Klimaterror: Hexenjagd durch Hohepriester der Klimaerwärmung

Der renommierte Klimatologe Lennart Bengtsson (79) verzichtete nach kurzer Zeit auf seine Berufung in den wissenschaftlichen Beirat der Global Warming Policy Foundation (GWPF), einer vom früheren konservativen Schatzkanzler Nigel Lawson gegründeten britischen Organisation von „Klimaskeptikern“. Bengtsson, der frühere Direktor des Hamburger Max-Plack-Instituts für Meteorologie, begründete seine Entscheidung mit dem „intensiven internationalen Druck“, insbesondere aus den USA, und verglich diesen Druck mit den Hexenjagden der McCarthy-Ära. Bengtsson hatte erst vor einem Monat die Berufung angenommen, am 15. Mai verschickte er dann jedoch die folgende Mitteilung:

„Ich wurde in den letzten Tagen unter einen so enormen Gruppendruck aus aller Welt gesetzt, daß es für mich praktisch unerträglich geworden ist. Wenn das so weiterginge, wäre ich nicht mehr in der Lage, meine normale Arbeit zu verrichten und müßte mir sogar Sorgen über meine Gesundheit und meine Sicherheit machen. Ich sehe daher keinen anderen Weg, als aus der GWPF auszutreten. Ich hatte nicht damit gerechnet, daß ich aus Kreisen, mit denen ich mein ganzes aktives Leben lang eng zusammengearbeitet habe, einem so enormen weltweiten Druck ausgesetzt werden würde. Kollegen entziehen ihre Unterstützung, andere widerrufen gemeinsame Autorschaft, etc. … So etwas hätte ich in einer ursprünglich so friedlichen Gemeinschaft wie der Meteorologie nie erwartet. Offenbar hat sie sich in den letzten Jahren verändert.“

Die britische Mail Online berichtete, Bengtsson sei die bisher einflußreichste Person, die ins „Lager der Skeptiker“ übergewechselt ist. Er sagte der Zeitung, er sei „sehr besorgt über die Spannungen in der Klimawandel-Gemeinde zwischen den Aktivisten und Leuten, die Fragen stellen. Das hat die Atmosphäre vergiftet und die Qualität der Wissenschaft verschlechtert.“

Die Environmental Research Letters hätten die Veröffentlichung seiner neuen Studie abgelehnt, da diese darauf hindeutet, daß CO2 für den Planeten weniger schädlich sein könnte, als es der Weltklimarat (IPCC) behauptet. Das sei „ein Indiz dafür, wie die Wissenschaft immer mehr von politischen Ansichten beeinflußt wird“.

Einer der Gründe für die Hexenjagd könnte die wachsende Rolle der US-Regierung in der Klimapolitik sein, sagte Bengtsson der Mail. Er warnte die Regierungen, die einen grünen Kurs verfolgen: „Wenn Leute vorschlagen, große Änderungen im Wirtschaftssystem der Welt vorzunehmen, dann brauchen wir weit solidere Informationen.“

Der Vorsitzende der GWPF, Prof. Henderson, sagte, es sei vor allem „die Gemeinde der Klimawissenschaft in den USA“, die so negativ auf Bengtssons Berufung reagiert habe.

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