Der psychologische Bankrott der USA – US goes crazy

Supergeheime Welt ohne jede Kontrolle – Super-Gefährlich oder Ultra-Lächerlich? (Teil 1/4)

Erster Teil eines Artikels von Dr. Hans J. Brocker

Nicht nur das Gebaren der Hochfinanz und der Führungselite einer sogenannten Supermacht sagen etwas über deren Zustand und wahrscheinliche Zukunft aus. Auch Wesen, Struktur, Aufbau, Aktivitäten und Erfolge ihrer Hilfsdienste sind wichtige Signalgeber, die dem Beobachter aufzeigen, wie komplex, krank oder gesund das gesamte System ist und wohin die Reise geht. Wie sagten doch unsere Urgroßeltern so treffend: „Wie’s Gescherre, so der Herre“!

Eine der wohl wichtigsten dieser system-stützenden Serviceorganisationen war, ist und wird auch künftig sein: Seine Geheimdienste und Nachrichtenorganisationen. Ihr Arbeitsfeld ist ein Weites.

Spionage, „Counter-Intelligence“, geheime Berichtserstattung. Sabotage im Land des Gegners. Abhören von Kommunikationsvorgängen, Beschaffung geheimer oder streng vertraulicher Informationen, Zersetzung von innen, logistische und finanzielle Unterstützung von „Rebellen“ wie derzeit in Syrien, Aufweichen des gegnerischen Widerstandswillens, Eliminierung von Schlüsselpersonen, Fälschung fremder Währungen, Verbreitung falscher Meldungen und systematische Verbreitung von Desinformationen, permanente Täuschung der Öffentlichkeit, schlichte Bestechung, Raub von Goldschätzen wie in Lybien, sowie raffiniert getarnte List, Verbreitung von Terror wie Gruppen-Tötung mit Drohnen, die Liste ist keineswegs vollständig. Das Ganze läuft natürlich unter dem Deckmantel von Heimatschutz, Patriotismus, der Schaffung von Frieden, Wohlstand und „Demokratie“.

Neu ist das alles nicht. In diversen Spielarten existiert es schon seit der Gründung aller grossen Reiche des Altertums bis in die Neuzeit. Beispiele: Babylonien, Assyrien. Persien, Mazedonien, Ägypten, Rom, Mongolen-, Inka-, Maya- und Aztekenreiche, die Weltempire von Portugal, Spanien, Holland, Frankreich, Deutschland unter Fürsten, Kaisern, Führer und Hosenanzügen, von Grossbritannien, den Habsburgern, den Sowjets und jetzt das der schwankenden letzten Supermacht USA – um nur einige zu nennen. Sie alle, sogar die Schweiz, verfügten – und verfügen noch – über geheime Dienste und Organisationen in mannigfachen Varianten. Sie richten sich nicht nur gegen äussere Feinde sondern versuchen auch potentielle Gegner im Inland rechtzeitig auszuschalten sowie die Opposition zu lähmen.

Natürlich wurde in den meisten Fällen auch das eigene Volk bespitzelt und überwacht. Die Mächtigen aller Zeiten hatten ihr Ohr am Puls der Zeit und an den dünnen Wänden leise rumorender Gerüchteküchen und sich im Keim anbahnender system-bedrohlicher Ereignisse. Der „große Bruder“ hatte und hat tausendfache Augen überall, belohnt die Systemtreuen und versucht systemische Gegner unten zu halten. Wie sagte doch schon der große Waldimir Uljanow alias Lenin: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Doch wer kontrolliert die Kontrollierenden?

Derzeit erreicht das Geheimdienstwesen oder auch -unwesen, – und nicht nur das der letzten Supermacht – teilweise abstruse Höhen, oder besser gesagt – absurde Tiefen. Wie leicht und einfach hatte man es doch früher. Goethe war immerhin „Geheimer Rat“ und dürfte – wenn überhaupt – kaum über mehr als einige Mitarbeiter und ein Mini-Budget seines Herzogs verfügt haben. Doch diese idyllischen Zeiten sind passe.

http://www.goldseiten.de/artikel/147084–Supergeheime-Welt-ohne-jede-Kontrolle—Super-Gefaehrlich-oder-Ultra-Laecherlich-Teil-1~4.html

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