Willy Wimmer spricht Klartext über westliche Kriegstreiber!

Ein erstaunliches Video mit Aussagen von Willy Wimmer, ehemaligem Staatssekretär im Aussenministerium.

Willy  Wimmers Aussagen:

„Ich habe n icht nur den Kalten Krieg erlebt, ich war Übungsminister in der letzten grossen NATO Übung des kalten Krieges „Wintex Simex“ und ich habe 8 Tage lang konventionell und 8 Tage nuklear Krieg geführt. Ich weiss was das bedeutet.“

„Was war eigentlich in Syrien los vor 4.5 Jahren? Ein Abkommen zwischen Israel und Syrien stand vor der Unterschrift, bezogen auf die Golanhöhen. Wenn das hätte durchgesetzt werden können, hätten wir eine Friedensentwicklung in diesem Teil des nahen und mittleren Ostens bekommen. Amerikanische, britische und französische Spezialtruppen sind in Syrien reingegangen und haben den Bürgerkrieg angezündet. Das muss man so sehen wie es ist.  [……] Vor jedem konventionellen oder nuklearen Konflikt werden die Flüchtlingsströme geplant. Wir habens ja zwischen Afghanistan und Mali mit einem [….] von Staaten zu tun, die von den Amerikanern flachgelegt worden sind und weiter flachgelegt werden. Und diejenigen die das planen, planen die Flüchtlingsströme auch, sie können sich ja überhaupt sich militärisch nicht bewegen, wenn Sie nicht die Flüchtlingsströme im Griff haben.“

„Derjenige der jedes Jahr 3000 Leute mit Drohnen weltweit ermorden lässt, wenn er unser Land die Bundesrepublik Deutschland demnächst besucht, der müsste natürlich direkt auf den Weg nach Den Haag geschickt werde“

[Moderatorin: ..Sie meinen den US Präsidenten?]

„Die vereinigten Staaten zerstören das Völkerrecht wo sie nur können von vorne bis hinten und in allen Teilen der Welt. Und das ist die Situation mit der wir uns auseinandersetzen müssen. Das was läuft, das was hier läuft ist das Verbrechen das uns alle umbringen wird!

 

 

 

Um was es in der Ukraine geht: Der thermonukleare 3. Weltkrieg!

Es geht nicht um die Ukraine –
es geht um den thermonuklearen Dritten Weltkrieg!

Von Helga Zepp-LaRouche

Ehe wir endgültig und unwiderruflich den Punkt ohne Wiederkehr in der Geschichte der Menschheit erreichen – den Punkt, an dem ein globaler, thermonuklearer Krieg die Existenz der Menschheit auslöscht –, müssen wir sehr schnell handeln, um das absolute Desaster, das die imperiale Politik der EU und der USA in der Ukraine und im Verhältnis zu Rußland und China angerichtet hat, zu korrigieren. Und wir müssen vor allem die Wurzeln dieser zivilisatorischen Krise beseitigen, ehe der Punkt der Unwiderruflichkeit erreicht ist.

Die EU muß durch praktische Kooperationsangebote an Rußland und die Ukraine zugeben, daß sie mit ihrem Ultimatum im Zusammenhang des EU-Assoziierungsabkommen für die Ukraine die alleinige Schuld für die Auslösung der Krise trägt. Die EU und die europäischen Regierungen müssen augenblicklich zugeben, daß es ein strategischer Fehler war, den Putsch der sogenannten Maidan-Koalition am 22. Februar, in der bekannte Nazi-Organisationen eine dominierende Rolle spielen, als legitime Regierung anzuerkennen, und sie müssen jeglichen Einfluß geltend machen, damit die vielleicht unsympathische, aber dennoch legitime Janukowitsch- Regierung ungestört durch Interventionen aus dem Ausland das Paket von Maßnahmen verwirklichen kann, daß am 21. Februar durch die Vermittlung der Außenminister Steinmeier, Sikorski und indirekt Fabius zustande gekommen war.

Wenn die EU und die europäischen Regierungen jemals auch nur einen Anschein von Glaubwürdigkeit zurückgewinnen wollen, dann müssen sie voll und ganz die vom russischen UN-Botschafter Tschurkin geforderte Untersuchung der Hintergründe unterstützen, die durch die Veröffentlichung des Telefongesprächs zwischen der EU-Außenbeauftragten Ashton und dem estnischen Außenminister Paet zutage getreten ist, in dem dieser von Berichten von Augenzeugen spricht, die beobachtet haben, daß die Scharfschützen auf den Häusern um den Maidan auf beide Seiten, also auf die Polizei und die Demonstranten geschossen haben. Denn eine unparteiliche Untersuchung dieses Umstandes ist die wichtigste Chance, die Goebbels-Kampage der großen Lüge zu beenden und die Autoren des Putsches zu überführen. Daß Lady Ashton offenbar am 25. Februar bereits über diese Information Bescheid wußte, aber bis zum 5. März keinerlei Anstalten gemacht hatte, das Bild in der Öffentlichkeit zu korrigieren und eine Untersuchung zu fordern oder einzuleiten, spricht für sich.

Und es muß schnell gehandelt werden, denn es ist der Fluch der bösen Tat, daß sie fortwährend Böses muß gebären; der vom Westen anerkannten, illegitimen, durch den Putsch an die Macht gekommenen und von Victoria Nuland gewünschten „Jaz“-Regierung gehören acht Mitglieder der Swoboda-Partei an, und sie hat inzwischen drei stellvertretende Verteidigungsminister entlassen, die sich dem Ultimatum der Nazi-Organisation „Rechter Sektor“, ihre Milizen mit Waffen und Munition auszurüsten sowie Zugriff auf militärische Ausbildungslager zu geben, widersetzt hatten. Der Führer dieser Organisation, Dmitro Jarosch, der schon in den neunziger Jahren in Tschetschenien auf der Seite der Terroristen gegen Rußland gekämpft hatte und gegen den es jetzt eine Anklage in Rußland wegen Anstiftung zum Terrorismus gibt, hat angekündigt, am Präsidentschaftswahlkampf teilzunehmen. Und natürlich haben die Maßnahmen der Jaz-Regierung, wie z.B. das Verbot der russischen Sprache, die Ereignisse auf der Krim ausgelöst. Es ist der Stoff, der in Stunden die Katastrophe auslösen kann.

Der russische UN-Botschafter Tschurkin präsentierte in seiner Pressekonferenz Fakten, die die scheinheilige Verlogenheit westlicher Politiker und Medien unterstreichen, die ständig insistierten, es handele sich bei der Opposition in der Ukraine durchweg um friedliche Europa-begeisterte Menschen, und die Figur, die viele von ihnen als Nationalhelden verehren, Stepan Bandera, hätte mit den Nazis nichts zu tun gehabt. Es existiere eine umfassende Dokumentation darüber, daß die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und die Ukrainische Aufstandsarmee (UPA) an Massenmorden an Zivilisten in Weißrußland, der Ukraine und Polen teilgenommen hatten. 1941 stellten diese ukrainischen Nazi-Kollaborateure den Großteil der Schergen, die 150.000 Juden in Babi Yar umbrachten, ebenso wie Zigeuner und sowjetische Gefangene. 1942 war die OUN an ethnischen Säuberungen in Malkinia/Polen, beteiligt, bei denen über 100.000 Frauen, Kinder und Männer umgebracht wurden. Polnische Historiker haben belegt, daß 135 verschiedene sadistische Methoden benutzt wurden, um unschuldige Menschen zu massakrieren.

Am 30. Juni 1941 veröffentlichte Bandera eine Proklamation für die ukrainische Unabhängigkeit, in der es hieß: „Der neugeschaffene ukrainische Staat wird eng mit den Nationalsozialisten von Großdeutschland zusammenarbeiten, das unter der Führung von Adolf Hitler eine neue Ordnung in Europa und in der Welt schaffen wird.“

Am 28. Januar 2010 veröffentlichte das Simon-Wiesenthal-Zentrum eine Erklärung, in der der „tiefsten Abscheu“ über die Entscheidung des damaligen Präsidenten Juschtschenko Ausdruck gegeben wurde, den OUN-Führer Bandera auszuzeichnen, der „mit den Nazis in den ersten Phasen des Zweiten Weltkrieges zusammengearbeitet hat und dessen Anhänger für die Ermordung von Tausenden von Juden und anderen verantwortlich sind.“

Am 25. Februar 2010 verabschiedete das Europaparlament eine Resolution, in der die Entscheidung zutiefst bedauert wurde, Bandera posthum den Titel eines Nationalhelden der Ukraine zu verleihen, und forderte die ukrainische Führung auf, die Entscheidung zu überdenken und ihre Verpflichtung bezüglich europäischer Werte einzuhalten. Erst der im Februar 2010 neugewählte Präsident Janukowitsch kam im März 2010 dieser Aufforderung nach.

Am 7. Februar 2010 erklärte der polnische Präsident Jaroslaw Kaczynski, daß die OUN und die UPA für die Ermordung polnischer Zivilisten in den östlichen Regionen der Zweiten Republik verantwortlich gewesen seien und 100.000 Menschen ermordet hätten. Polen seien umgebracht worden, weil sie Polen waren.

Wenn sich die EU und die europäischen Regierungen nicht umgehend von der durch einen Putsch an die Macht gekommenen Jaz-Regierung, in der die Anhänger Banderas eine dominierende Rolle spielen, distanzieren, würden sie damit den begründeten Verdacht auf sich lenken, keine Berührungsängste mit Nazis zu haben, ein Umstand, der auch auf den Apologeten und EU-Emissär Elmar Brok zutrifft.

Aber was heißt das alles? Wohin sind wir gekommen, 69 Jahre nach Ende des Dritten Reiches? Rußland und China ziehen bereits ihre Schlüsse aus der Einleitung des faschistischen Putsches in der Ukraine durch die USA und die EU. Die offizielle Nachrichtenagentur des chinesischen Staatsrates, China Internet Information Center, veröffentlichte eine vernichtende Attacke auf den „faschistischen“ Putsch in der Ukraine. Ihr Korrespondent Zhao Jinglun schreibt: „Swoboda-Aktivisten haben mindestens acht Spitzenpositionen in der Regierung besetzt“, und „Dmitro Jarosch, der stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrates, der Gründer und Führer des Rechten Sektors, einer paramilitärischen Neo-Nazi-Gruppierung, hat die Kontrolle über die Sicherheit auf dem Maidan“. Zhao berichtet weiter über die Scharfschützen, die laut Paet vermutlich von den Führern der Opposition selbst beauftragt waren, und schließt mit der Einschätzung: „Es sieht nach dem vollen Spektrum der US-Strategie zur Einkreisung Rußlands aus.“ Und die offizielle chinesische Nachrichtenagentur Xinhua schreibt über das Fiasko, das der Westen in der Ukraine geschaffen hat: „Jetzt, wo sich die Ukraine am Rande des totalen Chaos und der Desintegration befindet, zeigt sich der totale Fehlschlag dieser Politik. Sie haben ein Chaos angerichtet, das in Ordnung zu bringen sie weder die Fähigkeit noch die Weisheit besitzen.“

Wenn sich die chinesische Einschätzung als richtig erweisen sollte, dann ist der thermonukleare Weltkrieg für die allernächste Zukunft vorprogrammiert. Es gibt aber noch ein kleines Zeitfenster, in dem eine volle Mobilisierung der Bevölkerung und der vernünftigen Menschen in den Institutionen der USA und Europas die zu Anfang genannten Änderungen in der Politik der Regierungen erzwingen kann.

Die wichtigsten Punkte dabei sind: die imperiale Politik gegenüber Rußland und China muß durch eine Zusammenarbeit mit diesen Staaten in allen strategischen Bereichen ersetzt werden. Der wahre Charakter des Putsches in der Ukraine muß aufgedeckt und zugegeben und die zugrundeliegende Ursache für die Kriegsgefahr beseitigt werden: die drohende Desintegration des transatlantischen Finanzsystems. Sie muß durch die sofortige Einführung des Glass-Steagall-Trennbankensystems und der Schaffung eines Kreditsystems in der Tradition von Alexander Hamilton überwunden werden.

Schließen Sie sich der BüSo bei dieser Mobilisierung an, wenn Ihnen Ihr Leben und Ihre Zukunft lieb sind!

Geschichtslektion für den „demokratischen Westen“

Manche glauben, dass Deutschland immer noch für einstige Verbrechen büßen müsse. Dabei geht es nur um die „Interessen“ eines Unterdrückerimperiums! In Deutschland lernt es inzwischen gefühlt jedes Kind im Kindergarten. Deutschland war ein Tätervolk, hat sechs Millionen Juden umgebracht – hauptsächlich in Gaskammern – und muss auch vier Generationen danach noch büßen, da es ein einmaliges Verbrechen war.

Diese von deutschen Gerichten festgelegte Historie darf von Forschern nicht angezweifelt werden, ohne dass sie juristischen Ärger bekommen, von einfachen Bürgern nicht öffentlich geleugnet werden, ohne dass sie zumindest als Antisemiten beschimpft werden, und jegliche Fragestellung diesbezüglich in Zusammenhang mit Israel wir mit der Antisemitismuskeule erschlagen. Selbst wenn jemand fragt, warum denn Palästinenser in Palästina in der vierten Generation darunter zu leiden hätten, dass einstmals Juden in Deutschland verfolgt wurden, wird diese Frage bereits als Antisemitismus angegriffen und der Fragende verfolgt. Israel ist mit all seiner täglich ausgeweiteten Besatzungspolitik unantastbar für die Westliche Welt. Doch warum ist das so? Ist das wirklich so, weil einstmals sechs Millionen Juden umgebracht wurden durch Deutschland? Oder ist es so, weil eine mörderische Imperialpolitik der Westlichen Welt Israel als Vorposten in die Islamische Welt betrachtet?

Um diese Fragen näher betrachten zu können bedarf es Vergleichsfälle, um das Verhalten der Westlichen Welt in jenen Vergleichsfällen zu analysieren und daraus Rückschlüsse ziehen zu können. Allerdings lernt jeder deutsche Schüler auch, dass die systematische Ermordung von sechs Millionen Juden im zweiten Weltkrieg einmalig ist, unvergleichbar ist und jeglicher Vergleich mit anderen Genoziden wiederum Antisemitismus wäre. Solch eine Herangehensweise ist zumindest aus wissenschaftlicher Sicht äußerst fragwürdig, aber inzwischen Konsens in der Westlichen Welt. Was aber wäre, wenn z.B. im Ersten Weltkrieg nicht sechs sondern acht bis zehn Millionen – sagen wir einmal Eskimos – systematisch ermordet worden wären, und die Mörder wiederum Deutsche gewesen wären. Wäre das dann auch nicht nachdenkenswert? Jetzt wird jeder sofort antworten, dass Deutsche so etwas nicht gemacht haben und es damals keine acht Millionen Eskimos gab. Wie aber wäre es, wenn die Eskimos keine Eskimos sondern Iranern waren und die Deutschen keine Deutschen sondern Briten?

Haben Sie jemals davon gehört, dass die Briten im Ersten Weltkrieg aktiv an der Ermordung von acht bis zehn Millionen Menschen im Iran schuldig sind? Und wissen Sie, dass bei den westlichen Angaben über angeblich 17 Millionen Menschen (Soldaten wie Zivilisten) , die im Ersten Weltkrieg ermordet wurden, die Hälfte davon Iraner sind? Haben Sie das nicht gewusst? Warum nicht? Es wurde Ihnen nicht gelehrt, denn das grausame Verbrechen wurde von der Westlichen Welt, der kapitalstisch-imperialistischen Welt ausgeübt, und die ist bekanntlich immer nur gut. Außerdem ist das Verbrechen der Deutschen gegen Juden einmalig und daher dürfen deutsche Kinder in den Schulen nicht lernen, dass im Iran bis zu zehn Millionen Menschen und damit fast die Hälfte der gesamten damaligen Bevölkerung ermordet wurde, darunter auch iranische Juden! Was war geschehen?

In deutscher Sprache ist darüber wenig zu finden, aber im Englischen – ausgerechnet im Englischen – gibt es ein Buch vom iranischen Agrarökonom Dr. Mohammad Gholi Majd mit dem Titel „The Great Famine and Genocide in Persia, 1917-1919“ (Die große Hungersnot und der Genozid in Iran zwischen 1917-1919) . Das Buch ist 2003 bei der University Press Of America erschienen, hat aber weder US-amerikanische noch britische Historiker berührt einmal über die aktuelle Politik gegen den Iran nachzudenken. Deutsche Historiker hat es ohnehin nicht berührt, da ihnen ja durch die Gesetzgebung vorgeschrieben ist, was sie zu denken haben. Dr. Majid dokumentiert auf 162 Seiten einen Genozid unvorstellbaren Ausmaßes, der auf das Konto der Briten geht.

Bedauerlicherweise wird in westlichen Geschichtsbüchern nicht gelehrt, dass nach einer sehr verwirrenden Zeit der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Osmanen, Russen, Briten und Iranern am Ende die Briten den Iran komplett besetzt hatten. Der Vorwand waren die Deutschen, die als Verbündete der Osmanen, die Gefahr darstellen würden. Es ist wirklich interessant zu lesen, dass selbst bei den Verbrechen, die unzweifelhaft auf die Briten zurückzuführen sind, die Deutschen die Bösen sein sollen. Einige besatzungsbedingte Ernteausfälle ab 1917 sorgten in Kombination mit weiteren Erschwernissen durch die britische Besatzung, dass ein Völkermord an der Hälfte der damaligen iranischen Bevölkerung stattfand. Dass der Völkermord nicht nur ein Ergebnis einer Naturkatastrophe war, sondern durch das aktive Eingreifen der britischen Besatzer erfolgte, kann an folgenden Tatsachen abgelesen werden: Im Iran selbst wurde Weizen produziert, welches die Besatzer gewaltsam für eigene Zwecke „kauften“ und damit der iranischen Bevölkerung entzogen. Auch andere landwirtschaftliche Erzeugnisse wurden von den Besatzern beschlagnahmt, teils sogar gehortet! Gleichzeitig verboten die Briten Lebensmittelimporte aus dem Irak und aus Indien (damals direkter Nachbar) , indem sie den Zahlungsverkehr Irans ins Ausland verhinderten. Als Besatzer weigerten sie sich zudem die Konzessionsabgabe für das entwendete Erdöl zu zahlen, so dass keine Devisen vorhanden waren. Das Öl wurde gestohlen und die Bevölkerung bewusst ausgehungert.

Die exorbitant hohen Zahlen der Toten sind keine östliche Erfindung oder Übertreibung, sondern wurden aus Dokumenten des US-Außenministeriums erarbeitet. Auch die Berichte des damals im Iran stationierten Brigadier-Generals William Dickson bestätigen die Zahlen. In England werden die entscheidenden Dokumente zu diesen Genozid mit fast 10 Millionen Opfern auch fast ein Jahrhundert nach dem Ereignis als „streng geheim“ eingestuft und nicht freigegeben. In der durch extremen Hunger geschwächten Bevölkerung brachen zudem Krankheitsepidemien aus, die ohne Medikamente und ein Minimum an Lebensmitteln nicht in den Griff zu bekommen waren. In vielen Städten brach Typhus aus. Dr. Majid zitiert den Zeitzeugen Dschafar Schahri, der schrieb: „Während dieser Hungersnot starben die Hälfte der Bewohner der Hauptstadt; die Leichen der Verhungerten waren wie Reisighaufen überall in den Gassen und im Basar zu sehen; ihre Bestattung war unmöglich, denn es waren sehr viele tote Menschen…“ Mehr als Herzergreifend sind die Schilderungen des Hofarztes der Qascharen namens Mirza Chalil Chan Saqafi. In ihrer Not aßen die Menschen sogar Baumwurzeln und Tierkadaver. Der damalige amerikanische Konsul in Iran sagte: “Ich selbst konnte sehen, wie Leichen und verhungernde Personen sterbend am Straßenrand lagen. Ich konnte zudem beobachten, wie hungernde Menschen Tierkadaver sowie Blätter und Gräser verschlangen, sofern die sengende Sonne nicht schon alles verbrannt hatte.”

Wir haben also ein geschichtliches Ereignis vor uns, das in den Geschichtsbüchern der Westlichen Welt nicht auftaucht, weil die Briten zu den Siegermächten gehörten. Die Angabe, dass ca. 17 Millionen Menschen im zweiten Weltkrieg umgekommen sind geht nicht darauf ein, dass die Hälfte davon Iraner waren. Und die waren nicht Opfer der Deutschen, sondern der Briten! Wenn aber bereits die erste Hälfte der Opfer des Ersten Weltkrieges allein durch Briten verschuldet worden ist und die zweite Hälfte sicher nicht allein durch Deutsche, warum sind dann nur die Deutschen die Bösen? Und wie ist es heute? Zahlen die Briten Reparationskosten an den Iran? Gibt es in England Schandmale für jenes Verbrechen? Zahlen die Urenkel der Briten noch an die Urenkel der Iraner? Hat England zumindest das damals gestohlene Erdöl jemals bezahlt? Oder hält sich England zumindest bei der Politik gegenüber Iran etwas zurück? Das Gegenteil ist der Fall. England und dessen geistiger Nachfolger USA sind die Vorreiter in Sanktionsbeschlüssen gegen die Islamische Republik Iran. England zahlt keinerlei Reparationskosten, keinerlei Entschädigung für den Völkermord und kein britischer Befehlshaber wird deswegen geächtet. Keine Stadt in England muss sich von einem Ehrenbürger distanzieren, der damals an jenem unvorstellbaren Verbrechen beteiligt gewesen ist. Im Gegenteil hat England Unmengen an iranischen Geldern konfisziert und gibt sie nicht frei. Einmal mehr ist England daran beteiligt, den Zahlungsverkehr der Islamischen Republik Iran mit der gesamten restlichen Welt abzuschneiden.

Es gibt im Iran zwar keine Hungertote, aber sicherlich könnte das eine oder andere nicht mehr eingeführte Medikament bestimmte Leben retten. Doch die Islamische Republik Iran ist unabhängig und Selbstversorger. Und das müssen alle islamischen Bewegungen lernen, bevor sie utopische Zukunftspläne gestalten. Ägypten kann nur befreit werden, wenn sie sich von US-Weizenlieferungen befreien – und sei es mit der Hilfe des Lebensmittelexportlandes Iran. Und das gilt auch für alle anderen Befreiungsbestrebungen. Was die deutsche Geschichte angeht, so wird deutlich, dass hier nicht allein das Verbrechen im Mittelpunkt steht, sondern deren anschließende Ausnutzung, die Macht der Briten und der USA in der Welt zu stärken. So lange Deutschland sich an den Angelsachsen orientiert, wird es sich selbst nicht befreien können. Einstmals gab es im Iran eine deutsche evangelische Gemeinde mit über 12.000 Mitgliedern, die jede Woche einen deutschsprachigen Gottesdienst im Norden von Teheran abhielt. Den deutschsprachigen Gottesdienst gibt es immer noch, aber keine 1000 Gemeindemitglieder mehr, weil die Sanktionspolitik der Angelsachsen eine Annäherung jeglicher Art verhindert. Die gleichen Angelsachsen, die in Deutschland die Mehrheitsgesellschaft gegen Muslime aufhetzen lässt, geben islamische Anleihen aus, um an das Geld der Muslime zu kommen.

Die Befreiung Deutschlands hängt eng mit der Islamischen Republik Iran und der von dort ausgehenden Befreiungstheologie zusammen. Ein wirklich befreites Deutschland, das heutige neue Deutschland, in dem Sarrazins nur noch Dinosaurierskelette einer vergangenen Zeit sind, könnte eine Führungsrolle in der Welt einnehmen. Diese Führungsrolle könnte für mehr Gerechtigkeit in der Welt eintreten. Allerdings ist die Voraussetzung dafür zunächst einmal mehr Gerechtigkeit im eigenen Land. Eine große Koalition könnte eine Chance dazu sein, wenn sie von mutigen gottesehrfürchtigen Menschen getragen wird. Ansonsten werden manche zionistische Wahnsinnige wirklich eines Tages eine Atombombe auf den Iran abwerfen und möglicherweise sogar Deutschland dafür verantwortlich machen, selbst wenn die Atombombe aus den USA kam. Oder aber – Gott bewahre die Menschheit davor – irgendwo wird eine Atombombe explodieren und das wird den Iranern in die Schuhe geschoben.

Der inzwischen radioaktiv total verseuchte Pazifik liefert da einige Ziele für Wahnsinnige. Die Welt wird heute von Wahnsinnigen beherrscht, die uns mit Kanzler-Handys beschäftigen, während die USA in Pakistan munter vor sich hin morden. Die Blüten der Entschleierung unserer Zeit lassen auch immer mehr historische Ereignisse im neuen Licht erscheinen. Erinnern Sie sich noch an die 300.000 bis 1, 5 Millionen Armenier, die im Ersten Weltkrieg unter dem Kommando des türkischen Freimaurers Talat Pascha ermordet worden sein sollen? Das Ereignis hat in Deutschland Wellen geschlagen, auch 90 Jahre danach. Aber neun Millionen von Briten ermordete Iraner interessieren niemanden. Es wird auch Zeit, dass deutsche Historiker aus ihrem Tiefschlaf aufwachen und Geschichte nicht nur als Festigung von Herrschaftsstrukturen verstehen, sondern als Lehre, um die Zukunft für uns alle menschenwürdiger zu gestalten. Dazu müssen wir alle uns gegenseitig motivieren.

Dr. Yavuz Özoguz (Wissenschaftlicher Leiter der Enzyklopädie des Islam – eslam.de) Schilfweg 53 D-27751 Delmenhorst

Quelle: http://german.irib.ir/analysen/kommentare/item/230733-was-die-westliche-welt-unter-geschichtsaufarbeitung-versteht

 

„La Quenelle“, denn der Stinkefinger ist zu kurz für das korrupte System

Die französische Küche ist bereits weltweit bekannt, dies auch wirklich zurecht. Seit sich der aus Kamerun stammende französische Komiker Dieudonné M’bala M’bala der Spezialität „La Quenelle“ angenommen hat, hat sich diese französische Spezialität zum Anführer einer richtigen Graswurzelrevolution gemacht. Quenelle ist französisch und heißt übersetzt „Fleischklößchen“ oder „Knödel“ und hat also sogar noch deutsche Wurzeln. Der Komiker Dieudonné hat sich diesen Begriff nun zu eigen gemacht indem er eine Geste dazu entwickelte, die den Protest gegen die Elite ausdrückt, sollte der Stinkefinger nicht mehr lange genug sein. Verständlicherweise ist der Unmut gegen die herrschende Elite in Frankreich besonders ausgeprägt und der Stinkefinger schon lange zu kurz. Da muss man schon den Arm benutzen um das Ausmass an Frust über das System anzuzeigen.

VallsQuenelle
Ist doch nichts dabei,  mag der eine oder andere sagen. Es scheint aber so dass die Franzosen genügend Frust angesammelt haben, und sich eine echte Gefahr für das System entwickelt.  Die rasante Verbreitung der Geste spricht jedenfalls dafür. Die Leute machen sich in Frankreich einen richtigen Sport daraus, sich in Gegenwart von Politikern mit dieser Geste ablichten zu lassen. So wurde auch ein Berufsverbot gegen Dieudonné ausgesprochen.

Der französische Innenminister Manuel Valls nimmt es bereits sehr ernst und warnt vor dem „schlechten Einfluss der Diedonné ausübe. In seinen Ausführungen erinnert Valls jedoch eher an Göbels als an einen vernunftbestimmten Menschen.

Mehr Informationen gibt es hier: http://alles-schallundrauch.blogspot.ch/2013/11/der-quenelle-das-neue-zeichen-des.html

Die Planung des Krieges gegen Syrien

„Der ehemalige französische Außenminister Roland Dumas hat in der TV-Sendung „ça vous regarde“ („es betrifft Sie“) auf LCP (dem Parlamentssender) am 10. Juni 2013 gesagt, er sei bereits zwei Jahre vor dem „Arabischen Frühling“, also 2009, von hohen britischen Regierungsbeamten umworben worden, an der Vorbereitung eines Krieges gegen Syrien im Interesse Israels mitzumachen. Zitat Dumas: „Ich sage Ihnen jetzt etwas. Zwei Jahre vor dem Ausbruch der Gewalttätigkeiten in Syrien war ich in England. Ich traf dort hochrangige Regierungsvertreter, die mir offenbarten, dass sie gerade etwas gegen Syrien vorbereiteten … Es wurde dort eine Invasion von Rebellen in Syrien organisiert. Sie haben mich sogar gefragt, obwohl ich kein Außenminister mehr war, ob ich nicht an diesem Projekt mitarbeiten möchte. Natürlich habe ich abgelehnt. Ich sagte, dass ich Franzose sei, dass mich so etwas nicht interessiere. Der Krieg gegen Syrien geschieht im Auftrag Israels. Diese Operation reicht lange zurück. Der Angriff auf Syrien wurde vorbereitet und vorausgeplant. Man muss wissen, dass Syrien eine sehr anti-israelische Politik verfolgt. Da passt es ins Bild, dass Israel kontrolliert, was sich in der Region tut. Ich weiß das von einem ehemaligen israelischen Premierminister, der mir sagte: Wir versuchen mit unseren Nachbarn auszukommen, aber jene, die nicht mit unserer Politik übereinstimmen, vernichten wir.“ Obwohl Dumas sehr vorsichtig war, um keine Zusammenhänge mit Frankreich herzustellen was die Planung des Krieges mit Syrien angeht, macht seine Aussage deutlich, dass britische Regierungsbeamte alles unternahmen, mit französischen Regierungsmitgliedern dahingehend in Kontakt zu treten. Wie weit dies gelungen ist, kann man anhand der Intensität, mit der sich die französische Regierung für die militärische Vernichtung Syriens einsetzt, nur erahnen. Bestätigt werden jetzt allerdings all jene, die intuitiv spürten, dass die Gewaltausbrüche in Syrien seit 2011 systematisch im Ausland geplant und organisiert wurden.“

Laurant Fabius Ausenminister Frankreichs: Rücktritt gefordert

Cheminade fordert Außenminister Fabius zum Rücktritt auf
In Frankreich wirft der frühere Präsidentschaftskandidat Jacques Cheminade Außenminister Laurent Fabius in einem Offenen Brief vom 16. September vor, dessen neue, notorisch „atlantische“ Außenpolitik sei total gescheitert und er müsse die Konsequenzen ziehen und seinen Hut nehmen. Cheminade betont, diese Politik habe Frankreichs frühere Verbündete im Entwicklungssektor entfremdet und dem russischen Präsidenten Putin eine größere Einflußzone verschafft, als der sich habe träumen lassen.

Cheminade hat auch bei anderen Gelegenheiten kritisiert, daß Präsident Hollande und Fabius die Chance für eine neue Genfer Konferenz zur Beendigung des Krieges in Syrien nicht wahrnehmen wollen und an den alten Methoden der Drohungen und Ultimaten gegen das syrische Regime festhalten. Es folgen Auszüge aus Cheminades Brief an Fabius:

„Sie haben den Präsidenten gedrängt, im Namen der Bestrafung und der Schutzverantwortung Stellung zu nehmen, ohne über die Mittel zu verfügen, diese Grundsätze praktisch umzusetzen.

Sie forderten den Abgang von Baschir al-Assad, d.h. faktisch einen Regimewechsel, obwohl Frankreichs Politik immer darin bestanden hat, Staaten anzuerkennen, ohne sich in deren innere Angelegenheiten einzumischen.

Sie verbündeten sich mit Katar, Saudi-Arabien und den Dschihadisten, die von deren Geheimdiensten gefördert werden. Damit haben Sie es versäumt, die Minderheiten in der Region, insbesondere die Christen, zu schützen.

Sie brachten auch bei den UN einen Resolutionsentwurf zu Syrien ein, den sogar Präsident Obama ablehnte.

Sie behaupteten oder ließen ihre Mitarbeiter und einige Minister behaupten, nur Frankreichs harte Linie habe Rußland bewogen, einen Vorschlag zur Vernichtung der Chemiewaffen des syrischen Regimes vorzulegen. Damit setzten Sie dem Inakzeptablen noch die Krone des Lächerlichen auf.

Es ist Zeit für Sie, den Hut zu nehmen. Sie haben einmal gesagt, der Präsident könne getrost die Wirtschaftspolitik selbst in die Hand nehmen, um die Außenpolitik würden Sie sich kümmern. Dann sollten Sie auch Ihre Verantwortung tragen, indem Sie dem Präsidenten zu einem Ausweg aus der Sackgasse verhelfen, in die Ihre Vorurteile ihn gebracht haben. Eine solche Geste ist für uns der einzige Ausweg aus dem Wahnsinn, in dem wir gefangen sind. Lassen wir unsere Experten, die zu den fähigsten der Welt gehören, vor Ort dabei helfen, die Chemiewaffen zu vernichten.

Im übrigen muß Frankreich sich für das einzige Projekt einsetzen, das Südwestasien eine Zukunft bietet, nämlich Frieden durch gegenseitige Entwicklung, und diesen Ländern die notwendigen Mittel an die Hand geben, um es zu verwirklichen. Das ist nur möglich, wenn man die Herrschaft der Finanzoligarchie der City und der Wall Street beendet, die inhärent räuberisch veranlagt und mit langfristigen Projekten zur Weiterentwicklung von Mensch und Natur unvereinbar sind.

Das ist nur möglich mit der Glass-Steagall-Bankentrennung und das sollte unser wichtigster Kampf sein.“

Wesley Clark über geplante Kriege gegen Irak, Syrien, Libanon, Somalia, Sudan und dann Iran

Wesley Clark, Oberkommandierender aller NATO-Streitkräfte von 1997 bis 2000 legte in einer eindrücklichen Rede die Lügen über die westliche Nahostpolitik offen. Auch er hat massenhaft Blut an den Händen als Verantwortlicher für den Kosovokrieg und der 79 tägigen Bombardierung Serbiens durch die NATO. Nach seinem Ausscheiden aus der US Army war er Militärexperte für CNN und dann ab 2002 kandierte er für die US-Präsidentschaft 2004.

Im folgend Vortrag erzählt er 2007 dem Publikum, wie er bei einem Besuch des Pentagon 2001 mitbekommen hat, wie Bush und seine NECONS damals schon die Absicht hatten 7 Länder im Nahen- und Mittleren Osten zu überfallen und die Regierungen zu entfernen. Ihm wurde gesagt, „Wir starten mit dem Irak und dann machen wir weiter mit Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und dann Iran.

Irak, Libyen, Somalia und Sudan kann man von der Liste streichen, dort haben die Verbrecher aus Washington bereits gewütet oder töten immer noch. An der Zerstörung Syrien sind die Kriegshetzer schon seit 2 1/2 Jahren mit ihren angeheuerten Terroristen dran. Bleiben Libanon und Iran übrig. Wenn Syrien fällt dann ist der Libanon fällig und der Weg frei den Iran anzugreifen.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Petraeus als Kriegsverbrecher beschimpft http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/09/petraeus-als-kriegsverbrecher-beschimpft.html#ixzz2eyTgHvpV