Hillary Clinton an Waffenlieferungen für syrische Rebellen beteiligt.

Die Obama-Regierung wollte vertuschen, dass Hillary Clinton als Außenministerin an der Bewaffnung von Rebellen in Libyen beteiligt war. Ein Waffenhändler hat die Wahrheit ans Licht gebracht und wurde zur Zielscheibe der Justiz, wie der US-Fernsehsender „Fox News“ berichtet.

Der Fernsehsender hat ein Interview mit dem 48-jährigen US-Staatsbürger Marc Turi ausgestrahlt. Dieser sei wegen illegaler Waffenexporte in den USA angeklagt gewesen. „Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass man mich zum Sündenbock gemacht hat“, sagte Turi. Man habe ihn diskreditiert und alles dafür unternommen, um die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten zu decken. „Ich habe alles verloren: Familie, Freunde, mein Geschäft, meinen Ruf“, betont er. Die US-Regierung hat Turis Einschätzung nach 10 Millionen US-Dollar für die Ermittlungen gegen ihn ausgegeben.

Das Gericht im US-Bundesstaat Arizona habe die Anklage gegen ihn nach fünfjährigen Ermittlungen fallengelassen. Am vergangenen Mittwoch habe die Frist geendet, innerhalb derer die Staatsanwaltschaft Marc Turis Verteidigern belastende Dokumente hätte vorlegen müssen. Zuvor habe ein Bezirksrichter einer Schlichtung in Turis Fall zugestimmt, hieß es bei „Fox News“. „Die Aussagen ehemaliger und aktiver CIA-Mitarbeiter wurden unter Verschluss gehalten. Wäre auch nur ein Teil davon zur Veröffentlichung freigegeben worden, hätte das die Büchse der Pandora geöffnet: Die Regierung hätte sich unmöglich verteidigen können, erst recht kurz vor den Präsidentschaftswahlen“, sagte Turi. Zuvor hat der TV-Sender Ausschnitte aus einem Interview mit Marc Turi vom letzten Jahr ausgestrahlt. Darin beschuldigte der Waffenhändler Washington, illegal Waffen an die Rebellen in Libyen auf dem Höhepunkt des Arabischen Frühlings geliefert zu haben. Als Beweis legte Turi damals unter anderem die E-Mail-Korrespondenz mit Mitgliedern des US-Kongress, Pentagon-Mitarbeitern und dem US-Außenministerium, welches damals Hillary Clinton leitete, vor. Die beiden US-Ministerien haben laut Turi Waffen an Verbündete in Katar geliefert, die von dort aus geheim nach Libyen weitergeleitet wurden.

Das US-Außenministerium hat 2011, dem Jahr des Arabischen Frühlings, 86.000 Waffenexport-Lizenzen an Privatunternehmen vergeben. Insgesamt wurden Waffen im Wert von 44 Milliarden US-Dollar (40 Milliarden Euro) ins Ausland geliefert – 10 Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr. Marc Turi wurde 2014 wegen illegaler Waffenlieferungen nach Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate angeklagt. Die Anwälte bezeichneten ihn als einen Vermittler in einem geheimen Deal zwischen der US-Regierung und den libyschen Rebellen.

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