Correctiv: Prominente Journalisten „säubern“ Facebook

Seit 1. Januar 2018 ist das Netzwerksdurchsetzungsgesetz von Bundesjustizminister Heiko Maas in Kraft getreten. Wer allerdings bei Facebook gesperrt oder gelöscht wird, verdankt dies nicht etwa einigen dafür eingesetzten Juristen. Nein, die Verantwortung für viele immer einschneidendere Lösch- Entscheidungen tragen allermeist deutsche Mainstream-Journalisten, deren Namen und Gesichter wir häufig kennen und die nicht selten in einflussreicher und prominenter Position arbeiten.

Die wenigsten Menschen heute wissen: Diese „Qualitätsjournalisten“ von ARD/ZDF, STERN, SPIEGEL & Co arbeiten als „Ordnungshüter“ für ein extra eingeteiltes Internet-Portal namens CORRECTIV. Diese Einrichtung ermächtigt die mächtigsten Mainstream-Journalisten zur Verhängung von „Denkverboten“ und „Gesinnungsterror“ gegen die Bürger, wie viele User diese Vorgänge inzwischen bezeichnen. CORRECTIV wird als bislang einziges „Säuberungskommando“ für Facebook eingesetzt. Dass die Finanzierung zahlreicher dieser genannten „Überwachungs“-Aktionen aus den Stiftungen des bekannten US-Milliardärs und Hedge-Fonds-Spekulanten George Soros erfolgt, sollte in diesem Zusammenhang durchaus erwähnt werden. Die ehemalige Tagesschau-Sprecherin und Journalistin Eva Herman recherchiert die bedeutsamen Zusammenhänge detailliert: Ein hochinteressanter Einblick in die wahre Macht der Medienmacher und die zum Teil bereits sichtbaren totalitären Strukturen.

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Spiegel Online: Kriegspropaganda wie zu Göbbels Zeiten

Spiegel online hat zugeschlagen. Ohne Scham produzierte ein Spiegel-Auslandreporter ein klassisches Propagandastück mit dem Titel „Desinformation als Kriegswaffe: Russlands perfider Feldzug gegen die Wahrheit“.

Bereits im Titel wie auch im Untertitel wird eindeutig Partei gegen Russland ergriffen aber verschwiegen, dass die dem Artikel zugrundeliegende „Studie“  eindeutig einer  Konfliktpartei zugerechnet werden muss: „Russland diffamiert zivile Helfer in Syrien und sät Zweifel an Assads Giftgasangriffen. Eine Studie zeigt nun, wie systematisch der Kreml in seiner Desinformationskampagne vorgeht.“

Im Artikel geht es dann vor allem um die „Weißhelme“, welche von Russland negativ dargestellt würden. Der Ruf dieser Truppe namens „Weisshelme“ wurde so nachhaltig beschädigt, dass sich gewisse Kreise genötigt fühlten, einen Gegenangriff zu starten.

Der Spiegel verschweigt jedoch, dass die zur Dokumentation verwendete „Studie“ der gleichen Quelle entstammt, aus der auch die Weisshelme selbst finanziert werden. Es handelt sich bei dieser „Studie“ selbst um reinste Propaganda und sicherlich nicht um eine unabhängige Quelle. Der Spiegel hat keine Probleme damit und stellt die darin gemachten Aussagen als Fakten dar.

Gehen wir der Quelle etwas nach finden wir heraus, dass der Autor des Artikels Christof Reuter,  die Studie so vorstellt:

„… eine Studie der Internet-Analyseagentur Graphica in Zusammenarbeit mit Google und der britischen NGO Syria Campaign.“

In der Studie selbst steht jedoch etwas anderes:

Original im Englischen: „This report was written by The Syria Campaign, with research and analysis from social media intelligence firm Graphika and research from freelance journalist and researcher Shilpa Jindia“.

Dieser Bericht wurde geschrieben von „The Syria Campaign“, mit Forschungen und Analysen der Medienforschungsfirma Graphika sowie Recherchen der freien Journalistin und Forscherin Shilpa Jindia.

Urheber der Studie ist also „The Syria Campaign“ und nicht etwa wie SPON es berichtet „Graphika“  und Google selbst kommt im gesamten Bericht gar nicht vor. Christof Reuter scheint sich dies einfach so zusammengebastelt zu haben.

Weitere Informationen zu dem besagten Bericht gibt es hier:

http://norberthaering.de/de/27-german/news/924-weisshelme-spon

Trump mal anders: Der Staatsmann der Obama nie war.

Ein spezieller Artikel, welcher eindrücklich zeigt, wieso Trump von gewissen Kreisen als das Böse schlechthin betrachtet wird. Trump erwies sich bei seiner Asienreise als grosser Staatsmann, welcher die Weichen für eine globale Zusammenarbeit der Völker anstelle einer globalen Konfrontation stellte.

Quelle: https://solidaritaet.com/neuesol/2017/47/leitartikel.htm
Der dreitägige Besuch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump in der Volksrepublik China zu Gesprächen mit Staatspräsident Xi Jinping hat die Grundlage für ein ganz neues Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und China geschaffen und einen Rahmen für ihre Zusammenarbeit bei weltweiter wirtschaftlicher Entwicklung gesetzt. Seit dem historischen Besuch Richard Nixons vor 45 Jahren hatte kein Besuch eines amerikanischen Präsidenten so tiefgreifende Bedeutung für die Welt.

Bevor Trump zu seiner elftägigen Asienreise aufbrach, behaupteten die Medien und Kommentatoren, der Präsident werde dort eine Provokation gegen Nordkorea vom Zaun brechen, den südkoreanischen Präsidenten wegen dessen zu weicher Haltung gegenüber Pjöngjang herunterputzen und mit dem chinesischen Präsidenten um Handelsfragen herumstreiten.

Nichts davon geschah. Im Gegenteil, in seinen Begegnungen mit Japans Ministerpräsident Shinzo Abe, Südkoreas Präsident Moon Jae-in und erst recht mit Xi Jinping erwies sich Donald Trump als Staatsmann. Er hinterließ bei jedem von ihnen den Eindruck, daß dieser Besuch des US-Präsidenten ein außerordentlicher Erfolg gewesen war.

Eines von Trumps Zielen bei dieser verhältnismäßig langen Reise war es, den Verbündeten die Gewißheit zu geben, daß die Vereinigten Staaten diesen so wichtigen Teil der Welt nicht aufgeben, doch er kam nicht als säbelrasselnder Anführer einer drohenden Koalition, sondern als Freund und Partner aller Staats- und Regierungschefs. In seiner Rede vor der südkoreanischen Nationalversammlung nahm er zwar kein Blatt vor den Mund, was seine Geringschätzung der Politik der nordkoreanischen Staatsführung betraf, betonte jedoch auch, es könne auch „einen helleren Weg für Nordkorea“ geben, wenn es seine Kernwaffenambitionen aufgäbe. Und was noch wichtiger ist, er kam nach Asien in dem Wissen, daß Chinas zunehmende Bedeutung auf derWelt keine Bedrohung, sondern eine Chance ist – eine Chance für einen politischen Kurswechsel hin zu einer friedlicheren und wohlhabenderen Welt für alle Völker.

Was die Medien und selbsternannten Chinaexperten in ihren düsteren Prognosen ebenfalls ignoriert hatten, war Trumps bereits existierendes, enges persönliches Verhältnis zum chinesischen Präsidenten, als Resultat ihrer vier vorangegangenen persönlichen Begegnungen und ihrer zahlreichen Telefongespräche und elektronischer Kommunikation. Trump hatte Xi nach dem 19. Kongreß der chinesischen KP in einer Botschaft gratuliert, nachdem die Partei Xis Vorschlag für eine „neue Ära“ in der Außenpolitik akzeptiert und die Ziele von Xis bahnbrechender Gürtel- und Straßen-Initiative in ihre Verfassung aufgenommen hatte. Und Trumps ungewöhnliche Einladung an Xi und dessen Ehefrau, ihn im Frühjahr in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida zu besuchen, war eine besondere persönliche Geste, deren Bedeutung Chinas Staatschef nicht entging.

Mehr als ein Staatsbesuch

Und der chinesische Präsident hat diese Freundlichkeit mit dem Empfang für Präsident Trump und dessen Ehefrau mehr als erwidert. Chinas Botschafter in den USA, Cui Tiankai, nannte es schon im Vorfeld einen „Staatsbesuch plus“, und Xi selbst sprach sogar von einem „Staatsbesuch plus-plus“! Keines von beiden hat es in China je zuvor gegeben.

Als ganz außergewöhnliche Geste wurde die historische Verbotene Stadt, der frühere Sitz der Kaiser von China, am 8. November komplett geschlossen und diente ausnahmsweise als besondere Umgebung eines privaten Abendessens mit einem ausländischen Würdenträger. Es ist zwar durchaus üblich, daß wichtige ausländische Gäste und insbesondere Staatsoberhäupter bei ihrem ersten Besuch in Beijing die Verbotene Stadt besichtigen, aber es war das erstemal seit der Gründung der Volksrepublik 1949, daß ein Staatschef zu einem Abendessen in einem dieser Paläste geladen wurde. Man bot Trump und seiner Frau auch drei Aufführungen von Pekingopern im größten Opernhaus der Verbotenen Stadt, dem Pavillon des Heiteren Klangs, erbaut zur Unterhaltung der kaiserlichen Familie unter Kaiser Qianlong (1736-95) während der Qing-Dynastie. Die drei Werke waren Frühlingssaat im BirnengartenDie betrunkene Konkubine und der immer wieder beliebte Affenkönig, der in dem berühmten Roman der Ming-Ära den Mönch Xuanzang auf dessen monumentaler Reise nach Westen begleitet. Trump postete ein Foto der beiden Präsidentenpaare mit den chinesischen Schauspielern als Banner auf seinem Twitter-Konto.

Den Führer für den Präsidenten und dessen Frau während der Besichtigungstour des Palastmuseums in der Verbotenen Stadt gab Präsident Xi höchstpersönlich. Xi und seine Frau, Peng Liyuan (eine in China sehr bekannte Sängerin), nahmen Donald und Melania Trump auf eine Besichtigungstour durch die Verbotene Stadt. Man kann sich kaum einen besseren Fremdenführer vorstellen als Chinas Präsidenten, dessen außerordentliches Verständnis der Geschichte des chinesischen Volkes ihm zur zweiten Natur geworden ist. Dies war viel mehr als eine Besichtigung eines berühmten Denkmals, es war mit Sicherheit für den amerikanischen Präsidenten eine hochbedeutsame Erfahrung aus erster Hand mit dem langen Bogen der chinesischen Geschichte und Kultur – einer Kultur, die auch heute noch Chinas Handeln und Politik zutiefst prägt.

Im Gegenzug zeigte Trump Xi und dessen Frau eine Videoaufnahme seiner sechsjährigen Enkelin Arabella Kushner, die schon mit 18 Monaten angefangen hatte, Chinesisch zu lernen. Arabella hatte für das chinesische Präsidentenpaar schon bei deren Besuch in Mar-a-Lago im April auf Chinesisch vorgesungen, und sie ist in China inzwischen eine kleine Berühmtheit. Die beiden Ehepaare schauten sich das Video während der Besichtigung der Verbotenen Stadt auf einem I-Pad an. Arabella begrüßte „Großvater Xi und Großmutter Peng“ auf Chinesisch, was beweist, mit wieviel Zuneigung und Respekt Trumps Familie das chinesische Paar seit dem Besuch in Florida betrachtet. Anschließend sang sie mehrere Lieder und sagte mehrere chinesische Gedichte auf – zur großen Freude der Zuhörer.

Am nächsten Tag trafen Trump und die First Lady an der Großen Halle des Volkes zu den förmlichen Treffen zwischen Trump und Xi ein. Er wurde vor der Treppe von Präsident Xi und Madame Peng empfangen und dann von Xi zu einer erhöhten Plattform vor der Großen Halle begleitet, wo er die zu seinen Ehren aufmarschierte Garde betrachtete und 21mal Salut geschossen wurde. Anschließend begrüßten die beiden Staatsoberhäupter persönlich alle Mitglieder beider Delegationen, die vor der Großen Halle aufgereiht standen, bevor sie zu den offiziellen Gesprächen hineingingen.

Die wichtigsten Gesprächsthemen waren der Handel, Nordkoreas Atomprogramm und die zukünftige Entwicklung der amerikanisch-chinesischen Beziehungen. Daneben behandelten sie aber auch den Nahen Osten, Afghanistan, Terrorabwehr, Drogenbekämpfung und nukleare Sicherheit. Die beiden Präsidenten sagten die größtmögliche Ausschöpfung der bereits vereinbarten vier Dialogmechanismen auf höchster Ebene zu – den Dialog über Diplomatie und Sicherheit, den umfassenden Wirtschaftsdialog, den Dialog für gesellschaftlichen und menschlichen Austausch und den Dialog über Cybersicherheit –, um bessere Resultate in der Zusammenarbeit zu erzielen.

In der Pressekonferenz nach ihrem Treffen unterstrich Xi die Bedeutung der vertieften wirtschaftlichen Zusammenarbeit: „Es ist notwendig, einen wirtschaftlichen Kooperationsplan für die nächste Phase zu formulieren und zu beginnen, um eine fortdauernde, in die Tiefe gehende Diskussion über Handelsungleichgewicht, Export, Investitionsumfeld, Marktöffnung und andere Themen zu führen, und für die Förderung praktischer Zusammenarbeit bei Energie, Infrastruktur, der Gürtel- und Straßen-Initiative und anderen Bereichen zu arbeiten.“

Nach dem Treffen unterzeichneten die beiden Präsidenten Handelsabkommen und Vorvereinbarungen im Wert von 250 Milliarden Dollar. China sagte den Kauf von 300 Boeing-Flugzeugen zu. China schloß auch ein Abkommen über den Kauf von Erdgas aus Alaska. Laut dieser Vereinbarung zwischen dem US-Bundesstaat Alaska und der Alaska Gasline Development Corporation auf der einen und Sinopec, China Investment Corporation und Bank of China auf der anderen Seite wird China 43 Mrd. Dollar investieren und damit voraussichtlich 12.000 neue Arbeitsplätze in den USA schaffen. Weiter ist geplant, daß China 84 Mrd.$ in Schiefergasförderung und chemische Fabriken in West-Virginia investiert, eine entsprechende Absichtserklärung wurde unterschrieben. Ein anderes Geschäft betrifft den chinesischen Kauf von Flüssiggas aus Louisiana. Alles in allem wurden 37 große Geschäfte vereinbart, darunter drei US-Unternehmen, die sich schon in großem Umfang an der Gürtel- und Straßen-Initiative beteiligen – Caterpillar, Honeywell und General Electric – sowie Dow Chemical.

Partnerschaft und Dialog der Kulturen

Doch viel wichtiger als die konkreten Handelsgeschäfte, die sich aus diesen Verhandlungen ergeben, war die Festigung des guten persönlichen Verhältnisses zwischen den Staatsoberhäuptern von zwei der wichtigsten Nationen der Welt. Vor der Presse unterstrich Trump nach dem Treffen die eigentliche Bedeutung seines Besuches: „Die Vereinigten Staaten haben in Zusammenarbeit mit China und anderen regionalen Partnern eine unglaubliche Chance, die Sache von Frieden, Sicherheit und Wohlstand überall auf der Welt zu fördern. Es ist eine ganz besondere Zeit, und wir haben wirklich diese ganz, ganz besondere Chance. Eine große Verantwortung ist auf unsere Schultern gelegt, Herr Präsident – es ist wirklich eine große Verantwortung –, und ich hoffe, wir können ihr gerecht werden und unseren Ländern und unseren Bürgern helfen, ihre höchste Bestimmung zu erreichen und ihr volles Potential zu entfalten.“

Duchgesickertes israelisches Telegramm belegt israelisch-saudische Kriegsprovokationen im mittleren Osten

Am frühen Morgen veröffentlichte der israelische „Channel 10-News“ ein durchgesickertes diplomatisches Telegramm, das an alle israelischen Botschafter in der ganzen Welt verschickt wurde. Es ging im Telegramm um die chaotischen Ereignisse am Wochenende im Libanon und in Saudi-Arabien, die mit dem unerwarteten Rücktritt des libanesischen Premierministers Saad Hariri begannen. Er wurde von seinen saudischen Gesinnungsgenossen nach Riad gerufen, wo er verkündete der Libanon habe dem Königreich „den Krieg erklärt“.

Das in Hebräisch verfasste, geheime Botschafter-Telegramm stellt den ersten formalen Beweis dafür dar, dass die Saudis und Israelis sich absichtlich koordinieren , um die Situation im Nahen Osten zu eskalieren.

Das explosive geheimne israelische Telegramm deckt das folgende auf:

  • Am Sonntag, kurz nach dem schockierenden Rücktritt des libanesischen Premierministers Hariri, schickte Israel ein Telegramm an alle seine Botschaften mit der Bitte, dass seine Diplomaten alles tun sollen, um den diplomatischen Druck gegen die Hisbollah und den Iran zu erhöhen.
  • Das Telegramm forderte Unterstützung für Saudi-Arabiens Krieg gegen vom Iran unterstützte Houthis im Jemen.
  • Das Telegramm betonte, dass der Iran mit „regionaler Subversion“ beschäftigt sei.
  • Israelische Diplomaten wurden aufgefordert, sich an die „höchsten Beamten“ in ihren Gastländern zu wenden, um zu versuchen, die Hisbollah von der libanesischen Regierung und Politik zu vertreiben.

"Explosive" Leaked Secret Israeli Cable Confirms Israeli-Saudi Coordination To Provoke War

Links: Israelischer Premierminister Netanjahu, Rechts: Saudischer Prinz Mohammed bin Salman

Wie zur Genüge bekannt ist, machen die Saudis und Israel gemeinsame Sache gegen den iranischen Einfluss und die Expansion in Ländern wie Syrien, dem Libanon und dem Irak. Dies hat die historisch bitteren Feinde in einen pragmatischen Weg der unausgesprochenen Zusammenarbeit geführt.Für Israel ist die Hisbollah seit langem ihr größter Feind, den die israelische Führung als eine Erweiterung der territorialen Präsenz des Iran direkt vor der nördlichen Grenze des jüdischen Staates betrachtet.

Twitter Trita Parsi

Der israelische Reporter, der das Dokument erhalten hat, ist Barak Ravid, leitender diplomatischer Korrespondent von Channel 10 News . Ravid hat gestern über Twitter Folgendes angekündigt:

  • Ich habe auf Kanal 10 ein Telegramm veröffentlicht, das an israelische Diplomaten geschickt wurde und das dafür bittet, sich für Saudis / Harir und gegen die Hisbollah einzusetzen.Das Telegramm, das vom israelischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten an alle israelischen Botschaften geschickt wurde, bestätigt die saudi-arabische Linie bezüglich des Rücktritts von Hariri.
  • Die israelischen Diplomaten wurden angewiesen, ihre Gastregierungen über die innenpolitische Lage im Libanon zu informieren – ein sehr seltener Schritt.
  • Das Telegramm sagte: „Sie müssen betonen, dass der Rücktritt von Hariri zeigt, wie gefährlich der Iran und die Hisbollah für die Sicherheit des Libanon sind.“
  • „Hariris Rücktritt ist ein falsches Argument dafür, dass die Beteiligung der Hisbollah an der Regierung den Libanon stabilisiert“, fügte das Kabinett hinzu.
  • Das Telegramm wies israelische Diplomaten an, Saudi-Arabien bei seinem Krieg gegen die Huthis im Jemen zu unterstützen. Das Telegramm betonte auch: „Der Raketenstart der Huthis in Richtung Riad ruft dazu auf, mehr Druck auf den Iran und die Hisbollah auszuüben.“

Katar gesteht: Gemeinsam mit USA, Saudi-Arabien und der Türkei wurde Syrien überfallen

Wissenschaftler und zahlreiche unabhängige Experten verkünden schon seit langem, dass es sich beim seit 2011 laufenden Syrienkrieg um einen Angriff auf das Land Syrien durch Staaten wie die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Saudi-Arabien, Katar, Türkei und andere mit Hilfe eingeschleuster ausländischer Kämpfer und einheimischer Jihadisten handelt. In einem Fernsehinterview hat jetzt der ehemalige Premierminister Katars eingestanden, dass Katar und die Saudis die Syrien angreifenden Söldner („Rebellen“) über die Türkei und US-Truppen in der Region ausgerüstet haben.

In dem Artikel „In Shocking, Viral Interview, Qatar Confesses Secrets Behind Syrian War“ berichtet Zerohedge über das arabischsprachige Interview mit dem ehemaligen katarischen Ministerpräsidenten Hamad bin Jassim bin Jaber al-Thani – bis 2013 für die Syrien-Operationen Katars verantwortlich – in der Fernsehsendung „Qatari TV Wednesday“, welches mittlerweile im Nahen Osten beziehungsweise in den Netzwerken die Runde macht.

Hintergrund für die Enthüllungen dürften die seit Monaten bestehenden Streitigkeiten zwischen Saudi-Arabien und Katar sein, bei denen zwischenzeitlich mit Waffengewalt gedroht wurde. Gestritten wird dabei auch in einer Art Schmutzige-Wäsche-Schlacht darüber, wer wie und wieviel die Al Qaida (auch Al Nusra, Haiʾat Tahrir asch-Scham) und den IS (auch ISIS, ISIG, ISIL, „Islamischer Staat“, Daesh) in Syrien unterstützt hat. Tatsächlich haben sie es beide und man beschuldigt sich gegenseitig der bösen Absicht und will gleichzeitig die eigenen Terrorverbindungen kleinreden.

Nach den Ausführungen des katarischen Spitzenpolitikers und Mitglieds des Herrscherhauses hat Katar – ebenso wie Saudi-Arabien und die NATO-Länder USA und Türkei – von Anfang an den Angriff auf Syrien getragen und mit koordiniert. Finanzielle Unterstützung, Waffen und dergleichen wurden über die Türkei und mithilfe der US-Truppen (und wohl vor allem auch der Geheimdienste, insbesondere der CIA) verteilt. Das entspricht auch dem Stand der Wissenschaft – allerdings nicht dem „Stand“ der westlichen Medien und Politiker. Die entscheidende Stelle in dem Interview lautet auf deutsch:

„Als die Ereignisse in Syrien begannen, ging ich nach Saudi-Arabien und traf mich mit König Abdullah. Ich tat dies auf die Anweisungen seiner Hoheit, des Prinzen [von Katar], hin, der mein Vater ist. Er [Abdullah] sagte: ‚Wir stehen hinter euch. Ihr macht weiter mit diesem Plan und wir werden das koordinieren, aber ihr sollt verantwortlich sein.‘. Ich will nicht weiter in die Details gehen, aber wir haben alle Dokumente darüber und alles, was gesendet wurde [nach Syrien], ging über die Türkei und war in Koordination mit den US-Streitkräften und alles wurde verteilt über die Türken und die US-Streitkräfte. Und wir und jedermann sonst war beteiligt, die Militärs. Da wurden vielleicht Fehler gemacht und die Unterstützung wurde dem falschen Lager gegeben… Vielleicht gab es eine Beziehung zu Nusra. Es ist möglich, aber ich persönlich weiß darüber nichts… Wir kämpften um die Beute/Lady* und jetzt ist die Beute/Lady* weg und wir kämpfen immer noch… und Baschar [al-Assad] ist heute immer noch da. Ihr [USA und Saudi-Arabien] wart mit uns im selben Schützengraben… Ich habe nichts einzuwenden, wenn jemand seine Meinung ändert, falls er befindet, dass er falsch lag, aber dann sollte man wenigstens seinen Partner informieren… zum Beispiel lass Baschar in Ruhe oder tue dies oder das. Aber die Situation, die jetzt geschaffen wurde, wird niemals irgendeinen Fortschritt im GCC [Gulf Cooperation Council] oder irgendeinen Fortschritt bei irgendwas erlauben, wenn wir damit weitermachen, uns offen zu bekämpfen.“

Erstaunlich für den desinformierten westlichen Beobachter ist sicherlich an der Stelle, dass aus der Unterstützung der im Westen „Rebellen“ und in Syrien „Terroristen“ genannten Kämpfer und deren militärischem Einsatz in einem feindlichen Land gar kein Hehl gemacht wird. Das hängt sicher auch etwas damit zusammen, dass die Menschen in der Region ohnehin bescheid wissen, was hier gegen Syrien gespielt wird. Für den aktuellen saudisch-katarischen Streit ist es relevanter, wer denn am Meisten oder am Wenigsten die Terrorgruppen in Syrien unter dem Kommando der Al Qaida oder des IS unterstützt hat oder (offiziell oder inoffiziell) davon wusste. Ein Art Scheidungskrieg mit gegenseitiger Schuldzuweisung.

Ergänzend hierzu noch einige Aussagen (westlicher) Wissenschaftler zum Syrienkrieg:

Professor Götz Aly: „Vor drei Monaten ließ Thomas de Maizière im Bundestag eine Anfrage der Linken so beantworten: Nach Einschätzung des BND halte die Bundesregierung die Türkei für eine von Regierungsseite geförderte „Aktionsplattform“ der Islamisten. Hernach war von einem „Büroversehen“ die Rede, doch bestritt außer der türkischen Regierung niemand den Inhalt der Antwort.“

Professor Michael Jabra Carley: “ Die Rede von „unseren Gemäßigten“ ist eine Fiktion und ein Deckmantel der USA für ihre Unterstützung für Al-Qaida und deren verschiedene Verbündete, bei denen es sich weitgehend um ausländische Söldner handelt, die gegen die säkulare, legitime Regierung Syriens kämpfen. […] ob die Bewohner der USA, Kanadas und Europas bereit sind, für eine Serie von Lügen, und zur Verteidigung der US-geführten Al-Qaida-Invasion Syriens, einen grundlosen Krieg mit Russland zu riskieren.”

Professor Günter Meyer: „2007 deckte […] Seymour Hersh auf, dass die USA gemeinsam mit Israel und Saudi-Arabien eine Terrorarmee zum Sturz der Regierungen in Damaskus aufbauten. Auch berichtete der ehemalige französische Außenminister Fabius von britischen Vorbereitungen im Jahre 2009 für einen militärischen Angriff auf Syrien. […] Nach westlicher Lesart wurden die friedlichen Proteste des „Arabischen Frühlings“ 2011 vom Assad-Regime mit brutaler Gewalt niedergeschlagen. Nicht erwähnt wurden Bewaffnete […] Ebenso wenig erwähnt wurden „versteckte Massaker“ an Sicherheitskräften.“

Professor Norman Paech, teilweise zitiert: „Dagegen sei zum Beispiel nachgewiesen worden, dass 2013 Sarin aus der Türkei an „Rebellen“ in Syrien geliefert wurde. Das sei durch die Medien auch hierzulande nicht weiter verfolgt worden. „Die unendliche und desillusionierende Reihe von Kriegslügen, die uns alle US-amerikanischen Administrationen bei ihrer Kriegsführung von Vietnam über Jugoslawien bis hin zum Irak geliefert haben, haben mein Vertrauen in deren Meldungen zerrüttet““

Professor Jörg Becker: „Gleichwohl wird die Mehrzahl der Nutzer der Massenmedien schlicht unwissend darüber sein, dass die USA seit Jahren völkerrechtswidrig einen Regime Change in Syrien herbeizuführen versuchen. Dass das ganze Terror-Problem vor allem durch westliches Morden und westliche Kriege entstanden ist. Ja, dass der Westen Al Quaida seit Jahren mit Waffen beliefert und hierdurch überhaupt erst großgemacht hat, um Assad zu stürzen“

* „al-sayda“: unterschiedliche Übersetzungsmöglichkeiten, im katarischen Dialekt wohl Beute/Jagdbeute (Sportjagd). Die englischsprachigen Übersetzer grübeln noch, ob die korrekte Übersetzung „lady“ oder „prey“ ist.

Quelle:  7

IDF Flugzeug F-35 beschädigt. Blamage bei Machtdemonstration Russland gegenüber?

Es sieht so aus, als sei die israelische „Machtdemonstration“ während des kürzlichen Besuchs des russischen Verteidigungsministers Sergey Shoigu zu einer Totalblamage mutiert.

Am 16. Oktober besuchte Shoigu Israel, um sich mit dem israelischen Verteidigungsminister Avigdor Lieberman und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu treffen. Berichten zufolge sollten die Seiten über die Lage in der Region, einschließlich Syriens, den Kampf gegen den Terrorismus sowie über militärische und technische Zusammenarbeit diskutieren.

Am selben Tag behaupteten die israelischen Streitkräfte (IDF), dass ihre Kampfflugzeuge eine Flakbatterie der syrischen Luftverteidigungskräfte anvisierten, die israelische Flugzeuge über Libanon mittels einer Rakete angegriffen hätten.

IDF berichtete, dass eine syrische Flugabwehrrakete IDF-Flugzeuge während eines Routineflugs über den Libanon angegriffen hätten. In Reaktion darauf hättenv IDF-Flugzeuge auf die Flakbatterie in Syrien Rakten abgefeuert. Die IDF fügte hinzu, dass die syrische Rakete kein israelisches Flugzeug getroffen habe.

„Die Armee zielte mit vier Bomben auf die Batterie und laut IDF wurde die Batterie so beschädigt, dass sie nicht mehr funktionierte. Die Armee sagte, die Batterie sei die gleiche gewesen, die bereits im vergangenen März auf israelische Jets gefeuert habe, was Israel veranlasste, sein Arrow-Raketenabwehrsystem zum ersten Mal einzusetzen „, berichtete die israelische Zeitung Haaretzzum zu dieser Frage.

Das syrische Militär bestätigte die israelischen Schläge und sagte, diese hätten „materiellen Schaden“ verursacht.

Es ist interessant festzuhalten, dass israelische Kampfflugzeuge gemäß der Aussage des syrischen Verteidigungsministeriums den syrischen Luftraum an der Grenze zum Libanon in Baalbek verletzten. Der Vorfall fand um 8:51 Uhr Ortszeit statt.

Könnte die israelische Luftwaffe absichtlich die Reaktion des syrischen Militärs provoziert haben, um den Angriff auf die syrische Flugabwehrbatterie zu rechtfertigen?

Darüber hinaus haben einige pro-israelische Experten und Medienaktivisten den Vorfall eindeutig mit dem Besuch des russischen Verteidigungsministers von Tel Aviv in Verbindung gebracht. Es sei eine schöne Demonstration der israelischen Macht in Richtung der russisch-iranisch-syrischen Allianz.

Etwas ist jedoch schief gelaufen.

Den verfügbaren Informationen zufolge setzten die syrischen Streitkräfte ein S-200-Flugabwehrsystem aus der ehemaligen Sowjetunion gegen das israelische Kampfflugzeug ein. Diese sowjetische Rakete ist das am weitesten fortgeschrittene Langstrecken-Flugabwehrsystem, das vom syrischen Militär eingesetzt wird. Angesichts heutiger moderner Kriegsführung ist das S-200 System geradezu altmodisch.

Trotzdem sagte das syrische Verteidigungsministerium in seiner Erklärung, dass die Regierungstruppen auf die Verletzung des Luftraums reagiert hätten und „einer der Jets direkt getroffen wurde“ die israelischen Flugzeuge seien zum Rückzug gezwungen worden. Diese Aussage widerspricht der israelischen Beschreibung des Hergangs.

Wenige Stunden nach dem Raketenvorfall mit Syrien berichteten die israelischen Medien jedoch, dass ein F-35-Stealth-Multirole-Kampjet der israelischen Luftwaffe wegen angeblicher Vogelkollisionen während eines Trainingsflugs unbrauchbar geworden sei.

Der Vorfall fand angeblich „vor zwei Wochen“ statt, wurde aber erst am 16. Oktober öffentlich gemeldet. Israelische Quellen konnten nach der „Vogelkollision“ kein Foto des F-35-Kampfflugzeugs zeigen.

Außerdem ist nicht klar, ob der F-35 wieder funktionstüchtig gemacht werden kann, weil seine Tarnbeschichtung beschädigt sei. Laut der israelischen Version sei das Kampfflugzeug  nach der Vogelkollision nicht mehr einsatzfähig. Dies obwohl der F-35 alle entsprechenden Test mit guten Resultaten abgeschlossen hatte. Die F-35 ist das teuerste Kampfflugzeug der Welt. Der Preis für die Entwicklung des F-35 beträgt jetzt etwa 406,5 Milliarden US-Dollar. Israel kauft aktiv den selbsternannten, modernsten Kämpfer der Welt, jedes Flugzeug kostet etwa 100 Millionen Dollar.

Also, was hat die F-35 wirklich getroffen?

Syrienkrieg: Unglaubliche Zitate zeigen unbekannte Gesichtspunkte auf

Seit 2011 herrscht Krieg in Syrien. Was in den Medien regelmäßig als syrischer Bürgerkrieg bezeichnet wird, stellt sich bei genauerer Betrachtung doch etwas anders dar und entstand auch nicht ganz so spontan, wie es meistens behauptet wird. Viele Wissenschaftler, Investigativjournalisten, Juristen, westliche Augenzeugen in Syrien, im Land tätige Geistliche und andere Syrienexperten haben sich zu dem aktuellen Syrienkonflikt geäußert und dazu beigetragen, dass auch die Menschen in Europa sich ein besseres Bild von den wirklichen Vorgängen im Nahen Osten machen können. Hier einige dieser Expertenstimmen:

Professor Günter Meyer: „Schon unmittelbar nach den Terroranschlägen von Al-Kaida 2001 plante die US-Regierung, die Regime in Syrien und sechs weiteren islamischen Ländern auszuwechseln. Seit 2006 haben die USA mit ihrem politischen Einfluss auf die Golfstaaten, durch die Finanzierung von Medienkampagnen und durch die Ausbildung von Terroristen den Sturz Assads vorangetrieben.“

Professor Jörg Becker: „Gleichwohl wird die Mehrzahl der Nutzer der Massenmedien schlicht unwissend darüber sein, dass die USA seit Jahren völkerrechtswidrig einen Regime Change in Syrien herbeizuführen versuchen. Dass das ganze Terror-Problem vor allem durch westliches Morden und westliche Kriege entstanden ist. Ja, dass der Westen Al Quaida seit Jahren mit Waffen beliefert und hierdurch überhaupt erst großgemacht hat, um Assad zu stürzen“

Professor Götz Aly: „Während westliche Medien die Lügengeschichte vom siebenjährigen ‚Twittermädchen‘ Bana Alabed aus dem von ‚den Rebellen‘ eroberten östlichen Stadtteilen Aleppos als pure Wahrheit verkauften, saß Franziskanerpater Ibrahim Alsabagh im belagerten Westteil der umkämpften Stadt. Er war den Regierungstruppen dankbar, dass sie die fast schon Eingeschlossenen verteidigten.“.

Professor Michael Jabra Carley: “ Die Rede von „unseren Gemäßigten“ ist eine Fiktion und ein Deckmantel der USA für ihre Unterstützung für Al-Qaida und deren verschiedene Verbündete, bei denen es sich weitgehend um ausländische Söldner handelt, die gegen die säkulare, legitime Regierung Syriens kämpfen. […] ob die Bewohner der USA, Kanadas und Europas bereit sind, für eine Serie von Lügen, und zur Verteidigung der US-geführten Al-Qaida-Invasion Syriens, einen grundlosen Krieg mit Russland zu riskieren.”

Bundesgerichtshof: “[…] Offensive in der Stadt Aleppo im Juli 2012, der Einnahme der Provinzhauptstadt Raqqa im März 2013, in Zusammenarbeit mit der ‘Jabhat al Nusra’, dem ‘Islamischen Staat im Irak und Syrien’ (ISIG) und anderen jihadistischen Gruppierungen ab dem 4. August 2013 an der Offensive gegen alawitische Dörfer im Gebirge in der Provinz Latakia, bei der zahlreiche Zivilisten ermordet wurden, sowie im Februar 2014 an dem Angriff auf das Zentralgefängnis von Aleppo, an dem wiederum auch die ‘Jabhat al Nusra’ und weitere jihadistische Vereinigungen teilnahmen.”.

Dr. Daniele Ganser: “Ja, auch der Angriff auf Syrien 2011 war illegal. Die Angreifer USA, Großbritannien, Frankreich, Türkei, Katar und Saudi-Arabien haben brutale Banden trainiert und mit Waffen ausgerüstet und versuchen seit 2011 Präsident Assad zu stürzen, was ihnen aber bisher nicht gelungen ist. Diese brutalen Banden müssen als Terroristen bezeichnet werden, aber die Angreifer benutzen das Wort „moderate Rebellen“ und verwirren dadurch die Öffentlichkeit.“

Professor Günter Meyer, Hallertau.info: „Professor Meyer ging auch auf die „Weißhelme“ ein, die im letzten Jahr den Alternativen Friedenpreis erhalten hatten. Sie sind eigentlich eine Zivilschutzorganisation der Nusra-Front in die mehrere hunderte Millionen Dollar aus dem Ausland investiert wurden. Nusra und IS sind Ableger der al Qaida-Organisation, die sich einige Zeit heftig bekämpft und sich inzwischen wieder versöhnt hatten. Die Nusra Kämpfer sind dabei die brutalsten von allen. Die Berichte und Fotos über die Rettungsaktionen der Weißhelme sind oft gefälscht, um die Welt zu manipulieren.“

US-Verteidigungsministerium: “That said, it’s primarily al-Nusra who holds Aleppo”. Al Nusra ist der syrische Arm der Al Qaida. Die Qaida hält also nach Angaben des US-Militärs Aleppo beziehungsweise Ost-Aleppo.

Professor Theodore Postol: „Was aus den Videos absolut klar wird, ist, dass der Ort der Sarin-Ausbringung, von dem der WHR ausgeht, und der Ort an dem die massenhaften Opfer hätten auftreten müssen, wenn die Sarin-Freisetzung tatsächlich stattgefunden hätte, in keinster Weise mit den Szenen der Opfer verbunden ist, die in den anderen Videos gezeigt werden. Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand, den mutmaßlichen Angriff, wie er im White House Report beschrieben wird, hat es nie gegeben.“

Dr. Tim Anderson (Buchbesprechung von Jens Berger): „Es entsteht allerdings ein anderes Bild, wenn Anderson akribisch darstellt, wie die Ereignisse in Syrien durch ein Zusammenspiel von islamistischen Fundamentalisten, US-amerikanischen Geostrategen, wahhabitischen Steinzeit-Königreichen, westlichen Mainstream-Medien und Nichtregierungsorganisationen massiv manipulativ umgedeutet und umgeschrieben wurden. […] Die angeblich syrischen Rebellen stammen aus über achtzig Ländern“

Professor Jörg Becker: „Die Öffentlichkeit wird über den Nahen Osten falsch und verzerrt informiert und natürlich werden ihr wesentliche Zusammenhänge nicht richtig vermittelt. Aktuell läuft in der Syrien- und Irakberichterstattung nahezu alles falsch, was man sich denken kann. […] Unklar bleibt in den deutschen Medien auch die saudische, katarische und türkische Unterstützung verschiedenartiger syrischer Rebellengruppen und des sogenannten Islamischen Staates.“.

Professor Günter Meyer: „[…] dass die Dschihadisten die Waffenruhe von Anfang an abgelehnt haben und die Zivilbevölkerung als menschliches Schutzschild missbraucht wird. Die Scharfschützen der Extremisten verhindern, dass sich die Einwohner im belagerten Ost-Aleppo über die von den Russen geöffneten Korridore in Sicherheit bringen können. […] Eine Niederlage der von den USA unterstützten Rebellen in Ost-Aleppo wäre für Präsident Barack Obama eine riesige Demütigung. Deswegen setzt Washington alles daran, um das zu verhindern.“.

3. Strafsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart: “Nach den Feststellungen des Senats strebte die als salafistisch einzustufende „Ahrar al-Sham“ seit 2011 das Ziel an, die Regierung des syrischen Staatspräsidenten Assad gewaltsam zu beseitigen und durch einen islamischen Staat unter ihrer Führung zu ersetzen. Zu diesem Zweck verübte die hierarchisch strukturierte Vereinigung durch ihre bis zu 20.000 Kämpfer umfassenden militärischen Einheiten – häufig in Kooperation mit der jihadistischen Al-Nusra-Front – Anschläge gegen Angehörige der syrischen Armee und Sicherheitskräfte.”.

Dr. Kurt Gritsch: „Katar befürwortete den Regime-Change in Syrien. Also unterstützte Al Jazeera den Anti-Assad-Diskurs. Der Diktator lasse auf seine eigenen unbewaffneten Bürger schießen. Was nicht ins Bild passte, wurde einfach nicht gesendet. So hatte der Ex-BBC-Kriegsreporter Ali Hashem, inzwischen bei Al Jazeera, im Mai 2011 bewaffnete Männer, Syrer und Libanesen, gefilmt, die Waffen vom Libanon aus nach Syrien brachten.“

Professor Günter Meyer: „Es gibt nirgendwo Trichter von solchen Bomben, es gibt keine Splitter, es deutet alles darauf hin, dass hier mit kleinen splitterfreien Sprengkörpern gearbeitet worden ist. […] Das heißt, die einzigen, die ein Interesse daran gehabt haben, sind die Rebellen, und wir haben hier die Islamisten, die genau in dem Ort auch eines ihrer Hauptquartiere hatten. Das heißt, ein Angriff unter falscher Flagge mit dem einzigen Ziel, das syrische Regime dafür verantwortlich zu machen. Diese Rechnung ist aufgegangen.“.

Atlantic Council, Zusammenfassung bei Telepolis: “Ein amerikanischer Think Tank erklärt, wie die al-Qaida-Milizen ihre Macht in bereits eroberten Gebieten ausüben […] Mittlerweile wurde bekannt, dass die beiden Dschihadisten/Salafisten-Gruppen al-Nusra und Ahrar al-Sham sämtliche andere Milizen in Aleppo auf die Sharia verpflichtet haben. Wichtig ist dabei zu ergänzen: ihre Form des Sharia-Verständnisses.”

Professor Marcello Ferrada de Noli: „The three children subjected to ‘life-saving’ procedures in the second video were eventually dead, and the cause of death –that according to the White helmets video would be attributed to chlorine gas– has been disputed by other medical opinions independently of the assessments by the Swedish doctors mentioned in the SWEDHR reports. […] the health-status in reference to the above mentioned child could be instead attributed to drug overdose, likely opiates. […] war-criminal behaviour represented by the misuse of dead children with propaganda aims.“

Professor Marcello Ferrada de Noli: „[…] Inmitten der emotionalen Bildsprache des Videos der Weißhelme, die zahlreiche gefälschte „lebensrettende“ Maßnahmen an vermutlich bereits toten Kindern zeigte, kam niemand auf die Idee, deren Authentizität zu hinterfragen. Wäre dies nicht eine einmalige Gelegenheit für das ARD-Verifikations-Team gewesen? […] wären Sie auf zahlreiche Artikel gestoßen, in denen ich bereits meine Schlussfolgerungen aus der unethischen Manipulation für Propagandazwecke durch die Weißhelme darlege.“.

Professor Günter Meyer: „[…] wird von Clinton nach wie vor die Einrichtung einer Flugverbotszone gefordert. Dazu ist die Zerstörung der syrischen Luftwaffenbasen durch Marschflugkörper geplant. Nachdem Russland inzwischen zahlreiche Abwehrsysteme gegen ballistische Raketen in Syrien installiert hat, würde diese militärische Intervention der USA unvermeidlich zu einer direkten militärischen Konfrontation der beiden Nuklearmächte führen. Ob Clinton dies tatsächlich in Kauf nehmen wird oder nur blufft, bleibt abzuwarten.“.

Professor Reinhard Merkel: „Diese Strategie ist eine Variante dessen, was seit der Invasion des Irak vor zehn Jahren „demokratischer Interventionismus“ heißt: das Betreiben eines Regimewechsels mit militärischen Mitteln zum Zweck der Etablierung einer demokratischen Herrschaft. Im Irak besorgten die Invasoren das eigenhändig. […] Was in Syrien geschieht, ist eine dem Anschein nach mildere Form des Eingriffs […] Jedenfalls übernehmen die Intervenierenden die vermeintliche und absurde Rolle von Unschuldigen.“

Peter Scholl-Latour: „Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.“

Universität Heidelberg, Kolloqium 2009 (vor dem Krieg): „Der Vordere Orient wird in Europa als Konfliktregion wahrgenommen. Dagegen leben in Syrien, das im Westen gelegentlich zu den „Schurkenstaaten“ gezählt wird, bereits seit langer Zeit eine Vielzahl von Völkern und Religionsgemeinschaften friedlich miteinander. […] „In keinem anderen Land dieser Region leben so viele verschiedene Völker mit unterschiedlichen Religionen und Sprachen wie in Syrien“, erklärt Prof. Dr. Werner Arnold“

Professor Werner Arnold, Deutsche Welle: “Christen in Syrien konnten lange ein relativ friedliches Leben führen. Im Bürgerkrieg sind aramäische Gemeinden ins Visier radikal-islamischer Gruppen geraten, die gegen das Assad-Regime kämpfen. Experten schlagen Alarm. […] Für die syrischen Christen hofft Arnold einzig und allein darauf, ‘dass diese ganze Rebellion irgendwann zusammenbricht.’“

Nemetico: „Der Kannibale? Ja, der Kannibale, der vor laufender Kamera einen getöteten syrischen Soldaten das Herz (oder die Lunge) aus dem Leib schnitt und das Fleisch fraß. Das war Anfang 2013. Der gute Mann heißt oder hieß Khalid Hamad, ‚Kampfname Abu Sakkar‘. […] Er gehörte 2011 zur (von den Mainstream-Medien so betitelten) ‚moderaten‘ FSA (Freie Syrische Armee). Nach der von britischen Medien verbreiteten Version seiner Laufbahn gründete er 2012 seine ‚eigene Brigade‘“.

Professor Günter Meyer, Interviewer Dirk Müller: „Müller: ‚[…] die Amerikaner unterstützen Extremisten und Islamisten und Terrorgruppen, die ihre Verwurzelung bei Al Kaida gefunden haben […] gegen Baschar al-Assad?‘ Meyer: Sie unterstützen primär sogenannte moderate Gruppen, nur, diese moderaten Gruppen arbeiten mit der Nusra-Front zusammen. Das heißt, auch die Waffen, die an die Moderaten geliefert werden, landen im Endeffekt bei der Nusra-Front, die das Oberkommando speziell auch im Osten von Aleppo hat.“.

Nach dem Gisgasangriff von Ghouta veröffentlichten Wissenschaftler vom renommierten Bostoner MIT und den Tesla Laboratories einen Bericht dazu (“Possible Implications of Faulty US Technical Intelligence in the Damascus Nerve Agent Attack of August 21, 2013“). Die beiden Experten – der frühere UN-Waffeninspektor Richard Lloyd und der MIT-Professor Theodore A. Postol – waren eigentlich vor ihrer Untersuchung davon ausgegangen, dass Assads Truppen für die Giftgasattacke verantwortlich waren. Dann fanden sie genau das Gegenteil heraus.

Professor Günter Meyer: “Das Regime hat versichert, dass es niemals chemische oder biologische Waffen verwenden wird. Diese Aussage kann durchaus als glaubwürdig angesehen werden, da der Einsatz von Massenvernichtungswaffen oder sogar die Bewegung solcher Waffen bedeuten würde, die „rote Linie“ zu überschreiten, mit der Präsident Obama drohte. Eine militärische Intervention gegen die syrische Regierung würde die Folge sein.“

V. P. Haran, 2009-2012 Botschafter Indiens in Syrien: „Manchmal wurde über Dinge berichtet, die nicht passiert sind. Beispielsweise sprach ich mit einem prominenten Scheich, als meine Kollegen mich völlig gestresst anriefen und meinten, der Scheich würde eine Rolle in den, für den Nachmittag geplanten, Protesten spielen. Aber das passierte überhaupt nicht. Denn tatsächlich saß ich in dem Moment ja mit ihm beim Mittagessen. Es gab eine Menge Übertreibungen durch die Medien. […] Es war offenkundig, dass Al-Qaida aus dem Irak seit April 2011 in Syrien waren.“

Professor Günter Meyer: “Al-Jazeera hatte am Anfang noch eine hohe Akzeptanz als Nachrichtensender. Aber dann tauchten Mitschnitte auf, in denen zwei Journalisten des Senders bei der Interviewvorbereitung einem als Verletzte kostümierten Mädchen erklären, was es bei der Aufzeichnung sagen soll, und einen Arzt dazu bringen, eine falsche Diagnose für das gesunde Kind abzugeben. Da wird systematische Fälschung betrieben. Al-Jazeera hat dadurch in der arabischen Welt als seriöse Quelle weitgehend den Rückhalt verloren. Nebenbei: Der Sender wird vom Emir von Katar finanziert.”

Andre Ashdown: “Eine Frau brach in Tränen aus als sie uns erzählte, dass einer ihrer Söhne vor einigen Tagen von den Rebellen getötet und ein anderer verschleppt wurde. […] Die meisten der Flüchtlinge sagten, dass eines ihrer Familienmitglieder von den Rebellen getötet worden sei und sie sprachen dauernd über weitverbreitete Morde, Folter, Vergewaltigung und Entführung durch die Rebellen. Wenn jemand seine Wohnung verließ, dann wurde das Eigentum und der Besitz konfisziert oder gestohlen.”.

Professor Günter Meyer: „Giftgasmassaker war Inszenierung der USA. Die Trump-Show als Reaktion auf das angebliche Giftgasmassaker von Khan Sheikhun am 4. April 2017 ist ein weltweiter Propagandaerfolg der Weißhelme. […] Unter Verweis auf die entsetzlichen Bilder sterbender Babys befiehlt Trump dann jedoch einen Angriff mit 59 Marschflugkörpern auf die syrische Luftwaffenbasis, von der angeblich der Chemiewaffeneinsatz durchgeführt wurde. Die USA, die übrigen G7-Staaten und alle anderen Gegner des syrischen Regimes sind sich einig: Assad muss weg.“

Fabian Köhler: “Aktaa hat den Krieg größtenteils im von der Regierung kontrollierten Westteil der Stadt verbracht. Den Alltag im Ostteil kennt er trotzdem. Mehrmals wöchentlich telefoniert er mit Verwandten auf der anderen Seite der Stadt: ‘Es gab dort ständig Luftangriffe durch die syrische Armee. Aber meistens haben sie Einrichtungen der Terroristen getroffen. Zu zivilen Opfern kam es, weil die Terroristen sie als Geiseln nahmen und als menschliche Schutzschilde nutzten, um die Armee von Angriffen abzuhalten.’“

Professor Günter Meyer von der Universtität Mainz: “Allerdings ist die mediale Berichtserstattung darüber häufig sehr einseitig. So z.B., wenn der Spiegel titelt: ‘Die Islamisten sind Aleppos letzte Hoffnung‘. Die Dschihadisten der Al-Kaida angehörenden Nusra-Front und der nicht minder brutale Ahrar al-Scham haben die von der UN ausgehandelte Waffenruhe genutzt, um den Osten Aleppos militärisch massiv aufzurüsten. Diese ultra-radikalen Kämpfer geben dort das Kommando, nicht etwa moderate Rebellen, wie in vielen Medien immer wieder zu lesen ist.”

Agenzia Fides: “Gestern wurde unterdessen bei ‘youtube’ eine von dem aus Jordanien stammenden und in Damaskus wohnhaften salafitischen Scheich Yasir al-Ajlawni ausgesprochene Fatwa veröffentlicht, die Regime Gegner dazu ermächtigt ‘jede nicht sunnitische syrische Frau zu vergewaltigen’. Nach Ansicht des Scheichs widerpricht die Vergewaltigung alawitischer oder christliche Frauen nicht den Geboten des Islam.”. Anmerkung: Islamische/Sunnitische Frauen wurden/werden allerdings auch vergewaltigt.

Vanessa Beeley: “Eine Frau erklärte uns während einer Aufnahme, dass sie kurz vor der Befreiung ihre 8 Jahre alte Tochter eingesperrt hatten. Ihre älteste Tochter wurde zur Vergewaltigung freigegeben und das einzige, was sie rettete, war der Tag, als die syrische Armee Hanano befreite, an diesem sollte ihre Tochter mitgenommen werden. Die 8 Jahre alte Tochter starb im Gefängnis. […] Eine Frau fiel vor den Terroristen auf die Knie und bettelte um Essen und sie haben ihr in den Mund geschossen. […] Massenerschießungen eines jeden, der irgendeine Verbundenheit mit der syrischen Regierung oder Armee gezeigt hatte”.

Seymour M. Hersh: „Während das syrische Regime den Prozess zur Beseitigung seines chemischen Arsenals weiterführt, könnten ironischerweise al-Nusra und ihre islamistischen Verbündeten letztendlich als einzige Fraktion innerhalb Syriens bleiben, die nach der Zerstörung des Vorrates an Vorgängerstoffen Assads noch Zugang zu den Bestandteilen zur Erzeugung von Sarin hat – einer strategischen Waffe, die anders wäre als alle andern im Kriegsgebiet. Es könnte noch mehr zu verhandeln geben.“

Seymour M. Hersh: „[…] sahen sich die Nachrichtendienste in ihrem Verdacht bestätigt. „Wir wissen jetzt, daß es sich um eine verdeckte, von Erdoğans Leuten geplante Aktion handelte, die Obama über die red line stoßen sollte“, sagte der ehemalige Nachrichtendienstler. „Sie mußten die Situation mit einem Gasangriff in oder in der Nähe von Damaskus eskalieren, während die UN-Inspektoren“ – die am 18. August zur Untersuchung der anderen Giftgaseinsätze eintrafen – „dort waren.“

Fabian Köhler: „Hintergrund der Pressekonferenz sind Ermittlungen eines Gerichts im südtürkischen Adana. Die Anklage warf dort 13 Türken vor, Giftgas von der Türkei nach Syrien geschmuggelt haben. Doch dem Gericht reichten die Indizien nicht für eine Verurteilung, es ließ die Männer nach drei Monaten wieder frei. Erdem und Şeker hatten nach eigener Aussage Einblick in die Gerichtsakten und kommen bei ihrer Pressekonferenz zu einer ganz anderen Bewertung als das Gericht.“

Pater Maes: „Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie dieser sogenannte Volks-Aufstand in Qara begann. An einem Freitag Abend im November 2011 sah ich auf meinem Weg in das Vikariat, wo ich eingeladen war, eine Gruppe von ca. 15 jungen Leuten vor der zentralen Moschee. Sie schrien, dass Assad ein Diktator sei und abhauen müsse. Und ich sah andere junge Kerle, die Fotos davon machten. […] Er sagte: ‚Seit einiger Zeit kommen Leute von außerhalb Syriens, um Lärm zu schlagen und sie laden junge Leute ein, Bilder und Videos zu machen. Wenn sie es an Al Dschasira schicken, würden sie Geld erhalten.’“

Professor Eva Myrdal: „DN.se schreibt, das [2011] Panzer in die zentralen Teile von Damaskus gerollt sind und Demonstrationen nach dem Freitagsgebet begonnen haben. Genau an dem Tag [… fuhren wir] aus familiären Gründen vier Mal [durch] das Zentrum von Damaskus im Taxi […] und wir sehen keine Demonstrationen, keine Militärfahrzeuge, keine Polizisten. […] Bekannte aus Baniyas […] über das, was in der kleinen Industriestadt an der Küste passiert: ‚Wir wissen nicht, wer sie sind. Die kommen auf Motorrädern hierher und sind schwarz maskiert.’“.

Ali Hashem: „[…] crossing the river […] They were just crossing that barrier and going into Syria, and then clashing with the Syrian Army. That was in May [2011]. And even something similar happened in April, but it wasn’t on camera. But in May it was on camera and we had the footage, and, you know, no one wanted to have them on air.“

Quelle/Weiterlesen: http://blauerbote.com/2017/10/06/syrienkrieg-wissenschaftler-und-andere-experten-klaeren-auf/

Planten US Geheimdiesnte Terror-Angriff auf russische Militärpolizei in Syrien?

Das russische Verteidigungsministerium ist jedenfalls überzeugt: Eine Einheit von 29 russischen Militärpolizisten sei in Syrien einem massiven Angriff der Al-Nusra-Front ausgesetzt gewesen, der von US-Geheimdiensten initiiert worden sein solle. Anscheinend wurden die eingekesselten Militärpolizisten mit einem umfassenden Gegenschlag gerettet werden. Rund 850 Terroristen seien dabei ums Leben gekommen.

RT Deutsch: In der letzten IS-Hochburg Deir ez-Zor konnten Russland und Syrien kürzlich die Entscheidungsschlacht gegen die Terrororganisation IS erfolgreich zu Ende bringen. Erst vor einer Woche hatten sich Moskau, Teheran und Ankara im Rahmen der Friedensverhandlungen für Syrien in Astana auf die Grenzen der endgültigen Deeskalationszone für die syrische Provinz Idlib geeinigt. Um die Einhaltung des Waffenstillstands zu beobachten, wurden Checkpoints und Beobachtungsposten entlang den Deeskalationslinien aufgestellt. Auf einen solchen Beobachtungsposten erfolgte am Dienstag ein massiver Angriff durch Terroristen der Al-Nusra-Front. Über mehrere Stunden hatten diese 29 russische Militärpolizisten eingekesselt und permanent angegriffen, wie es aus einer Erklärung des russischen Verteidigungsministerium hervorgeht.

In der Erklärung von General Sergej Rudskoi, dem Chef der Operativen Hauptabteilung im russischen Generalstab, heißt es, dass der Angriff „nach aktuellen Informationen von den amerikanischen Geheimdiensten initiiert wurde, um den erfolgreichen Fortschritt der [syrischen] Regierungstruppen im Osten von Deir ez-Zor zu stoppen“. Eines der Hauptziele der Aktionen der Extremisten sei es gewesen, Einheiten der russischen Militärpolizei zu ergreifen.

Um die Männer zu retten, rief die Armeeführung eine Rettungsoperation ins Leben, an der Sondereinsatzkräfte, Militärpolizisten und Militärs aus dem Nordkaukasus sowie syrische Spezialeinheiten und Kampfjets beteiligt waren. „Infolgedessen konnte die Einkesselung durchbrochen werden und die Einheiten der Streitkräfte der Russischen Föderation kehrten ohne Verluste in das von den [syrischen] Regierungstruppen kontrollierte Gebiet zurück. Während der Operation wurden drei Soldaten der Sondereinsatzkräfte verletzt“, erklärt Rudskoi.

Bei dem gewaltigen Gegenschlag konnte das Gebiet nahezu vollständig zurückerobert werden und den Terror-Einheiten der Al-Nusra Front wurden erhebliche Schäden zugefügt. „187 Objekte, etwa 850 Terroristen, 11 Panzer, vier Panzerfahrzeuge, 46 Pick-ups, fünf Granatwerfer, 20 Lastwagen und 38 Waffenlager wurden in einem Zeitraum von 24 Stunden zerstört“, heißt es in dem Briefing. Rudskoi hielt fest, dass die Operation zur Vernichtung der Terroristen weiter fortgesetzt wird.

Nusra-Verluste

Wer will Trump wirklich entfernen und warum?

Untersucht Saudi-Arabiens Rolle am 11. September und im Jemen!

Saudi-Arabien ist verantwortlich für den Völkermord im Jemen, und es spielte eine zentrale Rolle bei den Anschlägen des 11. September.

Die neuen Enthüllungen über die Rolle Saudi-Arabiens bei den Terrorangriffen des 11. September 2001 auf die Vereinigten Staaten stellen uns vor eine Notwendigkeit: Der voranschreitende saudische Völkermord gegen den Jemen muß aufhören und die mit den Saudis verbundenen Netzwerke, die solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit verüben, müssen zerschlagen werden. Wenn das geschieht, eröffnet es der ganzen Welt den Weg zur Teilnahme am Entwicklungsprogramm der Neuen Seidenstraße, der Gürtel- und Straßen-Initiative – jenem unverzichtbaren Prozeß des „Friedens durch Entwicklung“, der notwendig ist, um den ewigen Kriegen in der Region ein Ende zu setzen.

Dazu muß u.a. eine Kommission eingesetzt werden, welche die saudischen Verbrechen gegen den Jemen untersucht. Aber das wurde von Großbritannien blockiert, während Großbritannien und die Vereinigten Staaten weiterhin die „saudische Koalition“, die diesen kriminellen Angriff durchführt, mit Waffen beliefern. Auf amerikanischer Seite arbeiten eben diese Unterstützer der saudischen Verbrechen daran, Präsident Donald Trumps ordentlich gewählte Regierung zu stürzen. Auch sie sind mit den britischen Sponsoren des saudischen Königshauses verbunden, die schon dessen Gründung betrieben haben.

Neue Beweise: Robert Mueller deckte die Saudis

Die neuen Enthüllungen unmittelbar vor dem 16. Jahrestag der Anschläge des 11. September betreffen speziell die Beweise für eine direkte Beteiligung der saudischen Regierung an den Vorbereitungen 1999-2001 für die Angriffe mit Flugzeugen – u.a. die „Trockenübung“ einer Flugzeugentführung 1999. Und sie zeigen ein Muster der Vertuschung durch den damaligen FBI-Direktor Robert Mueller – eben jenes Robert Mueller, der in den 1980er Jahren schon die juristische Hexenjagd gegen Lyndon LaRouche geleitet hatte und heute die auf den Sturz von Präsident Donald Trump abzielenden Ermittlungen wegen der (frei erfundenen) russischen Einmischung in die amerikanischen Präsidentschaftswahlen anführt.

Die neuen, vernichtenden Beweise wurden in einer Klage gegen Saudi-Arabien vorgelegt, die von einer Gruppe der Opferfamilien des 11. September vor dem Bundesgericht in New York betrieben wird. Die Kläger zitieren darin Dokumente des FBI, aus denen hervorgeht, daß die saudische Regierung zwei saudische „Studenten“ in den Vereinigten Staaten – Mohammed Al-Qudhaeein und Hamdan Al-Shalawi – eingesetzt und bezahlt hat, deren Versuch, in das Cockpit eines America-West-Fluges von Phoenix nach Washington D.C. einzudringen, so bedrohlich war, daß das Flugzeug eine Notlandung in Ohio machte.

Die beiden wurden nach der Landung des Flugzeugs verhaftet und vom FBI verhört, aber dann wieder auf freien Fuß gesetzt. Später „entdeckte“ das FBI dann, daß die beiden in Afghanistan ausgebildet worden waren und regelmäßige Kontakte mit einem der späteren saudischen Flugzeugentführer und -piloten sowie einem hohen Al-Kaida-Führer aus Saudi-Arabien hatten, der jetzt im Gefängnis von Guantanamo inhaftiert ist; daß sie bei der saudischen Regierung angestellt waren; und daß sie während ihres Aufenthalts in den Vereinigten Staaten „in häufigem Kontakt“ mit Repräsentanten Saudi-Arabiens standen und u.a. an einem Symposium teilnahmen, das von der saudischen Botschaft veranstaltet und vom saudischen Botschafter geleitet wurde. Die saudische Botschaft bezahlte sogar die Flugtickets für den Flug, bei dem die „Trockenübung“ durchgeführt wurde.

Die neuen Enthüllungen lenken die Aufmerksamkeit auf die Vertuschungsversuche des damaligen FBI-Direktors Robert Mueller, die auch ein Schlaglicht auf seine Rolle gegenüber Trump werfen. Zur Zeit der Ermittlungen der Gemeinsamen Untersuchungskommission des Kongresses zu den Anschlägen des 11. September hinderte Mueller die Ermittler des Kongresses daran, einen Informanten des FBI, Abdussattar Shaik,  zu verhören, der zwei der späteren Flugzeugentführer vor den Anschlägen in San Diego Unterschlupf gewährt hatte. Mueller brachte Shaik an einen geheimen Ort, sodaß er nicht verhört werden konnte, womit er sich sogar über eine formelle Vorladung des Kongresses zur Zeugenaussage hinwegsetzte. Senator Bob Graham, einer der beiden Leiter der Gemeinsamen Untersuchungskommission des Kongresses, glaubt, daß Mueller auf Anweisung des Weißen Hauses handelte, was auf eine Beteiligung der Familie Bush an den geopolitischen Verbrechen der Briten und Saudis hindeute (https://harpers.org/blog/2017/09/crime-and-punishment/).

Völkermord im Jemen

Heute trägt Saudi-Arabien die volle Verantwortung für das Sterben und die Zerstörungen im Jemen. Ein Bericht der Vereinten Nationen vom 5. September schätzt die Zahl der zivilen Todesopfer in den letzten zweieinhalb Jahren auf mindestens 5500, Tausende weitere wurden verwundet. Die Zahl der Cholera-Infizierten übersteigt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 600.000, wovon mindestens 2000 gestorben sind. Die Wasser- und Sanitärversorgung wurde zerstört, Millionen wurden vertrieben. Mindestens 19 Millionen Menschen benötigen dringend humanitäre Hilfe, und mehr als sieben Millionen brauchen dringend Nahrungsmittel. Aber die Saudis blockieren Hilfslieferungen. Sie haben zahlreiche Krankenhäuser, Schulen und soziale Versammlungen bombardiert. Sogar der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra’ad Al-Hussein, sagte am 5. September bei der Präsentation dieser Feststellungen, die Jemeniten litten unter einer „ganz und gar von Menschen herbeigeführten Katastrophe“. Er forderte eine Untersuchung der Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht (siehe http://un.org/apps/news/story.asp?NewsID=57458#.Wbheg8iGPcs).

Retten und Wiederaufbauen

So schrecklich die Lage im Jemen auch ist, sie ist kein „Sonderfall“. Sie ist vielmehr Ausdruck der britischen und amerikanischen Politik der letzten 60 Jahre, unter verschiedensten Bannern ständige Kriege zu führen – Regimewechsel, „Schutzverantwortung“, Menschenrechte und andere Vorwände. Betrachten Sie die Liste der Nationen, die in Schlachtfelder verwandelt wurden: Afghanistan, Irak, Libyen, Ukraine, Jemen. Syrien gelang es mit Rußlands Hilfe, sich zu verteidigen. Davor Vietnam, und davor Korea. Diese Politik ständiger Kriege muß aufhören.

Wir können jetzt mit diesem schrecklichen Erbe brechen und mit seinen Urhebern, deren System sich dem Gemeinwohl widersetzt. Wir können uns zur Politik der Neuen Seidenstraße zusammenschließen, deren Fähigkeit und Absicht, dem Gemeinwohl der Menschheit zu dienen, so offensichtlich ist, daß schon jetzt Millionen Menschen in vielen Nationen in Projekten zum gegenseitigen Vorteil zusammenarbeiten.

Auch in den Vereinigten Staaten gibt es nach den Verheerungen, die Hurrikane und das mexikanische Erdbeben auf dem amerikanischen Kontinent angerichtet haben, eine neue, große Welle des Mitleids für die Menschheit und einen Willen zur Entwicklung. Die Amerikaner freuen sich auf wirtschaftliche Projekte, die für die Zukunft verwirklicht werden müssen, und blicken zurück auf wesentliche Projekte – Hochwasserschutz, Wassersysteme, fortgeschrittene Elektrizitätsversorgung, weltraumgestützte Klimaanalyse –, die unterlassen wurden, weil sie angesichts der ständigen Kriege der USA – von Vietnam über Afghanistan und den Irak bis zum Jemen heute – angeblich „zu teuer“ waren.

Nie wieder. Wir können jetzt retten und wiederaufbauen.

Syrisch arabische Armee erreicht Deir Essor (Deir Ezzor)

Von den westlichen Medien fast völlig unbeachtet (oder bewusst ignoriert?) hat die syrisch arabische Armee SAA im Sommer gewaltige Gebiete vom IS befreit. Gestern Sonntag soll die Regierungsarmee Syriens nun auch die seit Jahren belagerte Stadt am Euphrat, Deir Ezzor, erreicht haben. Sollte diese Nachricht, gefunden auf southfront.org bestätigt werden, ist dies ein weiterer Sargnagel für den IS in Syrien.

Die Fortschritte gegen den IS, bewerkstelligt durch die SAA und ihre Allierten stellen alles in den Schatten was die westliche Koalition gegen den IS erreicht hat. Während die Unterstützung Syriens Russland angeblich nur 4 Millionen Dollar pro Tag kosten soll, sind es bei der USA alleine 12 Millionen Dollar pro Tag. Das Eingreifen Russlands in den Syrienkrieg ist ein Desaster für die westlichen Geopolitiker, welche erstmals einer klaren Niederlage zusteuern.

Es ist nicht so wie in all den anderen Staaten, wo die vorgeschobenen Ziele der Demokratisierung ebenso verfehlt wurden und bloss einfach ein Chaos hinterlasen wurde. Erstmals schient eine Regierung eine gross angelegte Regimechange-Operation zu überleben. Was dies für die Zukunft des nahen Ostens bedeutet ist noch nicht abzusehen.

Es ist zu hoffen dass nach langem wieder das Völkerrecht als Mass der Dinge mehr Gewicht erhält.

Der unbekannte Gesichtspunkt

Konsequent gegen Mainstream- und Herdendenken

Tanne's lyrische Lichtungen

Einsame Insel. Tosende See. Peitschender Wind. Finsterer Nadelwald. Lichtungen. Ewige Stunde null? Willkommen.

Walter Friedmann

Für eine solidarische Welt

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Der Mensch - das faszinierende Wesen

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Die Propagandaschau

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