Israel plant Invasion Syriens

Bewohner von Quneitra, eine Stadt auf den Golanhöhen im Südwesten von Syrien, haben gemeldet, sie sehen massenweise israelische Panzer auf der besetzten Seite des Golans auffahren und ständige Überflüge von israelischen Drohnen über das Grenzgebiet. Was kann das bedeuten? Bereitet sich die israelische Armee auf einen Einmarsch auf syrisches Territorium vor? Für was sollen die Panzer sonst sich an der Grenze aufstellen?

 

Will Israel noch mehr syrisches Territorium stehlen, besetzten und annektieren oder weiter landeinwärts vordringen? Die türkische Armee ist ja auch mit Panzern im Norden Syriens eingedrungen und kontrolliert grosse Gebiete dort.

Zur Erinnerung, Quneitra liegt nur 60 km südwestlich von Damaskus entfernt, ein Katzensprung, und wurde von den israelischen Soldaten am Ende des Jom-Kippur-Krieges 1974 vollständig zerstört, wird seitdem von der UNDOF kontrolliert.

Wollen die Nachbarländer Syriens jetzt sich jeweils „ein Stück vom Kuchen“ schnappen? Nach der Türkei auch Israel? Schliesslich haben Trump und Putin grünes Licht für Angriffe auf Syrien gegeben.

Nicht nur hat Putin Netanjahu gesagt, er darf Syrien angreifen, er hat auch entschieden, KEINE S-300 Luftabwehrraketen an Syrien zu liefern. Das meldete die Tageszeitung Iswestija und zitierte einen Top-Kreml-Mitarbeiter am Freitag.

Putin ist also auch auf die Forderungen von Netanjahu eingegangen, Syrien darf keine bessere Luftabwehr von Russland bekommen, damit die israelischen Kampfjets nach Belieben und ungehindert Syrien bombardieren können.

Vladimir Kozhin, Berater von Putin, der die russische Militärhilfe für andere Länder überwacht, bekam diese Woche Besuch von Netanjahu, damit er sich hartnäckig bei Putin dafür einsetzt, die Raketen nicht zu liefern.

Die Lobby-Arbeit, oder was immer der Mossad über ihn als Erpressungsmaterial sammelte, hat wohl bei Kozhin gewirkt.

Ziel ist ein Regimewechsel in Teheran

Mir ist da was anderes eingefallen. Trumps Entscheidung am Dienstag dieser Woche, vom Atomvertrag mit dem Iran auszusteigen, ist nichts anderes als eine Ablenkung von den wahren Absichten.

Der einzige Grund, warum das US-Regime das Abkommen mit dem Iran 2015 abgeschlossen hat, war, es wurde erwartet, dass der Iran den Vertrag brechen würde und Israel und den USA einen Grund dafür dann liefert, das wirtschaftlich reiche (und Rothschild-freie) Land anzugreifen.

Da jedoch der Iran den Vertrag auf den Punkt genau eingehalten hat, wie die Atomaufsichtsbehörde der UNO mehrmals bestätigte, musste Trump aus dem Abkommen aussteigen, um eine weitere Rechtfertigung für den Angriff auf den Iran zu finden.

Ich möchte daran erinnern, der Sicherheitsberater von Trump, John Bolton, der den Angriffskrieg gegen den Irak 2002 vehement forderte, hat auch einen „Regimewechsel“ in Teheran vergangenes Jahr bei einer Ansprache vor dem „Grand Gathering of Iranians for Free Iran“ angekündigt.

Selbst wenn jemand sagt, dass das Regime dem Atomabkommen voll und ganz entsprochen hat, macht es keinen Unterschied„, bemerkte er. Die einzige Lösung für das Problem möglicher iranischer Atomwaffen ist „das Regime selbst zu ändern„.

Bolton hat sogar den Zeitpunkt für einen Regimewechsel festgelegt und gesagt, dass dies vor 2019 geschehen soll.

Und im Januar dieses Jahres schrieb Bolton einen Artikel im Wall Street Journal und argumentierte darin, dass die US-Politik darin bestehen sollte, „die Islamische Republik vor ihrem 40. Jahrestag zu beenden.

Die Anerkennung eines neuen iranischen Regimes im Jahr 2019 würde die Schande überwinden, unsere Diplomaten vierhundertvierundvierzig Tage lang als Geisel gehalten zu haben„, schrieb Bolton und fügte hinzu, dass „ehemalige Geiseln das Band durchschneiden könnten, um die neue US-Botschaft in Teheran zu eröffnen.

Ich habe übrigens die ehemalige US-Botschaft in Teheran 2014 besucht und mir die geheimen Räume angeschaut, die während der Schah-Zeit die wirkliche Regierung des Iran beheimatete.

Der Iran wurde ja von der US-Botschaft aus regiert, deshalb haben Studenten die Botschaft gestürmt und die amerikanischen „Diplomaten“ festgehalten. Der Schah war nur eine US-Marionette und hatte nichts zu sagen.

Interessant war die Fälscherwerkstatt der Amerikaner zu sehen, wo Pässe, Ausweise und andere Dokumente für die CIA-Agenten hergestellt wurden. Auch das abhörsichere Besprechungszimmer, das nur durchsichtige Glaswände hat, war beeindruckend.

Siehe meinen Artikel: „Besuch der US-Botschaft in Teheran

Na, dann wissen wir ja Bescheid, was demnächst und bis 2019 ablaufen wird.

Es werden die absurdesten und wildesten Anschuldigungen gegen den Iran ausgesprochen, womöglich noch eine False Flag inszeniert, wobei ein iranischer Pass am Tatort „gefunden“ wird, und schon hat man den Kriegsgrund.

Der Iran will Krieg. Guckt wie nahe sie ihr Land an unsere Militärbasen gestellt haben.

Israel hat zuerst geschossen und der Iran gar nicht

Die Behauptung des zionistischen Regimes, iranische Militärs, die in Syrien stationiert sind, haben Israel beschossen, ist eine Lüge.

Ein Abgeordneter der syrischen Parlaments wies am Donnerstag die Behauptungen von Tel Aviv zurück, dass der Angriff auf das israelische Militär auf den Golan vom Iran durchgeführt worden sei, und betonte, dass die Raketen von der Armee seines eigenen Landes abgefeuert wurden.

Tel Aviv und westliche Medien haben Teheran beschuldigt, Raketen auf israelische Streitkräfte in den besetzten Golanhöhen gestartet zu haben.

Der Parlamentsabgeordnete Fares Shehabi twitterte am Donnerstag: „Iran bestreitet, irgendwelche Raketen auf Israel abgeschossen zu haben! Die syrische Armee hat mehr als 50 Raketen auf Israel als Reaktion auf den anhaltenden israelischen Terrorismus gegen Syrien abgefeuert.

Der Ablauf war so: Die syrische Armee hat Dutzende von ankommenden israelischen Raketen abgefangen und dann den Angriff mit einer Flut von Raketen auf Militärstützpunkte in den besetzten Golanhöhen erwidert.

Nur Syrien hat einen triftigen Grund, die israelischen Besatzer auf dem besetzten syrischen Territorium zu treffen. Der Iran doch nicht!

Das syrische Armeekommando sagte auch, dass seine Luftverteidigung es geschafft habe, den grössten Teil der israelischen Raketen, die auf syrische Militärbasen abgefeuert wurden, abzufangen und zu zerstören.

Wird Trump des Amtes enthoben?

Die Abgeordnete Maxine Waters, vertritt den Bundesstaat Kalifornien im US-Repräsentantenhaus, hat betont, dass der Ausstieg von Trump aus dem Atomabkommen mit dem Iran, die „einzige Option“ für die Demokraten offen lässt, ihn des Amtes zu entheben.

Waters sagte am Mittwoch in einem Tweet, dass der republikanische Präsident „denkt, dass er es besser weiss“ als alle Unterhändler und grossen amerikanischen Verbündeten – Grossbritannien, Frankreich und Deutschland -, die den Deal mit dem Iran unter dem ehemaligen Präsidenten Barack Obama ausgehandelt haben.

Trump, der die USA weiter isoliert, glaubt, dass er es besser weiss als unsere Unterhändler und all unsere globalen Verbündeten, die dem Iran-Deal zugestimmt haben„, twitterte Waters und fügte hinzu: „Wie lange müssen wir sein gigantisches Ego und narzisstisches Verhalten ertragen? Amtsenthebung ist die einzige Antwort.

Ein Demonstrant vor dem Weissen Haus:

Ein Land, dass einen Friedensvertrag bricht, ist ein Land ohne Ehre

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Hat Israel eine Invasion Syriens vor? http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/05/hat-israel-eine-invasion-syriens-vor.html#ixzz5FDxbvO5v

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Blauhelme aus Österreich liessen 9 fachen Mord an Syrern zu

Die Tatsachen zeigen, Österreich und die Schweiz sind nur noch auf dem Papier neutrale Länder. De Facto sind sie schon lange ein Teil der NATO-Bande, über die Farce genannt Partnership for Peace (PfP), oder deutsch, Partnerschaft für den Frieden (Krieg wäre das richtige Wort), und haben die Seite der Verbrecherbande eingenommen. Alle Sanktionen, welche die USA und die anderen NATO-Länder gegen Russland, Iran und Syrien verhängt haben, folgen die beiden wie brave Schosshunde, zum Schaden der eigenen Wirtschaft.

Aber österreichische und Schweizer Waffen werden probelmlos in die Konflikte in Nahen Osten geliefert und landen bei den radikalen Kopfabschneidern, um damit in Syrien Krieg gegen die Zivilbevölkerung zu führen. Das heisst, die beiden Länder sind nicht neutral, sondern definitiv gegen die syrische Regierung und dadurch am Tot von 300’000 Syrern mitverantwortlich und an den Gründen für die Flucht von 4 Millionen.

Diese Verletzung der Neutralität hat sich durch die Veröffentlichung eines Videos über ein Massaker an syrischen Sicherheitsbeamten jetzt bestätigt. Es zeigt, wie österreichische Blauhelme auf dem Golan bewusst die Syrer in einen Hinterhalt der Terroristen haben hinein laufen lassen, wobei alle neun ermordet wurden. Die Österreicher haben an ihrem Checkpoint die Syrer nicht gewarnt sondern in den sicheren Tod durchgewunken.

Es ist der 29. September 2012. Der westliche Versuch, die syrische Regierung mit Hilfe der importierten radikal-islamischen Terroristen zu stürzen, ist seit einem Jahr in Gange. Im Video sieht man wie ein weisser Pick-up langsam eine Bergstrasse entlang fährt. Es handelt sich um die karge Felsenlandschaft des Hermon-Gebirges, das Israel von Syrien und dem Libanon trennt.

Die UN-Blauhelm bilden eine sogenannte Pufferzone und sollen für Frieden sorgen.

Auf der Ladefläche sitzen fünf Uniformierte, vier weitere Polizisten haben im Inneren des Wagens Platz genommen. Die österreichischen Blauhelm beobachten wie die Terroristen einen Hinterhalt vorbereiten. Dann hört man wie die Syrer die Österreicher am Checkpoint fragen, „can we go?, „können wir weiterfahren?“ Die Österreicher antworten, „OK, yes“ und es wird mit einem „thank you“ bedankt.

Die Syrer fahren weiter und danach wird auf das Fahrzeug aus allen Rohren von den Terroristen geschossen und alle Insassen ermordet. Alleine die Kommentare der Österreicher ist schockierend, wie sie zuschauen und den Mord geschehen lassen. „Jetzt geht’s bald los, wirst sehen!“ sagt einer der Blauhelme.

Das Video wurde der österreichischen Zeitung „Falter“ von einer anonymen Quelle zugespielt:

Sind das überhaupt Menschen, wenn sie dieses Massaker bewusst zulassen und dabei zuschauen?

Ich möchte daran erinnern, dass alleine das „Gaffen“ bei einem Unfall, um sich am Unglück anderer zu ergötzen, eine Straftat in Deutschland ist.

Strafrechtlich gesehen sind die österreichischen Bauhelm eindeutig Mittäter am Mord dieser neun Syrer.

Weil sie die Neutralität und damit ihre Mission verletzt haben, wurden vermutlich die österreichischen Blauhelm deswegen im Juli 2013 aus dem Golan abgezogen. Anzunehmen ist, die UN und auch die syrische Regierung hat die Österreicher nicht mehr als neutrale Partei angesehen.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Österreichische Blauhelme liesen Massaker an Syrern zu http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/04/osterreichische-blauhelme-lassen.html#ixzz5F5PfHNhu

Nur 1 Minute vor dem 3. Weltkrieg: USA provozieren weiter – Southfront

Am 12. März hat die Botschafterin der Vereinigten Staaten (VS) bei den Vereinten Nationen (VN), Nikki Haley, tatsächlich damit gedroht die Syrischen Regierungsstreitkräfte anzugreifen, wenn diese ihre Operationen gegen die Terroristen in der Ost Ghouta nicht beenden.

“Auch warnen wir alle Nationen, die entschlossen sind ihren Willen mit Giftgasangriffen und inhumane Qualen durchzusetzen, besonders das rechtlose syrische Regime, denn die VS bleiben weiterhin darauf vorbereitet zu handeln, wenn wir uns dazu gezwungen sehen.”, sagte Haley.

Die VS-Diplomatin schlug die Vereinbarung einer neuen VN-Resolution vor, die “umgehend nach ihrer Annahme dieses Rates in Kraft treten wird. Sie enthält keine Terrorbekämpfungsschlupflöcher, hinter denen sich Assad, der Iran und Rußland werden verstecken können”.

Laut Haley, ist die vorangegangene Resolution “gescheitert”, weil sie es der Syrisch Arabischen (SAA) und ihren Verbündeten erlaubt hat Hayat Tahrir al-Sham (die ehemalige al-Nusra Front, der syrische Ableger von al-Qaida) und andere militante Gruppen zu bekämpfen.

Der russische Botschafter bei den VN, Wassili Nabenzja reagierte mit der Erklärung, daß Syrien alle Rechte dazu hat, den Terrorismus nahe seiner Hauptstadt zu bekämpfen. Das von den VS entworfene Dokument wurde am 12. März zur Abstimmung gestellt.

Am selben Tag hat das russische Verteidigungsministerium berichtet, daß unter den militanten Gruppen Richtungskämpfe ausgebrochen seien, nachdem Rußland einen sicheren Abzug der Milizen und ihrer Familien aus der Region vorgeschlagen und eine Trennung von  Faylaq al-Rahman und Hayat Tahrir al-Sham gefordert hat.

Die SAA hat die Ortschaft Aftris befreit, wo sie eine Werkstatt zur Herstellung chemischer Waffen entdeckt hat, und ist auf Jisrin, Saqba und Hamuriya vorgerückt.

Jaish al-Islam, die führende Gruppe in der Region Douma,  hat außerdem erklärt, daß andauernden Kapitulations- oder Rückzugsverhandlungen zwischen ihr und der Regierung gebe.

Es kursieren Berichte, nach denen die Kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) damit begonnen haben Kontrollpunkte nahe Tell Rifaat, den Luftwaffenstützpunkt Menagh sowie nahegelegene Dörfer an die Nationalen Streitkräfte der Regierung zu übergeben. Allerdings bleibt die Situation bis auf Weiteres unklar.

Selbst wenn sich die Berichte bestätigen, ist es für die YPG möglicherweise zu spät, irgendein weitreichendes Abkommen mit Damaskus zu schließen, da die von der YPG gehaltene Stadt, Afrin, durch türkische Streitkräfte von syrischem Staatsgebiet abgeschnitten ist.

https://de.southfront.org/syrien-kriegsbericht-vom-13-marz-2018-vs-drohen-offiziell-mit-angriff-auf-die-syrische-armee/

Russland hält USA den Spiegel vor’s Gesicht

In einer transatlantischen Atmosphäre der Hysterie gegen Rußland und China, die man eigentlich nur als Vorkriegspropaganda verstehen kann, hat Präsident Putin in seiner jährlichen Rede zur Lage der Nation einen Paukenschlag gesetzt, der die strategischen Gewichte neu definiert. Er gab bekannt, daß die russischen Streitkräfte über Waffen verfügen, die auf neuen physikalischen Prinzipien basieren, darunter eine neue Interkontinentalrakete mit dem Namen „Avantgarde“, die sich mit 20facher Schallgeschwindigkeit bewegen könne und ausgezeichnete Manövrierfähigkeit besitze, und deshalb alle bestehenden Luftabwehr- und Raketenabwehrsysteme ausmanövrieren und damit obsolet machen könne. Diese neuen Systeme, zu denen auch nuklearangetriebene Marschflugkörper, schnelle Unterwasserdrohnen und Laserwaffen gehörten, seien die Antwort auf die einseitige Kündigung des ABM-Vertrags durch die USA 2002 und die Indienststellung des globalen US-Raketenabwehrsystems. Seitdem seien alle Verhandlungsversuche auf taube Ohren gestoßen. „Sie haben uns nicht zugehört. Jetzt werden sie uns zuhören!“, betonte Putin.

Das Echo seitens der westlichen Medien und Politiker reichte von Versuchen, Putins neue Arsenale als technologisch gar nicht möglich ins Lächerliche zu ziehen – es handle sich nur um Vorwahlgetöse –, bis hin zur Besorgnis über einen neuen Rüstungswettlauf, als ob der dank der NATO-Ausweitung nach Osten nicht schon längst im Gange wäre.

Diese Reaktionen reflektieren wieder einmal, daß die Anhänger des neoliberalen Dogmas die Welt immer nur durch ihre geopolitische, konkave Brille sehen können, und offensichtlich unterschätzen sie die militärwissenschaftlichen Kapazitäten Rußlands ebenso, wie sie die Dynamik von Chinas Neuer Seidenstraße jahrelang unterschätzt haben.

Ganz im Gegensatz zur Meinung der Bild-Zeitung, die meint, Putin sei eine Maus, die einen Löwen anpiepst, ist Putin wohl eher die Katze unter den Mäusen. Mit der Schaffung von Waffengattungen, die auf neuen physikalischen Prinzipien beruhen, wird eine ganz andere Ebene etabliert als z.B. die recht linearen Szenarien, die der jüngsten Studie der Washingtoner Denkfabrik CSIS zugrundeliegen, in denen Rußland und China unterstellt wird, Überraschungsangriffe auf die baltischen Staaten oder im Südchinesischen Meer vorzubereiten. In anderen Szenarien wird angenommen, China werde die USA mit Marschflugkörpern angreifen, um sie zu zwingen, sich aus dem Pazifik zurückzuziehen, oder China bringe die gesamte amerikanische Führung um, als Vorbereitung für eine Invasion von Taiwan.

Die Reaktion der parteinahen chinesischen Zeitung Global Times in einem Artikel mit der Überschrift „Die USA haben Angst vor ihrem eigenen Spiegelbild“ brachte es auf den Punkt: Die USA verfielen in den Fehler, vor dem schon der Experte des Büros für Gesamteinschätzung (Office of Net Assessment, ONA) des Pentagon, Andrew Marshall (der im übrigen für die utopische Doktrin des Luftkrieges verantwortlich ist), gewarnt habe, nämlich, daß man nicht die eigenen Intentionen auf die Absichten anderer Staaten projizieren solle. Die USA verfolgten seit Jahrzehnten eine präventive Militärdoktrin, während die Militärdoktrin Chinas vorsehe, erst auf einen Angriff mit einem Gegenangriff zu reagieren. Gleichermaßen sei es übliche amerikanische Praxis, feindliche Regierungen durch Regimewechsel zu eliminieren, während die Kommunistische Partei Chinas es seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts ablehne, die Führung feindlicher Regierungen zu ermorden. Und drittens sei es die Politik der USA, das Schwergewicht auf den Ausbau des Nukleararsenals zu setzen, um selbst auf konventionelle Bedrohungen und solche dem Cyberbereich mit Kernwaffen zu reagieren, während China es für unklug halte, zu viele Nuklearwaffen zu besitzen, sondern statt dessen nur so viele habe, wie zur Abschreckung notwendig seien. Schlußfolgerungen aus solchen Spiegelbildern hätten mit der realen Welt nichts zu tun, und falls das US-Militär dieser Studie folge, würden sie sich angesichts ihres eigenen Schattens zu Tode erschrecken und es versäumen, sich auf reale Gefahren vorzubereiten.

Auf die gleiche Art der Spiegelbild-Wahrnehmungsfalle weist der unter dem Pseudonym „Publius Tacitus“ schreibende Autor auf der Webseite Sic Temper Tyrannis des bekannten Sicherheitsanalysten Pat Lang hin, der schreibt, daß die Einmischung der USA in der Ukraine alles bei weitem in den Schatten stellt, was man Rußland je vorwerfen könne. Erst kürzlich freigegebene Dokumente der CIA zeigten die enge Zusammenarbeit der US-Geheimdienste mit Stepan Banderas OUN seit 1946, über den ehemaligen Präsidenten Viktor Juschtschenko, dessen Ehefrau eine hohe Position im US-Außenministerium hatte und der Bandera zum ukrainischen Nationalhelden erklärte, bis hin zur direkten Zusammenarbeit mit den Nazis beim Maidan II und dem Putsch gegen Präsident Janukowitsch im Februar 2014. In der Tat gibt es wohl kaum eine größere Verdrehung als das „Narrativ“ in Bezug auf die Ereignisse in der Ukraine, das bekanntermaßen einen großen Teil der Basis für die Dämonisierung Putins und Rußlands liefert.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://solidaritaet.com/neuesol/2018/10/hzl.htm

 

FISA Memo selbst lesen: Der Deep state muss sich warm anziehen

Korruption auf TOP Ebene der US Behörden, das FISA MEMO belegt, dass Hillary Clinton und die Demokraten einen britischen Spion (Steele) bezahlten um schlussendlich gegen Trump eine Kampagne zu führen. Lesen Sie das Memo selbst.

Hier der Link: https://de.scribd.com/document/370598711/House-Intelligence-Committee-Report-On-FISA-Abuses

Ein weiteres Dokument zum FISA kann hier nachgelesen werden: https://assets.documentcloud.org/documents/3718776/2016-Cert-FISC-Memo-Opin-Order-Apr-2017-1.pdf

Correctiv: Prominente Journalisten „säubern“ Facebook

Seit 1. Januar 2018 ist das Netzwerksdurchsetzungsgesetz von Bundesjustizminister Heiko Maas in Kraft getreten. Wer allerdings bei Facebook gesperrt oder gelöscht wird, verdankt dies nicht etwa einigen dafür eingesetzten Juristen. Nein, die Verantwortung für viele immer einschneidendere Lösch- Entscheidungen tragen allermeist deutsche Mainstream-Journalisten, deren Namen und Gesichter wir häufig kennen und die nicht selten in einflussreicher und prominenter Position arbeiten.

Die wenigsten Menschen heute wissen: Diese „Qualitätsjournalisten“ von ARD/ZDF, STERN, SPIEGEL & Co arbeiten als „Ordnungshüter“ für ein extra eingeteiltes Internet-Portal namens CORRECTIV. Diese Einrichtung ermächtigt die mächtigsten Mainstream-Journalisten zur Verhängung von „Denkverboten“ und „Gesinnungsterror“ gegen die Bürger, wie viele User diese Vorgänge inzwischen bezeichnen. CORRECTIV wird als bislang einziges „Säuberungskommando“ für Facebook eingesetzt. Dass die Finanzierung zahlreicher dieser genannten „Überwachungs“-Aktionen aus den Stiftungen des bekannten US-Milliardärs und Hedge-Fonds-Spekulanten George Soros erfolgt, sollte in diesem Zusammenhang durchaus erwähnt werden. Die ehemalige Tagesschau-Sprecherin und Journalistin Eva Herman recherchiert die bedeutsamen Zusammenhänge detailliert: Ein hochinteressanter Einblick in die wahre Macht der Medienmacher und die zum Teil bereits sichtbaren totalitären Strukturen.

Spiegel Online: Kriegspropaganda wie zu Göbbels Zeiten

Spiegel online hat zugeschlagen. Ohne Scham produzierte ein Spiegel-Auslandreporter ein klassisches Propagandastück mit dem Titel „Desinformation als Kriegswaffe: Russlands perfider Feldzug gegen die Wahrheit“.

Bereits im Titel wie auch im Untertitel wird eindeutig Partei gegen Russland ergriffen aber verschwiegen, dass die dem Artikel zugrundeliegende „Studie“  eindeutig einer  Konfliktpartei zugerechnet werden muss: „Russland diffamiert zivile Helfer in Syrien und sät Zweifel an Assads Giftgasangriffen. Eine Studie zeigt nun, wie systematisch der Kreml in seiner Desinformationskampagne vorgeht.“

Im Artikel geht es dann vor allem um die „Weißhelme“, welche von Russland negativ dargestellt würden. Der Ruf dieser Truppe namens „Weisshelme“ wurde so nachhaltig beschädigt, dass sich gewisse Kreise genötigt fühlten, einen Gegenangriff zu starten.

Der Spiegel verschweigt jedoch, dass die zur Dokumentation verwendete „Studie“ der gleichen Quelle entstammt, aus der auch die Weisshelme selbst finanziert werden. Es handelt sich bei dieser „Studie“ selbst um reinste Propaganda und sicherlich nicht um eine unabhängige Quelle. Der Spiegel hat keine Probleme damit und stellt die darin gemachten Aussagen als Fakten dar.

Gehen wir der Quelle etwas nach finden wir heraus, dass der Autor des Artikels Christof Reuter,  die Studie so vorstellt:

„… eine Studie der Internet-Analyseagentur Graphica in Zusammenarbeit mit Google und der britischen NGO Syria Campaign.“

In der Studie selbst steht jedoch etwas anderes:

Original im Englischen: „This report was written by The Syria Campaign, with research and analysis from social media intelligence firm Graphika and research from freelance journalist and researcher Shilpa Jindia“.

Dieser Bericht wurde geschrieben von „The Syria Campaign“, mit Forschungen und Analysen der Medienforschungsfirma Graphika sowie Recherchen der freien Journalistin und Forscherin Shilpa Jindia.

Urheber der Studie ist also „The Syria Campaign“ und nicht etwa wie SPON es berichtet „Graphika“  und Google selbst kommt im gesamten Bericht gar nicht vor. Christof Reuter scheint sich dies einfach so zusammengebastelt zu haben.

Weitere Informationen zu dem besagten Bericht gibt es hier:

http://norberthaering.de/de/27-german/news/924-weisshelme-spon

Trump mal anders: Der Staatsmann der Obama nie war.

Ein spezieller Artikel, welcher eindrücklich zeigt, wieso Trump von gewissen Kreisen als das Böse schlechthin betrachtet wird. Trump erwies sich bei seiner Asienreise als grosser Staatsmann, welcher die Weichen für eine globale Zusammenarbeit der Völker anstelle einer globalen Konfrontation stellte.

Quelle: https://solidaritaet.com/neuesol/2017/47/leitartikel.htm
Der dreitägige Besuch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump in der Volksrepublik China zu Gesprächen mit Staatspräsident Xi Jinping hat die Grundlage für ein ganz neues Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und China geschaffen und einen Rahmen für ihre Zusammenarbeit bei weltweiter wirtschaftlicher Entwicklung gesetzt. Seit dem historischen Besuch Richard Nixons vor 45 Jahren hatte kein Besuch eines amerikanischen Präsidenten so tiefgreifende Bedeutung für die Welt.

Bevor Trump zu seiner elftägigen Asienreise aufbrach, behaupteten die Medien und Kommentatoren, der Präsident werde dort eine Provokation gegen Nordkorea vom Zaun brechen, den südkoreanischen Präsidenten wegen dessen zu weicher Haltung gegenüber Pjöngjang herunterputzen und mit dem chinesischen Präsidenten um Handelsfragen herumstreiten.

Nichts davon geschah. Im Gegenteil, in seinen Begegnungen mit Japans Ministerpräsident Shinzo Abe, Südkoreas Präsident Moon Jae-in und erst recht mit Xi Jinping erwies sich Donald Trump als Staatsmann. Er hinterließ bei jedem von ihnen den Eindruck, daß dieser Besuch des US-Präsidenten ein außerordentlicher Erfolg gewesen war.

Eines von Trumps Zielen bei dieser verhältnismäßig langen Reise war es, den Verbündeten die Gewißheit zu geben, daß die Vereinigten Staaten diesen so wichtigen Teil der Welt nicht aufgeben, doch er kam nicht als säbelrasselnder Anführer einer drohenden Koalition, sondern als Freund und Partner aller Staats- und Regierungschefs. In seiner Rede vor der südkoreanischen Nationalversammlung nahm er zwar kein Blatt vor den Mund, was seine Geringschätzung der Politik der nordkoreanischen Staatsführung betraf, betonte jedoch auch, es könne auch „einen helleren Weg für Nordkorea“ geben, wenn es seine Kernwaffenambitionen aufgäbe. Und was noch wichtiger ist, er kam nach Asien in dem Wissen, daß Chinas zunehmende Bedeutung auf derWelt keine Bedrohung, sondern eine Chance ist – eine Chance für einen politischen Kurswechsel hin zu einer friedlicheren und wohlhabenderen Welt für alle Völker.

Was die Medien und selbsternannten Chinaexperten in ihren düsteren Prognosen ebenfalls ignoriert hatten, war Trumps bereits existierendes, enges persönliches Verhältnis zum chinesischen Präsidenten, als Resultat ihrer vier vorangegangenen persönlichen Begegnungen und ihrer zahlreichen Telefongespräche und elektronischer Kommunikation. Trump hatte Xi nach dem 19. Kongreß der chinesischen KP in einer Botschaft gratuliert, nachdem die Partei Xis Vorschlag für eine „neue Ära“ in der Außenpolitik akzeptiert und die Ziele von Xis bahnbrechender Gürtel- und Straßen-Initiative in ihre Verfassung aufgenommen hatte. Und Trumps ungewöhnliche Einladung an Xi und dessen Ehefrau, ihn im Frühjahr in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida zu besuchen, war eine besondere persönliche Geste, deren Bedeutung Chinas Staatschef nicht entging.

Mehr als ein Staatsbesuch

Und der chinesische Präsident hat diese Freundlichkeit mit dem Empfang für Präsident Trump und dessen Ehefrau mehr als erwidert. Chinas Botschafter in den USA, Cui Tiankai, nannte es schon im Vorfeld einen „Staatsbesuch plus“, und Xi selbst sprach sogar von einem „Staatsbesuch plus-plus“! Keines von beiden hat es in China je zuvor gegeben.

Als ganz außergewöhnliche Geste wurde die historische Verbotene Stadt, der frühere Sitz der Kaiser von China, am 8. November komplett geschlossen und diente ausnahmsweise als besondere Umgebung eines privaten Abendessens mit einem ausländischen Würdenträger. Es ist zwar durchaus üblich, daß wichtige ausländische Gäste und insbesondere Staatsoberhäupter bei ihrem ersten Besuch in Beijing die Verbotene Stadt besichtigen, aber es war das erstemal seit der Gründung der Volksrepublik 1949, daß ein Staatschef zu einem Abendessen in einem dieser Paläste geladen wurde. Man bot Trump und seiner Frau auch drei Aufführungen von Pekingopern im größten Opernhaus der Verbotenen Stadt, dem Pavillon des Heiteren Klangs, erbaut zur Unterhaltung der kaiserlichen Familie unter Kaiser Qianlong (1736-95) während der Qing-Dynastie. Die drei Werke waren Frühlingssaat im BirnengartenDie betrunkene Konkubine und der immer wieder beliebte Affenkönig, der in dem berühmten Roman der Ming-Ära den Mönch Xuanzang auf dessen monumentaler Reise nach Westen begleitet. Trump postete ein Foto der beiden Präsidentenpaare mit den chinesischen Schauspielern als Banner auf seinem Twitter-Konto.

Den Führer für den Präsidenten und dessen Frau während der Besichtigungstour des Palastmuseums in der Verbotenen Stadt gab Präsident Xi höchstpersönlich. Xi und seine Frau, Peng Liyuan (eine in China sehr bekannte Sängerin), nahmen Donald und Melania Trump auf eine Besichtigungstour durch die Verbotene Stadt. Man kann sich kaum einen besseren Fremdenführer vorstellen als Chinas Präsidenten, dessen außerordentliches Verständnis der Geschichte des chinesischen Volkes ihm zur zweiten Natur geworden ist. Dies war viel mehr als eine Besichtigung eines berühmten Denkmals, es war mit Sicherheit für den amerikanischen Präsidenten eine hochbedeutsame Erfahrung aus erster Hand mit dem langen Bogen der chinesischen Geschichte und Kultur – einer Kultur, die auch heute noch Chinas Handeln und Politik zutiefst prägt.

Im Gegenzug zeigte Trump Xi und dessen Frau eine Videoaufnahme seiner sechsjährigen Enkelin Arabella Kushner, die schon mit 18 Monaten angefangen hatte, Chinesisch zu lernen. Arabella hatte für das chinesische Präsidentenpaar schon bei deren Besuch in Mar-a-Lago im April auf Chinesisch vorgesungen, und sie ist in China inzwischen eine kleine Berühmtheit. Die beiden Ehepaare schauten sich das Video während der Besichtigung der Verbotenen Stadt auf einem I-Pad an. Arabella begrüßte „Großvater Xi und Großmutter Peng“ auf Chinesisch, was beweist, mit wieviel Zuneigung und Respekt Trumps Familie das chinesische Paar seit dem Besuch in Florida betrachtet. Anschließend sang sie mehrere Lieder und sagte mehrere chinesische Gedichte auf – zur großen Freude der Zuhörer.

Am nächsten Tag trafen Trump und die First Lady an der Großen Halle des Volkes zu den förmlichen Treffen zwischen Trump und Xi ein. Er wurde vor der Treppe von Präsident Xi und Madame Peng empfangen und dann von Xi zu einer erhöhten Plattform vor der Großen Halle begleitet, wo er die zu seinen Ehren aufmarschierte Garde betrachtete und 21mal Salut geschossen wurde. Anschließend begrüßten die beiden Staatsoberhäupter persönlich alle Mitglieder beider Delegationen, die vor der Großen Halle aufgereiht standen, bevor sie zu den offiziellen Gesprächen hineingingen.

Die wichtigsten Gesprächsthemen waren der Handel, Nordkoreas Atomprogramm und die zukünftige Entwicklung der amerikanisch-chinesischen Beziehungen. Daneben behandelten sie aber auch den Nahen Osten, Afghanistan, Terrorabwehr, Drogenbekämpfung und nukleare Sicherheit. Die beiden Präsidenten sagten die größtmögliche Ausschöpfung der bereits vereinbarten vier Dialogmechanismen auf höchster Ebene zu – den Dialog über Diplomatie und Sicherheit, den umfassenden Wirtschaftsdialog, den Dialog für gesellschaftlichen und menschlichen Austausch und den Dialog über Cybersicherheit –, um bessere Resultate in der Zusammenarbeit zu erzielen.

In der Pressekonferenz nach ihrem Treffen unterstrich Xi die Bedeutung der vertieften wirtschaftlichen Zusammenarbeit: „Es ist notwendig, einen wirtschaftlichen Kooperationsplan für die nächste Phase zu formulieren und zu beginnen, um eine fortdauernde, in die Tiefe gehende Diskussion über Handelsungleichgewicht, Export, Investitionsumfeld, Marktöffnung und andere Themen zu führen, und für die Förderung praktischer Zusammenarbeit bei Energie, Infrastruktur, der Gürtel- und Straßen-Initiative und anderen Bereichen zu arbeiten.“

Nach dem Treffen unterzeichneten die beiden Präsidenten Handelsabkommen und Vorvereinbarungen im Wert von 250 Milliarden Dollar. China sagte den Kauf von 300 Boeing-Flugzeugen zu. China schloß auch ein Abkommen über den Kauf von Erdgas aus Alaska. Laut dieser Vereinbarung zwischen dem US-Bundesstaat Alaska und der Alaska Gasline Development Corporation auf der einen und Sinopec, China Investment Corporation und Bank of China auf der anderen Seite wird China 43 Mrd. Dollar investieren und damit voraussichtlich 12.000 neue Arbeitsplätze in den USA schaffen. Weiter ist geplant, daß China 84 Mrd.$ in Schiefergasförderung und chemische Fabriken in West-Virginia investiert, eine entsprechende Absichtserklärung wurde unterschrieben. Ein anderes Geschäft betrifft den chinesischen Kauf von Flüssiggas aus Louisiana. Alles in allem wurden 37 große Geschäfte vereinbart, darunter drei US-Unternehmen, die sich schon in großem Umfang an der Gürtel- und Straßen-Initiative beteiligen – Caterpillar, Honeywell und General Electric – sowie Dow Chemical.

Partnerschaft und Dialog der Kulturen

Doch viel wichtiger als die konkreten Handelsgeschäfte, die sich aus diesen Verhandlungen ergeben, war die Festigung des guten persönlichen Verhältnisses zwischen den Staatsoberhäuptern von zwei der wichtigsten Nationen der Welt. Vor der Presse unterstrich Trump nach dem Treffen die eigentliche Bedeutung seines Besuches: „Die Vereinigten Staaten haben in Zusammenarbeit mit China und anderen regionalen Partnern eine unglaubliche Chance, die Sache von Frieden, Sicherheit und Wohlstand überall auf der Welt zu fördern. Es ist eine ganz besondere Zeit, und wir haben wirklich diese ganz, ganz besondere Chance. Eine große Verantwortung ist auf unsere Schultern gelegt, Herr Präsident – es ist wirklich eine große Verantwortung –, und ich hoffe, wir können ihr gerecht werden und unseren Ländern und unseren Bürgern helfen, ihre höchste Bestimmung zu erreichen und ihr volles Potential zu entfalten.“

Duchgesickertes israelisches Telegramm belegt israelisch-saudische Kriegsprovokationen im mittleren Osten

Am frühen Morgen veröffentlichte der israelische „Channel 10-News“ ein durchgesickertes diplomatisches Telegramm, das an alle israelischen Botschafter in der ganzen Welt verschickt wurde. Es ging im Telegramm um die chaotischen Ereignisse am Wochenende im Libanon und in Saudi-Arabien, die mit dem unerwarteten Rücktritt des libanesischen Premierministers Saad Hariri begannen. Er wurde von seinen saudischen Gesinnungsgenossen nach Riad gerufen, wo er verkündete der Libanon habe dem Königreich „den Krieg erklärt“.

Das in Hebräisch verfasste, geheime Botschafter-Telegramm stellt den ersten formalen Beweis dafür dar, dass die Saudis und Israelis sich absichtlich koordinieren , um die Situation im Nahen Osten zu eskalieren.

Das explosive geheimne israelische Telegramm deckt das folgende auf:

  • Am Sonntag, kurz nach dem schockierenden Rücktritt des libanesischen Premierministers Hariri, schickte Israel ein Telegramm an alle seine Botschaften mit der Bitte, dass seine Diplomaten alles tun sollen, um den diplomatischen Druck gegen die Hisbollah und den Iran zu erhöhen.
  • Das Telegramm forderte Unterstützung für Saudi-Arabiens Krieg gegen vom Iran unterstützte Houthis im Jemen.
  • Das Telegramm betonte, dass der Iran mit „regionaler Subversion“ beschäftigt sei.
  • Israelische Diplomaten wurden aufgefordert, sich an die „höchsten Beamten“ in ihren Gastländern zu wenden, um zu versuchen, die Hisbollah von der libanesischen Regierung und Politik zu vertreiben.

"Explosive" Leaked Secret Israeli Cable Confirms Israeli-Saudi Coordination To Provoke War

Links: Israelischer Premierminister Netanjahu, Rechts: Saudischer Prinz Mohammed bin Salman

Wie zur Genüge bekannt ist, machen die Saudis und Israel gemeinsame Sache gegen den iranischen Einfluss und die Expansion in Ländern wie Syrien, dem Libanon und dem Irak. Dies hat die historisch bitteren Feinde in einen pragmatischen Weg der unausgesprochenen Zusammenarbeit geführt.Für Israel ist die Hisbollah seit langem ihr größter Feind, den die israelische Führung als eine Erweiterung der territorialen Präsenz des Iran direkt vor der nördlichen Grenze des jüdischen Staates betrachtet.

Twitter Trita Parsi

Der israelische Reporter, der das Dokument erhalten hat, ist Barak Ravid, leitender diplomatischer Korrespondent von Channel 10 News . Ravid hat gestern über Twitter Folgendes angekündigt:

  • Ich habe auf Kanal 10 ein Telegramm veröffentlicht, das an israelische Diplomaten geschickt wurde und das dafür bittet, sich für Saudis / Harir und gegen die Hisbollah einzusetzen.Das Telegramm, das vom israelischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten an alle israelischen Botschaften geschickt wurde, bestätigt die saudi-arabische Linie bezüglich des Rücktritts von Hariri.
  • Die israelischen Diplomaten wurden angewiesen, ihre Gastregierungen über die innenpolitische Lage im Libanon zu informieren – ein sehr seltener Schritt.
  • Das Telegramm sagte: „Sie müssen betonen, dass der Rücktritt von Hariri zeigt, wie gefährlich der Iran und die Hisbollah für die Sicherheit des Libanon sind.“
  • „Hariris Rücktritt ist ein falsches Argument dafür, dass die Beteiligung der Hisbollah an der Regierung den Libanon stabilisiert“, fügte das Kabinett hinzu.
  • Das Telegramm wies israelische Diplomaten an, Saudi-Arabien bei seinem Krieg gegen die Huthis im Jemen zu unterstützen. Das Telegramm betonte auch: „Der Raketenstart der Huthis in Richtung Riad ruft dazu auf, mehr Druck auf den Iran und die Hisbollah auszuüben.“

Katar gesteht: Gemeinsam mit USA, Saudi-Arabien und der Türkei wurde Syrien überfallen

Wissenschaftler und zahlreiche unabhängige Experten verkünden schon seit langem, dass es sich beim seit 2011 laufenden Syrienkrieg um einen Angriff auf das Land Syrien durch Staaten wie die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Saudi-Arabien, Katar, Türkei und andere mit Hilfe eingeschleuster ausländischer Kämpfer und einheimischer Jihadisten handelt. In einem Fernsehinterview hat jetzt der ehemalige Premierminister Katars eingestanden, dass Katar und die Saudis die Syrien angreifenden Söldner („Rebellen“) über die Türkei und US-Truppen in der Region ausgerüstet haben.

In dem Artikel „In Shocking, Viral Interview, Qatar Confesses Secrets Behind Syrian War“ berichtet Zerohedge über das arabischsprachige Interview mit dem ehemaligen katarischen Ministerpräsidenten Hamad bin Jassim bin Jaber al-Thani – bis 2013 für die Syrien-Operationen Katars verantwortlich – in der Fernsehsendung „Qatari TV Wednesday“, welches mittlerweile im Nahen Osten beziehungsweise in den Netzwerken die Runde macht.

Hintergrund für die Enthüllungen dürften die seit Monaten bestehenden Streitigkeiten zwischen Saudi-Arabien und Katar sein, bei denen zwischenzeitlich mit Waffengewalt gedroht wurde. Gestritten wird dabei auch in einer Art Schmutzige-Wäsche-Schlacht darüber, wer wie und wieviel die Al Qaida (auch Al Nusra, Haiʾat Tahrir asch-Scham) und den IS (auch ISIS, ISIG, ISIL, „Islamischer Staat“, Daesh) in Syrien unterstützt hat. Tatsächlich haben sie es beide und man beschuldigt sich gegenseitig der bösen Absicht und will gleichzeitig die eigenen Terrorverbindungen kleinreden.

Nach den Ausführungen des katarischen Spitzenpolitikers und Mitglieds des Herrscherhauses hat Katar – ebenso wie Saudi-Arabien und die NATO-Länder USA und Türkei – von Anfang an den Angriff auf Syrien getragen und mit koordiniert. Finanzielle Unterstützung, Waffen und dergleichen wurden über die Türkei und mithilfe der US-Truppen (und wohl vor allem auch der Geheimdienste, insbesondere der CIA) verteilt. Das entspricht auch dem Stand der Wissenschaft – allerdings nicht dem „Stand“ der westlichen Medien und Politiker. Die entscheidende Stelle in dem Interview lautet auf deutsch:

„Als die Ereignisse in Syrien begannen, ging ich nach Saudi-Arabien und traf mich mit König Abdullah. Ich tat dies auf die Anweisungen seiner Hoheit, des Prinzen [von Katar], hin, der mein Vater ist. Er [Abdullah] sagte: ‚Wir stehen hinter euch. Ihr macht weiter mit diesem Plan und wir werden das koordinieren, aber ihr sollt verantwortlich sein.‘. Ich will nicht weiter in die Details gehen, aber wir haben alle Dokumente darüber und alles, was gesendet wurde [nach Syrien], ging über die Türkei und war in Koordination mit den US-Streitkräften und alles wurde verteilt über die Türken und die US-Streitkräfte. Und wir und jedermann sonst war beteiligt, die Militärs. Da wurden vielleicht Fehler gemacht und die Unterstützung wurde dem falschen Lager gegeben… Vielleicht gab es eine Beziehung zu Nusra. Es ist möglich, aber ich persönlich weiß darüber nichts… Wir kämpften um die Beute/Lady* und jetzt ist die Beute/Lady* weg und wir kämpfen immer noch… und Baschar [al-Assad] ist heute immer noch da. Ihr [USA und Saudi-Arabien] wart mit uns im selben Schützengraben… Ich habe nichts einzuwenden, wenn jemand seine Meinung ändert, falls er befindet, dass er falsch lag, aber dann sollte man wenigstens seinen Partner informieren… zum Beispiel lass Baschar in Ruhe oder tue dies oder das. Aber die Situation, die jetzt geschaffen wurde, wird niemals irgendeinen Fortschritt im GCC [Gulf Cooperation Council] oder irgendeinen Fortschritt bei irgendwas erlauben, wenn wir damit weitermachen, uns offen zu bekämpfen.“

Erstaunlich für den desinformierten westlichen Beobachter ist sicherlich an der Stelle, dass aus der Unterstützung der im Westen „Rebellen“ und in Syrien „Terroristen“ genannten Kämpfer und deren militärischem Einsatz in einem feindlichen Land gar kein Hehl gemacht wird. Das hängt sicher auch etwas damit zusammen, dass die Menschen in der Region ohnehin bescheid wissen, was hier gegen Syrien gespielt wird. Für den aktuellen saudisch-katarischen Streit ist es relevanter, wer denn am Meisten oder am Wenigsten die Terrorgruppen in Syrien unter dem Kommando der Al Qaida oder des IS unterstützt hat oder (offiziell oder inoffiziell) davon wusste. Ein Art Scheidungskrieg mit gegenseitiger Schuldzuweisung.

Ergänzend hierzu noch einige Aussagen (westlicher) Wissenschaftler zum Syrienkrieg:

Professor Götz Aly: „Vor drei Monaten ließ Thomas de Maizière im Bundestag eine Anfrage der Linken so beantworten: Nach Einschätzung des BND halte die Bundesregierung die Türkei für eine von Regierungsseite geförderte „Aktionsplattform“ der Islamisten. Hernach war von einem „Büroversehen“ die Rede, doch bestritt außer der türkischen Regierung niemand den Inhalt der Antwort.“

Professor Michael Jabra Carley: “ Die Rede von „unseren Gemäßigten“ ist eine Fiktion und ein Deckmantel der USA für ihre Unterstützung für Al-Qaida und deren verschiedene Verbündete, bei denen es sich weitgehend um ausländische Söldner handelt, die gegen die säkulare, legitime Regierung Syriens kämpfen. […] ob die Bewohner der USA, Kanadas und Europas bereit sind, für eine Serie von Lügen, und zur Verteidigung der US-geführten Al-Qaida-Invasion Syriens, einen grundlosen Krieg mit Russland zu riskieren.”

Professor Günter Meyer: „2007 deckte […] Seymour Hersh auf, dass die USA gemeinsam mit Israel und Saudi-Arabien eine Terrorarmee zum Sturz der Regierungen in Damaskus aufbauten. Auch berichtete der ehemalige französische Außenminister Fabius von britischen Vorbereitungen im Jahre 2009 für einen militärischen Angriff auf Syrien. […] Nach westlicher Lesart wurden die friedlichen Proteste des „Arabischen Frühlings“ 2011 vom Assad-Regime mit brutaler Gewalt niedergeschlagen. Nicht erwähnt wurden Bewaffnete […] Ebenso wenig erwähnt wurden „versteckte Massaker“ an Sicherheitskräften.“

Professor Norman Paech, teilweise zitiert: „Dagegen sei zum Beispiel nachgewiesen worden, dass 2013 Sarin aus der Türkei an „Rebellen“ in Syrien geliefert wurde. Das sei durch die Medien auch hierzulande nicht weiter verfolgt worden. „Die unendliche und desillusionierende Reihe von Kriegslügen, die uns alle US-amerikanischen Administrationen bei ihrer Kriegsführung von Vietnam über Jugoslawien bis hin zum Irak geliefert haben, haben mein Vertrauen in deren Meldungen zerrüttet““

Professor Jörg Becker: „Gleichwohl wird die Mehrzahl der Nutzer der Massenmedien schlicht unwissend darüber sein, dass die USA seit Jahren völkerrechtswidrig einen Regime Change in Syrien herbeizuführen versuchen. Dass das ganze Terror-Problem vor allem durch westliches Morden und westliche Kriege entstanden ist. Ja, dass der Westen Al Quaida seit Jahren mit Waffen beliefert und hierdurch überhaupt erst großgemacht hat, um Assad zu stürzen“

* „al-sayda“: unterschiedliche Übersetzungsmöglichkeiten, im katarischen Dialekt wohl Beute/Jagdbeute (Sportjagd). Die englischsprachigen Übersetzer grübeln noch, ob die korrekte Übersetzung „lady“ oder „prey“ ist.

Quelle:  7

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