Blogger „blauer Bote“ gegen Stern, wie die Medien sich selbst demontieren

Die Journalisten gehörten Mal zu einem angesehenen Berufsstand. Seit rund 20 Jahren geht es mit dem Image dieses Berufszweiges stetig bergab. der bisherige Tiefpunkt findet sich wohl in der Story rund um den Blogger „blauer Bote“, der durch das Magazin Stern und seinem Lakaien Marc Drewello verklagt wird.

Lesen Sie selbst wie tief das Niveau der Journlisten gesunken ist:

http://www.kanzleikompa.de/2017/07/16/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-1/

 

Adopt a revolution: Kriegstreiber getarnt als NGO’s

„Adopt a revolution“ Sprecher Elias Perabo ist in den Medien zur Zeit in aller Munde. Vergessen scheint die Blamage mit der Umfrage dieser NGO, die vor Jahren belegen sollte, dass 70% der Flüchtlinge nicht vor dem IS sondern vor Assad fliehen würden. Zur Zeit kehren hunderttausende Flüchtlinge in die durch die SAA und deren Verbündeten vom IS befreiten Gebiete Syriens zurück. Die Umfrage wurde damals bereits als reine Propaganda bezeichnet. Mit der Rückkehr hundertausender Flüchtlinge in die Gebiete unter Kontrolle Assads, ist dies nun definitiv als FakeNews enttarnt. Die Medien scheinen der Propaganda dieser Organisation jedoch nach wie vor Glauben zu schenken.

Als neuste Propaganda Sau wird die Fake News verbreitet, dass von Rebellen gehaltene Gebiete um Damaskus durch die Assad Regierung „ausgehungert“ würden. Eine Propaganda die so bereits vor der Befreiung Aleppos bemüht wurde. „Die böse Assad Regierung hungert hilflose Zivilisten aus“. Weshalb SRF dieser NGO vorbehaltlos eine Plattform gibt ist völlig daneben.

Donald Trump: Wie man durch Krieg zum Liebling der Medien wird

59 Marschflugkörper auf einen Luftwaffenstützpunkt abfeuern und die Medienwelt schreit Hurra! Endlich, scheint der „Bösewicht der Medien“ zu einem wahren „vernünftigen“ Präsidenten zu werden. Dazu braucht es offensichtlich nichts weiter als ein mit 59 Tomahawks durchgeführter Völkerrechtsbruch. Jauchzend vor Freude feiern die Medien den Wandel des Präsidenten vom Wahlkampf-Softy-Typ zum Präsidenten-Bully.  Nichteinmischung in Angelegenheiten souveräner Staaten, gute Beziehungen zu Russland und Konzentration auf die Wirtschaft innerhalb der USA, das wollte der Donald als „Wahlkampf-Softy-Typ“. Seit Freitag und dem Abfeuern von 59 Marschflugkörpern, ist der neue Medienliebling als Präsidenten-Bully plötzlich bei den Medien beliebt. Man staunt.

Ein Angriff und Trump ist jetzt Liebling der Medien

Samstag, 8. April 2017 , von Freeman um 08:00

Es hat einen inszenierten Giftgasangriff als False-Flag und 59 Marschflugkörper auf Syrien als Reaktion gebraucht, um die Fake-News-Medien davon zu überzeugen, Trump ist am Freitag endlich ein „echter“ Präsident geworden. Die Presstituierten sind entzückt und jauchzen vor Freude, dass Trump seine im Wahlkampf versprochene Politik der Nichteinmischung in die übliche Interventionspolitik der ZIOCONS gewandelt hat.

Der Oberinterventionist und Kriegshetzer bei CNN, Fareed Zakaria, sagte in der Sendung „New Day“ am Morgen nach dem Angriff auf Syrien: „Ich denke Donald Trump wurde Präsident der Vereinigten Staaten letzte Nacht. Ich denke dies war ein grosser Moment.

Auch die Sprechblasen bei MSNBC und der anderen Lügensender haben einen Orgasmus bekommen und waren voll der Extase, als sie die Bilder über das „Abspritzen“ der Tomahawks kommentierten. Es beweist, die von der globalen Elite kontrollierten Medien sind blutrünstige Kriegshetzer und sie haben Trump rumgekriegt. Oder haben sie das?

Es gibt nämlich auch Leute die sagen, das ist nur ein cleverer Trick von Trump. Er echauffierte sich künstlich über Fotos von toten Kindern, hat pro forma eine syrische Luftwaffenbasis angegriffen, ohne grossen Schaden zu verursachen, und damit die Meute an Hyänen, die ihn bisher mit Russiagate versuchten zu zerstören, in schwanzwedelnde Köter verwandelt. Jetzt glauben die Medienhuren und Linksfaschisten, Trump ist ihr Präsident geworden.

Ziemlich schlau von ihm, wenn es sich wirklich nur um eine Täuschung und ein vorgespieltes Wendemanöver handelt, um seine Verfolger abzuschütteln. Zakaria hat es jedenfalls geschluckt, denn er sagte zu Trumps Wende:

Zum ersten mal als echter Präsident hat er über internationale Normen gesprochen, internationale Regeln, über Amerikas Rolle in der Durchsetzung des Rechts in der Welt. Es ist die Art von Rhetorik, die wir von einem amerikanischen Präsidenten seit Harry Truman erwarten (der die Atombomben abwerfen hat lassen), aber es die Art der Rhetorik die Präsident Trump bewusst nie benutzt hat, weder während des Wahlkampfes, noch bei seiner Amtseinführung.

So denke ich ist eine interessante Verwandlung passiert und eine Form von Erziehung von Donald Trump„, sagte Zakaria.

Die Frage die ich mir jetzt stelle, ist Trump nach nur 10 Wochen bereits vom Tiefenstaat dressiert worden und ein folgsamer Schosshund der wirklichen Macht, so wie die Medien es glauben, oder täuscht er es nur vor, um seine Kritiker loszuwerden und freie Hand zu bekommen, und was gestern mit Syrien passierte ist eine Show gewesen?

Es ist nämlich keine 14 Tage her, da hat der CNN-Moderator Zakaria behauptet, Trump wäre nur durch „bullshit“ Präsident geworden.

Ich denke der Präsident ist gleichgültig über Dinge die richtig oder falsch sind. Er hat sein ganzes Leben mit Bullshit verbracht. Er ist durch Bullshit erfolgreich geworden. Er hat die Präsidentschaft durch Bullshit erlangt.

Vielleicht sind die Medien jetzt auf Trumps Bullshit reingefallen.

Was dagegen spricht, die Lügerei über den angeblichen Giftgaseinsatz geht weiter, denn das Pentagon behauptet neuerdings, die Russen wären an der Bombardierung mit Chemiewaffen beteiligt gewesen oder hätten es zumindest nicht verhindert. Moskau sei an der Tötung der syrischen Zivilisten mitverantwortlich.

Diese falsche Beschuldigung könnte von Trump benutzt werden, um seinen am Freitag angefangen Krieg gegen die syrische Regierung fortzusetzen und überhaupt auf Konfrontation mit Russland zu gehen.

Ich bin der Meinung, es ist keine Täuschung des Tiefenstaat durch Trump, des militärisch-industriellen Komplex und des Establishments, sondern er hat definitiv die Seiten gewechselt.

Was überzeugt mich davon? Weil er Steve Bannon, seinen Wahlkampfmanager, der ihn ins Amt gebracht hat, den er zu seinem obersten Strategisten und Berater beförderte, jetzt gefeuert hat.

Der Tiefenstaat hat auch durch ein dreckiges Spiel zusammen mit den Medien und Abgeordneten seinen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn abgesägt und zurückgetreten.

Beraten wird Trump nun durch Militaristen, Interventionisten, durch Kriegshetzer und Zionisten und er ist ihrem „Rat“, in Syrien einzugreifen, gefolgt. Sie haben auch den Giftgasanschlag inszeniert.

Die neuste Meldung am Samstagmorgen lautet, Washington schliesst weitere Angriffe auf Syrien und auf syrische Militärinstallationen nicht aus. Auf der anderen Seite, Russland schickt Kriegsschiffe vor die Küste Syriens.

Ich sage ja schon lange, die globale Elite will einen grossen Krieg!

Völlig absurd und widersprüchlich ist die Forderung der westlichen Politiker und Medien, eine angebliche Verletzung des Völkerrechts durch eine Verletzung des Völkerrechts zu bestrafen. Wenn WIR das internationale Recht brechen ist es in Ordnung, weil WIR die Guten sind, ist Imperialismus und Rassismus pur!

Diese Politik des Weltpolizisten spielen, der militärischen Intervention, des „need to protect“, in dem man mit Bomben und Raketen ein Land angreift, um die Bevölkerung vor „dem Bösen“ zu schützen, aber dabei genau diese Bevölkerung massenweise tötet und zur Flucht treibt, MUSS ENDLICH AUFHÖREN!

Deswegen sind durch den Koreakrieg 5 Millionen Menschen und den Vietnamkrieg über 3 Millionen Menschen gestorben ermordet worden. Deshalb sind Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und Jemen völlig zerstört, Millionen getötet worden und noch mehr Millionen Flüchtlinge. WIR SIND DIE WIRKLICHEN BÖSEN!

Willy Wimmer spricht Klartext über westliche Kriegstreiber!

Ein erstaunliches Video mit Aussagen von Willy Wimmer, ehemaligem Staatssekretär im Aussenministerium.

Willy  Wimmers Aussagen:

„Ich habe n icht nur den Kalten Krieg erlebt, ich war Übungsminister in der letzten grossen NATO Übung des kalten Krieges „Wintex Simex“ und ich habe 8 Tage lang konventionell und 8 Tage nuklear Krieg geführt. Ich weiss was das bedeutet.“

„Was war eigentlich in Syrien los vor 4.5 Jahren? Ein Abkommen zwischen Israel und Syrien stand vor der Unterschrift, bezogen auf die Golanhöhen. Wenn das hätte durchgesetzt werden können, hätten wir eine Friedensentwicklung in diesem Teil des nahen und mittleren Ostens bekommen. Amerikanische, britische und französische Spezialtruppen sind in Syrien reingegangen und haben den Bürgerkrieg angezündet. Das muss man so sehen wie es ist.  [……] Vor jedem konventionellen oder nuklearen Konflikt werden die Flüchtlingsströme geplant. Wir habens ja zwischen Afghanistan und Mali mit einem [….] von Staaten zu tun, die von den Amerikanern flachgelegt worden sind und weiter flachgelegt werden. Und diejenigen die das planen, planen die Flüchtlingsströme auch, sie können sich ja überhaupt sich militärisch nicht bewegen, wenn Sie nicht die Flüchtlingsströme im Griff haben.“

„Derjenige der jedes Jahr 3000 Leute mit Drohnen weltweit ermorden lässt, wenn er unser Land die Bundesrepublik Deutschland demnächst besucht, der müsste natürlich direkt auf den Weg nach Den Haag geschickt werde“

[Moderatorin: ..Sie meinen den US Präsidenten?]

„Die vereinigten Staaten zerstören das Völkerrecht wo sie nur können von vorne bis hinten und in allen Teilen der Welt. Und das ist die Situation mit der wir uns auseinandersetzen müssen. Das was läuft, das was hier läuft ist das Verbrechen das uns alle umbringen wird!

 

 

 

Festnahme von ausländischen Offizieren in Ost-Aleppo

| 18. Dezember 2016

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Voltaire Netzwerk – Die in Ost-Aleppo anwesenden Dschihadisten konnten auswählen, um nach Idlib (Al-Qaida) oder Rakka (Daesch) befördert zu werden, oder sich als Gefangene zu erstellen. Sie wurden unter der Verantwortung von Syrien und Russland und im Beisein von Vertretern der Vereinten Nationen transportiert.

Einige von ihnen versuchten zu fliehen, indem sie sich unter die Zivilbevölkerung mischten. Die Geheimdienste konnten während der Registrierung von 120.000 Einwohnern mehr als 1500 von ihnen identifizieren und festnehmen.

Der Abgeordnete und Präsident der Handelskammer von Aleppo, Fares Shehabi hat eine nicht erschöpfende Liste von 14 ausländischen Offizieren veröffentlicht, die in dem NATO-Bunker gefangen genommen wurden. Es handelt sich um:

Mutaz Kanoğlu — Türkei
David Scott Winer — USA
David Shlomo Aram — Israel
Muhamad Tamimi — Katar
Muhamad Ahmad Assabian — Saudi Arabien
Abd-el-Menham Fahd al Haridsch — Saudi Arabien
Islam Salam Ezzahran Al Hadschlan — Saudi Arabien
Ahmed Ben Naufel Al Daridsch — Saudi Arabien
Muhamad Hassan Al Sabihi — Saudi Arabien
Hamad Fahad Al Dusri — Saudi Arabien
Amdschad Qassem Al Tiraui — Jordanien
Qassem Saad Al Shamry — Saudi Arabien
Ayman Qassem Al Thahalbi — Saudi Arabien
Mohamed Ech-Chafihi El Idrissi — Marokko

Diese Liste enthält nur die Namen jener Offiziere, die ihre Personalien angegeben haben. Natürlich sind andere Gefangene präsent, die anderen Staaten angehören, die auch am Krieg gegen die Syrische Arabische Republik beteiligt sind. Gemäß der Genfer Konvention werden keine Bilder veröffentlicht werden.

Im Februar 2012 waren etwa 40 türkische und 20 französische Offiziere an ihre ursprünglichen Armeen an der libanesischen Grenze zurückgegeben worden, entweder durch die Vermittlung von Mikhail Fradkov (Russischer Geheimdienst Direktor), oder direkt an Admiral Edouard Guillaud (Chef des französischen Generalstabes).

Übersetzung
Horst Frohlich

Internationaler Strafgerichtshof für Syrien: Zeugen und Angeklagte

Westliche Regierungschefs forderten in dieser Woche, dass die UN endlich die in Syrien begangenen Kriegsverbrechen verfolgt. Es dürfe keine Straffreiheit für die Täter geben. RT Deutsch benennt die wichtigsten Zeugen und mögliche Angeklagte.

Die absehbare Niederlage der ausländischen Söldner und Dschihadisten in Aleppo macht den Westen nervös. In der vergangenen Woche warfen die NATO-Staaten ihre gesamte Propaganda-Maschine an und beklagten lautstark angebliche Kriegsverbrechen durch die syrische Armee und die russischen Truppen.

Dazu gehört, dass der Journalistenchor plötzlich einmütig erkennt, dass in Kriegen Menschen sterben. Angeblich, so die westliche Erzählung, seien dies in Aleppo Hunderttausende Zivilisten und – natürlich – die unvermeidlichen „moderaten Rebellen“. Aus dem Kampfgebiet berichten die Kollegen unterdessen, dass die von den Terroristen befreiten Gebiete fast menschenleer sind.

Die wenigen Zivilisten, welche bis jetzt in den Gebiet ausharren mussten, gelangen über Korridore in den sicheren Westen der Stadt. Die befreiten Bewohner von Ost-Aleppo berichten von Geiselnahmen, Hinrichtungen und Folter durch die dschihadistischen Extremisten und ausländischen Kämpfer.

Und natürlich kann kein einziger der westlichen Schreibtischstrategen einen moderaten Rebellen aus Aleppo präsentieren. Journalisten, die die Situation vor Ort kennen, sagen, in Aleppo kämpft die Terrororganisation al-Qaida unter ihren ständig wechselnden Namen.

Jürgen Todenhöfer berichtete etwa vergangene Woche:

„Bei den Rebellen gibt es nur einige lokale Gruppen, mit denen man nach einer Friedenslösung einen Staat aufbauen könnte. Die meisten Rebellengruppen sind radikalislamistisch. In Aleppo ist nicht eine sympathische Gruppe von Demokratie-Freunden am Werke, das sind knallharte Extremisten.“

Sechs westliche Staatschefs unternahmen nun einen besonders mutigen Schritt, um die Verbrechen an der syrischen Bevölkerung aufzuklären. Die USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada forderten die Vereinten Nationen in scharfer Form auf, durchzusetzen, dass Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen in Syrien bestraft werden.

Aus strafrechtlicher Perspektive können viele für diesen Krieg Verantwortliche leicht überführt werden, da sie in der Vergangenheit erstaunlich wenig Hemmungen zeigten, ihre Aktivitäten öffentlich zu diskutieren. Insofern müssen entsprechende UN-Gremien oder sogar der Internationale Strafgerichtshof gar nicht lange ermitteln.

Angeklagt werden können Verstöße gegen das Völkerrecht, wie die Einmischung in die Angelegenheiten anderer Staaten, die Unterstützung von terroristischen Vereinigungen, sowie konkrete Verbrechen wie sie in den vergangenen Jahren durch die vom Westen unterstützten Kämpfer verübt wurden: massenhafte Vertreibung der Zivilbevölkerung, außergerichtliche Hinrichtungen und Folter, Einschränkung der bürgerlichen und religiösen Rechte etc.

Hier die wichtigsten anzuklagenden Personen und dazu gehörige Zeugen

Angeklagte:

  • Hillary Clinton, ehemalige Außenministerin der USA

Im vergangenen Jahr haben zahlreiche Vertreter der amerikanischen Außenpolitik öffentlich bezeugt, dass die US-Regierung spätestens ab dem Jahr 2012 massenhaft Waffen und Kriegsgerät nach Syrien transportierte. Damit unterstützten sie vorsätzlich und völkerrechtswidrig informelle Milizen, die mithilfe dieser Waffen zahllose Verbrechen an der Zivilbevölkerung begingen. Die Initiative für diese Waffenlieferungen ging nach einhelliger Darstellung von der damaligen Außenministerin Hillary Clinton aus.

Zeugen:

  • Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
  • Jeffrey Goldberg, Journalist

Gegenüber dem Journalisten Jeffrey Goldberg beschrieb Barack Obama im April 2016, dass seine Außenministerin, der damalige CIA-Chef David Patreaus sowie die Botschafterin bei der UN, Samantha Power, ihn drängten, diese Verbrechen gegen die Souveränität eines fremden Landes zu genehmigen.

  • Fred Kaplan, Journalist und Pulitzer-Preisträger

Gegenüber Fred Kaplan bestätigten mehrere Mitarbeiter der US-Regierung, dass der Nationale Sicherheitsrat der USA sich im Sommer 2012 mit dieser Entscheidung befasste. Er benennt weitere Anzuklagende.

„CIA-Direktor David Petraeus legte einen Plan vor, nach dem eine Gruppe von ‚gemäßigten‘ syrischen Rebellen bewaffnet wird. Der Plan, den Petraeus mit dem saudischen Prinzen Bandar bin Sultan und einigen anderen arabischen Sicherheitschefs formuliert hatte, sah vor, Kleinwaffen, vor allem Gewehre, an eine kleine, ausgewählte Gruppe der syrischen Opposition zu schicken.“

„Der Plan hatte die Unterstützung von Clinton, Verteidigungsminister Leon Panetta und den Generälen.“

Michael Flynn, ehemaliger Chef des Geheimdienstes des amerikanischen Militärs, der Defense Intelligence Agency (DIA), auf einer RT-Konferenz im Oktober 2015.
Mehr lesen:Trump ernennt General Michael Flynn zum Chef für Nationale Sicherheit

Angeklagte:

  • David Petraeus, General und ehemaliger CIA-Chef
  • Bandar bin Sultan, ehemaliger Geheimdienstchef in Saudi-Arabien
  • Leon Panetta, ehemaliger Verteidigungsminister der USA

Zeugen:

  • Christopher John Chivers, Journalist New York Times
  • Eric Schmitt, Journalist New York Times

Im Herbst 2012 bestätigten zahlreiche Mitarbeiter der Geheimdienste der USA den beiden Journalisten, dass die US-Regierung begonnen hat, in massiver Form Waffen an irreguläre Milizen in Syrien zu liefern. Zu diesem Zeitpunkt schätzte das Stockholm International Peace Research Institut den Umfang bereits auf 3.500 Tonnen, darunter auch schwere Waffen.

Zeugen:

  • Mark Mazzetti, Journalist New York Times
  • Matt Apuzzojan, Journalist New York Times

Beide Journalisten bestätigten im Januar 2016, dass die oben genannten Programme weiter laufen. Sie können zudem die belastenden Aussagen gegen die bereits genannten Angeklagten bestätigen. Zudem können sie aussagen, dass die oben genannten Programme spätesten am Frühjahr 2013 die offizielle Unterstützung von US-Präsident Barack Obama hatten.

Angeklagter:

  • Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten (oben als Zeuge gegen Clinton, Petraeus etc.)

Zeugen:

  • Die Journalisten des Netzwerkes für investigativen Journalismus (BIRN) können die Umsetzung der oben genannten Programme bestätigen. Nach ihren Erkenntnissen betrug der Umfang des Waffenschmuggels durch die oben genannten Angeklagten alleine aus Einkäufen in osteuropäischen Staaten 1,2 Milliarden US-Dollar.

Zeuge:

  • Michael Flynn, ehemals Chef des militärischen Geheimdienstes DIA

Der Zeuge wird aussagen, dass den den amerikanischen Geheimdiensten bereits im Sommer 2012 stichhaltige Hinweise vorlagen, dass die von den Angeklagten unterstützten Terroristen planen, in dem Gebiet des heutigen Syrien einen „Islamischen Staat“ zu errichten. Er bezeugt, dass es sich bei der Unterstützung religiöser Terroristen durch die Angeklagten um eine „eine vorsätzliche Entscheidung“ handelt.

Asma al-Assad und die verzerrte Welt der Bild Zeitung, Spiegel und Co

Göbel hätte sich wohl keine besseren Propagandalehrlinge  als die heutigen deutschen Medien vorstellen können.

Bild bringt heute Einen Artikel über Syriens First Lady Asma al-Assad geschreiben von Özlem Evans & Larissa Krüger.

Gleich mit den Einleitung geben die deutschen Medien allen Lesern den Tarif durch, was der Leser über die sunnitische Ehefrau Bashar al-Assads denken soll. Sie sei „Schön, gebildet und skrupellos“, wird da als Schlachtruf und Prämisse für die Linie des ganzen Artikels von Bild hingesetzt. Der Spiegel übt sich sogar im reimen und schreibt „Er meuchelt, sie heuchelt“

Nach der „skrupellosen“ Einführung werden in der Bild-Zeitung einzelne Sätze Asma al-Assads hergenommen denen sogenannte „Fakten“ entgegengestellt werden, welche unterstreichen sollen wie weltfremd diese Frau doch sei.

Ein Beispiel:

Asma al-Assad: „Er nimmt die Vaterrolle sehr ernst. Er ist ein sehr uneigennütziger Mensch.“

Und die Erwiderung der beiden Schreiberlinge:

Bild: Fakt ist: Baschar al-Assad führt einen Krieg gegen sein eigenes Volk, um seine Machtstellung zu erhalten. Dabei ist ihm kein Mittel zu grausam: Er lässt seine Armee sogar Napalm-ähnliche Brandmunition auf das eigene Volk regnen – vor allem Kinder sind die Opfer.

Für wie blöd müssen die beiden Schreiberlinge die Leser halten, wenn sie annehmen dass die Leser nicht bemerken, dass da total verschiedene Themen zusammengewürfelt werden, dazu wird noch schamlos gelogen. Selbstverständlich erfährt man den Zusammenhang nicht näher.

  1. Die Motivation Bashar al-assads lässt sich sicher nicht nur mit „Erhalt der eigenen Machtstellung“ begründen. Dass in Syrien zur Zeit schlicht keine Alternative zur heutigen administrativen und rechtlichen Struktur seiner Regierung in Sicht ist, scheint den Schreiberlingen zu entgehen. Würde die Assad Regierung zusammenbrechen wäre dies für die grosse Mehrheit der Syrer, die unter dem Schutz der syrischen Armee lebt eine Katastrophe, die mit dem Genozid an den Juden im 2. Weltkrieg vergleichbar wäre.
  2. Wieso „vor allem Kinder“ durch „napalm-ähnliche Munition“ Opfer sein sollen, ist irgendwie nicht nachvollziehbar. Es handelt sich wohl eher um eine Effekthascherei der Schreiberlinge.
  3. Überhaupt hat die Aussage der First Lady grundsätzlich nichts mit den präsentierten „Fakten“ zu tun. Ich würde nie behaupten dass Barak Obama seine Vaterrolle nicht ernst nehme und in diesem Zusammenhangr ein eigennütziger Mensch sei, weil er selbst Kriege in Afghanistan, Libyen, Irak usw. führt. Auch dort starben durch amerikanische Angriffe bereits Hunderttausende Zivilisten und es sterben täglich weitere. Auch dort sterben Kinder.

Ein anderes Beispiel:

Asma al-Assad: „Die Situation hätte ohne richtige Freunde Syriens weitaus schlimmer sein können.“

Bild: Fakt ist: Allein durch die russischen Luftangriffe in Syrien sind innerhalb eines Jahres fast 10 000 Menschen getötet worden – mehr als ein Drittel von ihnen Zivilisten. Unter den Toten befinden sich mehr als 900 Kinder. Somit unterstützt „Syriens richtiger Freund“ Russland das größte Kriegsverbrechen des 21. Jahrhunderts.

Der wirkliche Fakt unterstützt die Aussage Asma al-Assads aber ganz klar. Wäre Russland der syrischen Regierung nicht beigestanden, hätte es zum Beispiel alleine in West-Aleppo eine brutale Abschlachtung der dort unter Assads Regierung lebenden Menschen gegeben. Wie scheinheilig und skrupellos muss man sein um die Verhinderung eines Massakers an über 1 Million Menschen durch kopfabschneidende Terroristen als  „Unterstützung des grössten Kriegsverbrechens des 21. Jahrhunderts“  zu bezeichnen.

Es ist einfach alleine eine Seite für alles verantwortlich zu machen, während man mit keinem Wort die Alternativen oder die Konsequenzen eines anderen Szenarios berücksichtigt. Ich nenne das was die Schreiberlinge da machen auch „Verantwortungslosigkeit in höchstem Grade“ und indirekte, mediale Unterstützung für die Terroristen die Assads Armee gegenüberstehen. Wie man heute erfuhr bietet de syrische Regierung allen Rebellen in Ost-Aleppo an, sogar mit den Waffen, Aleppo zu verlassen. Wenn den Rebellen die medial immer wieder gezeigten Kinder wirklich wichtig sind, dann würden sie dieses Angebot nicht ablehnen.

http://www.bild.de/politik/ausland/asma-al-assad/syriens-first-lady-gibt-seltenes-interview-48350562.bild.html

 

 

Hillary Clinton an Waffenlieferungen für syrische Rebellen beteiligt.

Die Obama-Regierung wollte vertuschen, dass Hillary Clinton als Außenministerin an der Bewaffnung von Rebellen in Libyen beteiligt war. Ein Waffenhändler hat die Wahrheit ans Licht gebracht und wurde zur Zielscheibe der Justiz, wie der US-Fernsehsender „Fox News“ berichtet.

Der Fernsehsender hat ein Interview mit dem 48-jährigen US-Staatsbürger Marc Turi ausgestrahlt. Dieser sei wegen illegaler Waffenexporte in den USA angeklagt gewesen. „Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass man mich zum Sündenbock gemacht hat“, sagte Turi. Man habe ihn diskreditiert und alles dafür unternommen, um die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten zu decken. „Ich habe alles verloren: Familie, Freunde, mein Geschäft, meinen Ruf“, betont er. Die US-Regierung hat Turis Einschätzung nach 10 Millionen US-Dollar für die Ermittlungen gegen ihn ausgegeben.

Das Gericht im US-Bundesstaat Arizona habe die Anklage gegen ihn nach fünfjährigen Ermittlungen fallengelassen. Am vergangenen Mittwoch habe die Frist geendet, innerhalb derer die Staatsanwaltschaft Marc Turis Verteidigern belastende Dokumente hätte vorlegen müssen. Zuvor habe ein Bezirksrichter einer Schlichtung in Turis Fall zugestimmt, hieß es bei „Fox News“. „Die Aussagen ehemaliger und aktiver CIA-Mitarbeiter wurden unter Verschluss gehalten. Wäre auch nur ein Teil davon zur Veröffentlichung freigegeben worden, hätte das die Büchse der Pandora geöffnet: Die Regierung hätte sich unmöglich verteidigen können, erst recht kurz vor den Präsidentschaftswahlen“, sagte Turi. Zuvor hat der TV-Sender Ausschnitte aus einem Interview mit Marc Turi vom letzten Jahr ausgestrahlt. Darin beschuldigte der Waffenhändler Washington, illegal Waffen an die Rebellen in Libyen auf dem Höhepunkt des Arabischen Frühlings geliefert zu haben. Als Beweis legte Turi damals unter anderem die E-Mail-Korrespondenz mit Mitgliedern des US-Kongress, Pentagon-Mitarbeitern und dem US-Außenministerium, welches damals Hillary Clinton leitete, vor. Die beiden US-Ministerien haben laut Turi Waffen an Verbündete in Katar geliefert, die von dort aus geheim nach Libyen weitergeleitet wurden.

Das US-Außenministerium hat 2011, dem Jahr des Arabischen Frühlings, 86.000 Waffenexport-Lizenzen an Privatunternehmen vergeben. Insgesamt wurden Waffen im Wert von 44 Milliarden US-Dollar (40 Milliarden Euro) ins Ausland geliefert – 10 Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr. Marc Turi wurde 2014 wegen illegaler Waffenlieferungen nach Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate angeklagt. Die Anwälte bezeichneten ihn als einen Vermittler in einem geheimen Deal zwischen der US-Regierung und den libyschen Rebellen.

Al-Nusra Kommandeur im Interview: „Die Amerikaner stehen auf unserer Seite“

Der bekannte deutsche Publizist Jürgen Todenhöfer, der seit Jahren über Syrien berichtet und vor einigen Jahren sogar mehrere Wochen im „Islamischen Staat“ verbrachte, interviewte am 16. September einen Kommandeur von Al-Nusra, der sehr nüchtern über die Ziele der Gruppe und ihre Unterstützung durch die USA, Saudi-Arabien, Kuwait usw. spricht. Das Interview, das in einem Steinbruch bei Aleppo stattfand, erschien am 26. September im Kölner Stadtanzeiger und erregte weltweit Aufsehen (siehe http://www.ksta.de/politik/interview-mit-al-nusra-kommandeur–die-amerikaner-stehen-auf-unserer-seite–24802176).

Der Kommandeur, der sich Abu Al-Ezz nennt, sagte Todenhöfer offen: „Wir sind ein Teil von Al-Kaida.“ Er fuhr fort: „Ja, die USA unterstützen die Opposition, aber nicht direkt. Sie unterstützen die Länder, die uns unterstützen. Aber wir sind mit dieser Unterstützung noch nicht zufrieden. Sie sollten uns mit hochentwickelten Waffen unterstützen.“

Al-Nusras Erfolge seien u.a. amerikanischen TOW-Panzerabwehrraketen zu verdanken, so Al-Ezz. Die TOW seien nicht – wie Todenhöfer vermutet – auf dem Umweg über die Freie Syrische Armee, sondern direkt geliefert worden. „Sie wurden an eine bestimmte Gruppe geliefert.“ Als die syrische Armee Ostaleppo abgeriegelt hatte „und wir belagert wurden, hatten wir Offiziere aus der Türkei, Katar, Saudi Arabien, Israel und Amerika hier“.

„Die Amerikaner stehen auf unserer Seite“, erklärt er ganz offen. Saudi-Arabien und Kuwait finanzierten offen die Militäroperationen.

Al-Ezz betonte: „Wir erkennen den Waffenstillstand nicht an. Wir werden unsere Gruppen umverteilen. Wir werden in den nächsten, in wenigen Tagen einen überwältigenden Angriff gegen das Regime durchführen.“ Er betonte auch, sie würden keine LKWs mit Hilfslieferungen der UN durchlassen, solange Assads Streitkräfte sich nicht ganz aus den nördlichen Stadtteilen zurückzögen. (Drei Tage später wurde der UN-Konvoi angegriffen.)

Al-Ezz erklärt, alle verbündeten Rebellengruppen seien einhellig gegen den Waffenstillstand. „Die sind alle mit uns. Wir alle sind die ,Al-Nusra-Front’. Eine Gruppe wird gebildet und nennt sich ,Islamische Armee’, oder ,Fateh Al-Scham’. Jede Gruppe hat einen eignen Namen, doch der Glaube ist einheitlich. Der generelle Name ist ,Al-Nusra-Front’. Eine Person hat z.B. 2000 Kämpfer. Dann bildet sie aus dieser eine neue Gruppe heraus und nennt diese ,Ahrar Al-Scham’. Brüder, deren Glaube, Gedanken und Ziele identisch mit der ,Al-Nusra-Front’ sind. Das ist die allgemeine Meinung. Aber wenn ein Mensch zu Ihnen kommt und aus Dir einen ,moderaten Kämpfer’ macht und Dir Essen und Trinken anbietet, akzeptieren Sie das oder nicht?“

In späteren Interviews betonte Todenhöfer, jedermann wisse, daß die Waffen, die von den USA und anderen Staaten an die sog. „moderaten“ Rebellen geliefert werden, immer in die Hände der Dschihadisten gelangen – und das manchmal schon nach wenigen Stunden.

Quelle: http://www.solidaritaet.com/neuesol/2016/41/nusra.htm