Wir bewegen uns auf eine kleine Eiszeit zu, die Klimaleugner sitzen am anderen Ende!

Seit 1998 bewegen uns wieder auf eine kleine Eiszeit zu

Josef Kowatsch, Hüttlingen; Stefan Kämpfe, Weimar
Die Temperaturen auf der Erde waren noch nie über längere Zeiträume konstant. Immer wechselten sich ausgesprochene Warmzeiten und Kaltzeiten ab. Selbst in dem kurzem erdgeschichtlichen Zeitraum, seitdem Deutschland gebildet wurde, also ab 900 war es in Mitteleuropa unterschiedlich warm. Das zeigt folgende Abbildung.
Die folgende Grafik beginnt 850 n.Chr., also nach der Teilung des Frankenreiches und reicht bis etwa 1920.
Mitelalterliche Warmzeit

Abb. 1: In der mittelalterlichen Warmperiode waren die Temperaturen im Mittel 2- 4°C höher als heute, Island und Grönland wurden im 9. Jahrhundert durch die Wikinger besiedelt, das Packeis zog sich weiter nördlich zurück und in England und Dänemark wurde Wein angebaut. In Island wuchsen Eichen und selbst in Grönland baute man Weizen und Gerste an.

Um 1300 wohnten mehr als 3000 Menschen an der Westküste Grönlands. (Schaefer, 1997.) Das sollte sich bald ändern: 1492 stellte der Papst fest, dass seit 80 Jahren kein Bischof mehr wegen Eis Grönland hätte besuchen können. Seit damals waren die europäischen Siedler wegen der Kälte wohl nach Neufundland weiter gewandert.

In der beginnenden kleinen Eiszeit war es im Mittel ca. 1- 3°C kälter als heute. Die Wikinger-Kolonie in Grönland war ausgestorben, die Themse in England war im Winter oftmals für lange Zeit im Jahr zugefroren genau so wie die holländischen Kanäle.

Aus der Grafik der Abb1 erkennen wir auch, dass die Kleine Eiszeit etwa 1850 zu Ende ging, seitdem wurde es wieder wärmer. Ab 1900 gab es in Deutschland wieder angenehmere Temperaturen, welche zu höheren Ernteerträgen führte und die großen Hunger-Auswanderungswellen aus der Mitte Europas fanden ein Ende.

Doch wie entwickelten sich ab 1900 die Temperaturen weiter in Deutschland? Seit 1881 führt der Deutsche Wetterdienst in Offenbach (DWD) seine –wie er sagt- zuverlässigen Temperaturaufzeichnungen. Und diese zeigen zunächst mal was Erfreuliches. Die Temperaturaufzeichnungen beweisen, dass trotz einiger kühlerer Jahre die Temperaturen im Schnitt auch nach 1900 weiter gestiegen sind. Die durchgängige Trendlinie geht ab 1900 weiter nach oben bis etwa zum Jahr 1998. Dieses Jahr 1998 war seit den regelmäßigen Temperaturaufzeichnungen weltweit das wärmste Jahr, in Deutschland war es das Jahr 2000. Seitdem sinken die Temperaturen wieder leicht.

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