3. Weltkrieg

Vor den Augen der ganzen Welt spielt sich derzeit ein Unheil ab, welches in die Geschichtsbücher eingehen wird: Der Kampf um die Ukraine. Es könnte der Beginn des Dritten Weltkriegs sein. Die undifferenzierte Berichterstattung dazu ist nur noch schwer zu ertragen, hochdotierte westliche Journalisten und Korrespondenten kennen offenbar nur den „bösen Russen“ und den „guten Westen“! Doch so einfach ist die Sache nicht.

Wer die TV-Nachrichten einschaltet, sollte genau prüfen, was da mit seriös-offizieller Miene vorgetragen wird. Denn es geht weder um Menschenrechte, noch um Humanität oder Freiheitskämpfe, sondern einzig um knallharte Machtinteressen. Und um unsere Zukunft!

Als ich selbst noch bei der Tagesschau arbeitete, war ich lange der Überzeugung, durch das Nachrichtenvorlesen meinen Teil zur Wahrheitsfindung beizutragen. Doch eines Tages begann ich, stutzig zu werden: Stimmte das alles, was wir da veröffentlichten und womit wir Millionen Haushalte jeden Abend versorgten? Wer wollte eigentlich urteilen, was richtig oder falsch war? Die Politiker? Die Journalisten? Die Regierungen? Global arbeitende, börsennotierte Milliarden-Unternehmen? Wer prüfte die Richtigkeit der Kriegsberichterstattung aus dem Kosovo, dem Irak, Afghanistan, den afrikanischen oder südamerikanischen Ländern? Gewiss, Kritiker können mir mit Recht vorwerfen, naiv gewesen zu sein. Doch ich befand mich damals noch, wie Millionen Menschen heute auch, in dem felsenfesten Vertrauen in unser System, wonach alles seine Richtigkeit haben musste, was wir vermeldeten.

Wer prüft und hinter die Kulissen schaut, muss bald feststellen, dass nichts so ist, wie es scheint. Das Muster, mit dem Politik und Medien gemeinsam vorgehen, ist oft dasselbe: Sinnverwirrung in der Berichterstattung, Propaganda, mediale Gehirnwäsche. Ziel: Die Öffentlichkeit soll nicht erfahren, dass die weltweiten Kriegsgründe vorwiegend in den Interessen der westlichen Elitären an den Rohstoffen der betroffenen Länder liegen. Unter dem Deckmantel „humanitärer Kriegseinsätze“, werden die Staaten in Wahrheit beraubt und destabilisiert – wenn es sein muss, auch ohne UN-Mandat. Um an die wertvollen Ressourcen zu kommen, müssen Souveränität und Stärke der Länder ausgeschaltet werden: Generalstabsmäßig geht man vor, sogenannte Revolutionen oder Glaubenskriege werden künstlich entfacht, es entsteht eine zunehmende Einmischung in die inneren Angelegenheiten fremder Länder vonseiten der westlichen Weltpolizei, unterstützt durch uns, Europas Länder. Und begleitet von den „seriösen“ Medien. Hundertschaften durch westliche Geheimdienste bezahlter und ausgebildeter Kräfte, auch Todesschwadronen genannt, ziehen mit am selben Strang- und in die unterschiedlichsten Kriegsländer. Sie werden von den Medien meist als „Rebellen“ oder „Oppositionelle“ ausgewiesen, die Staatschefs als „Machthaber“, als „Diktatoren“. Ergebnis: Kriege, Katastrophen, hunderttausende toter Bürger, Millionen Flüchtlinge, Not und Elend in zerbombten Staaten.

Beispiele: In Venezuela geht es bei den schweren Unruhen aktuell vor allem um die riesigen Erdöl- und Gasvorkommen; auch im Nahen und Mittleren Osten, im Iran oder Syrien, stehen stets diese Ressourcen im Mittelpunkt der wahren Interessen. Im Irak, in Libyen oder im Kosovo war es vor einigen Jahren ebenfalls nicht anders. Und während die westliche Welt über Jahrzehnte enge Kooperationen mit den „Öl-Diktatoren“ Saddam Hussein, Muammar al Ghaddafi oder Hosni Mubarak gepflegt hatte, schreckte man mit dem jeweiligen Beginn der inszenierten Umstürze nicht davor zurück, die einstigen Geschäftspartner sogar auf die Fahndungsliste der Weltpolizei zu setzen und sie kurzerhand umzubringen: Saddam war nach längst widerlegten Massenvernichtungswaffen-Vorwürfen schließlich öffentlich gehenkt, Gaddafi im Angesicht öffentlich-rechtlicher Kameralinsen gejagt, gepfählt- ermordet worden. Auch Ägypten besitzt riesige Gas-und Ölvorkommen, so wie auch Tunesien. Und so ist auch der sogenannte arabische Frühling eine künstliche Revolution gewesen, nicht etwa von einer unzufriedenen Bevölkerung inszeniert, sondern vor allem von westlichen Geheimdiensten. Alle genannten Länder liegen seit den NATO-und „Friedens“-Einsätzen übrigens brach, sie sind für lange Zeit zerstört, die Bevölkerungsgruppen werden weiter gegeneinander aufgehetzt: Wohlstand und Stärke sind in weite Ferne gerückt, nun herrschen Chaos und Krieg.

Und um was geht es jetzt in Kiew? Richtig, auch um Öl und Gas, um Schürfrechte und die Verteidigung russischer Handelswege und Getreidefelder: Russische und amerikanische Konzerne streiten um die Marktmacht. Vor allem ist die Ukraine wichtigstes Transitgebiet der Gaslieferungen aus Russland an die EU. Weswegen letztere die Ukraine u.a. gerne in die EU- Gemeinschaft aufgenommen hätte. Doch das finanzielle Angebot Brüssels lag weit unter dem Moskaus. Und so stimmte die Ukraine dem EU-Assoziierungsabkommen Ende letzten Jahres nicht zu. Die Atmosphäre zwischen West und Ost ist seitdem mehr als frostig, Russlands Präsident Putin wurde im Westen – wie in Kalten Kriegszeiten- zum Aggressor erklärt. Denn er hatte den militärisch wichtigen ukrainischen Hafen Sewastopol besetzt. Der am Schwarzen Meer befindliche Atom-U-Boot-Stützpunkt ist strategisch äußerst wichtig für Russland, nicht nur für die Bewachung der russischen Öl-und Gas-Pipelines.

Doch das ist noch nicht alles: Der Streit um die Aufstellung der Raketenschilde zwischen West und Ost geht seit Jahren. Auch der Kampf um die Kornkammer Europas, die Ukraine, hat inzwischen mächtige Unternehmen wie Monsanto auf den Plan gerufen, die sich die riesigen Anbaugebiete sichern wollen. Und nachdem Putin 2011 eine eigene Rohstoffbörse in St. Petersburg eingerichtet hatte, wo er sein Gas und Öl gegen harte Rubel- und nicht etwa gegen Dollar – verkauft, hatte er es sich ganz offensichtlich mit dem Westen verscherzt. Die Loskoppelung vom Petro-Dollar ist eine Todsünde, die, wie wir ja wissen, schon mancher Staatschef mit dem Leben bezahlen musste.

Alle diese Fakten finden wir so gut wie nicht in unserer öffentlichen Berichterstattung. Es wird auch nicht über das selbstverständliche Recht des russischen Präsidenten gesprochen, seine internationalen Handelswege zu schützen und notfalls auch zu verteidigen. Stattdessen wird ihm Kriegslust attestiert, und stattdessen boykottierten US-Präsident Obama, der französische Präsident Hollande und die deutsche Kanzlerin Merkel die olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi, während die amerikanische Ex-Außenministerin Clinton Putins Politik gar mit jener Adolf Hitlers verglich. Öffentliche Diskriminierung gegen Putin gehört nun zum Tagesprogramm des Westens. Auch über die russischen Homo-Gesetze gibt es keine sachliche Diskussion mehr, ein internationaler Eklat nach dem anderen wird von den dienstbeflissenen Medienvertretern inszeniert, um den russischen Präsidenten in aller Welt unmöglich zu machen.

Der Ukraine-Krieg, der Staatsstreich, kam so wenig zufällig wie alle anderen Kriege in der Vergangenheit. Von langer (westlicher) Hand wurde er vorbereitet. Schon die Orangene Revolution 2004 hatte den Umsturz zum Ziel. Mit der Ablehnung des EU-Assoziierungsabkommens 2013 begann der Konflikt erneut. Und ausgerechnet Deutschland spielt hier keine unerhebliche Rolle: Der im Westen als Vorzeigekämpfer hochstilisierte Boxer Vitali Klitschko wurde eigens von der Merkel-Partei CDU „fit gemacht“ für diesen brisanten Job. Die Konrad-Adenauer-Stiftung rühmt sich auf ihrer Homepage u.a., „Seminare mit der politischen Partei UDAR von Vitali Klitschko“ organisiert zu haben.

Wenn es zum Krieg kommen sollte zwischen West und Ost, und die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dann wird nicht Amerika das primäre Problem haben, sondern wir Europäer, denn hier bei uns finden die militärischen Auseinandersetzungen statt. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, was es heißt, in einen solchen Krieg involviert zu werden, der schaue sich die Bilder aus Libyen, aus Syrien, aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus dem Irak oder Afghanistan an: Von Bomben und Drohnen getroffen werden nicht etwa Politiker oder Chefredakteure, sondern in aller Regel die einfachen Bürger, Familien, Freunde, Kinder….

Die internationalen Verflechtungen sind immens, die Unwahrheiten und Unterdrückungen, Propaganda und Gehirnwäsche vonseiten westlicher Medien erst recht. Für jeden Bürger, der jetzt Verantwortung übernehmen will, heißt es, doppelt wachsam zu sein und die Scheuklappen von den Augen zu nehmen. Wir müssen uns der Wahrheit stellen, gleichgültig, welche Folgen das haben könnte. Wir dürfen nicht zulassen, dass Mächtige unseren Kontinent in einen gefährlichen Krieg führen, der sich schnell in den Dritten Weltkrieg verwandeln könnte. Ausdrücklich verweisen möchte ich an dieser Stelle auf die Weckrufe des Finanzexperten Dirk Müller und des Journalisten Ken Jebsen zum Thema. Wer weitere Informationen sucht, sollte sich diese Videos unbedingt anschauen. Und den Fernseher künftig abschalten, wenn es allabendlich heißt: Herzlich willkommen, hier sind Ihre Nachrichten!

Artikel von Eva Hermann

Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_03_16/Medien-Guten-Tag-meine-Damen-und-Herren-hier-unser-Kampf-in-der-Ukraine-6802/

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