Ukraine: John Kerry macht den Bock zum Gärtner

Völlig unkommentiert veröffentlicht der NZZ Korrespondent Peter Winkler die Sicht des US Aussenministers John Kerry, wenn dieser den Bock zum Gärtner machen will. Am liebsten möchte man ab dieser Ignoranz weinen!
Nachdem die USA die Doktrin der Rechtfertigung von Angriffskriegen in den letzten Jahren ständig ausbauten und mehr und mehr rechtfertigten, sind sie heute völlig unglaubwürdig, wenn sie Russland den Moralfinger zeigen.
Zitat aus der NZZ:

Aussenminister Kerry verstärkte die Drohkulisse am Sonntagmorgen in mehreren Auftritten in Fernseh-Talkshows. Die USA und ihre Verbündeten fassten das Einfrieren von russischen Guthaben, Handelssanktionen und Visa-Restriktionen als Strafmassnahmen ins Auge, falls die russischen Truppen ihre Operationen weiterführten. Das sei «Verhalten des 19. Jahrhunderts im 21. Jahrhundert», sagte Kerry:

«Man marschiert einfach nicht unter erfundenen Vorwänden in ein anderes Land ein, um seine Interessen wahrzunehmen.»

Ach ja, sollte da nicht zuerst auch nur ein kleines bisschen Selbstkritik vorhanden sein, bevor man solches äussert. Wie war es im Irak mit den „erfundenen Vorwänden“ Herr Kerry?

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