Gewaltätiger Umsturz in der Ukraine: Dokumentation der Hintergründe

Das folgende Dossier über die Hintergründe der Auseinandersetzungen in der Ukraine wurde vom Nachrichtenstab desExecutive Intelligence Review zusammengestellt. Das englische Original finden Sie auf www.larouchepub.com.

Das Dossier als PDF mit Bilder herunterladen.

Vor neun Jahren erschien von den Verfassern bereits ein anderes Dossier mit dem Titel „Dick Cheney: Permanente Revolution/Permanenter Krieg“. Der damalige US-Vizepräsident prangte mit seinem fanatischen Blick auf der Titelseite von EIR1, flankiert von zwei bekannten Personen vom Anfang des 20. Jahrhunderts: Leo Trotzki und Alexander Helphand Parvus. Wir zeigten, daß die Lehre von der „Permanenten Revolution“, wie Trotzki sie ursprünglich von dem weniger bekannten, aber um so wichtigeren britischen Agenten Parvus übernommen hatte, in Cheneys neokonservativer Clique wiederauflebte – nicht nur, weil die neokonservative Kriegspartei eigene trotzkistische Wurzeln hatte, sondern weil sie den Zwecken des modernen Britischen Empire, d.h. der globalen Finanzoligarchie, dazu dienen sollte, eine Serie geopolitischer Konflikte zur Destabilisierung jeglicher vorhandenen oder potentiellen Opposition anzufachen. Wir wiesen darauf hin, daß in dem Arsenal des „Permanenten Krieges“ auch der Zünder für einen Weltkrieg eingebaut ist, wie es vor 100 Jahren schon einmal der Fall gewesen war.

Wir beschrieben das Entsetzen in London über die weltweite Ausbreitung dirigistischer Industrieentwicklung – die Methoden des Amerikanischen Systems -, seit Präsident Abraham Lincoln die Union zum Sieg im amerikanischen Bürgerkrieg geführt hatte:

„Im Laufe der folgenden 40 Jahre reagierten die Briten darauf mit der Einleitung ständiger Kriege in Eurasien, indem sie manipulierten, Länder gegeneinander ausspielten, wichtige republikanische Politiker ermordeten, verdrehte pseudopolitische Bewegungen und Ideologien förderten, diplomatische Manöver gegen jedermann lancierten und ,Regimewechsel’ betrieben, was letztlich zu zwei aufeinanderfolgenden Weltkriegen führte. Britische Agenten, die häufig als offizielle diplomatische Vertreter getarnt waren, schmiedeten Allianzen mit den rückständigsten feudalistischen und fundamentalistischen Fraktionen in den anvisierten Ländern…, schufen falsche ,Befreiungsbewegungen’ und rekrutierten und lenkten wichtige Agenten.“

In anderen Studien aus der Cheney-Ära zeigten wir auf, daß die faschistischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts aus britischen Operationen der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg stammten, insbesondere im Rahmen eines Projekts, das als „Synarchie“ bekannt ist und auch als „Universalfaschismus“ bezeichnet wird. Wir stellten dabei das synarchistische Phänomen der „Menschenbestie“ heraus – die grausame Brutalität, die von den geistigen Vätern und Kontrolleuren solcher Bewegungen kultiviert wurde.2

Alle diese Untersuchungen sind wesentlich, um die gegenwärtige Krise um die Ukraine zu verstehen, die im Lande selbst von Tag zu Tag schrecklicher wird und weltweite Gefahren heraufbeschwört. Barack Obamas Außenpolitik ist eine Fortsetzung von Dick Cheneys Politik. Zum einen war die heute in Washington für die Ukraine zuständige Staatssekretärin im US-Außenministerium Victoria Nuland früher erst Cheneys außenpolitische Beraterin und dann in der Bush-Cheney-Administration 2001-09 amerikanische NATO-Botschafterin.

Zudem stecken die Vereinigten Staaten und die Europäische Union unter einer Decke mit dem verfassungswidrig eingesetzten ukrainischen Präsidenten Alexander Turtschinow und der Regierung des von Nuland handverlesenen Ministerpräsidenten Arseni („Jaz“) Jazenjuk. In dieses Regime wurden die Swoboda-Partei, die 1991 als neonazistische Jugendorganisation ihren Anfang nahm, und andere offen faschistische ukrainische Bewegungen integriert. Nicht bloß kleine radikale Randgruppen, sondern auch wichtige Euromaidan-Anführer hinter dem Putsch vom Februar 2014 verbreiten die spezifische faschistische Ideologie, die von der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) seit ihrer Gründung 1929 entwickelt wurde und sogar noch weiter auf die Union für die Befreiung der Ukraine (UBU) aus der Zeit des Ersten Weltkriegs zurückgeht. Und die UBU war ein Projekt von niemand anderem als Alexander Helphand Parvus selbst. Die UBU wurde vom sterbenden österreich-ungarischen Habsburgerreich 1914 finanziert (so wie der britische Geheimdienst und verkommene Elemente des deutschen Generalstabs andere Parvus-Projekte wie die bolschewistische Revolution unterstützten), und Parvus verfolgte mit ihr das Ziel, das Russische Reich zu zerschlagen und so den Ersten Weltkrieg herbeizuführen.

Heute geht es wieder um einen Weltkrieg, so wie dies der Londoner Economist in seiner Ausgabe vom 17. März 2007 dargestellt hat. Das Magazin verlegte ein von ihm entwickeltes Szenario in das Jahr 2057, wobei die Europäische Union ein Hauptbestandteil eines zukünftigen Weltimperiums wäre, nachdem hohe EU-Vertreter US-Präsident Barack Obama (der bei Erscheinen des Artikels noch gar nicht im Amt war) davon überzeugt hatten, aufgrund einer Krise in der Ukraine Rußland massive Nuklearschläge anzudrohen, und zwar in der Mitte des Jahrzehnts 2011-2020 – das ist jetzt.

Wollen die USA tatsächlich solche britisch-imperialen Planspiele umsetzen, indem sie eine globale Machtprobe mit Rußland provozieren? Wir sollten zu einem solchen weltweiten Vernichtungskrieg Nein sagen und zudem die faschistischen Gruppen, die den Weg dafür bereiten, ausschalten.

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