Blogger „blauer Bote“ gegen Stern, wie die Medien sich selbst demontieren

Die Journalisten gehörten Mal zu einem angesehenen Berufsstand. Seit rund 20 Jahren geht es mit dem Image dieses Berufszweiges stetig bergab. der bisherige Tiefpunkt findet sich wohl in der Story rund um den Blogger „blauer Bote“, der durch das Magazin Stern und seinem Lakaien Marc Drewello verklagt wird.

Lesen Sie selbst wie tief das Niveau der Journlisten gesunken ist:

http://www.kanzleikompa.de/2017/07/16/stern-und-marc-drewello-blauer-bote-1/

 

Adopt a revolution: Kriegstreiber getarnt als NGO’s

„Adopt a revolution“ Sprecher Elias Perabo ist in den Medien zur Zeit in aller Munde. Vergessen scheint die Blamage mit der Umfrage dieser NGO, die vor Jahren belegen sollte, dass 70% der Flüchtlinge nicht vor dem IS sondern vor Assad fliehen würden. Zur Zeit kehren hunderttausende Flüchtlinge in die durch die SAA und deren Verbündeten vom IS befreiten Gebiete Syriens zurück. Die Umfrage wurde damals bereits als reine Propaganda bezeichnet. Mit der Rückkehr hundertausender Flüchtlinge in die Gebiete unter Kontrolle Assads, ist dies nun definitiv als FakeNews enttarnt. Die Medien scheinen der Propaganda dieser Organisation jedoch nach wie vor Glauben zu schenken.

Als neuste Propaganda Sau wird die Fake News verbreitet, dass von Rebellen gehaltene Gebiete um Damaskus durch die Assad Regierung „ausgehungert“ würden. Eine Propaganda die so bereits vor der Befreiung Aleppos bemüht wurde. „Die böse Assad Regierung hungert hilflose Zivilisten aus“. Weshalb SRF dieser NGO vorbehaltlos eine Plattform gibt ist völlig daneben.

Syrien: WDR verschweigt Gründe für Russlands Ablehnung einer US Resolutionen

wdrEine zentrale Methode der Propaganda ist es, die Handlungen des zum Feindbild erkorenen Opfers als unverständlich und bösartig darzustellen, während man sich selbst als im Recht befindlich und von hehren Motiven geleitet verkauft.

Diese Form der Propaganda, mit der die deutsche Öffentlichkeit seit Jahrzehnten systematisch in die Irre geführt und kaum zu zählende Kriege, Putsche und andere Verbrechen des Westen – wie der von den USA unterstützte Giftgaseinsatz des Irak gegen den Iran – vorbereitet und durchgeführt wurden, ist von Laien, die glauben, von den GEZ-finanzierten Staatssendern wahrhaftig und ausgewogen informiert zu werden, kaum zu durchschauen.

Erst mit dem Ausbau des Internet wurde es möglich, sich durch eigene Recherchen Informationen zu besorgen, die von ARD und ZDF gezielt unterdrückt werden, um Propaganda im Sinne der Regierung zu verbreiten. Zu dieser staatlichen Propaganda und Volksverhetzung gehört das Verschweigen nahezu sämtlicher Informationen, die die Handlungen der syrischen Regierung verständlich, nachvollziehbar und menschlich erscheinen lassen.

Ziel ist die Kriegsvorbereitung und Legitimation eigener wirtschaftlich und geopolitisch motivierter Verbrechen gegen das syrische Volk, wie die Unterstützung des dortigen islamistischen Terrors, der das Land schwächen, destabilisieren und nach Möglichkeit unter westliche Kontrolle oder in eine Teilung treiben soll.

Russland als „Blockierer“ des Sicherheitsrats

Ein notorisch wiederkehrendes Motiv westlicher Propaganda ist die Dämonisierung Russlands als „Blockierer“ im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Zu diesem Zweck werden vier zentrale Methoden verwendet:

  1. Die Gründe für die Ablehnung einer Resolution werden verschwiegen
  2. Die Ablehnung der Resolution durch andere Nationen wird verschwiegen
  3. Der genaue Inhalt der Resolution wird verschwiegen oder verzerrt
  4. Von Russland eingebrachte Resolutionen werden verschwiegen

© AP Photo/Seth Wenig

Am Mittwoch hat Russland einer leicht geänderten Fassung einer Resolution zum mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Syrien nicht zugestimmt, die man bereits in der vergangenen Woche abgelehnt hatte. Sie wurde von den Unterstützerstaaten des islamistischen Terrors USA, Großbritannien und Frankreich eingebracht und beinhaltete subtile Schuldzuweisungen an die syrische Regierung, der keine unabhängigen Untersuchungen oder Beweise zugrunde liegen, wie auch die Androhung militärischer Gewalt nach Kapitel 7 der UN-Charta.

Schon die Tatsache, dass der Sicherheitsrat hier erneut auf der Basis von „postfaktischen FakeNews“ einer Kriegspartei mit Nähe zu international geächteten Terrororganisationen, eine Resolution verabschieden soll, wird von ARD und ZDF so weit es geht unterdrückt. Anstatt der deutschen Öffentlichkeit Russlands Gründe für die Ablehnung zu erklären, die weite Teile der deutschen Bevölkerung verständlich und als juristisch einwandfrei ansehen würden, wird gezielt das Märchen von den russischen „Blockierern“ weitergesponnen, die sich mit dem „Schlächter Assad“ gemein machen würden.

In den halbstündlichen „Nachrichten“ des größten deutschen Propagandasenders WDR klingt das den gesamten Morgen über so:

Sebastian Ehl: „Russland hat ein weiteres Mal eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats zum mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien verhindert. Durch die Resolution sollte der Angriff genauer untersucht und verurteilt werden. Kai Clement, New York.“

Auch Kai Clement verschweigt dann im Folgenden die entscheidenden Gründe, warum Russland rechtsstaatlichen Prinzipien und den Erfahrungen mit dem westlichen Bombardement Libyens folgend, die Resolution abgelehnt hat und verbreitet stattdessen Emotionalisierung:

Kai Clement: „Der zweiseitige Resolutionsentwurf drückt Zitat ‚Horror‘ über die Ereignisse der vergangenen Woche aus und fordert die Regierung von Assad unter anderem auf, Zugang zu Luftwaffenstützpunkten zu gewähren und Flugpläne des Militärs vom Tag der Explosion offenzulegen. Aber der russische Vertreter Vladimir Safronkow hatte noch vor der Entscheidung erklärt, die Abstimmung brauche es zum jetzigen Zeitpunkt nicht, schließlich habe Russlands Außenminister Lawrow in Moskau seinem US-Amtskollegen vorgeschlagen, gemeinsam die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen zu einer Untersuchung der Attacke aufzufordern.“

Tatsächlich stören sich Russland und Syrien an den vorverurteilenden Formulierungen des Entwurfs, in dem immer noch in erster Linie mit dem Finger auf die syrische Regierung gezeigt wird und beziehen sich damit wohl auf die folgenden Passagen:

Recalling that in resolution 2118 (2013) the Council decided that the Syrian Arab Republic shall not use, develop, produce, otherwise acquire, stockpile or retain chemical weapons or transfer, directly or indirectly, chemical weapons, to other States or non-State actors and underscored that no party in Syria should use, develop produce acquire, stockpile, retain or transfer chemical weapons,

Recalling the report by the Director General of the OPCW (EC-82/DG18 dated 6 July 2016) that the OPCW Technical Secretariat is not able to resolve all identified gaps, inconsistencies and discrepancies in Syria’s declaration, and therefore cannot fully verify that Syria has submitted a declaration that can be considered accurate and complete in accordance with the CWC or OPCW Executive decision EC-M-33/DEC.1 dated 27 December 2013 or resolution 2118;

Kein Wort zu Kapitel 7 der UN-Charta

Viel wichtiger aber ist – und auch das wird von der Propaganda des WDR einmal mehr komplett unterschlagen – dass die Resolution auf jenes Kapitel 7 der UN-Charta verweist, das die Anwendung militärischer Gewalt legitimiert und schon benutzt wurde, um Libyen 2011 in Staatszerfall, Chaos und Terror zu bomben.

Ganz am Ende des Textes steht – wie schon in den vorigen Entwürfen:

7. Recalls its decision in response to violations of resolution 2118 to impose measures under Chapter VII of the United Nations charter.

USA, Großbritannien und Frankreich wollen also mit dieser Resolution nichts anderes, als erneut unter fadenscheinigen und sehr wahrscheinlich konstruierten Vorwänden weitere militärische Maßnahmen gegen Syrien legitimieren. Welche Folgen das Bombardement Libyens durch USA und NATO hatte, muss man an dieser Stelle nicht lange ausführen. Die Folgen eines staatlichen Zusammenbruchs in Syrien wären nicht nur für die Menschen im Land selbst, die mehrheitlich unter dem Schutz der Regierung leben, sondern auch für Europa und Deutschland noch weit schlimmer.

Auch auf der Webseite der tagesschau verbreitet Kai Clement hauptsächlich Theater und Emotionalisierung anstatt den Lesern die Inhalte des Resolutionsentwurfs offenzulegen und auch in der 12-Uhr-Ausgabe der tagesschau kein Wort zu Kapitel 7.

Quelle: https://propagandaschau.wordpress.com/2017/04/13/syrien-wdr-verschweigt-erneut-gruende-fuer-russlands-ablehnung-einer-un-resolution/

Meanstream-Medien gegen die Meinungsäusserungsfreiheit

Die Meinungsäusserungsfreiheit sollte den Medienschaffenden ja grundsätzlich heilig sein. Mehr und mehr sehen sie sich von Feinden umzingelt und suchen das eigene Versagen mit abstrusen Verschwörungstheorien zu erklären.

Doch das Pendel scheint sich zu drehen. Schauen wir mal wie es in den Kommentarspalten der klassischen Boulvardmedien zur Billag-Initiative aussieht. Durch die Erwähnung von Ivo Sasek wird versucht die Schafherde unter Kontrolle zu halten und gegen die No Billag Initiative zu mobilisieren. Doch die Schafe scheinen langsam zu lernen und lassen sich nicht mehr vom Kampfbegriff „Sektenguru“ abschrecken.

Nachfolgend der Titel eines Artikels und ein Ausszug der Kommentare vom Blick. Im Artikel wird gesagt, dass der Initiator der Initiative, Olivier Kessler, „auf verlorenem Posten“ kämpfe und dass dies mit seiner Rede an der von IVO Sasek organisierten AZK zu tun habe.

Die Kommentare ignorieren schlicht diese Propaganda gegen Ivo Sasek und äussern sich einfach zum Thema. Ein Kommentar der das Thema Sasek aufgreifen wollte, wurde dann sogar mit mehr „Daumen runter“ als mit  „Daumen rauf “ abgestraft.

http://www.blick.ch/news/politik/no-billag-initiant-kaempft-auf-verlorenem-posten-olivier-kessler-laufen-die-mitstreiter-davon-id6305192.html#community_article_comments_default_6305192

blick-no-billag

Ein anderes Beispiel ist das Gratisblatt 20Minuten:

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/26077392

Der Skandal rund um die durch die SRG unterdrückten Kommentare auf Facebook nehmen bei den Kommentierenden eine sehr wichtige Rolle ein, das Thema Sasek und „Verschwörungstheorien“ sogar noch im gleichen Artikel unterzubringen zeigt doch eine recht grosse Verwirrung bei den Medien. Mit der Zensur auf Facebook werden diese „Verschwörungstheorien“ betreffend Meinungsmanipulation ja direkt untermauert.

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Auch da, die Kommentare sind eindeutig:

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Ukraine: Wie die letzten Reste der Demokratie beseitigt werden

Witrenko fordert die EU auf, die Demokratie in der Ukraine zu verteidigen

Die ukrainische Ökonomin und ehemalige Abgeordnete Dr. Natalja Witrenko veröffentlichte am 8. Februar ein neues Video „Ukrainischer Terror statt europäischer Demokratie“ mit den neuesten Beweisen für die Bestrebungen des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU, sie mit einem Strafverfahren wegen angeblichem „Separatismus“ mundtot zu machen. 2014 war kurz nach dem Maidan-Putsch unter dem falschen Vorwurf der „Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine“ ein Strafverfahren gegen die von Witrenko geleitete Organisation „Geschenk des Lebens“ eingeleitet worden. Der Organisation wurde vorgeworfen, sie habe Gelder aus Rußland erhalten, um Propaganda zur Diskreditierung der ukrainischen Regierungsbehörden zu betreiben, einen bewaffneten Konflikt zwischen verschiedenen Gruppen der ukrainischen Bevölkerung zu provozieren und für Referenden in den östlichen Regionen der Ukraine zu werben; die Konten der Gruppe wurden eingefroren. Natalja Witrenko sagte in den vergangenen drei Jahren dazu mehrfach aus und es wurde kein Beweis für die Anklage festgestellt, diese aber trotzdem aufrechterhalten.

Witrenko hatte als Parlamentsabgeordnete Mitte der 90er Jahre ein Wirtschaftsprogramm in völliger Opposition zur Schocktherapie des Internationalen Währungsfonds vertreten. Hätte man dieses Programm verwirklicht, so sagt sie in ihrem Video, wäre die Ukraine heute eine blühende Nation. Die verarmten Menschen wären nicht auf die Propaganda der Putschorganisatoren hereingefallen, die ihnen „ein besseres Leben“ versprachen. Weit davon entfernt, ihrem Land Schaden zuzufügen, hätte ihr Programm für wirtschaftliche Entwicklung im Kontext der eurasischen Kooperation insgesamt die Ukraine geschützt und die Nation vorangebracht. Statt dessen kam es zu den blutigen Entwicklungen des Putsches, dem Verlust der Krim, dem Aufstand im Donbaß und dem Verlust von 10.000 Menschenleben.

Im vergangenen Oktober waren dann, wie wir berichteten, paramilitärische Kräfte in die Büros von Witrenkos Partei, der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine (PSPU), eingedrungen, hatten diese besetzt und das Eigentum der Partei, ihrer Zeitung, befreundeter Organisationen und individueller Mitglieder widerrechtlich beschlagnahmt. Witrenko warnte damals, der SBU werde die beschlagnahmten Computer nach „Beweisen“ durchsuchen, um die Ermittlungen von 2014 wieder in Gang zu setzen. Am 4. Februar erfuhr Witrenko durch einen Bericht auf der Webseite Glavkom, daß der SBU das Verfahren tatsächlich trotz Mangels an Beweisen weiterverfolgt.

Am 10. Februar veröffentlichte Witrenko unter dem Titel „Helfen Sie, die Diffamierung einer ukrainischen Oppositionspartei und ihrer Vorsitzenden Natalja Witrenko zu stoppen!“ einen Appell an die Hohe Repräsentantin der Europäischen Union, Federica Mogherini, zu intervenieren. In dem Appell, der auch den westlichen Botschaften in Kiew zugestellt wurde, beschreibt sie im Detail, wie ihre Organisation behindert und eingeschüchtert wird.

Das jüngste Vorgehen gegen die PSPU scheint Teil der Bemühungen Präsident Poroschenkos zu sein, seine Macht zu konsolidieren, weil er befürchtet, die Unterstützung der US-Regierung unter Präsident Trump zu verlieren. Das ist auch das Motiv für die jüngste Eskalation der Kämpfe im Donbaß, in dem Versuch, dort möglichst rasch vor Ort Fakten zu schaffen. In dieser Hinsicht ist ein Bericht von Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) vom 30. Januar interessant und ungewöhnlich, da RFE/RL ein von der US-Regierung finanzierter Sender ist. Darin wird dokumentiert, wie das Kiewer Regime seine „schleichende Offensive“ im Osten in Gang setzte. (vgl. www.rferl.org/a/ukraine-russia-creeping-offensive-escalation-fighting/28268104.html)

Quelle: http://www.solidaritaet.com/neuesol/2017/8/witrenko.htm

LENA – Journalistische Qualität oder eher „jeder schreibt die gleiche Propaganda“?

Ob Ukraine, Syrien oder Chi­na: Der Zürcher Tages-Anzeiger schreibt viele seiner Auslandsberichte nicht mehr selbst, sondern bezieht sie im Rah­men einer »umfassenden Ko­ope­ra­tion« von der Süd­deut­schen Zeitung.

Deren Außen­politik­chef zählt indes zu den bekanntesten Trans­at­lan­tikern Deutsch­lands – und ent­spre­chend le­sen sich die Arti­kel im Tagi. Aus dem ara­bi­schen Raum berichtet z.B. ein Absol­vent des ameri­ka­ni­schen Arthur-F.-Burns-Fellowship, aus Mos­kau ein Ab­gänger der Henri-Nannen-Schule.

Über den Onlinedienst newsnet werden Aus­lands­be­rich­te des Tagi zudem an andere Schwei­zer Zei­tungen wei­ter­ge­reicht. Auf diese Weise er­scheinen Pro­pa­gan­da­stücke der Süd­deutschen Zeitung via Tages­-Anzeiger und newsnet zu­sätz­lich im Berner Bund und der Basler Zeitung.

Seit 2015 ist der Tages­-Anzeiger über­dies Teil der Leading European News­paper Alliance (LENA). Zweck des Ver­bunds sei die „Ent­wick­lung und der Aus­tausch re­dak­tio­neller In­hal­te“ mit anderen LENA- Mit­glie­dern wie Le Fi­g­aro, Die Welt, El País oder La Re­pub­blica.

Alle diese Zei­tungen sind in das Bilder­berg-Netz­werk ein­ge­bun­den – kann es da noch über­raschen, dass auch die LENA- Repor­ta­gen ganz auf trans­at­lan­tischer Linie sind?

https://de.wikipedia.org/wiki/Leading_European_Newspaper_Alliance
https://swisspropaganda.wordpress.com/2016/05/01/warum-der-tagesanzeiger-nichts-verpasst/

Markus Lanz verteidigt Fake News

Markus Lanz verteidigt Fake-News über die Zuschauerzahl bei Trump-Vereidigung. Peinlich, peinlich. Auf eine Entschuldigung  kann man bei diesem Propagandisten wohl lange warten:

Ausschnitt aus der Sendung ‚Markus Lanz‘ vom 26.01.2017.
Spätestens seit der Vereidigung am 20.01.2017 läuft das Trump-Bashing in den deutschen Mainstream-Medien auf Hochtouren. Die einseitige Berichterstattung über den neuen US-Präsidenten ist m. E. z. T. schon peinlich. Ja, Trump ist umstritten, aber es wird m. E. nichts ausgelassen, um Trump schlechter und unbeliebter darzustellen als er tatsächlich ist.

Auffallend ist z. B., dass fortlaufend und überall über die Straßenproteste gegen Trump berichtet wurde, aber nirgendwo in den Mainstream-Medien ist in Deutschland zu hören oder zu lesen, dass die Proteste zum Teil vom Milliardär George Soros – einer der größten, wenn nicht der größte, Trump-Gegner – finanziert wurden. (Die New York Times berichtete darüber, und in Deutschland lediglich alternative Medien. Hier der Bericht der New York Times http://nytlive.nytimes.com/womeninthe…)

Den Vogel schoss dieser Tage meines Erachtens die angeblich seriöse, unparteiische ARD-Tagesschau ab, die – neben vielen anderen – auf ihrer Facebook-Seite den bekannten Luftbildvergleich (Vereidigung von Barack Obama vs. Vereidigung Donald Trump) teilte, der dem Zuschauer suggerieren soll, wie beliebt Obama war und wie unbebeliebt hingegen Trump angeblich sein soll Als ich das Bild das erste Mal sah, dachte ich mir gleich, dass hier ein Luftbild von Trump’s Vereidigung zum Vergleich herangezogen wurde, das gemacht wurde, als noch nicht oder nicht mehr alle Gäste anwesend waren.

Studiogast Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist, Physiker und Moderator) bestätigt meine Einschätzung hier im Ausschnitt. Besser als er hätte ich es nicht ausführen können. Es ist jedenfalls erfrischend, dass jemand wie Yogeshwar – dem man nun wirklich nicht nachsagen kann, dass er Trump-Anhänger wäre – hier den Bildvergleich so differenziert beurteilt und damit den Fake entlarvt.

Den TV-Moderator und Gastgeber Markus Lanz hat er damit wohl im Regen stehen lassen, denn Lanz‘ Absicht war ja offenbar nicht, den Fake aufzuklären, sondern lediglich einmal mehr zu demonstrieren, wie unbeliebt Trump im Vergleich zu Obama angeblich ist. Das ist leider in die Hose gegangen, Herr Lanz!

Die ganze Sendung vom 26.01. kann hier angesehen werden: https://www.zdf.de/gesellschaft/marku…
Siehe auch: „Max Otte über Donald Trump“ https://youtu.be/XIBOn7TAUng (Ausschnitt aus der selben Sendung)

MI6 ist entlarvt: Geheimdienstoperationen gegen damaligen Präsidentschaftsanwärter Trump

Britischer Geheimdienst entlarvt sich in Operationen gegen Trump

Die beispiellose Hysterie der Mainstream-Medien und der Neokons auf beiden Seiten des Atlantiks um den Wahlsieg Donald Trumps liefert Stoff für ein erstklassiges Lehrstück über die tatsächliche Dynamik, die sich soeben auf der strategischen Bühne entfaltet. Sie demonstriert glasklar und selbst für den naivsten Anhänger der politischen Korrektheit, daß es hier nicht um Interessen der einen Partei gegen die der anderen oder des einen Staates gegen die des anderen geht. Es geht um die Methoden eines untergehenden Empires gegen das Entstehen eines neuen Paradigmas, dessen exakter Inhalt noch nicht eindeutig definiert ist, das aber auf jeden Fall eine Absage an das System der Globalisierung repräsentiert.

Pünktlich am Abend vor der ersten Pressekonferenz Trumps als gewählter Präsident brachten der US-amerikanische Fernsehsender CNN und die Internetfirma Buzzfeed als Riesensensation die Story über ein 35-seitiges Dossier, in dem neben unsäglichen Anekdoten über Trumps angebliche sexuelle Gewohnheiten auch behauptet wurde, Beweise dafür zu haben, daß Trump faktisch ein russischer Agent sei. Nach der von Cyber-Experten längst widerlegten Kampagne, daß Rußland die Emails des Demokratischen Nationalkomitees (DNC) gehackt habe, systematisch das Ansehen Hillary Clintons geschwärzt und damit Trump zu seinem Wahlsieg verholfen habe, sollte diese neue Aktion den Boden für ein baldiges Impeachment legen, ehe Trump noch das Weisse Haus bezogen hatte.

Der Autor des Dossiers ist Christopher Steele, ein Rußlandexperte des britischen Auslandsgeheimdienst MI6, der das Dossier bereits im Sommer 2016 fabriziert hatte. Monatelang zirkulierte es in amerikanischen Medienkreisen und wurde als so unglaubwürdig erachtet, daß sich selbst in der heißen Phase des Wahlkampfs niemand fand, der es veröffentlichen wollte. Das Dossier wurde FBI-Chef Comey direkt übergeben, und dann noch einmal von Senator McCain an das FBI, nachdem dieser am Rande einer Sicherheits-Konferenz in Kanada vom ehemaligen britischen Botschafter in Moskau, Sir Andrew Wood, eine Lobesrede über Steele und dessen Integrität zu hören bekam.

Nachdem die Wogen über den angeblichen Diebstahl der US-Wahlen durch Rußland hochschlugen und Trump kundtat, er glaube Julian Assange von Wikileaks mehr als den US-Geheimdiensten, informierten die drei Chefs der US-Geheimdienste – Clapper, Brennan und Comey – sowohl den US-Senat, als auch Präsident Obama und den gewählten Präsidenten Trump über ihre Version der Geschichte. Das Dossier hätte wegen mangelnder Glaubwürdigkeit immer noch keine Rolle gespielt, wenn nicht diese drei Geheimdienstchefs ihren Unterlagen eine zweiseitige Zusammenfassung des Dossiers hinzugefügt hätten. Nachdem das dubiose Dossier auf diese Weise das Etikett ernsthafter Geheimdienstinformationen erhalten hatte, war dies offensichtlich der Startschuß für CNN, Buzzfeed und dann die übrigen Medien, das gesamte 35-seitige Dossier zu veröffentlichen.

Einen Tag später rief Clapper Trump an, um nachträglich zu betonen, die US-Geheimdienste seien nicht die Quelle des Dossiers, und er könne sich weder für dessen Wahrheitsgehalt noch dessen Gegenteil verbürgen. Völlig unüblich veröffentlichte er dann noch eine diesbezügliche schriftliche Erklärung. Nachdem die drei Geheimdienstchefs die Eskalation selbst losgetreten hatten, schob Clapper also eine Aktion hinterher, die in diesen Kreisen als „CYA-Operation“ bezeichnet wird, was, etwas vornehmer auf deutsch, so viel heißt, wie sich eine diplomatische Ausrede zurechtzulegen.

Worum geht es hier also? Eric Denece, der Direktor des französischen Zentrums für Intelligence Research, veröffentlichte die folgende Analyse unter der Überschrift: „Ein schockierender Mangel an Beweisen“, nachdem er den Bericht des Ministeriums für Homeland Security und des FBIs über die angebliche russische Intervention in den US-Wahlkampf gelesen hatte. „Das Washingtoner Establishment wurde von Trumps Wahlsieg vollkommen überrascht und erkannte, daß ein großes Saubermachen folgen würde, bei dem viele seiner Mitglieder ihre politischen Positionen und damit ihre wirtschaftlichen Vorteile verlieren würden, die aus ihren wirtschaftlichen internationalen Allianzen resultieren.“

Diese Einschätzung trifft sicher zu, aber sie charakterisiert nur einen Aspekt der Angelegenheit. Es ist offensichtlich, daß sich das transatlantische neoliberale Establishment extrem schwer damit tut, die Tatsache zu akzeptieren, daß Trump demokratisch gewählt worden ist. Für sie ist „die Welt aus den Fugen“, wie Merkel sagt, sie sind „schwer geschockt“, wie von der Leyen es ausdrückte. Die Welt, die aus den Fugen ist, ist jene unipolare Welt, die die Neokons der Administration von Bush sen. zum Zeitpunkt des Zerfalls der Sowjetunion beschlossen. Sie proklamierten damals das „Project for a New American Century“, das auf der Basis der angloamerikanischen Sonderbeziehung ein Weltreich konsolidieren sollte. Regierungen, die sich dieser unipolaren Welt  nicht unterwerfen wollten, wurden im Laufe der Zeit durch eine Politik der Regimewechsel beseitigt, z.B. durch von außen finanzierte Farbrevolutionen, wie Victoria Nuland im Fall der Ukraine unverblümt zugab. Das State Department dort allein habe für NGOs fünf Milliarden Dollar ausgegeben. Es ging aber auch um direkte militärische Interventionen unter dem Vorwand der Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten, wie im Falle des Iraks, Lybiens, Syriens etc. Und natürlich waren Rußland und China die eigentlichen letzten Zielscheiben dieser Politik der Regimewechsel.

Die EU-Bürokratie war in diesem Arrangement der ungenannte Junior-Partner, Nutznießer dieses Systems der Globalisierung, selber erpicht auf maximale imperiale Ausweitung, wie Robert Cooper offen zugibt, und nur sporadisch in Konkurrenz zur Dominanz der City of London und der Wall Street. Vorraussetzung für die Mitgliedschaft in diesem Establishment-Club der unipolaren Welt war natürlich auch, daß die offizielle Darstellungsweise („Narrative“) übernommen wurde, es gehe bei all diesen Destabilisierungen demokratisch gewählter Regierungen und diesen Kriegen um „Freiheit“, „Demokratie“ und „Menschenrechte“, während die anderen stets „Diktatoren“ und „Dämonen“ seien. Und natürlich konnten alle, die diese unipolare Brille auf der Nase trugen, in der Analyse über die „Fluchtursachen“ bei der Flüchtlingskrise über das Nennen des Begriffs nicht hinauskommen, denn das hätte bedeutet, das man die illegitimen Kriege, die Millionen Menschen das Leben gekostet haben, hätte verurteilen müssen, und dann wäre man aus dem Club hinausgeflogen.

Und nun hat mit Trump jemand die Wahl gewonnen, der, wie Obama es bezüglich Putin ausdrückte, „nicht zum Team“ gehört, und der sich mit Tulsi Gabbard und einer Reihe von konservativen Militärs einig ist, daß diese Kriege mit dem Zweck des Regimewechsels aufhören müssen, und der sogar, als ultimativer Tabubruch, das Verhältnis zu Russland wieder normalisieren will!

Der angesehene US-Reporter Robert Parry verglich die Methoden der amerikanischen Geheimdienste gegenüber Trump mit den Erpressungen J. Edgar Hoovers. Die kruden Taktiken des Christopher Steele erinnern aber auch an den damals ebenfalls vom britischen Geheimdienst inspirierten „Troopergate“-Skandal, mit dem mit einem gewissen Erfolg versucht wurde, Bill Clinton am Anfang seiner Präsidentschaft als hemmungslosen Sexsüchtigen darzustellen, die Vorarbeit sozusagen für die spätere, ebenfalls lancierte Lewinsky-Affäre, die den Zweck hatte, Clintons Präsidentschaft zu zerstören.

Das spektakuläre an der Operation gegen Trump ist allerdings, daß der britische Geheimdienst und seine amerikanischen Pendant, die jahrzehntelang als „Gespenster“ im Verborgenen operierten, nun gezwungen sind, ihre ganze Blöße offen zur Schau zu stellen. Das letztlich dilettantische Vorgehen Steeles, der schon federführend bei der Aufdeckung des Fifa-Korruptionsskandals agierte und der prinzipielle MI6-Agent in der Mordaffäre Litwinenko war, demonstriert die direkte Intervention des britischen Empires, für das der Begriff „Globalisierung“ nur ein Synonym ist, in die inneren Angelegenheiten der USA.

Dieses Empire ist etwas anderes als die Nationen USA oder Großbritannien, es sind die oligarchischen Kräfte, die ihre Machtansprüche aus dem transatlantischen neoliberalen Finanzsystem und der militärischen Verteidigung der unipolaren Weltordnung beziehen und denen das Gemeinwohl der Bevölkerungen, in deren Staaten sie zufällig auch wohnen, absolut gleichgültig ist. Und gegen dieses Empire ist eine globale Revolution im Gang, die sich ebenso im Brexit äußerte wie im Wahlsieg Trumps und im Nein zu Renzis Referendum in Italien.

Die Behauptung, Putin habe Hillary Clinton den Wahlsieg gestohlen oder er werde sich auch in die kommenden Wahlen in mehreren europäischen Staaten einmischen, ist der desperate Versuch, irgendwie die Auslegungshoheit in diesem untergehenden Empire zu behalten.

Derweil wächst das neue Paradigma in der Form einer neuen Weltwirtschaftsordnung, in der die BRICS-Staaten und Chinas Politik der Neuen Seidenstrße eine Win-Win-Kooperation für alle Nationen dieser Welt anbieten, bei der alle zum gegenteiligen Vorteil nur gewinnen können. Falls Trump es schafft, mit dieser neuen Kombination zusammenzuarbeiten, was man erst sehen wird, nachdem er im Amt ist, könnte eine neue Ära der Menschheit beginnen, in der souveräne Nationen als Schicksalsgemeinschaft für die Zukunft der Menschheit zusammenarbeiten werden, und die Ära der Empires ad acta gelegt wird.

Quelle: Von Helga Zepp-LaRouche http://www.solidaritaet.com/neuesol/2017/3/hzl.htm

 

Obamas trauriger Rekord: 8 Jahre Krieg ohne Unterbruch!

Was die Fake-News-Medien dem Weltpublikum nicht erzählen, Obama ist der erste Präsident, der während seiner ganze 8-jährigen Amtszeit Kriege geführt hat! Ich wiederhole, Barrack Hussein Obama kann folgenden Rekord für sich reklamieren:

OBAMA IST DER ERSTE UND EINZIGE PRÄSIDENT, DER WÄHREND SEINER GESAMTEN AMTSZEIT KRIEGE FÜHRTE.

ACHT JAHRE LANG!

Ja, keiner der 43 Präsident vor ihm hat das getan, nicht mal George W. Bush!

Dabei ist er mit dem Versprechen angetreten, die Kriege seines Vorgängers zu beenden. Obama hat sie nicht nur nicht beendet, er hat neue angefangen, wie gegen Libyen, Syrien und Jemen … und fast einen gegen Russland!!!

Dazu noch der Krieg aus der Luft mit den Killerdrohnen und der Cyber-Krieg gegen den Iran und sogar gegen alle europäischen Alliierten mit dem NSA-Abhörskandal!

Und Angela Merkel trägt auch diesen traurigen Rekord. Sie hat von der Kriegsdauer her Obama überboten. Nämlich, während ihrer ganzen 11 Jährigen Amtszeit Krieg geführt zu haben. Die sogenannte Verteidigung Deutschlands am Hindukusch.

Sie ist die Rekordhalterin aller Kanzler in der Kriegsführung!

Am 16. November 2016 hat das Bundesregime entschieden, den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zum X-Male zu verlängern. Deutschland soll dort mindestens bis Ende 2017 Krieg führen. Seitdem sie 2005 Kanzlerin wurde bis heute ist die Bundeswehr in Afghanistan.

Die deutsche Beteiligung am Krieg in Afghanistan wurde vom Deutschen Bundestag in zwei Abstimmungen am 16. November und 22. Dezember 2001 auf Antrag der von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführten rot-grünen Bundesregierung beschlossen.

Das heisst, der Krieg in Afghanistan ist der längste Krieg den Deutschland überhaupt je geführt hat und immer noch führt, über 15 Jahre!

Obama und Merkel bekommen von mir deshalb den Kriegstreiberpreis, die Auszeichnung für die längste Kriegsführung in den letzten Jahrhunderten!

Wie hat man den Deutschen den Krieg in Afghanistan verkauft? „Wenn wir die Terroristen nicht dort bekämpfen, dann haben wir sie hier.

Ha ha, und dann lässt Merkel 1,2 Millionen „Flüchtlinge“ rein und jetzt sind sie hier und verüben Terroranschläge. Wie „geil“ ist das denn?

Die Politiker erzählen den Deutschen, wir müssen den Krieg gegen den Terror führen, deshalb muss die Bundeswehr ganz weit weg in Afghanistan kämpfen … und dann kommen die Terroristen auf Einladung von Merkel ungehindert ins Land!

Als Bundeswehrsoldat würde ich mich völlig verarscht vorkommen. Ich riskiere mein Leben in der Fremde, um mein Land vor den Terroristen zu verteidigen, und Merkel lässt die Grenzen nicht schützen und die Tore weit offen, damit die Feinde in Massen reinkommen können!

Flüchtlinge wurden in Bundeswehrkasernen untergebracht und Ursula von der Leyen will sie in der Bundeswehr beschäftigen. Die Kriegsministerin hat sogar den Vorschlag gemacht, Ausländer für den Dienst an der Waffe einzusetzen. Hallo, dann gebt doch den Terroristen gleich das Tötungswerkzeug in die Hand!

Die Deutschen merken offenbar nicht, wie sie auf der ganzen Linie betrogen und belogen werden, denn wo bleibt der Protest gegen die Kriegsführung? Für was wurde der Krieg gegen den Terror ausgerufen, wenn die Terroristen jetzt im Lande sind? Ach, darum ging es ja gar nicht, sondern es ist der Krieg FÜR Terror!

Fake News: Das Wahrheitsministerium nimmt seinen Lauf

Das Wahrheitsministerium der weitestgehend trans­at­lan­tisch-neoliberal ausgerichteten Main­stream­medien nimmt langsam Formen an. Wie Meedia gewohnt unkritisch formuliert, formiert sich eine „Große Koalition gegen Fake News“, die den „Kampf gegen falsche Informationen im Netz“ aufnehmen will.

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Die Rasanz, mit der hier vorgegangen wird, verdeutlicht, welche verborgenen Mächte und welche Entschlossenheit hinter diesem Vorhaben stecken. Mit Gründung dieser „First Draft“-Initiative enttarnt sich gleichzeitig ein Netzwerk geheimdienstlich unterwanderter und politisch gleichgeschalteter Medien, das in der Vergangenheit (und bis heute) ungezählte FakeNews verbreitet hat, mit denen (unter anderem) Kriege vorbereitet und flankiert wurden.

Es ist ein schlechter Witz dieser Geschichte, dass Medien wie die Washington Post (im Bild oben links), die gerade erst wieder bei der Verbreitung von verleumderischen und kriegstreiberischen Falschnachrichten erwischt wurde, zu den Medien zählt, die von sich behaupten, FakeNews bekämpfen zu wollen. Wer glaubt, diesen Propagandaschleudern ginge es um „die Wahrheit“, der glaubt auch, dem Westen ginge es irgendwo in der Welt um „Demokratie“ oder „Menschenrechte“.

Dass die ARD, deren FakeNews und Propaganda wir hier massenhaft nachgewiesen haben und die selbst bei den offensichtlichsten Lügen, die sie verbreitet hat, Monate braucht, um den „Fehler“ einzugestehen, sich hier beteiligt, wird medienkritische Beobachter genauso wenig wundern, wie die Beteiligung von „bellingcat“ (ein Gründungsmitglied!) oder dem „Atlantic Council“ (sic!).

Auch wenn noch unklar ist, wohin genau die Reise gehen wird, kann man davon ausgehen, dass diese nunmehr institutionalisierte Filterblase früher oder später versuchen wird, dem Rest der Welt eine offiziell genehmigte und ideologisch unterfütterte Realität aufzuzwingen. Darin liegt sowohl eine offensichtliche Gefahr, wie auch verborgene Chancen für die Gegner.

Zum einen wird man nun die Gesamtheit dieser Medien für die Falschinformationen „haftbar“ machen können, die einzelne von ihnen verbreiten. Das heißt, wenn ARD, Washington Post oder bellingcat einmal mehr Unsinn verbreiten, wird das auf das gesamte Netzwerk der selbsternannten Wahrsager zurückfallen. Wer den Begriff „Mainstreammedien“ bisher vielleicht noch in eine „verschwörerische“ Ecke stellen konnte, muss nun eingestehen, dass sich dieser Mainstream hier auf internationaler Ebene organisiert.

Zum anderen wird es alternativen Quellen möglich sein, die von diesen Medien verbreiteten Falschmeldungen an zentraler Stelle zu melden und somit öffentlichen Druck auf das gesamte Konglomerat auszuüben. Mit jeder Falschnachricht, die diesem Netzwerk als ganzem zuzuordnen ist und nicht umgehend korrigiert wird, sinkt die Vertrauenswürdigkeit der nunmehr als eine Front erscheinenden Publikationen. Mit jeder Information, die sie unterdrücken oder als FakeNews brandmarken wollen, werden sie die Öffentlichkeit polarisieren und den Konflikt verschärfen.

Nicht zuletzt geben die sich in dieser Form zusammengeschalteten Medien ein gutes Stück Unabhängigkeit auf, das gerade die Stärke der alternativen Medien ist. Sie fügen sich zu einem Golem in der Hoffnung, dass es sie stärker macht und verkennen, dass dies in einem asymmetrischen Informationskrieg kein besonders kluger Schachzug ist, denn sie werden zukünftig als übermächtiges Wahrheitsministerium wahrgenommen, mitsamt dem totalitären Beigeschmack, der automatisch damit einhergeht.

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