Israel plant Invasion Syriens

Bewohner von Quneitra, eine Stadt auf den Golanhöhen im Südwesten von Syrien, haben gemeldet, sie sehen massenweise israelische Panzer auf der besetzten Seite des Golans auffahren und ständige Überflüge von israelischen Drohnen über das Grenzgebiet. Was kann das bedeuten? Bereitet sich die israelische Armee auf einen Einmarsch auf syrisches Territorium vor? Für was sollen die Panzer sonst sich an der Grenze aufstellen?

 

Will Israel noch mehr syrisches Territorium stehlen, besetzten und annektieren oder weiter landeinwärts vordringen? Die türkische Armee ist ja auch mit Panzern im Norden Syriens eingedrungen und kontrolliert grosse Gebiete dort.

Zur Erinnerung, Quneitra liegt nur 60 km südwestlich von Damaskus entfernt, ein Katzensprung, und wurde von den israelischen Soldaten am Ende des Jom-Kippur-Krieges 1974 vollständig zerstört, wird seitdem von der UNDOF kontrolliert.

Wollen die Nachbarländer Syriens jetzt sich jeweils „ein Stück vom Kuchen“ schnappen? Nach der Türkei auch Israel? Schliesslich haben Trump und Putin grünes Licht für Angriffe auf Syrien gegeben.

Nicht nur hat Putin Netanjahu gesagt, er darf Syrien angreifen, er hat auch entschieden, KEINE S-300 Luftabwehrraketen an Syrien zu liefern. Das meldete die Tageszeitung Iswestija und zitierte einen Top-Kreml-Mitarbeiter am Freitag.

Putin ist also auch auf die Forderungen von Netanjahu eingegangen, Syrien darf keine bessere Luftabwehr von Russland bekommen, damit die israelischen Kampfjets nach Belieben und ungehindert Syrien bombardieren können.

Vladimir Kozhin, Berater von Putin, der die russische Militärhilfe für andere Länder überwacht, bekam diese Woche Besuch von Netanjahu, damit er sich hartnäckig bei Putin dafür einsetzt, die Raketen nicht zu liefern.

Die Lobby-Arbeit, oder was immer der Mossad über ihn als Erpressungsmaterial sammelte, hat wohl bei Kozhin gewirkt.

Ziel ist ein Regimewechsel in Teheran

Mir ist da was anderes eingefallen. Trumps Entscheidung am Dienstag dieser Woche, vom Atomvertrag mit dem Iran auszusteigen, ist nichts anderes als eine Ablenkung von den wahren Absichten.

Der einzige Grund, warum das US-Regime das Abkommen mit dem Iran 2015 abgeschlossen hat, war, es wurde erwartet, dass der Iran den Vertrag brechen würde und Israel und den USA einen Grund dafür dann liefert, das wirtschaftlich reiche (und Rothschild-freie) Land anzugreifen.

Da jedoch der Iran den Vertrag auf den Punkt genau eingehalten hat, wie die Atomaufsichtsbehörde der UNO mehrmals bestätigte, musste Trump aus dem Abkommen aussteigen, um eine weitere Rechtfertigung für den Angriff auf den Iran zu finden.

Ich möchte daran erinnern, der Sicherheitsberater von Trump, John Bolton, der den Angriffskrieg gegen den Irak 2002 vehement forderte, hat auch einen „Regimewechsel“ in Teheran vergangenes Jahr bei einer Ansprache vor dem „Grand Gathering of Iranians for Free Iran“ angekündigt.

Selbst wenn jemand sagt, dass das Regime dem Atomabkommen voll und ganz entsprochen hat, macht es keinen Unterschied„, bemerkte er. Die einzige Lösung für das Problem möglicher iranischer Atomwaffen ist „das Regime selbst zu ändern„.

Bolton hat sogar den Zeitpunkt für einen Regimewechsel festgelegt und gesagt, dass dies vor 2019 geschehen soll.

Und im Januar dieses Jahres schrieb Bolton einen Artikel im Wall Street Journal und argumentierte darin, dass die US-Politik darin bestehen sollte, „die Islamische Republik vor ihrem 40. Jahrestag zu beenden.

Die Anerkennung eines neuen iranischen Regimes im Jahr 2019 würde die Schande überwinden, unsere Diplomaten vierhundertvierundvierzig Tage lang als Geisel gehalten zu haben„, schrieb Bolton und fügte hinzu, dass „ehemalige Geiseln das Band durchschneiden könnten, um die neue US-Botschaft in Teheran zu eröffnen.

Ich habe übrigens die ehemalige US-Botschaft in Teheran 2014 besucht und mir die geheimen Räume angeschaut, die während der Schah-Zeit die wirkliche Regierung des Iran beheimatete.

Der Iran wurde ja von der US-Botschaft aus regiert, deshalb haben Studenten die Botschaft gestürmt und die amerikanischen „Diplomaten“ festgehalten. Der Schah war nur eine US-Marionette und hatte nichts zu sagen.

Interessant war die Fälscherwerkstatt der Amerikaner zu sehen, wo Pässe, Ausweise und andere Dokumente für die CIA-Agenten hergestellt wurden. Auch das abhörsichere Besprechungszimmer, das nur durchsichtige Glaswände hat, war beeindruckend.

Siehe meinen Artikel: „Besuch der US-Botschaft in Teheran

Na, dann wissen wir ja Bescheid, was demnächst und bis 2019 ablaufen wird.

Es werden die absurdesten und wildesten Anschuldigungen gegen den Iran ausgesprochen, womöglich noch eine False Flag inszeniert, wobei ein iranischer Pass am Tatort „gefunden“ wird, und schon hat man den Kriegsgrund.

Der Iran will Krieg. Guckt wie nahe sie ihr Land an unsere Militärbasen gestellt haben.

Israel hat zuerst geschossen und der Iran gar nicht

Die Behauptung des zionistischen Regimes, iranische Militärs, die in Syrien stationiert sind, haben Israel beschossen, ist eine Lüge.

Ein Abgeordneter der syrischen Parlaments wies am Donnerstag die Behauptungen von Tel Aviv zurück, dass der Angriff auf das israelische Militär auf den Golan vom Iran durchgeführt worden sei, und betonte, dass die Raketen von der Armee seines eigenen Landes abgefeuert wurden.

Tel Aviv und westliche Medien haben Teheran beschuldigt, Raketen auf israelische Streitkräfte in den besetzten Golanhöhen gestartet zu haben.

Der Parlamentsabgeordnete Fares Shehabi twitterte am Donnerstag: „Iran bestreitet, irgendwelche Raketen auf Israel abgeschossen zu haben! Die syrische Armee hat mehr als 50 Raketen auf Israel als Reaktion auf den anhaltenden israelischen Terrorismus gegen Syrien abgefeuert.

Der Ablauf war so: Die syrische Armee hat Dutzende von ankommenden israelischen Raketen abgefangen und dann den Angriff mit einer Flut von Raketen auf Militärstützpunkte in den besetzten Golanhöhen erwidert.

Nur Syrien hat einen triftigen Grund, die israelischen Besatzer auf dem besetzten syrischen Territorium zu treffen. Der Iran doch nicht!

Das syrische Armeekommando sagte auch, dass seine Luftverteidigung es geschafft habe, den grössten Teil der israelischen Raketen, die auf syrische Militärbasen abgefeuert wurden, abzufangen und zu zerstören.

Wird Trump des Amtes enthoben?

Die Abgeordnete Maxine Waters, vertritt den Bundesstaat Kalifornien im US-Repräsentantenhaus, hat betont, dass der Ausstieg von Trump aus dem Atomabkommen mit dem Iran, die „einzige Option“ für die Demokraten offen lässt, ihn des Amtes zu entheben.

Waters sagte am Mittwoch in einem Tweet, dass der republikanische Präsident „denkt, dass er es besser weiss“ als alle Unterhändler und grossen amerikanischen Verbündeten – Grossbritannien, Frankreich und Deutschland -, die den Deal mit dem Iran unter dem ehemaligen Präsidenten Barack Obama ausgehandelt haben.

Trump, der die USA weiter isoliert, glaubt, dass er es besser weiss als unsere Unterhändler und all unsere globalen Verbündeten, die dem Iran-Deal zugestimmt haben„, twitterte Waters und fügte hinzu: „Wie lange müssen wir sein gigantisches Ego und narzisstisches Verhalten ertragen? Amtsenthebung ist die einzige Antwort.

Ein Demonstrant vor dem Weissen Haus:

Ein Land, dass einen Friedensvertrag bricht, ist ein Land ohne Ehre

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Hat Israel eine Invasion Syriens vor? http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/05/hat-israel-eine-invasion-syriens-vor.html#ixzz5FDxbvO5v

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Blauhelme aus Österreich liessen 9 fachen Mord an Syrern zu

Die Tatsachen zeigen, Österreich und die Schweiz sind nur noch auf dem Papier neutrale Länder. De Facto sind sie schon lange ein Teil der NATO-Bande, über die Farce genannt Partnership for Peace (PfP), oder deutsch, Partnerschaft für den Frieden (Krieg wäre das richtige Wort), und haben die Seite der Verbrecherbande eingenommen. Alle Sanktionen, welche die USA und die anderen NATO-Länder gegen Russland, Iran und Syrien verhängt haben, folgen die beiden wie brave Schosshunde, zum Schaden der eigenen Wirtschaft.

Aber österreichische und Schweizer Waffen werden probelmlos in die Konflikte in Nahen Osten geliefert und landen bei den radikalen Kopfabschneidern, um damit in Syrien Krieg gegen die Zivilbevölkerung zu führen. Das heisst, die beiden Länder sind nicht neutral, sondern definitiv gegen die syrische Regierung und dadurch am Tot von 300’000 Syrern mitverantwortlich und an den Gründen für die Flucht von 4 Millionen.

Diese Verletzung der Neutralität hat sich durch die Veröffentlichung eines Videos über ein Massaker an syrischen Sicherheitsbeamten jetzt bestätigt. Es zeigt, wie österreichische Blauhelme auf dem Golan bewusst die Syrer in einen Hinterhalt der Terroristen haben hinein laufen lassen, wobei alle neun ermordet wurden. Die Österreicher haben an ihrem Checkpoint die Syrer nicht gewarnt sondern in den sicheren Tod durchgewunken.

Es ist der 29. September 2012. Der westliche Versuch, die syrische Regierung mit Hilfe der importierten radikal-islamischen Terroristen zu stürzen, ist seit einem Jahr in Gange. Im Video sieht man wie ein weisser Pick-up langsam eine Bergstrasse entlang fährt. Es handelt sich um die karge Felsenlandschaft des Hermon-Gebirges, das Israel von Syrien und dem Libanon trennt.

Die UN-Blauhelm bilden eine sogenannte Pufferzone und sollen für Frieden sorgen.

Auf der Ladefläche sitzen fünf Uniformierte, vier weitere Polizisten haben im Inneren des Wagens Platz genommen. Die österreichischen Blauhelm beobachten wie die Terroristen einen Hinterhalt vorbereiten. Dann hört man wie die Syrer die Österreicher am Checkpoint fragen, „can we go?, „können wir weiterfahren?“ Die Österreicher antworten, „OK, yes“ und es wird mit einem „thank you“ bedankt.

Die Syrer fahren weiter und danach wird auf das Fahrzeug aus allen Rohren von den Terroristen geschossen und alle Insassen ermordet. Alleine die Kommentare der Österreicher ist schockierend, wie sie zuschauen und den Mord geschehen lassen. „Jetzt geht’s bald los, wirst sehen!“ sagt einer der Blauhelme.

Das Video wurde der österreichischen Zeitung „Falter“ von einer anonymen Quelle zugespielt:

Sind das überhaupt Menschen, wenn sie dieses Massaker bewusst zulassen und dabei zuschauen?

Ich möchte daran erinnern, dass alleine das „Gaffen“ bei einem Unfall, um sich am Unglück anderer zu ergötzen, eine Straftat in Deutschland ist.

Strafrechtlich gesehen sind die österreichischen Bauhelm eindeutig Mittäter am Mord dieser neun Syrer.

Weil sie die Neutralität und damit ihre Mission verletzt haben, wurden vermutlich die österreichischen Blauhelm deswegen im Juli 2013 aus dem Golan abgezogen. Anzunehmen ist, die UN und auch die syrische Regierung hat die Österreicher nicht mehr als neutrale Partei angesehen.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Österreichische Blauhelme liesen Massaker an Syrern zu http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/04/osterreichische-blauhelme-lassen.html#ixzz5F5PfHNhu

Nur 1 Minute vor dem 3. Weltkrieg: USA provozieren weiter – Southfront

Am 12. März hat die Botschafterin der Vereinigten Staaten (VS) bei den Vereinten Nationen (VN), Nikki Haley, tatsächlich damit gedroht die Syrischen Regierungsstreitkräfte anzugreifen, wenn diese ihre Operationen gegen die Terroristen in der Ost Ghouta nicht beenden.

“Auch warnen wir alle Nationen, die entschlossen sind ihren Willen mit Giftgasangriffen und inhumane Qualen durchzusetzen, besonders das rechtlose syrische Regime, denn die VS bleiben weiterhin darauf vorbereitet zu handeln, wenn wir uns dazu gezwungen sehen.”, sagte Haley.

Die VS-Diplomatin schlug die Vereinbarung einer neuen VN-Resolution vor, die “umgehend nach ihrer Annahme dieses Rates in Kraft treten wird. Sie enthält keine Terrorbekämpfungsschlupflöcher, hinter denen sich Assad, der Iran und Rußland werden verstecken können”.

Laut Haley, ist die vorangegangene Resolution “gescheitert”, weil sie es der Syrisch Arabischen (SAA) und ihren Verbündeten erlaubt hat Hayat Tahrir al-Sham (die ehemalige al-Nusra Front, der syrische Ableger von al-Qaida) und andere militante Gruppen zu bekämpfen.

Der russische Botschafter bei den VN, Wassili Nabenzja reagierte mit der Erklärung, daß Syrien alle Rechte dazu hat, den Terrorismus nahe seiner Hauptstadt zu bekämpfen. Das von den VS entworfene Dokument wurde am 12. März zur Abstimmung gestellt.

Am selben Tag hat das russische Verteidigungsministerium berichtet, daß unter den militanten Gruppen Richtungskämpfe ausgebrochen seien, nachdem Rußland einen sicheren Abzug der Milizen und ihrer Familien aus der Region vorgeschlagen und eine Trennung von  Faylaq al-Rahman und Hayat Tahrir al-Sham gefordert hat.

Die SAA hat die Ortschaft Aftris befreit, wo sie eine Werkstatt zur Herstellung chemischer Waffen entdeckt hat, und ist auf Jisrin, Saqba und Hamuriya vorgerückt.

Jaish al-Islam, die führende Gruppe in der Region Douma,  hat außerdem erklärt, daß andauernden Kapitulations- oder Rückzugsverhandlungen zwischen ihr und der Regierung gebe.

Es kursieren Berichte, nach denen die Kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) damit begonnen haben Kontrollpunkte nahe Tell Rifaat, den Luftwaffenstützpunkt Menagh sowie nahegelegene Dörfer an die Nationalen Streitkräfte der Regierung zu übergeben. Allerdings bleibt die Situation bis auf Weiteres unklar.

Selbst wenn sich die Berichte bestätigen, ist es für die YPG möglicherweise zu spät, irgendein weitreichendes Abkommen mit Damaskus zu schließen, da die von der YPG gehaltene Stadt, Afrin, durch türkische Streitkräfte von syrischem Staatsgebiet abgeschnitten ist.

https://de.southfront.org/syrien-kriegsbericht-vom-13-marz-2018-vs-drohen-offiziell-mit-angriff-auf-die-syrische-armee/

Spiegel Online: Kriegspropaganda wie zu Göbbels Zeiten

Spiegel online hat zugeschlagen. Ohne Scham produzierte ein Spiegel-Auslandreporter ein klassisches Propagandastück mit dem Titel „Desinformation als Kriegswaffe: Russlands perfider Feldzug gegen die Wahrheit“.

Bereits im Titel wie auch im Untertitel wird eindeutig Partei gegen Russland ergriffen aber verschwiegen, dass die dem Artikel zugrundeliegende „Studie“  eindeutig einer  Konfliktpartei zugerechnet werden muss: „Russland diffamiert zivile Helfer in Syrien und sät Zweifel an Assads Giftgasangriffen. Eine Studie zeigt nun, wie systematisch der Kreml in seiner Desinformationskampagne vorgeht.“

Im Artikel geht es dann vor allem um die „Weißhelme“, welche von Russland negativ dargestellt würden. Der Ruf dieser Truppe namens „Weisshelme“ wurde so nachhaltig beschädigt, dass sich gewisse Kreise genötigt fühlten, einen Gegenangriff zu starten.

Der Spiegel verschweigt jedoch, dass die zur Dokumentation verwendete „Studie“ der gleichen Quelle entstammt, aus der auch die Weisshelme selbst finanziert werden. Es handelt sich bei dieser „Studie“ selbst um reinste Propaganda und sicherlich nicht um eine unabhängige Quelle. Der Spiegel hat keine Probleme damit und stellt die darin gemachten Aussagen als Fakten dar.

Gehen wir der Quelle etwas nach finden wir heraus, dass der Autor des Artikels Christof Reuter,  die Studie so vorstellt:

„… eine Studie der Internet-Analyseagentur Graphica in Zusammenarbeit mit Google und der britischen NGO Syria Campaign.“

In der Studie selbst steht jedoch etwas anderes:

Original im Englischen: „This report was written by The Syria Campaign, with research and analysis from social media intelligence firm Graphika and research from freelance journalist and researcher Shilpa Jindia“.

Dieser Bericht wurde geschrieben von „The Syria Campaign“, mit Forschungen und Analysen der Medienforschungsfirma Graphika sowie Recherchen der freien Journalistin und Forscherin Shilpa Jindia.

Urheber der Studie ist also „The Syria Campaign“ und nicht etwa wie SPON es berichtet „Graphika“  und Google selbst kommt im gesamten Bericht gar nicht vor. Christof Reuter scheint sich dies einfach so zusammengebastelt zu haben.

Weitere Informationen zu dem besagten Bericht gibt es hier:

http://norberthaering.de/de/27-german/news/924-weisshelme-spon

Duchgesickertes israelisches Telegramm belegt israelisch-saudische Kriegsprovokationen im mittleren Osten

Am frühen Morgen veröffentlichte der israelische „Channel 10-News“ ein durchgesickertes diplomatisches Telegramm, das an alle israelischen Botschafter in der ganzen Welt verschickt wurde. Es ging im Telegramm um die chaotischen Ereignisse am Wochenende im Libanon und in Saudi-Arabien, die mit dem unerwarteten Rücktritt des libanesischen Premierministers Saad Hariri begannen. Er wurde von seinen saudischen Gesinnungsgenossen nach Riad gerufen, wo er verkündete der Libanon habe dem Königreich „den Krieg erklärt“.

Das in Hebräisch verfasste, geheime Botschafter-Telegramm stellt den ersten formalen Beweis dafür dar, dass die Saudis und Israelis sich absichtlich koordinieren , um die Situation im Nahen Osten zu eskalieren.

Das explosive geheimne israelische Telegramm deckt das folgende auf:

  • Am Sonntag, kurz nach dem schockierenden Rücktritt des libanesischen Premierministers Hariri, schickte Israel ein Telegramm an alle seine Botschaften mit der Bitte, dass seine Diplomaten alles tun sollen, um den diplomatischen Druck gegen die Hisbollah und den Iran zu erhöhen.
  • Das Telegramm forderte Unterstützung für Saudi-Arabiens Krieg gegen vom Iran unterstützte Houthis im Jemen.
  • Das Telegramm betonte, dass der Iran mit „regionaler Subversion“ beschäftigt sei.
  • Israelische Diplomaten wurden aufgefordert, sich an die „höchsten Beamten“ in ihren Gastländern zu wenden, um zu versuchen, die Hisbollah von der libanesischen Regierung und Politik zu vertreiben.

"Explosive" Leaked Secret Israeli Cable Confirms Israeli-Saudi Coordination To Provoke War

Links: Israelischer Premierminister Netanjahu, Rechts: Saudischer Prinz Mohammed bin Salman

Wie zur Genüge bekannt ist, machen die Saudis und Israel gemeinsame Sache gegen den iranischen Einfluss und die Expansion in Ländern wie Syrien, dem Libanon und dem Irak. Dies hat die historisch bitteren Feinde in einen pragmatischen Weg der unausgesprochenen Zusammenarbeit geführt.Für Israel ist die Hisbollah seit langem ihr größter Feind, den die israelische Führung als eine Erweiterung der territorialen Präsenz des Iran direkt vor der nördlichen Grenze des jüdischen Staates betrachtet.

Twitter Trita Parsi

Der israelische Reporter, der das Dokument erhalten hat, ist Barak Ravid, leitender diplomatischer Korrespondent von Channel 10 News . Ravid hat gestern über Twitter Folgendes angekündigt:

  • Ich habe auf Kanal 10 ein Telegramm veröffentlicht, das an israelische Diplomaten geschickt wurde und das dafür bittet, sich für Saudis / Harir und gegen die Hisbollah einzusetzen.Das Telegramm, das vom israelischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten an alle israelischen Botschaften geschickt wurde, bestätigt die saudi-arabische Linie bezüglich des Rücktritts von Hariri.
  • Die israelischen Diplomaten wurden angewiesen, ihre Gastregierungen über die innenpolitische Lage im Libanon zu informieren – ein sehr seltener Schritt.
  • Das Telegramm sagte: „Sie müssen betonen, dass der Rücktritt von Hariri zeigt, wie gefährlich der Iran und die Hisbollah für die Sicherheit des Libanon sind.“
  • „Hariris Rücktritt ist ein falsches Argument dafür, dass die Beteiligung der Hisbollah an der Regierung den Libanon stabilisiert“, fügte das Kabinett hinzu.
  • Das Telegramm wies israelische Diplomaten an, Saudi-Arabien bei seinem Krieg gegen die Huthis im Jemen zu unterstützen. Das Telegramm betonte auch: „Der Raketenstart der Huthis in Richtung Riad ruft dazu auf, mehr Druck auf den Iran und die Hisbollah auszuüben.“

Katar gesteht: Gemeinsam mit USA, Saudi-Arabien und der Türkei wurde Syrien überfallen

Wissenschaftler und zahlreiche unabhängige Experten verkünden schon seit langem, dass es sich beim seit 2011 laufenden Syrienkrieg um einen Angriff auf das Land Syrien durch Staaten wie die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Saudi-Arabien, Katar, Türkei und andere mit Hilfe eingeschleuster ausländischer Kämpfer und einheimischer Jihadisten handelt. In einem Fernsehinterview hat jetzt der ehemalige Premierminister Katars eingestanden, dass Katar und die Saudis die Syrien angreifenden Söldner („Rebellen“) über die Türkei und US-Truppen in der Region ausgerüstet haben.

In dem Artikel „In Shocking, Viral Interview, Qatar Confesses Secrets Behind Syrian War“ berichtet Zerohedge über das arabischsprachige Interview mit dem ehemaligen katarischen Ministerpräsidenten Hamad bin Jassim bin Jaber al-Thani – bis 2013 für die Syrien-Operationen Katars verantwortlich – in der Fernsehsendung „Qatari TV Wednesday“, welches mittlerweile im Nahen Osten beziehungsweise in den Netzwerken die Runde macht.

Hintergrund für die Enthüllungen dürften die seit Monaten bestehenden Streitigkeiten zwischen Saudi-Arabien und Katar sein, bei denen zwischenzeitlich mit Waffengewalt gedroht wurde. Gestritten wird dabei auch in einer Art Schmutzige-Wäsche-Schlacht darüber, wer wie und wieviel die Al Qaida (auch Al Nusra, Haiʾat Tahrir asch-Scham) und den IS (auch ISIS, ISIG, ISIL, „Islamischer Staat“, Daesh) in Syrien unterstützt hat. Tatsächlich haben sie es beide und man beschuldigt sich gegenseitig der bösen Absicht und will gleichzeitig die eigenen Terrorverbindungen kleinreden.

Nach den Ausführungen des katarischen Spitzenpolitikers und Mitglieds des Herrscherhauses hat Katar – ebenso wie Saudi-Arabien und die NATO-Länder USA und Türkei – von Anfang an den Angriff auf Syrien getragen und mit koordiniert. Finanzielle Unterstützung, Waffen und dergleichen wurden über die Türkei und mithilfe der US-Truppen (und wohl vor allem auch der Geheimdienste, insbesondere der CIA) verteilt. Das entspricht auch dem Stand der Wissenschaft – allerdings nicht dem „Stand“ der westlichen Medien und Politiker. Die entscheidende Stelle in dem Interview lautet auf deutsch:

„Als die Ereignisse in Syrien begannen, ging ich nach Saudi-Arabien und traf mich mit König Abdullah. Ich tat dies auf die Anweisungen seiner Hoheit, des Prinzen [von Katar], hin, der mein Vater ist. Er [Abdullah] sagte: ‚Wir stehen hinter euch. Ihr macht weiter mit diesem Plan und wir werden das koordinieren, aber ihr sollt verantwortlich sein.‘. Ich will nicht weiter in die Details gehen, aber wir haben alle Dokumente darüber und alles, was gesendet wurde [nach Syrien], ging über die Türkei und war in Koordination mit den US-Streitkräften und alles wurde verteilt über die Türken und die US-Streitkräfte. Und wir und jedermann sonst war beteiligt, die Militärs. Da wurden vielleicht Fehler gemacht und die Unterstützung wurde dem falschen Lager gegeben… Vielleicht gab es eine Beziehung zu Nusra. Es ist möglich, aber ich persönlich weiß darüber nichts… Wir kämpften um die Beute/Lady* und jetzt ist die Beute/Lady* weg und wir kämpfen immer noch… und Baschar [al-Assad] ist heute immer noch da. Ihr [USA und Saudi-Arabien] wart mit uns im selben Schützengraben… Ich habe nichts einzuwenden, wenn jemand seine Meinung ändert, falls er befindet, dass er falsch lag, aber dann sollte man wenigstens seinen Partner informieren… zum Beispiel lass Baschar in Ruhe oder tue dies oder das. Aber die Situation, die jetzt geschaffen wurde, wird niemals irgendeinen Fortschritt im GCC [Gulf Cooperation Council] oder irgendeinen Fortschritt bei irgendwas erlauben, wenn wir damit weitermachen, uns offen zu bekämpfen.“

Erstaunlich für den desinformierten westlichen Beobachter ist sicherlich an der Stelle, dass aus der Unterstützung der im Westen „Rebellen“ und in Syrien „Terroristen“ genannten Kämpfer und deren militärischem Einsatz in einem feindlichen Land gar kein Hehl gemacht wird. Das hängt sicher auch etwas damit zusammen, dass die Menschen in der Region ohnehin bescheid wissen, was hier gegen Syrien gespielt wird. Für den aktuellen saudisch-katarischen Streit ist es relevanter, wer denn am Meisten oder am Wenigsten die Terrorgruppen in Syrien unter dem Kommando der Al Qaida oder des IS unterstützt hat oder (offiziell oder inoffiziell) davon wusste. Ein Art Scheidungskrieg mit gegenseitiger Schuldzuweisung.

Ergänzend hierzu noch einige Aussagen (westlicher) Wissenschaftler zum Syrienkrieg:

Professor Götz Aly: „Vor drei Monaten ließ Thomas de Maizière im Bundestag eine Anfrage der Linken so beantworten: Nach Einschätzung des BND halte die Bundesregierung die Türkei für eine von Regierungsseite geförderte „Aktionsplattform“ der Islamisten. Hernach war von einem „Büroversehen“ die Rede, doch bestritt außer der türkischen Regierung niemand den Inhalt der Antwort.“

Professor Michael Jabra Carley: “ Die Rede von „unseren Gemäßigten“ ist eine Fiktion und ein Deckmantel der USA für ihre Unterstützung für Al-Qaida und deren verschiedene Verbündete, bei denen es sich weitgehend um ausländische Söldner handelt, die gegen die säkulare, legitime Regierung Syriens kämpfen. […] ob die Bewohner der USA, Kanadas und Europas bereit sind, für eine Serie von Lügen, und zur Verteidigung der US-geführten Al-Qaida-Invasion Syriens, einen grundlosen Krieg mit Russland zu riskieren.”

Professor Günter Meyer: „2007 deckte […] Seymour Hersh auf, dass die USA gemeinsam mit Israel und Saudi-Arabien eine Terrorarmee zum Sturz der Regierungen in Damaskus aufbauten. Auch berichtete der ehemalige französische Außenminister Fabius von britischen Vorbereitungen im Jahre 2009 für einen militärischen Angriff auf Syrien. […] Nach westlicher Lesart wurden die friedlichen Proteste des „Arabischen Frühlings“ 2011 vom Assad-Regime mit brutaler Gewalt niedergeschlagen. Nicht erwähnt wurden Bewaffnete […] Ebenso wenig erwähnt wurden „versteckte Massaker“ an Sicherheitskräften.“

Professor Norman Paech, teilweise zitiert: „Dagegen sei zum Beispiel nachgewiesen worden, dass 2013 Sarin aus der Türkei an „Rebellen“ in Syrien geliefert wurde. Das sei durch die Medien auch hierzulande nicht weiter verfolgt worden. „Die unendliche und desillusionierende Reihe von Kriegslügen, die uns alle US-amerikanischen Administrationen bei ihrer Kriegsführung von Vietnam über Jugoslawien bis hin zum Irak geliefert haben, haben mein Vertrauen in deren Meldungen zerrüttet““

Professor Jörg Becker: „Gleichwohl wird die Mehrzahl der Nutzer der Massenmedien schlicht unwissend darüber sein, dass die USA seit Jahren völkerrechtswidrig einen Regime Change in Syrien herbeizuführen versuchen. Dass das ganze Terror-Problem vor allem durch westliches Morden und westliche Kriege entstanden ist. Ja, dass der Westen Al Quaida seit Jahren mit Waffen beliefert und hierdurch überhaupt erst großgemacht hat, um Assad zu stürzen“

* „al-sayda“: unterschiedliche Übersetzungsmöglichkeiten, im katarischen Dialekt wohl Beute/Jagdbeute (Sportjagd). Die englischsprachigen Übersetzer grübeln noch, ob die korrekte Übersetzung „lady“ oder „prey“ ist.

Quelle:  7

IDF Flugzeug F-35 beschädigt. Blamage bei Machtdemonstration Russland gegenüber?

Es sieht so aus, als sei die israelische „Machtdemonstration“ während des kürzlichen Besuchs des russischen Verteidigungsministers Sergey Shoigu zu einer Totalblamage mutiert.

Am 16. Oktober besuchte Shoigu Israel, um sich mit dem israelischen Verteidigungsminister Avigdor Lieberman und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu treffen. Berichten zufolge sollten die Seiten über die Lage in der Region, einschließlich Syriens, den Kampf gegen den Terrorismus sowie über militärische und technische Zusammenarbeit diskutieren.

Am selben Tag behaupteten die israelischen Streitkräfte (IDF), dass ihre Kampfflugzeuge eine Flakbatterie der syrischen Luftverteidigungskräfte anvisierten, die israelische Flugzeuge über Libanon mittels einer Rakete angegriffen hätten.

IDF berichtete, dass eine syrische Flugabwehrrakete IDF-Flugzeuge während eines Routineflugs über den Libanon angegriffen hätten. In Reaktion darauf hättenv IDF-Flugzeuge auf die Flakbatterie in Syrien Rakten abgefeuert. Die IDF fügte hinzu, dass die syrische Rakete kein israelisches Flugzeug getroffen habe.

„Die Armee zielte mit vier Bomben auf die Batterie und laut IDF wurde die Batterie so beschädigt, dass sie nicht mehr funktionierte. Die Armee sagte, die Batterie sei die gleiche gewesen, die bereits im vergangenen März auf israelische Jets gefeuert habe, was Israel veranlasste, sein Arrow-Raketenabwehrsystem zum ersten Mal einzusetzen „, berichtete die israelische Zeitung Haaretzzum zu dieser Frage.

Das syrische Militär bestätigte die israelischen Schläge und sagte, diese hätten „materiellen Schaden“ verursacht.

Es ist interessant festzuhalten, dass israelische Kampfflugzeuge gemäß der Aussage des syrischen Verteidigungsministeriums den syrischen Luftraum an der Grenze zum Libanon in Baalbek verletzten. Der Vorfall fand um 8:51 Uhr Ortszeit statt.

Könnte die israelische Luftwaffe absichtlich die Reaktion des syrischen Militärs provoziert haben, um den Angriff auf die syrische Flugabwehrbatterie zu rechtfertigen?

Darüber hinaus haben einige pro-israelische Experten und Medienaktivisten den Vorfall eindeutig mit dem Besuch des russischen Verteidigungsministers von Tel Aviv in Verbindung gebracht. Es sei eine schöne Demonstration der israelischen Macht in Richtung der russisch-iranisch-syrischen Allianz.

Etwas ist jedoch schief gelaufen.

Den verfügbaren Informationen zufolge setzten die syrischen Streitkräfte ein S-200-Flugabwehrsystem aus der ehemaligen Sowjetunion gegen das israelische Kampfflugzeug ein. Diese sowjetische Rakete ist das am weitesten fortgeschrittene Langstrecken-Flugabwehrsystem, das vom syrischen Militär eingesetzt wird. Angesichts heutiger moderner Kriegsführung ist das S-200 System geradezu altmodisch.

Trotzdem sagte das syrische Verteidigungsministerium in seiner Erklärung, dass die Regierungstruppen auf die Verletzung des Luftraums reagiert hätten und „einer der Jets direkt getroffen wurde“ die israelischen Flugzeuge seien zum Rückzug gezwungen worden. Diese Aussage widerspricht der israelischen Beschreibung des Hergangs.

Wenige Stunden nach dem Raketenvorfall mit Syrien berichteten die israelischen Medien jedoch, dass ein F-35-Stealth-Multirole-Kampjet der israelischen Luftwaffe wegen angeblicher Vogelkollisionen während eines Trainingsflugs unbrauchbar geworden sei.

Der Vorfall fand angeblich „vor zwei Wochen“ statt, wurde aber erst am 16. Oktober öffentlich gemeldet. Israelische Quellen konnten nach der „Vogelkollision“ kein Foto des F-35-Kampfflugzeugs zeigen.

Außerdem ist nicht klar, ob der F-35 wieder funktionstüchtig gemacht werden kann, weil seine Tarnbeschichtung beschädigt sei. Laut der israelischen Version sei das Kampfflugzeug  nach der Vogelkollision nicht mehr einsatzfähig. Dies obwohl der F-35 alle entsprechenden Test mit guten Resultaten abgeschlossen hatte. Die F-35 ist das teuerste Kampfflugzeug der Welt. Der Preis für die Entwicklung des F-35 beträgt jetzt etwa 406,5 Milliarden US-Dollar. Israel kauft aktiv den selbsternannten, modernsten Kämpfer der Welt, jedes Flugzeug kostet etwa 100 Millionen Dollar.

Also, was hat die F-35 wirklich getroffen?

Syrienkrieg: Unglaubliche Zitate zeigen unbekannte Gesichtspunkte auf

Seit 2011 herrscht Krieg in Syrien. Was in den Medien regelmäßig als syrischer Bürgerkrieg bezeichnet wird, stellt sich bei genauerer Betrachtung doch etwas anders dar und entstand auch nicht ganz so spontan, wie es meistens behauptet wird. Viele Wissenschaftler, Investigativjournalisten, Juristen, westliche Augenzeugen in Syrien, im Land tätige Geistliche und andere Syrienexperten haben sich zu dem aktuellen Syrienkonflikt geäußert und dazu beigetragen, dass auch die Menschen in Europa sich ein besseres Bild von den wirklichen Vorgängen im Nahen Osten machen können. Hier einige dieser Expertenstimmen:

Professor Günter Meyer: „Schon unmittelbar nach den Terroranschlägen von Al-Kaida 2001 plante die US-Regierung, die Regime in Syrien und sechs weiteren islamischen Ländern auszuwechseln. Seit 2006 haben die USA mit ihrem politischen Einfluss auf die Golfstaaten, durch die Finanzierung von Medienkampagnen und durch die Ausbildung von Terroristen den Sturz Assads vorangetrieben.“

Professor Jörg Becker: „Gleichwohl wird die Mehrzahl der Nutzer der Massenmedien schlicht unwissend darüber sein, dass die USA seit Jahren völkerrechtswidrig einen Regime Change in Syrien herbeizuführen versuchen. Dass das ganze Terror-Problem vor allem durch westliches Morden und westliche Kriege entstanden ist. Ja, dass der Westen Al Quaida seit Jahren mit Waffen beliefert und hierdurch überhaupt erst großgemacht hat, um Assad zu stürzen“

Professor Götz Aly: „Während westliche Medien die Lügengeschichte vom siebenjährigen ‚Twittermädchen‘ Bana Alabed aus dem von ‚den Rebellen‘ eroberten östlichen Stadtteilen Aleppos als pure Wahrheit verkauften, saß Franziskanerpater Ibrahim Alsabagh im belagerten Westteil der umkämpften Stadt. Er war den Regierungstruppen dankbar, dass sie die fast schon Eingeschlossenen verteidigten.“.

Professor Michael Jabra Carley: “ Die Rede von „unseren Gemäßigten“ ist eine Fiktion und ein Deckmantel der USA für ihre Unterstützung für Al-Qaida und deren verschiedene Verbündete, bei denen es sich weitgehend um ausländische Söldner handelt, die gegen die säkulare, legitime Regierung Syriens kämpfen. […] ob die Bewohner der USA, Kanadas und Europas bereit sind, für eine Serie von Lügen, und zur Verteidigung der US-geführten Al-Qaida-Invasion Syriens, einen grundlosen Krieg mit Russland zu riskieren.”

Bundesgerichtshof: “[…] Offensive in der Stadt Aleppo im Juli 2012, der Einnahme der Provinzhauptstadt Raqqa im März 2013, in Zusammenarbeit mit der ‘Jabhat al Nusra’, dem ‘Islamischen Staat im Irak und Syrien’ (ISIG) und anderen jihadistischen Gruppierungen ab dem 4. August 2013 an der Offensive gegen alawitische Dörfer im Gebirge in der Provinz Latakia, bei der zahlreiche Zivilisten ermordet wurden, sowie im Februar 2014 an dem Angriff auf das Zentralgefängnis von Aleppo, an dem wiederum auch die ‘Jabhat al Nusra’ und weitere jihadistische Vereinigungen teilnahmen.”.

Dr. Daniele Ganser: “Ja, auch der Angriff auf Syrien 2011 war illegal. Die Angreifer USA, Großbritannien, Frankreich, Türkei, Katar und Saudi-Arabien haben brutale Banden trainiert und mit Waffen ausgerüstet und versuchen seit 2011 Präsident Assad zu stürzen, was ihnen aber bisher nicht gelungen ist. Diese brutalen Banden müssen als Terroristen bezeichnet werden, aber die Angreifer benutzen das Wort „moderate Rebellen“ und verwirren dadurch die Öffentlichkeit.“

Professor Günter Meyer, Hallertau.info: „Professor Meyer ging auch auf die „Weißhelme“ ein, die im letzten Jahr den Alternativen Friedenpreis erhalten hatten. Sie sind eigentlich eine Zivilschutzorganisation der Nusra-Front in die mehrere hunderte Millionen Dollar aus dem Ausland investiert wurden. Nusra und IS sind Ableger der al Qaida-Organisation, die sich einige Zeit heftig bekämpft und sich inzwischen wieder versöhnt hatten. Die Nusra Kämpfer sind dabei die brutalsten von allen. Die Berichte und Fotos über die Rettungsaktionen der Weißhelme sind oft gefälscht, um die Welt zu manipulieren.“

US-Verteidigungsministerium: “That said, it’s primarily al-Nusra who holds Aleppo”. Al Nusra ist der syrische Arm der Al Qaida. Die Qaida hält also nach Angaben des US-Militärs Aleppo beziehungsweise Ost-Aleppo.

Professor Theodore Postol: „Was aus den Videos absolut klar wird, ist, dass der Ort der Sarin-Ausbringung, von dem der WHR ausgeht, und der Ort an dem die massenhaften Opfer hätten auftreten müssen, wenn die Sarin-Freisetzung tatsächlich stattgefunden hätte, in keinster Weise mit den Szenen der Opfer verbunden ist, die in den anderen Videos gezeigt werden. Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand, den mutmaßlichen Angriff, wie er im White House Report beschrieben wird, hat es nie gegeben.“

Dr. Tim Anderson (Buchbesprechung von Jens Berger): „Es entsteht allerdings ein anderes Bild, wenn Anderson akribisch darstellt, wie die Ereignisse in Syrien durch ein Zusammenspiel von islamistischen Fundamentalisten, US-amerikanischen Geostrategen, wahhabitischen Steinzeit-Königreichen, westlichen Mainstream-Medien und Nichtregierungsorganisationen massiv manipulativ umgedeutet und umgeschrieben wurden. […] Die angeblich syrischen Rebellen stammen aus über achtzig Ländern“

Professor Jörg Becker: „Die Öffentlichkeit wird über den Nahen Osten falsch und verzerrt informiert und natürlich werden ihr wesentliche Zusammenhänge nicht richtig vermittelt. Aktuell läuft in der Syrien- und Irakberichterstattung nahezu alles falsch, was man sich denken kann. […] Unklar bleibt in den deutschen Medien auch die saudische, katarische und türkische Unterstützung verschiedenartiger syrischer Rebellengruppen und des sogenannten Islamischen Staates.“.

Professor Günter Meyer: „[…] dass die Dschihadisten die Waffenruhe von Anfang an abgelehnt haben und die Zivilbevölkerung als menschliches Schutzschild missbraucht wird. Die Scharfschützen der Extremisten verhindern, dass sich die Einwohner im belagerten Ost-Aleppo über die von den Russen geöffneten Korridore in Sicherheit bringen können. […] Eine Niederlage der von den USA unterstützten Rebellen in Ost-Aleppo wäre für Präsident Barack Obama eine riesige Demütigung. Deswegen setzt Washington alles daran, um das zu verhindern.“.

3. Strafsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart: “Nach den Feststellungen des Senats strebte die als salafistisch einzustufende „Ahrar al-Sham“ seit 2011 das Ziel an, die Regierung des syrischen Staatspräsidenten Assad gewaltsam zu beseitigen und durch einen islamischen Staat unter ihrer Führung zu ersetzen. Zu diesem Zweck verübte die hierarchisch strukturierte Vereinigung durch ihre bis zu 20.000 Kämpfer umfassenden militärischen Einheiten – häufig in Kooperation mit der jihadistischen Al-Nusra-Front – Anschläge gegen Angehörige der syrischen Armee und Sicherheitskräfte.”.

Dr. Kurt Gritsch: „Katar befürwortete den Regime-Change in Syrien. Also unterstützte Al Jazeera den Anti-Assad-Diskurs. Der Diktator lasse auf seine eigenen unbewaffneten Bürger schießen. Was nicht ins Bild passte, wurde einfach nicht gesendet. So hatte der Ex-BBC-Kriegsreporter Ali Hashem, inzwischen bei Al Jazeera, im Mai 2011 bewaffnete Männer, Syrer und Libanesen, gefilmt, die Waffen vom Libanon aus nach Syrien brachten.“

Professor Günter Meyer: „Es gibt nirgendwo Trichter von solchen Bomben, es gibt keine Splitter, es deutet alles darauf hin, dass hier mit kleinen splitterfreien Sprengkörpern gearbeitet worden ist. […] Das heißt, die einzigen, die ein Interesse daran gehabt haben, sind die Rebellen, und wir haben hier die Islamisten, die genau in dem Ort auch eines ihrer Hauptquartiere hatten. Das heißt, ein Angriff unter falscher Flagge mit dem einzigen Ziel, das syrische Regime dafür verantwortlich zu machen. Diese Rechnung ist aufgegangen.“.

Atlantic Council, Zusammenfassung bei Telepolis: “Ein amerikanischer Think Tank erklärt, wie die al-Qaida-Milizen ihre Macht in bereits eroberten Gebieten ausüben […] Mittlerweile wurde bekannt, dass die beiden Dschihadisten/Salafisten-Gruppen al-Nusra und Ahrar al-Sham sämtliche andere Milizen in Aleppo auf die Sharia verpflichtet haben. Wichtig ist dabei zu ergänzen: ihre Form des Sharia-Verständnisses.”

Professor Marcello Ferrada de Noli: „The three children subjected to ‘life-saving’ procedures in the second video were eventually dead, and the cause of death –that according to the White helmets video would be attributed to chlorine gas– has been disputed by other medical opinions independently of the assessments by the Swedish doctors mentioned in the SWEDHR reports. […] the health-status in reference to the above mentioned child could be instead attributed to drug overdose, likely opiates. […] war-criminal behaviour represented by the misuse of dead children with propaganda aims.“

Professor Marcello Ferrada de Noli: „[…] Inmitten der emotionalen Bildsprache des Videos der Weißhelme, die zahlreiche gefälschte „lebensrettende“ Maßnahmen an vermutlich bereits toten Kindern zeigte, kam niemand auf die Idee, deren Authentizität zu hinterfragen. Wäre dies nicht eine einmalige Gelegenheit für das ARD-Verifikations-Team gewesen? […] wären Sie auf zahlreiche Artikel gestoßen, in denen ich bereits meine Schlussfolgerungen aus der unethischen Manipulation für Propagandazwecke durch die Weißhelme darlege.“.

Professor Günter Meyer: „[…] wird von Clinton nach wie vor die Einrichtung einer Flugverbotszone gefordert. Dazu ist die Zerstörung der syrischen Luftwaffenbasen durch Marschflugkörper geplant. Nachdem Russland inzwischen zahlreiche Abwehrsysteme gegen ballistische Raketen in Syrien installiert hat, würde diese militärische Intervention der USA unvermeidlich zu einer direkten militärischen Konfrontation der beiden Nuklearmächte führen. Ob Clinton dies tatsächlich in Kauf nehmen wird oder nur blufft, bleibt abzuwarten.“.

Professor Reinhard Merkel: „Diese Strategie ist eine Variante dessen, was seit der Invasion des Irak vor zehn Jahren „demokratischer Interventionismus“ heißt: das Betreiben eines Regimewechsels mit militärischen Mitteln zum Zweck der Etablierung einer demokratischen Herrschaft. Im Irak besorgten die Invasoren das eigenhändig. […] Was in Syrien geschieht, ist eine dem Anschein nach mildere Form des Eingriffs […] Jedenfalls übernehmen die Intervenierenden die vermeintliche und absurde Rolle von Unschuldigen.“

Peter Scholl-Latour: „Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.“

Universität Heidelberg, Kolloqium 2009 (vor dem Krieg): „Der Vordere Orient wird in Europa als Konfliktregion wahrgenommen. Dagegen leben in Syrien, das im Westen gelegentlich zu den „Schurkenstaaten“ gezählt wird, bereits seit langer Zeit eine Vielzahl von Völkern und Religionsgemeinschaften friedlich miteinander. […] „In keinem anderen Land dieser Region leben so viele verschiedene Völker mit unterschiedlichen Religionen und Sprachen wie in Syrien“, erklärt Prof. Dr. Werner Arnold“

Professor Werner Arnold, Deutsche Welle: “Christen in Syrien konnten lange ein relativ friedliches Leben führen. Im Bürgerkrieg sind aramäische Gemeinden ins Visier radikal-islamischer Gruppen geraten, die gegen das Assad-Regime kämpfen. Experten schlagen Alarm. […] Für die syrischen Christen hofft Arnold einzig und allein darauf, ‘dass diese ganze Rebellion irgendwann zusammenbricht.’“

Nemetico: „Der Kannibale? Ja, der Kannibale, der vor laufender Kamera einen getöteten syrischen Soldaten das Herz (oder die Lunge) aus dem Leib schnitt und das Fleisch fraß. Das war Anfang 2013. Der gute Mann heißt oder hieß Khalid Hamad, ‚Kampfname Abu Sakkar‘. […] Er gehörte 2011 zur (von den Mainstream-Medien so betitelten) ‚moderaten‘ FSA (Freie Syrische Armee). Nach der von britischen Medien verbreiteten Version seiner Laufbahn gründete er 2012 seine ‚eigene Brigade‘“.

Professor Günter Meyer, Interviewer Dirk Müller: „Müller: ‚[…] die Amerikaner unterstützen Extremisten und Islamisten und Terrorgruppen, die ihre Verwurzelung bei Al Kaida gefunden haben […] gegen Baschar al-Assad?‘ Meyer: Sie unterstützen primär sogenannte moderate Gruppen, nur, diese moderaten Gruppen arbeiten mit der Nusra-Front zusammen. Das heißt, auch die Waffen, die an die Moderaten geliefert werden, landen im Endeffekt bei der Nusra-Front, die das Oberkommando speziell auch im Osten von Aleppo hat.“.

Nach dem Gisgasangriff von Ghouta veröffentlichten Wissenschaftler vom renommierten Bostoner MIT und den Tesla Laboratories einen Bericht dazu (“Possible Implications of Faulty US Technical Intelligence in the Damascus Nerve Agent Attack of August 21, 2013“). Die beiden Experten – der frühere UN-Waffeninspektor Richard Lloyd und der MIT-Professor Theodore A. Postol – waren eigentlich vor ihrer Untersuchung davon ausgegangen, dass Assads Truppen für die Giftgasattacke verantwortlich waren. Dann fanden sie genau das Gegenteil heraus.

Professor Günter Meyer: “Das Regime hat versichert, dass es niemals chemische oder biologische Waffen verwenden wird. Diese Aussage kann durchaus als glaubwürdig angesehen werden, da der Einsatz von Massenvernichtungswaffen oder sogar die Bewegung solcher Waffen bedeuten würde, die „rote Linie“ zu überschreiten, mit der Präsident Obama drohte. Eine militärische Intervention gegen die syrische Regierung würde die Folge sein.“

V. P. Haran, 2009-2012 Botschafter Indiens in Syrien: „Manchmal wurde über Dinge berichtet, die nicht passiert sind. Beispielsweise sprach ich mit einem prominenten Scheich, als meine Kollegen mich völlig gestresst anriefen und meinten, der Scheich würde eine Rolle in den, für den Nachmittag geplanten, Protesten spielen. Aber das passierte überhaupt nicht. Denn tatsächlich saß ich in dem Moment ja mit ihm beim Mittagessen. Es gab eine Menge Übertreibungen durch die Medien. […] Es war offenkundig, dass Al-Qaida aus dem Irak seit April 2011 in Syrien waren.“

Professor Günter Meyer: “Al-Jazeera hatte am Anfang noch eine hohe Akzeptanz als Nachrichtensender. Aber dann tauchten Mitschnitte auf, in denen zwei Journalisten des Senders bei der Interviewvorbereitung einem als Verletzte kostümierten Mädchen erklären, was es bei der Aufzeichnung sagen soll, und einen Arzt dazu bringen, eine falsche Diagnose für das gesunde Kind abzugeben. Da wird systematische Fälschung betrieben. Al-Jazeera hat dadurch in der arabischen Welt als seriöse Quelle weitgehend den Rückhalt verloren. Nebenbei: Der Sender wird vom Emir von Katar finanziert.”

Andre Ashdown: “Eine Frau brach in Tränen aus als sie uns erzählte, dass einer ihrer Söhne vor einigen Tagen von den Rebellen getötet und ein anderer verschleppt wurde. […] Die meisten der Flüchtlinge sagten, dass eines ihrer Familienmitglieder von den Rebellen getötet worden sei und sie sprachen dauernd über weitverbreitete Morde, Folter, Vergewaltigung und Entführung durch die Rebellen. Wenn jemand seine Wohnung verließ, dann wurde das Eigentum und der Besitz konfisziert oder gestohlen.”.

Professor Günter Meyer: „Giftgasmassaker war Inszenierung der USA. Die Trump-Show als Reaktion auf das angebliche Giftgasmassaker von Khan Sheikhun am 4. April 2017 ist ein weltweiter Propagandaerfolg der Weißhelme. […] Unter Verweis auf die entsetzlichen Bilder sterbender Babys befiehlt Trump dann jedoch einen Angriff mit 59 Marschflugkörpern auf die syrische Luftwaffenbasis, von der angeblich der Chemiewaffeneinsatz durchgeführt wurde. Die USA, die übrigen G7-Staaten und alle anderen Gegner des syrischen Regimes sind sich einig: Assad muss weg.“

Fabian Köhler: “Aktaa hat den Krieg größtenteils im von der Regierung kontrollierten Westteil der Stadt verbracht. Den Alltag im Ostteil kennt er trotzdem. Mehrmals wöchentlich telefoniert er mit Verwandten auf der anderen Seite der Stadt: ‘Es gab dort ständig Luftangriffe durch die syrische Armee. Aber meistens haben sie Einrichtungen der Terroristen getroffen. Zu zivilen Opfern kam es, weil die Terroristen sie als Geiseln nahmen und als menschliche Schutzschilde nutzten, um die Armee von Angriffen abzuhalten.’“

Professor Günter Meyer von der Universtität Mainz: “Allerdings ist die mediale Berichtserstattung darüber häufig sehr einseitig. So z.B., wenn der Spiegel titelt: ‘Die Islamisten sind Aleppos letzte Hoffnung‘. Die Dschihadisten der Al-Kaida angehörenden Nusra-Front und der nicht minder brutale Ahrar al-Scham haben die von der UN ausgehandelte Waffenruhe genutzt, um den Osten Aleppos militärisch massiv aufzurüsten. Diese ultra-radikalen Kämpfer geben dort das Kommando, nicht etwa moderate Rebellen, wie in vielen Medien immer wieder zu lesen ist.”

Agenzia Fides: “Gestern wurde unterdessen bei ‘youtube’ eine von dem aus Jordanien stammenden und in Damaskus wohnhaften salafitischen Scheich Yasir al-Ajlawni ausgesprochene Fatwa veröffentlicht, die Regime Gegner dazu ermächtigt ‘jede nicht sunnitische syrische Frau zu vergewaltigen’. Nach Ansicht des Scheichs widerpricht die Vergewaltigung alawitischer oder christliche Frauen nicht den Geboten des Islam.”. Anmerkung: Islamische/Sunnitische Frauen wurden/werden allerdings auch vergewaltigt.

Vanessa Beeley: “Eine Frau erklärte uns während einer Aufnahme, dass sie kurz vor der Befreiung ihre 8 Jahre alte Tochter eingesperrt hatten. Ihre älteste Tochter wurde zur Vergewaltigung freigegeben und das einzige, was sie rettete, war der Tag, als die syrische Armee Hanano befreite, an diesem sollte ihre Tochter mitgenommen werden. Die 8 Jahre alte Tochter starb im Gefängnis. […] Eine Frau fiel vor den Terroristen auf die Knie und bettelte um Essen und sie haben ihr in den Mund geschossen. […] Massenerschießungen eines jeden, der irgendeine Verbundenheit mit der syrischen Regierung oder Armee gezeigt hatte”.

Seymour M. Hersh: „Während das syrische Regime den Prozess zur Beseitigung seines chemischen Arsenals weiterführt, könnten ironischerweise al-Nusra und ihre islamistischen Verbündeten letztendlich als einzige Fraktion innerhalb Syriens bleiben, die nach der Zerstörung des Vorrates an Vorgängerstoffen Assads noch Zugang zu den Bestandteilen zur Erzeugung von Sarin hat – einer strategischen Waffe, die anders wäre als alle andern im Kriegsgebiet. Es könnte noch mehr zu verhandeln geben.“

Seymour M. Hersh: „[…] sahen sich die Nachrichtendienste in ihrem Verdacht bestätigt. „Wir wissen jetzt, daß es sich um eine verdeckte, von Erdoğans Leuten geplante Aktion handelte, die Obama über die red line stoßen sollte“, sagte der ehemalige Nachrichtendienstler. „Sie mußten die Situation mit einem Gasangriff in oder in der Nähe von Damaskus eskalieren, während die UN-Inspektoren“ – die am 18. August zur Untersuchung der anderen Giftgaseinsätze eintrafen – „dort waren.“

Fabian Köhler: „Hintergrund der Pressekonferenz sind Ermittlungen eines Gerichts im südtürkischen Adana. Die Anklage warf dort 13 Türken vor, Giftgas von der Türkei nach Syrien geschmuggelt haben. Doch dem Gericht reichten die Indizien nicht für eine Verurteilung, es ließ die Männer nach drei Monaten wieder frei. Erdem und Şeker hatten nach eigener Aussage Einblick in die Gerichtsakten und kommen bei ihrer Pressekonferenz zu einer ganz anderen Bewertung als das Gericht.“

Pater Maes: „Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie dieser sogenannte Volks-Aufstand in Qara begann. An einem Freitag Abend im November 2011 sah ich auf meinem Weg in das Vikariat, wo ich eingeladen war, eine Gruppe von ca. 15 jungen Leuten vor der zentralen Moschee. Sie schrien, dass Assad ein Diktator sei und abhauen müsse. Und ich sah andere junge Kerle, die Fotos davon machten. […] Er sagte: ‚Seit einiger Zeit kommen Leute von außerhalb Syriens, um Lärm zu schlagen und sie laden junge Leute ein, Bilder und Videos zu machen. Wenn sie es an Al Dschasira schicken, würden sie Geld erhalten.’“

Professor Eva Myrdal: „DN.se schreibt, das [2011] Panzer in die zentralen Teile von Damaskus gerollt sind und Demonstrationen nach dem Freitagsgebet begonnen haben. Genau an dem Tag [… fuhren wir] aus familiären Gründen vier Mal [durch] das Zentrum von Damaskus im Taxi […] und wir sehen keine Demonstrationen, keine Militärfahrzeuge, keine Polizisten. […] Bekannte aus Baniyas […] über das, was in der kleinen Industriestadt an der Küste passiert: ‚Wir wissen nicht, wer sie sind. Die kommen auf Motorrädern hierher und sind schwarz maskiert.’“.

Ali Hashem: „[…] crossing the river […] They were just crossing that barrier and going into Syria, and then clashing with the Syrian Army. That was in May [2011]. And even something similar happened in April, but it wasn’t on camera. But in May it was on camera and we had the footage, and, you know, no one wanted to have them on air.“

Quelle/Weiterlesen: http://blauerbote.com/2017/10/06/syrienkrieg-wissenschaftler-und-andere-experten-klaeren-auf/

Planten US Geheimdiesnte Terror-Angriff auf russische Militärpolizei in Syrien?

Das russische Verteidigungsministerium ist jedenfalls überzeugt: Eine Einheit von 29 russischen Militärpolizisten sei in Syrien einem massiven Angriff der Al-Nusra-Front ausgesetzt gewesen, der von US-Geheimdiensten initiiert worden sein solle. Anscheinend wurden die eingekesselten Militärpolizisten mit einem umfassenden Gegenschlag gerettet werden. Rund 850 Terroristen seien dabei ums Leben gekommen.

RT Deutsch: In der letzten IS-Hochburg Deir ez-Zor konnten Russland und Syrien kürzlich die Entscheidungsschlacht gegen die Terrororganisation IS erfolgreich zu Ende bringen. Erst vor einer Woche hatten sich Moskau, Teheran und Ankara im Rahmen der Friedensverhandlungen für Syrien in Astana auf die Grenzen der endgültigen Deeskalationszone für die syrische Provinz Idlib geeinigt. Um die Einhaltung des Waffenstillstands zu beobachten, wurden Checkpoints und Beobachtungsposten entlang den Deeskalationslinien aufgestellt. Auf einen solchen Beobachtungsposten erfolgte am Dienstag ein massiver Angriff durch Terroristen der Al-Nusra-Front. Über mehrere Stunden hatten diese 29 russische Militärpolizisten eingekesselt und permanent angegriffen, wie es aus einer Erklärung des russischen Verteidigungsministerium hervorgeht.

In der Erklärung von General Sergej Rudskoi, dem Chef der Operativen Hauptabteilung im russischen Generalstab, heißt es, dass der Angriff „nach aktuellen Informationen von den amerikanischen Geheimdiensten initiiert wurde, um den erfolgreichen Fortschritt der [syrischen] Regierungstruppen im Osten von Deir ez-Zor zu stoppen“. Eines der Hauptziele der Aktionen der Extremisten sei es gewesen, Einheiten der russischen Militärpolizei zu ergreifen.

Um die Männer zu retten, rief die Armeeführung eine Rettungsoperation ins Leben, an der Sondereinsatzkräfte, Militärpolizisten und Militärs aus dem Nordkaukasus sowie syrische Spezialeinheiten und Kampfjets beteiligt waren. „Infolgedessen konnte die Einkesselung durchbrochen werden und die Einheiten der Streitkräfte der Russischen Föderation kehrten ohne Verluste in das von den [syrischen] Regierungstruppen kontrollierte Gebiet zurück. Während der Operation wurden drei Soldaten der Sondereinsatzkräfte verletzt“, erklärt Rudskoi.

Bei dem gewaltigen Gegenschlag konnte das Gebiet nahezu vollständig zurückerobert werden und den Terror-Einheiten der Al-Nusra Front wurden erhebliche Schäden zugefügt. „187 Objekte, etwa 850 Terroristen, 11 Panzer, vier Panzerfahrzeuge, 46 Pick-ups, fünf Granatwerfer, 20 Lastwagen und 38 Waffenlager wurden in einem Zeitraum von 24 Stunden zerstört“, heißt es in dem Briefing. Rudskoi hielt fest, dass die Operation zur Vernichtung der Terroristen weiter fortgesetzt wird.

Nusra-Verluste

Syrisch arabische Armee erreicht Deir Essor (Deir Ezzor)

Von den westlichen Medien fast völlig unbeachtet (oder bewusst ignoriert?) hat die syrisch arabische Armee SAA im Sommer gewaltige Gebiete vom IS befreit. Gestern Sonntag soll die Regierungsarmee Syriens nun auch die seit Jahren belagerte Stadt am Euphrat, Deir Ezzor, erreicht haben. Sollte diese Nachricht, gefunden auf southfront.org bestätigt werden, ist dies ein weiterer Sargnagel für den IS in Syrien.

Die Fortschritte gegen den IS, bewerkstelligt durch die SAA und ihre Allierten stellen alles in den Schatten was die westliche Koalition gegen den IS erreicht hat. Während die Unterstützung Syriens Russland angeblich nur 4 Millionen Dollar pro Tag kosten soll, sind es bei der USA alleine 12 Millionen Dollar pro Tag. Das Eingreifen Russlands in den Syrienkrieg ist ein Desaster für die westlichen Geopolitiker, welche erstmals einer klaren Niederlage zusteuern.

Es ist nicht so wie in all den anderen Staaten, wo die vorgeschobenen Ziele der Demokratisierung ebenso verfehlt wurden und bloss einfach ein Chaos hinterlasen wurde. Erstmals schient eine Regierung eine gross angelegte Regimechange-Operation zu überleben. Was dies für die Zukunft des nahen Ostens bedeutet ist noch nicht abzusehen.

Es ist zu hoffen dass nach langem wieder das Völkerrecht als Mass der Dinge mehr Gewicht erhält.

Der unbekannte Gesichtspunkt

Konsequent gegen Mainstream- und Herdendenken

Tanne's lyrische Lichtungen

Einsame Insel. Tosende See. Peitschender Wind. Finsterer Nadelwald. Lichtungen. Ewige Stunde null? Willkommen.

Walter Friedmann

Für eine solidarische Welt

Felix Flückiger - Sektenjagd

Die neue Intoleranz-Fakten, Hintergründe, Einwände

Der Mensch - das faszinierende Wesen

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Die Propagandaschau

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Scientology-Blogger: Promis, Religion, Spiritualität

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