Syrien: Obama und Kerry sind Lügner und sie wissen dass sie lügen!!

Der ehemalige CIA-Analyst und hochrangige Mitarbeiter des US-Außenministeriums, Larry Johnson, hat in seinem Webblog „No Quarter“ unter dem Titel „Barack Obama und John Kerry lügen bezüglich der Ereignisse in Syrien“ einen eindrücklichen Artikel veröffentlicht. Die Mitglieder des G20-Gipfel weche die Erklärung zur Unterstützung des amerikanischen Militärschlages unterzeichnet haben, könnten dadurch massiv unter Druck geraten.

Johnson führt darin aus, daß seine noch im aktiven Dienst befindlichen früheren Kollegen eindeutige Beweise haben, daß nicht Assads Truppen Giftgas bei Damaskus benutzt haben, sondern daß es sich um eine bewußt eingefädelte Provokation der Rebellen handelte, die von Saudi Arabien und der Türkei unterstützt wurde, mit dem Ziel, die USA in den Krieg hineinzuziehen. Es gebe nicht nur nicht den geringsten Beweis, daß die Assad-Regierung für den Einsatz verantwortlich sei, sondern Obama und Cameron wüßten auch von den gegenteiligen Beweisen. Falls die USA dennoch den Militärschlag gegen Syrien ausführe, handele es sich dabei um die gleiche Art von Kriegsverbrechen, wie sie von Hitler bei seinem Überfall auf Polen 1939 ausgeführt worden seien. Die USA müßten daran gehindert werden, Kriegsverbrechen gegen die Regierung und die Bevölkerung Syriens zu begehen.

Der mutmaßliche Einsatz von Chemiewaffen sei eine Provokation der Rebellen, die den Zweck habe, einen ausländischen Militärschlag auszulösen, betonte auch der russische Präsident Putin in St. Petersburg und bezichtigte John Kerry der Lüge, als dieser sich dazu verstieg, zu behaupten, daß es keine Al-Kaida-Kreise unter den Rebellen gebe. Aber auch eine wachsende Anzahl von Kongreßabgeordneten und Senatoren glaubt Obama nicht. Was die Reaktion der Administration sei, falls sich herausstelle, daß die Rebellen für den Giftgaseinsatz verantwortlich sind, fragte Senator Harkin während einer Anhörung – ob die US-Administration dann Assad gegen die Rebellen verteidige? Und natürlich sind die Ähnlichkeiten mit dem Vorwurf des Einsatzes von Massenvernichtungswaffen vor dem Irakkrieg, was sich bekanntermaßen als völlige Lüge herausgestellt hat, in aller Munde. Daß dieser „Fehler“, wie dieser auf Lügen aufgebaute Angriffskrieg inzwischen offiziell bezeichnet wird, der weit über hunderttausend Menschen das Leben gekostet, eine Nation weitgehend zerstört und über drei Billionen Dollar gekostet hat, bisher für seine Autoren keinerlei Konsequenzen gehabt hat, ist ein Skandal.

Genau dies könnte sich jetzt bei der Wiederholung des grausamen Spiels gegenüber Syrien plötzlich ändern. Denn insbesondere das US-Militär ist sich der Gefahr, in den großen Krieg gegen Rußland und China hineingezogen zu werden, völlig bewußt. Die Körpersprache von Generalstabschef Dempsey bei der jüngsten Anhörung im Außenausschuß des Senats sprach Bände, als er auf die Frage, was das Ziel dieser Syrien-Operation sei, antwortete, das könne er nicht sagen. Der frühere Kommandant des US Army War College, Robert H. Scales, beschrieb in der Washington Post in dem Artikel „Ein Krieg, den das Pentagon nicht will“ die Mischung aus Schock und Betretenheit unter Militärkreisen angesichts des amateurhaften Dilettantismus der Obama-Administration, die sich als völlig unfähig erweise, militärische Pläne zu machen, die Hand und Fuß hätten.

Der ehemalige Präsidentschaftskandidat Pat Buchanan fragt, ob die Nation nur deshalb in den Krieg ziehen solle, um die einfältigen Bemerkungen (über die „rote Linie“, die Autorin) eines ungeschulten Präsidenten zu kompensieren, wofür absolut keine verfassungsmäßige Grundlage existiere. Bruce Fein, ehemals hochrangiger Beamter des Justizministeriums der Reagan-Administration, schrieb in der Huffington Post, das von den USA verfochtene Nürnberger Tribunal habe klar das Prinzip aufgestellt, daß Kriege, die nicht der Selbstverteidigung dienen, ein Kriegsverbrechen darstellen; der Kongreß solle eine Resolution verabschieden, wonach der Einsatz von militärischen Mitteln ohne Autorisierung durch den Kongreß zur sofortigen Amtsenthebung führen werde. Nicht wenige Abgeordnete sehen in diesem Schritt inzwischen das letzte Mittel, um die große Katastrophe zu verhindern. Der international renommierte Völkerrechtler Professor Francis Boyle forderte den Kongreß auf, Obama sofort nach der Sommerpause durch ein Amtsenthebungsverfahren aus dem Amt zu entfernen.

Aber ein mindestens ebenso großes Explosivpotential enthält der offizielle Brief, den der Sprecher des syrischen Parlamentes am 4. September an seinen Amtskollegen Boehner im amerikanischen Kongreß geschickt hat, mit der Bitte, den Brief zu Beginn der nächsten Sitzung laut zu verlesen, so daß alle Kongreßabgeordneten seinen Inhalt zu Kenntnis nehmen können. Einem leidenschaftlichen Appell, der drohenden Gefahr, daß aus regionalen globale Konflikte werden können, durch zivilisierten Dialog zu entgehen, folgen dann einige politische Sprengbomben. Mohammed Jihad Al-Lahham präsentiert die folgenden Fakten: Der Hauptfaktor bei dem Anschlag vom 11. September sei der Haß der wahabi-dschihadistischen Ideologie, die von den Saudis adoptiert und finanziert werde, aus dieser Ideologie sei die dschihadistische Doktrin der Muslimbrüder entstanden, mit saudischem Geld würden nach wie vor Tausende von Salafi-Wahabi-Terroristen ausgebildet. Syrien sei das letzte säkulare Land in der Region und müsse sich gegen Zehntausende nicht-syrischer Dschihadisten verteidigen. In Wirklichkeit seien die USA und Syrien gleichermaßen Opfer desselben Gegners, nämlich der haßerfüllten Wahabi-Ideologie, die von den Saudis unterstützt und finanziert werde.
Hier der Artikel in englisch:
http://www.noquarterusa.net/blog/76328/obama-and-kerry-are-lying-about-syria/
Quelle des deutschen Artikels: http://www.bueso.de/node/6718

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