in dem Wissen, daß Chinas zunehmende Bedeutung auf derWelt keine Bedrohung, sondern eine Chance ist – eine Chance für einen politischen Kurswechsel hin zu einer friedlicheren und wohlhabenderen Welt für alle Völker.

Was die Medien und selbsternannten Chinaexperten in ihren düsteren Prognosen ebenfalls ignoriert hatten, war Trumps bereits existierendes, enges persönliches Verhältnis zum chinesischen Präsidenten, als Resultat ihrer vier vorangegangenen persönlichen Begegnungen und ihrer zahlreichen Telefongespräche und elektronischer Kommunikation. Trump hatte Xi nach dem 19. Kongreß der chinesischen KP in einer Botschaft gratuliert, nachdem die Partei Xis Vorschlag für eine „neue Ära“ in der Außenpolitik akzeptiert und die Ziele von Xis bahnbrechender Gürtel- und Straßen-Initiative in ihre Verfassung aufgenommen hatte. Und Trumps ungewöhnliche Einladung an Xi und dessen Ehefrau, ihn im Frühjahr in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida zu besuchen, war eine besondere persönliche Geste, deren Bedeutung Chinas Staatschef nicht entging.

Mehr als ein Staatsbesuch

Und der chinesische Präsident hat diese Freundlichkeit mit dem Empfang für Präsident Trump und dessen Ehefrau mehr als erwidert. Chinas Botschafter in den USA, Cui Tiankai, nannte es schon im Vorfeld einen „Staatsbesuch plus“, und Xi selbst sprach sogar von einem „Staatsbesuch plus-plus“! Keines von beiden hat es in China je zuvor gegeben.

Als ganz außergewöhnliche Geste wurde die historische Verbotene Stadt, der frühere Sitz der Kaiser von China, am 8. November komplett geschlossen und diente ausnahmsweise als besondere Umgebung eines privaten Abendessens mit einem ausländischen Würdenträger. Es ist zwar durchaus üblich, daß wichtige ausländische Gäste und insbesondere Staatsoberhäupter bei ihrem ersten Besuch in Beijing die Verbotene Stadt besichtigen, aber es war das erstemal seit der Gründung der Volksrepublik 1949, daß ein Staatschef zu einem Abendessen in einem dieser Paläste geladen wurde. Man bot Trump und seiner Frau auch drei Aufführungen von Pekingopern im größten Opernhaus der Verbotenen Stadt, dem Pavillon des Heiteren Klangs, erbaut zur Unterhaltung der kaiserlichen Familie unter Kaiser Qianlong (1736-95) während der Qing-Dynastie. Die drei Werke waren Frühlingssaat im BirnengartenDie betrunkene Konkubine und der immer wieder beliebte Affenkönig, der in dem berühmten Roman der Ming-Ära den Mönch Xuanzang auf dessen monumentaler Reise nach Westen begleitet. Trump postete ein Foto der beiden Präsidentenpaare mit den chinesischen Schauspielern als Banner auf seinem Twitter-Konto.

Den Führer für den Präsidenten und dessen Frau während der Besichtigungstour des Palastmuseums in der Verbotenen Stadt gab Präsident Xi höchstpersönlich. Xi und seine Frau, Peng Liyuan (eine in China sehr bekannte Sängerin), nahmen Donald und Melania Trump auf eine Besichtigungstour durch die Verbotene Stadt. Man kann sich kaum einen besseren Fremdenführer vorstellen als Chinas Präsidenten, dessen außerordentliches Verständnis der Geschichte des chinesischen Volkes ihm zur zweiten Natur geworden ist. Dies war viel mehr als eine Besichtigung eines berühmten Denkmals, es war mit Sicherheit für den amerikanischen Präsidenten eine hochbedeutsame Erfahrung aus erster Hand mit dem langen Bogen der chinesischen Geschichte und Kultur – einer Kultur, die auch heute noch Chinas Handeln und Politik zutiefst prägt.

Im Gegenzug zeigte Trump Xi und dessen Frau eine Videoaufnahme seiner sechsjährigen Enkelin Arabella Kushner, die schon mit 18 Monaten angefangen hatte, Chinesisch zu lernen. Arabella hatte für das chinesische Präsidentenpaar schon bei deren Besuch in Mar-a-Lago im April auf Chinesisch vorgesungen, und sie ist in China inzwischen eine kleine Berühmtheit. Die beiden Ehepaare schauten sich das Video während der Besichtigung der Verbotenen Stadt auf einem I-Pad an. Arabella begrüßte „Großvater Xi und Großmutter Peng“ auf Chinesisch, was beweist, mit wieviel Zuneigung und Respekt Trumps Familie das chinesische Paar seit dem Besuch in Florida betrachtet. Anschließend sang sie mehrere Lieder und sagte mehrere chinesische Gedichte auf – zur großen Freude der Zuhörer.

Am nächsten Tag trafen Trump und die First Lady an der Großen Halle des Volkes zu den förmlichen Treffen zwischen Trump und Xi ein. Er wurde vor der Treppe von Präsident Xi und Madame Peng empfangen und dann von Xi zu einer erhöhten Plattform vor der Großen Halle begleitet, wo er die zu seinen Ehren aufmarschierte Garde betrachtete und 21mal Salut geschossen wurde. Anschließend begrüßten die beiden Staatsoberhäupter persönlich alle Mitglieder beider Delegationen, die vor der Großen Halle aufgereiht standen, bevor sie zu den offiziellen Gesprächen hineingingen.

Die wichtigsten Gesprächsthemen waren der Handel, Nordkoreas Atomprogramm und die zukünftige Entwicklung der amerikanisch-chinesischen Beziehungen. Daneben behandelten sie aber auch den Nahen Osten, Afghanistan, Terrorabwehr, Drogenbekämpfung und nukleare Sicherheit. Die beiden Präsidenten sagten die größtmögliche Ausschöpfung der bereits vereinbarten vier Dialogmechanismen auf höchster Ebene zu – den Dialog über Diplomatie und Sicherheit, den umfassenden Wirtschaftsdialog, den Dialog für gesellschaftlichen und menschlichen Austausch und den Dialog über Cybersicherheit –, um bessere Resultate in der Zusammenarbeit zu erzielen.

In der Pressekonferenz nach ihrem Treffen unterstrich Xi die Bedeutung der vertieften wirtschaftlichen Zusammenarbeit: „Es ist notwendig, einen wirtschaftlichen Kooperationsplan für die nächste Phase zu formulieren und zu beginnen, um eine fortdauernde, in die Tiefe gehende Diskussion über Handelsungleichgewicht, Export, Investitionsumfeld, Marktöffnung und andere Themen zu führen, und für die Förderung praktischer Zusammenarbeit bei Energie, Infrastruktur, der Gürtel- und Straßen-Initiative und anderen Bereichen zu arbeiten.“

Nach dem Treffen unterzeichneten die beiden Präsidenten Handelsabkommen und Vorvereinbarungen im Wert von 250 Milliarden Dollar. China sagte den Kauf von 300 Boeing-Flugzeugen zu. China schloß auch ein Abkommen über den Kauf von Erdgas aus Alaska. Laut dieser Vereinbarung zwischen dem US-Bundesstaat Alaska und der Alaska Gasline Development Corporation auf der einen und Sinopec, China Investment Corporation und Bank of China auf der anderen Seite wird China 43 Mrd. Dollar investieren und damit voraussichtlich 12.000 neue Arbeitsplätze in den USA schaffen. Weiter ist geplant, daß China 84 Mrd.$ in Schiefergasförderung und chemische Fabriken in West-Virginia investiert, eine entsprechende Absichtserklärung wurde unterschrieben. Ein anderes Geschäft betrifft den chinesischen Kauf von Flüssiggas aus Louisiana. Alles in allem wurden 37 große Geschäfte vereinbart, darunter drei US-Unternehmen, die sich schon in großem Umfang an der Gürtel- und Straßen-Initiative beteiligen – Caterpillar, Honeywell und General Electric – sowie Dow Chemical.

Partnerschaft und Dialog der Kulturen

Doch viel wichtiger als die konkreten Handelsgeschäfte, die sich aus diesen Verhandlungen ergeben, war die Festigung des guten persönlichen Verhältnisses zwischen den Staatsoberhäuptern von zwei der wichtigsten Nationen der Welt. Vor der Presse unterstrich Trump nach dem Treffen die eigentliche Bedeutung seines Besuches: „Die Vereinigten Staaten haben in Zusammenarbeit mit China und anderen regionalen Partnern eine unglaubliche Chance, die Sache von Frieden, Sicherheit und Wohlstand überall auf der Welt zu fördern. Es ist eine ganz besondere Zeit, und wir haben wirklich diese ganz, ganz besondere Chance. Eine große Verantwortung ist auf unsere Schultern gelegt, Herr Präsident – es ist wirklich eine große Verantwortung –, und ich hoffe, wir können ihr gerecht werden und unseren Ländern und unseren Bürgern helfen, ihre höchste Bestimmung zu erreichen und ihr volles Potential zu entfalten.“

Dr. Peter Schulte: Beobachtungen eines staatlichen Sektenbeauftragten

Sektenbeauftragte

Erstmals werden hiermit einzelne Passagen des wissenschaftlichen Werkes von Dr. Peter Schulte für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

Mit dem Buch „Neue Religiöse Bewegungen – Gesellschaftliche Dramatisierungsstrategien und soziale Wirklichkeit“ schuf Peter Schulte ein Werk, welches sich wohltuend von anderen Publikationen zur gleichen Thematik unterscheidet.

Der Allianzspiegel schrieb im September 2012 folgendes über das damals frisch veröffentlichte Werk:

 

„Dieses Buch stellt ein Novum dar. Verfasst von einem Sozialwissenschaftler, der selbst zwölf Jahre Sektenbeauftragter der Tiroler Landesregierung war (Leiter von „kult & co tirol“), bietet es einen anschaulichen Überblick dessen, was in Österreich über „Sekten“ gedacht und der Öffentlichkeit vermittelt wird.“
[…]
„Wer sich kritisch mit dem Schlagwort „Sekte“ im österreichischen Kontext auseinander setzen will, der kommt hinfort an diesem wichtigen und empfehlenswerten Buch [nicht] vorbei.“ […]                       
ALLIANZSPIEGEL, 27. Jahrgang, September 2012

Lesen Sie hier die Auszüge:

Beobachtungen eines staatlichen Sektenbeauftragten

 

Duchgesickertes israelisches Telegramm belegt israelisch-saudische Kriegsprovokationen im mittleren Osten

Am frühen Morgen veröffentlichte der israelische „Channel 10-News“ ein durchgesickertes diplomatisches Telegramm, das an alle israelischen Botschafter in der ganzen Welt verschickt wurde. Es ging im Telegramm um die chaotischen Ereignisse am Wochenende im Libanon und in Saudi-Arabien, die mit dem unerwarteten Rücktritt des libanesischen Premierministers Saad Hariri begannen. Er wurde von seinen saudischen Gesinnungsgenossen nach Riad gerufen, wo er verkündete der Libanon habe dem Königreich „den Krieg erklärt“.

Das in Hebräisch verfasste, geheime Botschafter-Telegramm stellt den ersten formalen Beweis dafür dar, dass die Saudis und Israelis sich absichtlich koordinieren , um die Situation im Nahen Osten zu eskalieren.

Das explosive geheimne israelische Telegramm deckt das folgende auf:

  • Am Sonntag, kurz nach dem schockierenden Rücktritt des libanesischen Premierministers Hariri, schickte Israel ein Telegramm an alle seine Botschaften mit der Bitte, dass seine Diplomaten alles tun sollen, um den diplomatischen Druck gegen die Hisbollah und den Iran zu erhöhen.
  • Das Telegramm forderte Unterstützung für Saudi-Arabiens Krieg gegen vom Iran unterstützte Houthis im Jemen.
  • Das Telegramm betonte, dass der Iran mit „regionaler Subversion“ beschäftigt sei.
  • Israelische Diplomaten wurden aufgefordert, sich an die „höchsten Beamten“ in ihren Gastländern zu wenden, um zu versuchen, die Hisbollah von der libanesischen Regierung und Politik zu vertreiben.

"Explosive" Leaked Secret Israeli Cable Confirms Israeli-Saudi Coordination To Provoke War

Links: Israelischer Premierminister Netanjahu, Rechts: Saudischer Prinz Mohammed bin Salman

Wie zur Genüge bekannt ist, machen die Saudis und Israel gemeinsame Sache gegen den iranischen Einfluss und die Expansion in Ländern wie Syrien, dem Libanon und dem Irak. Dies hat die historisch bitteren Feinde in einen pragmatischen Weg der unausgesprochenen Zusammenarbeit geführt.Für Israel ist die Hisbollah seit langem ihr größter Feind, den die israelische Führung als eine Erweiterung der territorialen Präsenz des Iran direkt vor der nördlichen Grenze des jüdischen Staates betrachtet.

Twitter Trita Parsi

Der israelische Reporter, der das Dokument erhalten hat, ist Barak Ravid, leitender diplomatischer Korrespondent von Channel 10 News . Ravid hat gestern über Twitter Folgendes angekündigt:

  • Ich habe auf Kanal 10 ein Telegramm veröffentlicht, das an israelische Diplomaten geschickt wurde und das dafür bittet, sich für Saudis / Harir und gegen die Hisbollah einzusetzen.Das Telegramm, das vom israelischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten an alle israelischen Botschaften geschickt wurde, bestätigt die saudi-arabische Linie bezüglich des Rücktritts von Hariri.
  • Die israelischen Diplomaten wurden angewiesen, ihre Gastregierungen über die innenpolitische Lage im Libanon zu informieren – ein sehr seltener Schritt.
  • Das Telegramm sagte: „Sie müssen betonen, dass der Rücktritt von Hariri zeigt, wie gefährlich der Iran und die Hisbollah für die Sicherheit des Libanon sind.“
  • „Hariris Rücktritt ist ein falsches Argument dafür, dass die Beteiligung der Hisbollah an der Regierung den Libanon stabilisiert“, fügte das Kabinett hinzu.
  • Das Telegramm wies israelische Diplomaten an, Saudi-Arabien bei seinem Krieg gegen die Huthis im Jemen zu unterstützen. Das Telegramm betonte auch: „Der Raketenstart der Huthis in Richtung Riad ruft dazu auf, mehr Druck auf den Iran und die Hisbollah auszuüben.“

Katar gesteht: Gemeinsam mit USA, Saudi-Arabien und der Türkei wurde Syrien überfallen

Wissenschaftler und zahlreiche unabhängige Experten verkünden schon seit langem, dass es sich beim seit 2011 laufenden Syrienkrieg um einen Angriff auf das Land Syrien durch Staaten wie die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Saudi-Arabien, Katar, Türkei und andere mit Hilfe eingeschleuster ausländischer Kämpfer und einheimischer Jihadisten handelt. In einem Fernsehinterview hat jetzt der ehemalige Premierminister Katars eingestanden, dass Katar und die Saudis die Syrien angreifenden Söldner („Rebellen“) über die Türkei und US-Truppen in der Region ausgerüstet haben.

In dem Artikel „In Shocking, Viral Interview, Qatar Confesses Secrets Behind Syrian War“ berichtet Zerohedge über das arabischsprachige Interview mit dem ehemaligen katarischen Ministerpräsidenten Hamad bin Jassim bin Jaber al-Thani – bis 2013 für die Syrien-Operationen Katars verantwortlich – in der Fernsehsendung „Qatari TV Wednesday“, welches mittlerweile im Nahen Osten beziehungsweise in den Netzwerken die Runde macht.

Hintergrund für die Enthüllungen dürften die seit Monaten bestehenden Streitigkeiten zwischen Saudi-Arabien und Katar sein, bei denen zwischenzeitlich mit Waffengewalt gedroht wurde. Gestritten wird dabei auch in einer Art Schmutzige-Wäsche-Schlacht darüber, wer wie und wieviel die Al Qaida (auch Al Nusra, Haiʾat Tahrir asch-Scham) und den IS (auch ISIS, ISIG, ISIL, „Islamischer Staat“, Daesh) in Syrien unterstützt hat. Tatsächlich haben sie es beide und man beschuldigt sich gegenseitig der bösen Absicht und will gleichzeitig die eigenen Terrorverbindungen kleinreden.

Nach den Ausführungen des katarischen Spitzenpolitikers und Mitglieds des Herrscherhauses hat Katar – ebenso wie Saudi-Arabien und die NATO-Länder USA und Türkei – von Anfang an den Angriff auf Syrien getragen und mit koordiniert. Finanzielle Unterstützung, Waffen und dergleichen wurden über die Türkei und mithilfe der US-Truppen (und wohl vor allem auch der Geheimdienste, insbesondere der CIA) verteilt. Das entspricht auch dem Stand der Wissenschaft – allerdings nicht dem „Stand“ der westlichen Medien und Politiker. Die entscheidende Stelle in dem Interview lautet auf deutsch:

„Als die Ereignisse in Syrien begannen, ging ich nach Saudi-Arabien und traf mich mit König Abdullah. Ich tat dies auf die Anweisungen seiner Hoheit, des Prinzen [von Katar], hin, der mein Vater ist. Er [Abdullah] sagte: ‚Wir stehen hinter euch. Ihr macht weiter mit diesem Plan und wir werden das koordinieren, aber ihr sollt verantwortlich sein.‘. Ich will nicht weiter in die Details gehen, aber wir haben alle Dokumente darüber und alles, was gesendet wurde [nach Syrien], ging über die Türkei und war in Koordination mit den US-Streitkräften und alles wurde verteilt über die Türken und die US-Streitkräfte. Und wir und jedermann sonst war beteiligt, die Militärs. Da wurden vielleicht Fehler gemacht und die Unterstützung wurde dem falschen Lager gegeben… Vielleicht gab es eine Beziehung zu Nusra. Es ist möglich, aber ich persönlich weiß darüber nichts… Wir kämpften um die Beute/Lady* und jetzt ist die Beute/Lady* weg und wir kämpfen immer noch… und Baschar [al-Assad] ist heute immer noch da. Ihr [USA und Saudi-Arabien] wart mit uns im selben Schützengraben… Ich habe nichts einzuwenden, wenn jemand seine Meinung ändert, falls er befindet, dass er falsch lag, aber dann sollte man wenigstens seinen Partner informieren… zum Beispiel lass Baschar in Ruhe oder tue dies oder das. Aber die Situation, die jetzt geschaffen wurde, wird niemals irgendeinen Fortschritt im GCC [Gulf Cooperation Council] oder irgendeinen Fortschritt bei irgendwas erlauben, wenn wir damit weitermachen, uns offen zu bekämpfen.“

Erstaunlich für den desinformierten westlichen Beobachter ist sicherlich an der Stelle, dass aus der Unterstützung der im Westen „Rebellen“ und in Syrien „Terroristen“ genannten Kämpfer und deren militärischem Einsatz in einem feindlichen Land gar kein Hehl gemacht wird. Das hängt sicher auch etwas damit zusammen, dass die Menschen in der Region ohnehin bescheid wissen, was hier gegen Syrien gespielt wird. Für den aktuellen saudisch-katarischen Streit ist es relevanter, wer denn am Meisten oder am Wenigsten die Terrorgruppen in Syrien unter dem Kommando der Al Qaida oder des IS unterstützt hat oder (offiziell oder inoffiziell) davon wusste. Ein Art Scheidungskrieg mit gegenseitiger Schuldzuweisung.

Ergänzend hierzu noch einige Aussagen (westlicher) Wissenschaftler zum Syrienkrieg:

Professor Götz Aly: „Vor drei Monaten ließ Thomas de Maizière im Bundestag eine Anfrage der Linken so beantworten: Nach Einschätzung des BND halte die Bundesregierung die Türkei für eine von Regierungsseite geförderte „Aktionsplattform“ der Islamisten. Hernach war von einem „Büroversehen“ die Rede, doch bestritt außer der türkischen Regierung niemand den Inhalt der Antwort.“

Professor Michael Jabra Carley: “ Die Rede von „unseren Gemäßigten“ ist eine Fiktion und ein Deckmantel der USA für ihre Unterstützung für Al-Qaida und deren verschiedene Verbündete, bei denen es sich weitgehend um ausländische Söldner handelt, die gegen die säkulare, legitime Regierung Syriens kämpfen. […] ob die Bewohner der USA, Kanadas und Europas bereit sind, für eine Serie von Lügen, und zur Verteidigung der US-geführten Al-Qaida-Invasion Syriens, einen grundlosen Krieg mit Russland zu riskieren.”

Professor Günter Meyer: „2007 deckte […] Seymour Hersh auf, dass die USA gemeinsam mit Israel und Saudi-Arabien eine Terrorarmee zum Sturz der Regierungen in Damaskus aufbauten. Auch berichtete der ehemalige französische Außenminister Fabius von britischen Vorbereitungen im Jahre 2009 für einen militärischen Angriff auf Syrien. […] Nach westlicher Lesart wurden die friedlichen Proteste des „Arabischen Frühlings“ 2011 vom Assad-Regime mit brutaler Gewalt niedergeschlagen. Nicht erwähnt wurden Bewaffnete […] Ebenso wenig erwähnt wurden „versteckte Massaker“ an Sicherheitskräften.“

Professor Norman Paech, teilweise zitiert: „Dagegen sei zum Beispiel nachgewiesen worden, dass 2013 Sarin aus der Türkei an „Rebellen“ in Syrien geliefert wurde. Das sei durch die Medien auch hierzulande nicht weiter verfolgt worden. „Die unendliche und desillusionierende Reihe von Kriegslügen, die uns alle US-amerikanischen Administrationen bei ihrer Kriegsführung von Vietnam über Jugoslawien bis hin zum Irak geliefert haben, haben mein Vertrauen in deren Meldungen zerrüttet““

Professor Jörg Becker: „Gleichwohl wird die Mehrzahl der Nutzer der Massenmedien schlicht unwissend darüber sein, dass die USA seit Jahren völkerrechtswidrig einen Regime Change in Syrien herbeizuführen versuchen. Dass das ganze Terror-Problem vor allem durch westliches Morden und westliche Kriege entstanden ist. Ja, dass der Westen Al Quaida seit Jahren mit Waffen beliefert und hierdurch überhaupt erst großgemacht hat, um Assad zu stürzen“

* „al-sayda“: unterschiedliche Übersetzungsmöglichkeiten, im katarischen Dialekt wohl Beute/Jagdbeute (Sportjagd). Die englischsprachigen Übersetzer grübeln noch, ob die korrekte Übersetzung „lady“ oder „prey“ ist.

Quelle:  7

Open Society: Wird George Soros Stiftung in Österreich verboten?

Der jüngste Bundeskanzler der Welt, der neugewählte Sebastian Kurz, habe George Soros davon in Kenntnis gesetzt, dass seine Stiftung Open Society 28 Tage hat, um Operationen in Österreich einzustellen oder sich juristischen Maßnahmen zum „Versuch der Unterminierung der Demokratie der Nation“ zu stellen.
Newly-elected Sebastian Kurz has informed George Soros that his Open Society Foundation has 28 days to cease and desist operations in Austria or face legal action.

Anmerkung: Die Wortwahl der Aussagen von Sebastian Kurz lassen mich an der ganzen Story dass Sebastian Kurz dies so geäussert haben soll zweifeln. Es gibt auch keine Angabe „wer denn die Kollegen“ von Kurz zu denen er das gesagt haben soll seien. Die Aktivitäten von George Soros  werden jedoch recht gut zusammengefasst.

Der 31-jährige Sebastian Kurz, Österreichs jüngster Bundeskanzler, habe seinen Kollegen mitgeteilt, dass sofort Maßnahmen ergriffen werden müssten, nachdem die Nachricht bekannt wurde, dass George Soros 18 Milliarden Dollar seines 24 Milliarden Dollar schweren Vermögens an seine Stiftung Open Society gespendet hat.

„Die Situation ist kritisch geworden“, habe Kurz gesagt. „Soros wirft alles in die Waagschale, um seine globale Kontrolle voranzutreiben. Fehlinformation und Medienmanipulation haben bereits über Nacht exponentiell zugenommen.“

Kurz, ein selbstbeschriebener Truther, der sagt, er sei vom dem – 9/11-Film „Loose Change“  „red pilled“ gewesen, behauptet auch, dass er die Soros-Agenda verstehe und „in der Hölle wird kein Land sein fünftes Opfer sein“.

Es versteht sich, dass der österreichische Bundeskanzler sich auf die Anzahl der Volkswirtschaften bezieht, die durch Soros gestürzt wurden, um einen enormen persönlichen Profit und politischen Einfluss zu erlangen.

Auf die Frage, warum er George Soros ‚Open Society Foundations verbiete, habe Kurz gesagt: „Weil es 2017 ist.“

Die Nachricht, dass Soros 75% seines riesigen Vermögens gespendet hat, um seine politische und soziale Agenda voranzutreiben, hat weltweit Schockwellen ausgelöst. Viele demokratisch gewählte Führer äußern die Befürchtung, dass das Gewicht seiner Milliarden, verwendet werden, um Politiker und Journalisten zu kaufen, was schwer zu bekämpfen sei. Kurz habe dem zugestimmt. Deshalb hat er auch schnelle Maßnahmen ergriffen.

„Das Gespenst Soros“ sei die größte Herausforderung für die Menschheit der Welt im Jahr 2017. Er ein ein großer Vampir-Tintenfisch, der sich um das Gesicht der Menschheit wickle und seinen Bluttrichter unerbittlich in alles stecke was nach Geld rieche, dazu gehörten korrupte Politiker und Journalisten und der öffentliche Sektor allgemein, sowie Versuche die Welt nach seinem Bild zu schaffen.

„Die Menschen in Österreich hätten die Neue Weltordnung abgelehnt, und es sei seine Pflicht und sein Vorrecht, ihren Willen zu wahren.“

Quelle: http://yournewswire.com/youngest-leader-george-soros/

IDF Flugzeug F-35 beschädigt. Blamage bei Machtdemonstration Russland gegenüber?

Es sieht so aus, als sei die israelische „Machtdemonstration“ während des kürzlichen Besuchs des russischen Verteidigungsministers Sergey Shoigu zu einer Totalblamage mutiert.

Am 16. Oktober besuchte Shoigu Israel, um sich mit dem israelischen Verteidigungsminister Avigdor Lieberman und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu treffen. Berichten zufolge sollten die Seiten über die Lage in der Region, einschließlich Syriens, den Kampf gegen den Terrorismus sowie über militärische und technische Zusammenarbeit diskutieren.

Am selben Tag behaupteten die israelischen Streitkräfte (IDF), dass ihre Kampfflugzeuge eine Flakbatterie der syrischen Luftverteidigungskräfte anvisierten, die israelische Flugzeuge über Libanon mittels einer Rakete angegriffen hätten.

IDF berichtete, dass eine syrische Flugabwehrrakete IDF-Flugzeuge während eines Routineflugs über den Libanon angegriffen hätten. In Reaktion darauf hättenv IDF-Flugzeuge auf die Flakbatterie in Syrien Rakten abgefeuert. Die IDF fügte hinzu, dass die syrische Rakete kein israelisches Flugzeug getroffen habe.

„Die Armee zielte mit vier Bomben auf die Batterie und laut IDF wurde die Batterie so beschädigt, dass sie nicht mehr funktionierte. Die Armee sagte, die Batterie sei die gleiche gewesen, die bereits im vergangenen März auf israelische Jets gefeuert habe, was Israel veranlasste, sein Arrow-Raketenabwehrsystem zum ersten Mal einzusetzen „, berichtete die israelische Zeitung Haaretzzum zu dieser Frage.

Das syrische Militär bestätigte die israelischen Schläge und sagte, diese hätten „materiellen Schaden“ verursacht.

Es ist interessant festzuhalten, dass israelische Kampfflugzeuge gemäß der Aussage des syrischen Verteidigungsministeriums den syrischen Luftraum an der Grenze zum Libanon in Baalbek verletzten. Der Vorfall fand um 8:51 Uhr Ortszeit statt.

Könnte die israelische Luftwaffe absichtlich die Reaktion des syrischen Militärs provoziert haben, um den Angriff auf die syrische Flugabwehrbatterie zu rechtfertigen?

Darüber hinaus haben einige pro-israelische Experten und Medienaktivisten den Vorfall eindeutig mit dem Besuch des russischen Verteidigungsministers von Tel Aviv in Verbindung gebracht. Es sei eine schöne Demonstration der israelischen Macht in Richtung der russisch-iranisch-syrischen Allianz.

Etwas ist jedoch schief gelaufen.

Den verfügbaren Informationen zufolge setzten die syrischen Streitkräfte ein S-200-Flugabwehrsystem aus der ehemaligen Sowjetunion gegen das israelische Kampfflugzeug ein. Diese sowjetische Rakete ist das am weitesten fortgeschrittene Langstrecken-Flugabwehrsystem, das vom syrischen Militär eingesetzt wird. Angesichts heutiger moderner Kriegsführung ist das S-200 System geradezu altmodisch.

Trotzdem sagte das syrische Verteidigungsministerium in seiner Erklärung, dass die Regierungstruppen auf die Verletzung des Luftraums reagiert hätten und „einer der Jets direkt getroffen wurde“ die israelischen Flugzeuge seien zum Rückzug gezwungen worden. Diese Aussage widerspricht der israelischen Beschreibung des Hergangs.

Wenige Stunden nach dem Raketenvorfall mit Syrien berichteten die israelischen Medien jedoch, dass ein F-35-Stealth-Multirole-Kampjet der israelischen Luftwaffe wegen angeblicher Vogelkollisionen während eines Trainingsflugs unbrauchbar geworden sei.

Der Vorfall fand angeblich „vor zwei Wochen“ statt, wurde aber erst am 16. Oktober öffentlich gemeldet. Israelische Quellen konnten nach der „Vogelkollision“ kein Foto des F-35-Kampfflugzeugs zeigen.

Außerdem ist nicht klar, ob der F-35 wieder funktionstüchtig gemacht werden kann, weil seine Tarnbeschichtung beschädigt sei. Laut der israelischen Version sei das Kampfflugzeug  nach der Vogelkollision nicht mehr einsatzfähig. Dies obwohl der F-35 alle entsprechenden Test mit guten Resultaten abgeschlossen hatte. Die F-35 ist das teuerste Kampfflugzeug der Welt. Der Preis für die Entwicklung des F-35 beträgt jetzt etwa 406,5 Milliarden US-Dollar. Israel kauft aktiv den selbsternannten, modernsten Kämpfer der Welt, jedes Flugzeug kostet etwa 100 Millionen Dollar.

Also, was hat die F-35 wirklich getroffen?

Syrienkrieg: Unglaubliche Zitate zeigen unbekannte Gesichtspunkte auf

Seit 2011 herrscht Krieg in Syrien. Was in den Medien regelmäßig als syrischer Bürgerkrieg bezeichnet wird, stellt sich bei genauerer Betrachtung doch etwas anders dar und entstand auch nicht ganz so spontan, wie es meistens behauptet wird. Viele Wissenschaftler, Investigativjournalisten, Juristen, westliche Augenzeugen in Syrien, im Land tätige Geistliche und andere Syrienexperten haben sich zu dem aktuellen Syrienkonflikt geäußert und dazu beigetragen, dass auch die Menschen in Europa sich ein besseres Bild von den wirklichen Vorgängen im Nahen Osten machen können. Hier einige dieser Expertenstimmen:

Professor Günter Meyer: „Schon unmittelbar nach den Terroranschlägen von Al-Kaida 2001 plante die US-Regierung, die Regime in Syrien und sechs weiteren islamischen Ländern auszuwechseln. Seit 2006 haben die USA mit ihrem politischen Einfluss auf die Golfstaaten, durch die Finanzierung von Medienkampagnen und durch die Ausbildung von Terroristen den Sturz Assads vorangetrieben.“

Professor Jörg Becker: „Gleichwohl wird die Mehrzahl der Nutzer der Massenmedien schlicht unwissend darüber sein, dass die USA seit Jahren völkerrechtswidrig einen Regime Change in Syrien herbeizuführen versuchen. Dass das ganze Terror-Problem vor allem durch westliches Morden und westliche Kriege entstanden ist. Ja, dass der Westen Al Quaida seit Jahren mit Waffen beliefert und hierdurch überhaupt erst großgemacht hat, um Assad zu stürzen“

Professor Götz Aly: „Während westliche Medien die Lügengeschichte vom siebenjährigen ‚Twittermädchen‘ Bana Alabed aus dem von ‚den Rebellen‘ eroberten östlichen Stadtteilen Aleppos als pure Wahrheit verkauften, saß Franziskanerpater Ibrahim Alsabagh im belagerten Westteil der umkämpften Stadt. Er war den Regierungstruppen dankbar, dass sie die fast schon Eingeschlossenen verteidigten.“.

Professor Michael Jabra Carley: “ Die Rede von „unseren Gemäßigten“ ist eine Fiktion und ein Deckmantel der USA für ihre Unterstützung für Al-Qaida und deren verschiedene Verbündete, bei denen es sich weitgehend um ausländische Söldner handelt, die gegen die säkulare, legitime Regierung Syriens kämpfen. […] ob die Bewohner der USA, Kanadas und Europas bereit sind, für eine Serie von Lügen, und zur Verteidigung der US-geführten Al-Qaida-Invasion Syriens, einen grundlosen Krieg mit Russland zu riskieren.”

Bundesgerichtshof: “[…] Offensive in der Stadt Aleppo im Juli 2012, der Einnahme der Provinzhauptstadt Raqqa im März 2013, in Zusammenarbeit mit der ‘Jabhat al Nusra’, dem ‘Islamischen Staat im Irak und Syrien’ (ISIG) und anderen jihadistischen Gruppierungen ab dem 4. August 2013 an der Offensive gegen alawitische Dörfer im Gebirge in der Provinz Latakia, bei der zahlreiche Zivilisten ermordet wurden, sowie im Februar 2014 an dem Angriff auf das Zentralgefängnis von Aleppo, an dem wiederum auch die ‘Jabhat al Nusra’ und weitere jihadistische Vereinigungen teilnahmen.”.

Dr. Daniele Ganser: “Ja, auch der Angriff auf Syrien 2011 war illegal. Die Angreifer USA, Großbritannien, Frankreich, Türkei, Katar und Saudi-Arabien haben brutale Banden trainiert und mit Waffen ausgerüstet und versuchen seit 2011 Präsident Assad zu stürzen, was ihnen aber bisher nicht gelungen ist. Diese brutalen Banden müssen als Terroristen bezeichnet werden, aber die Angreifer benutzen das Wort „moderate Rebellen“ und verwirren dadurch die Öffentlichkeit.“

Professor Günter Meyer, Hallertau.info: „Professor Meyer ging auch auf die „Weißhelme“ ein, die im letzten Jahr den Alternativen Friedenpreis erhalten hatten. Sie sind eigentlich eine Zivilschutzorganisation der Nusra-Front in die mehrere hunderte Millionen Dollar aus dem Ausland investiert wurden. Nusra und IS sind Ableger der al Qaida-Organisation, die sich einige Zeit heftig bekämpft und sich inzwischen wieder versöhnt hatten. Die Nusra Kämpfer sind dabei die brutalsten von allen. Die Berichte und Fotos über die Rettungsaktionen der Weißhelme sind oft gefälscht, um die Welt zu manipulieren.“

US-Verteidigungsministerium: “That said, it’s primarily al-Nusra who holds Aleppo”. Al Nusra ist der syrische Arm der Al Qaida. Die Qaida hält also nach Angaben des US-Militärs Aleppo beziehungsweise Ost-Aleppo.

Professor Theodore Postol: „Was aus den Videos absolut klar wird, ist, dass der Ort der Sarin-Ausbringung, von dem der WHR ausgeht, und der Ort an dem die massenhaften Opfer hätten auftreten müssen, wenn die Sarin-Freisetzung tatsächlich stattgefunden hätte, in keinster Weise mit den Szenen der Opfer verbunden ist, die in den anderen Videos gezeigt werden. Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand, den mutmaßlichen Angriff, wie er im White House Report beschrieben wird, hat es nie gegeben.“

Dr. Tim Anderson (Buchbesprechung von Jens Berger): „Es entsteht allerdings ein anderes Bild, wenn Anderson akribisch darstellt, wie die Ereignisse in Syrien durch ein Zusammenspiel von islamistischen Fundamentalisten, US-amerikanischen Geostrategen, wahhabitischen Steinzeit-Königreichen, westlichen Mainstream-Medien und Nichtregierungsorganisationen massiv manipulativ umgedeutet und umgeschrieben wurden. […] Die angeblich syrischen Rebellen stammen aus über achtzig Ländern“

Professor Jörg Becker: „Die Öffentlichkeit wird über den Nahen Osten falsch und verzerrt informiert und natürlich werden ihr wesentliche Zusammenhänge nicht richtig vermittelt. Aktuell läuft in der Syrien- und Irakberichterstattung nahezu alles falsch, was man sich denken kann. […] Unklar bleibt in den deutschen Medien auch die saudische, katarische und türkische Unterstützung verschiedenartiger syrischer Rebellengruppen und des sogenannten Islamischen Staates.“.

Professor Günter Meyer: „[…] dass die Dschihadisten die Waffenruhe von Anfang an abgelehnt haben und die Zivilbevölkerung als menschliches Schutzschild missbraucht wird. Die Scharfschützen der Extremisten verhindern, dass sich die Einwohner im belagerten Ost-Aleppo über die von den Russen geöffneten Korridore in Sicherheit bringen können. […] Eine Niederlage der von den USA unterstützten Rebellen in Ost-Aleppo wäre für Präsident Barack Obama eine riesige Demütigung. Deswegen setzt Washington alles daran, um das zu verhindern.“.

3. Strafsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart: “Nach den Feststellungen des Senats strebte die als salafistisch einzustufende „Ahrar al-Sham“ seit 2011 das Ziel an, die Regierung des syrischen Staatspräsidenten Assad gewaltsam zu beseitigen und durch einen islamischen Staat unter ihrer Führung zu ersetzen. Zu diesem Zweck verübte die hierarchisch strukturierte Vereinigung durch ihre bis zu 20.000 Kämpfer umfassenden militärischen Einheiten – häufig in Kooperation mit der jihadistischen Al-Nusra-Front – Anschläge gegen Angehörige der syrischen Armee und Sicherheitskräfte.”.

Dr. Kurt Gritsch: „Katar befürwortete den Regime-Change in Syrien. Also unterstützte Al Jazeera den Anti-Assad-Diskurs. Der Diktator lasse auf seine eigenen unbewaffneten Bürger schießen. Was nicht ins Bild passte, wurde einfach nicht gesendet. So hatte der Ex-BBC-Kriegsreporter Ali Hashem, inzwischen bei Al Jazeera, im Mai 2011 bewaffnete Männer, Syrer und Libanesen, gefilmt, die Waffen vom Libanon aus nach Syrien brachten.“

Professor Günter Meyer: „Es gibt nirgendwo Trichter von solchen Bomben, es gibt keine Splitter, es deutet alles darauf hin, dass hier mit kleinen splitterfreien Sprengkörpern gearbeitet worden ist. […] Das heißt, die einzigen, die ein Interesse daran gehabt haben, sind die Rebellen, und wir haben hier die Islamisten, die genau in dem Ort auch eines ihrer Hauptquartiere hatten. Das heißt, ein Angriff unter falscher Flagge mit dem einzigen Ziel, das syrische Regime dafür verantwortlich zu machen. Diese Rechnung ist aufgegangen.“.

Atlantic Council, Zusammenfassung bei Telepolis: “Ein amerikanischer Think Tank erklärt, wie die al-Qaida-Milizen ihre Macht in bereits eroberten Gebieten ausüben […] Mittlerweile wurde bekannt, dass die beiden Dschihadisten/Salafisten-Gruppen al-Nusra und Ahrar al-Sham sämtliche andere Milizen in Aleppo auf die Sharia verpflichtet haben. Wichtig ist dabei zu ergänzen: ihre Form des Sharia-Verständnisses.”

Professor Marcello Ferrada de Noli: „The three children subjected to ‘life-saving’ procedures in the second video were eventually dead, and the cause of death –that according to the White helmets video would be attributed to chlorine gas– has been disputed by other medical opinions independently of the assessments by the Swedish doctors mentioned in the SWEDHR reports. […] the health-status in reference to the above mentioned child could be instead attributed to drug overdose, likely opiates. […] war-criminal behaviour represented by the misuse of dead children with propaganda aims.“

Professor Marcello Ferrada de Noli: „[…] Inmitten der emotionalen Bildsprache des Videos der Weißhelme, die zahlreiche gefälschte „lebensrettende“ Maßnahmen an vermutlich bereits toten Kindern zeigte, kam niemand auf die Idee, deren Authentizität zu hinterfragen. Wäre dies nicht eine einmalige Gelegenheit für das ARD-Verifikations-Team gewesen? […] wären Sie auf zahlreiche Artikel gestoßen, in denen ich bereits meine Schlussfolgerungen aus der unethischen Manipulation für Propagandazwecke durch die Weißhelme darlege.“.

Professor Günter Meyer: „[…] wird von Clinton nach wie vor die Einrichtung einer Flugverbotszone gefordert. Dazu ist die Zerstörung der syrischen Luftwaffenbasen durch Marschflugkörper geplant. Nachdem Russland inzwischen zahlreiche Abwehrsysteme gegen ballistische Raketen in Syrien installiert hat, würde diese militärische Intervention der USA unvermeidlich zu einer direkten militärischen Konfrontation der beiden Nuklearmächte führen. Ob Clinton dies tatsächlich in Kauf nehmen wird oder nur blufft, bleibt abzuwarten.“.

Professor Reinhard Merkel: „Diese Strategie ist eine Variante dessen, was seit der Invasion des Irak vor zehn Jahren „demokratischer Interventionismus“ heißt: das Betreiben eines Regimewechsels mit militärischen Mitteln zum Zweck der Etablierung einer demokratischen Herrschaft. Im Irak besorgten die Invasoren das eigenhändig. […] Was in Syrien geschieht, ist eine dem Anschein nach mildere Form des Eingriffs […] Jedenfalls übernehmen die Intervenierenden die vermeintliche und absurde Rolle von Unschuldigen.“

Peter Scholl-Latour: „Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.“

Universität Heidelberg, Kolloqium 2009 (vor dem Krieg): „Der Vordere Orient wird in Europa als Konfliktregion wahrgenommen. Dagegen leben in Syrien, das im Westen gelegentlich zu den „Schurkenstaaten“ gezählt wird, bereits seit langer Zeit eine Vielzahl von Völkern und Religionsgemeinschaften friedlich miteinander. […] „In keinem anderen Land dieser Region leben so viele verschiedene Völker mit unterschiedlichen Religionen und Sprachen wie in Syrien“, erklärt Prof. Dr. Werner Arnold“

Professor Werner Arnold, Deutsche Welle: “Christen in Syrien konnten lange ein relativ friedliches Leben führen. Im Bürgerkrieg sind aramäische Gemeinden ins Visier radikal-islamischer Gruppen geraten, die gegen das Assad-Regime kämpfen. Experten schlagen Alarm. […] Für die syrischen Christen hofft Arnold einzig und allein darauf, ‘dass diese ganze Rebellion irgendwann zusammenbricht.’“

Nemetico: „Der Kannibale? Ja, der Kannibale, der vor laufender Kamera einen getöteten syrischen Soldaten das Herz (oder die Lunge) aus dem Leib schnitt und das Fleisch fraß. Das war Anfang 2013. Der gute Mann heißt oder hieß Khalid Hamad, ‚Kampfname Abu Sakkar‘. […] Er gehörte 2011 zur (von den Mainstream-Medien so betitelten) ‚moderaten‘ FSA (Freie Syrische Armee). Nach der von britischen Medien verbreiteten Version seiner Laufbahn gründete er 2012 seine ‚eigene Brigade‘“.

Professor Günter Meyer, Interviewer Dirk Müller: „Müller: ‚[…] die Amerikaner unterstützen Extremisten und Islamisten und Terrorgruppen, die ihre Verwurzelung bei Al Kaida gefunden haben […] gegen Baschar al-Assad?‘ Meyer: Sie unterstützen primär sogenannte moderate Gruppen, nur, diese moderaten Gruppen arbeiten mit der Nusra-Front zusammen. Das heißt, auch die Waffen, die an die Moderaten geliefert werden, landen im Endeffekt bei der Nusra-Front, die das Oberkommando speziell auch im Osten von Aleppo hat.“.

Nach dem Gisgasangriff von Ghouta veröffentlichten Wissenschaftler vom renommierten Bostoner MIT und den Tesla Laboratories einen Bericht dazu (“Possible Implications of Faulty US Technical Intelligence in the Damascus Nerve Agent Attack of August 21, 2013“). Die beiden Experten – der frühere UN-Waffeninspektor Richard Lloyd und der MIT-Professor Theodore A. Postol – waren eigentlich vor ihrer Untersuchung davon ausgegangen, dass Assads Truppen für die Giftgasattacke verantwortlich waren. Dann fanden sie genau das Gegenteil heraus.

Professor Günter Meyer: “Das Regime hat versichert, dass es niemals chemische oder biologische Waffen verwenden wird. Diese Aussage kann durchaus als glaubwürdig angesehen werden, da der Einsatz von Massenvernichtungswaffen oder sogar die Bewegung solcher Waffen bedeuten würde, die „rote Linie“ zu überschreiten, mit der Präsident Obama drohte. Eine militärische Intervention gegen die syrische Regierung würde die Folge sein.“

V. P. Haran, 2009-2012 Botschafter Indiens in Syrien: „Manchmal wurde über Dinge berichtet, die nicht passiert sind. Beispielsweise sprach ich mit einem prominenten Scheich, als meine Kollegen mich völlig gestresst anriefen und meinten, der Scheich würde eine Rolle in den, für den Nachmittag geplanten, Protesten spielen. Aber das passierte überhaupt nicht. Denn tatsächlich saß ich in dem Moment ja mit ihm beim Mittagessen. Es gab eine Menge Übertreibungen durch die Medien. […] Es war offenkundig, dass Al-Qaida aus dem Irak seit April 2011 in Syrien waren.“

Professor Günter Meyer: “Al-Jazeera hatte am Anfang noch eine hohe Akzeptanz als Nachrichtensender. Aber dann tauchten Mitschnitte auf, in denen zwei Journalisten des Senders bei der Interviewvorbereitung einem als Verletzte kostümierten Mädchen erklären, was es bei der Aufzeichnung sagen soll, und einen Arzt dazu bringen, eine falsche Diagnose für das gesunde Kind abzugeben. Da wird systematische Fälschung betrieben. Al-Jazeera hat dadurch in der arabischen Welt als seriöse Quelle weitgehend den Rückhalt verloren. Nebenbei: Der Sender wird vom Emir von Katar finanziert.”

Andre Ashdown: “Eine Frau brach in Tränen aus als sie uns erzählte, dass einer ihrer Söhne vor einigen Tagen von den Rebellen getötet und ein anderer verschleppt wurde. […] Die meisten der Flüchtlinge sagten, dass eines ihrer Familienmitglieder von den Rebellen getötet worden sei und sie sprachen dauernd über weitverbreitete Morde, Folter, Vergewaltigung und Entführung durch die Rebellen. Wenn jemand seine Wohnung verließ, dann wurde das Eigentum und der Besitz konfisziert oder gestohlen.”.

Professor Günter Meyer: „Giftgasmassaker war Inszenierung der USA. Die Trump-Show als Reaktion auf das angebliche Giftgasmassaker von Khan Sheikhun am 4. April 2017 ist ein weltweiter Propagandaerfolg der Weißhelme. […] Unter Verweis auf die entsetzlichen Bilder sterbender Babys befiehlt Trump dann jedoch einen Angriff mit 59 Marschflugkörpern auf die syrische Luftwaffenbasis, von der angeblich der Chemiewaffeneinsatz durchgeführt wurde. Die USA, die übrigen G7-Staaten und alle anderen Gegner des syrischen Regimes sind sich einig: Assad muss weg.“

Fabian Köhler: “Aktaa hat den Krieg größtenteils im von der Regierung kontrollierten Westteil der Stadt verbracht. Den Alltag im Ostteil kennt er trotzdem. Mehrmals wöchentlich telefoniert er mit Verwandten auf der anderen Seite der Stadt: ‘Es gab dort ständig Luftangriffe durch die syrische Armee. Aber meistens haben sie Einrichtungen der Terroristen getroffen. Zu zivilen Opfern kam es, weil die Terroristen sie als Geiseln nahmen und als menschliche Schutzschilde nutzten, um die Armee von Angriffen abzuhalten.’“

Professor Günter Meyer von der Universtität Mainz: “Allerdings ist die mediale Berichtserstattung darüber häufig sehr einseitig. So z.B., wenn der Spiegel titelt: ‘Die Islamisten sind Aleppos letzte Hoffnung‘. Die Dschihadisten der Al-Kaida angehörenden Nusra-Front und der nicht minder brutale Ahrar al-Scham haben die von der UN ausgehandelte Waffenruhe genutzt, um den Osten Aleppos militärisch massiv aufzurüsten. Diese ultra-radikalen Kämpfer geben dort das Kommando, nicht etwa moderate Rebellen, wie in vielen Medien immer wieder zu lesen ist.”

Agenzia Fides: “Gestern wurde unterdessen bei ‘youtube’ eine von dem aus Jordanien stammenden und in Damaskus wohnhaften salafitischen Scheich Yasir al-Ajlawni ausgesprochene Fatwa veröffentlicht, die Regime Gegner dazu ermächtigt ‘jede nicht sunnitische syrische Frau zu vergewaltigen’. Nach Ansicht des Scheichs widerpricht die Vergewaltigung alawitischer oder christliche Frauen nicht den Geboten des Islam.”. Anmerkung: Islamische/Sunnitische Frauen wurden/werden allerdings auch vergewaltigt.

Vanessa Beeley: “Eine Frau erklärte uns während einer Aufnahme, dass sie kurz vor der Befreiung ihre 8 Jahre alte Tochter eingesperrt hatten. Ihre älteste Tochter wurde zur Vergewaltigung freigegeben und das einzige, was sie rettete, war der Tag, als die syrische Armee Hanano befreite, an diesem sollte ihre Tochter mitgenommen werden. Die 8 Jahre alte Tochter starb im Gefängnis. […] Eine Frau fiel vor den Terroristen auf die Knie und bettelte um Essen und sie haben ihr in den Mund geschossen. […] Massenerschießungen eines jeden, der irgendeine Verbundenheit mit der syrischen Regierung oder Armee gezeigt hatte”.

Seymour M. Hersh: „Während das syrische Regime den Prozess zur Beseitigung seines chemischen Arsenals weiterführt, könnten ironischerweise al-Nusra und ihre islamistischen Verbündeten letztendlich als einzige Fraktion innerhalb Syriens bleiben, die nach der Zerstörung des Vorrates an Vorgängerstoffen Assads noch Zugang zu den Bestandteilen zur Erzeugung von Sarin hat – einer strategischen Waffe, die anders wäre als alle andern im Kriegsgebiet. Es könnte noch mehr zu verhandeln geben.“

Seymour M. Hersh: „[…] sahen sich die Nachrichtendienste in ihrem Verdacht bestätigt. „Wir wissen jetzt, daß es sich um eine verdeckte, von Erdoğans Leuten geplante Aktion handelte, die Obama über die red line stoßen sollte“, sagte der ehemalige Nachrichtendienstler. „Sie mußten die Situation mit einem Gasangriff in oder in der Nähe von Damaskus eskalieren, während die UN-Inspektoren“ – die am 18. August zur Untersuchung der anderen Giftgaseinsätze eintrafen – „dort waren.“

Fabian Köhler: „Hintergrund der Pressekonferenz sind Ermittlungen eines Gerichts im südtürkischen Adana. Die Anklage warf dort 13 Türken vor, Giftgas von der Türkei nach Syrien geschmuggelt haben. Doch dem Gericht reichten die Indizien nicht für eine Verurteilung, es ließ die Männer nach drei Monaten wieder frei. Erdem und Şeker hatten nach eigener Aussage Einblick in die Gerichtsakten und kommen bei ihrer Pressekonferenz zu einer ganz anderen Bewertung als das Gericht.“

Pater Maes: „Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie dieser sogenannte Volks-Aufstand in Qara begann. An einem Freitag Abend im November 2011 sah ich auf meinem Weg in das Vikariat, wo ich eingeladen war, eine Gruppe von ca. 15 jungen Leuten vor der zentralen Moschee. Sie schrien, dass Assad ein Diktator sei und abhauen müsse. Und ich sah andere junge Kerle, die Fotos davon machten. […] Er sagte: ‚Seit einiger Zeit kommen Leute von außerhalb Syriens, um Lärm zu schlagen und sie laden junge Leute ein, Bilder und Videos zu machen. Wenn sie es an Al Dschasira schicken, würden sie Geld erhalten.’“

Professor Eva Myrdal: „DN.se schreibt, das [2011] Panzer in die zentralen Teile von Damaskus gerollt sind und Demonstrationen nach dem Freitagsgebet begonnen haben. Genau an dem Tag [… fuhren wir] aus familiären Gründen vier Mal [durch] das Zentrum von Damaskus im Taxi […] und wir sehen keine Demonstrationen, keine Militärfahrzeuge, keine Polizisten. […] Bekannte aus Baniyas […] über das, was in der kleinen Industriestadt an der Küste passiert: ‚Wir wissen nicht, wer sie sind. Die kommen auf Motorrädern hierher und sind schwarz maskiert.’“.

Ali Hashem: „[…] crossing the river […] They were just crossing that barrier and going into Syria, and then clashing with the Syrian Army. That was in May [2011]. And even something similar happened in April, but it wasn’t on camera. But in May it was on camera and we had the footage, and, you know, no one wanted to have them on air.“

Quelle/Weiterlesen: http://blauerbote.com/2017/10/06/syrienkrieg-wissenschaftler-und-andere-experten-klaeren-auf/