Die Akte Scientology – Die geheimen Dokumente der Bundesregierung

Die Akte Scientology

Scientology: In Deutschland seit vielen Jahren ein kontroverses Thema. Wie kommt es, dass Scientology in vielen Ländern als Religionsgemeinschaft anerkannt ist, in Deutschland aber seit den 70er Jahren für harte Disskussionen sorgt? Was steckt dahinter?

Fakten statt Meinungen machen dieses Buch zu einem „Muss“ für jeden, der sich für dieses Thema interessiert. Ein ungeschminkter Bericht über die Geschichte der Scientology im deutschsprachigen Raum, der die gängigen Klischees gegen Scientology hinterfragt und zum offenen und vorurteilsfreien Umgang mit Scientology auffordert. Exklusiv konnte Einsicht genommen werden in Unterlagen der Bundesregierung, die erst nach jahrelangen Gerichtsverfahren zugänglich wurden und hier zum ersten Mal öffentlich gemacht werden.

Über den Autor: Dr. Peter Schulte, geboren 1962 in Paderborn ist ein Sozialwissenschafter und lebt in Innsbruck. Von 1998 bis 2010 war er der Sektenbeauftragte für das Land Tirol. Seit vielen Jahren befasst er sich mit „neuen religiösen Bewegungen“.

Wer wissen will, wie die Kontroverse in Deutschland gezielt manipuliert wird, was wirklich hinter den Kulissen abläuft, der muss dieses Buch lesen!
Es wird auch Verwandten, Freunden und Bekannten die Augen öffnen! Ca. 250 Seiten mit zahlreichen Originaldokumenten, Paperback.

19.90 Euro oder 22.90 CHF (plus Versand) Bestellen Sie das Buch unter: http://www.wissenundleben.ch

Dr. Peter Schulte: Beobachtungen eines staatlichen Sektenbeauftragten

Sektenbeauftragte

Erstmals werden hiermit einzelne Passagen des wissenschaftlichen Werkes von Dr. Peter Schulte für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

Mit dem Buch „Neue Religiöse Bewegungen – Gesellschaftliche Dramatisierungsstrategien und soziale Wirklichkeit“ schuf Peter Schulte ein Werk, welches sich wohltuend von anderen Publikationen zur gleichen Thematik unterscheidet.

Der Allianzspiegel schrieb im September 2012 folgendes über das damals frisch veröffentlichte Werk:

 

„Dieses Buch stellt ein Novum dar. Verfasst von einem Sozialwissenschaftler, der selbst zwölf Jahre Sektenbeauftragter der Tiroler Landesregierung war (Leiter von „kult & co tirol“), bietet es einen anschaulichen Überblick dessen, was in Österreich über „Sekten“ gedacht und der Öffentlichkeit vermittelt wird.“
[…]
„Wer sich kritisch mit dem Schlagwort „Sekte“ im österreichischen Kontext auseinander setzen will, der kommt hinfort an diesem wichtigen und empfehlenswerten Buch [nicht] vorbei.“ […]                       
ALLIANZSPIEGEL, 27. Jahrgang, September 2012

Lesen Sie hier die Auszüge:

Beobachtungen eines staatlichen Sektenbeauftragten

 

Klimawissenschaftler betreiben „Kult mit glasigen Augen und Mantra-artigen Gesängen“

Donald Trumps wahrscheinlicher Wissenschaftsberater, Professor William Happer sagte, dass viele Klimaforscher Kultisten in den letzten Zügen des kollektiven Wahnsinns sind.

Prof. William Happer, Webseite der Uni

William Happer, ein Physiker an der Princeton Universität, und der wahrscheinlichste Kandidat als Donald Trump’s Wissenschaftsberater, sagte, dass viele Klimaforscher ihre Arbeit wie ein „Kult mit glasigen Augen und Mantra-artigen Gesängen“ betreiben. Im Interview mit dem The Guardian sagte Happer, dass diese Wissenschaftler unter der Form des „kollektiven Wahnsinns“ leiden. Happer war im vergangenen Monat mit Trump zusammen gekommen, um die Position des Wissenschaftsberaters zu diskutieren, ist der führende Kandidat für den Job. Er ist auch sicher, dass die Menschheit eine „Klima-Änderung“ verursacht und das wird als gut angesehen.

Happer ist nicht irgendein durchgeknallter Wissenschaftler, der verrückte Ideen unterstützt. Er ist wirklich ein bedeutender Physiker und gut angesehen in der akademischen Welt. Aber seine Ansichten über die Klimawissenschaft verursachen Bestürzung der aktiven Klimaforscher, die sich auf die Regierung wegen Forschungsstipendien und aufwändiger Finanzierung verlassen. Happer verwies auf den derzeit unter Beschuss stehenden NOAA Bericht, nachdem ein Whistleblower namens Dr. John Bates sich meldete.

Bates deckte auf, wie die Autoren die Temperaturdaten manipulierten, um die etablierte globale Erwärmungspause zu löschen. Diese Studie wurde überstürzt vor einer wichtigen U.N.-Konferenz veröffentlicht, um die Übereinkunft auf ein Klimaabkommen zu beeinflussen. Er sagte, diese Studie war wie eine „politische Fanfare“, aber Wissenschaft und Regierungsbehörden sollten ihr Verhalten nicht nach politischer Agenda ausrichten.

Glasige Augen

Happer sagte, es gibt ein ganzes Gebiet der Klimaforschung, dass „wirklich mehr wie ein Kult“ ist. Er hält es dem Hare Krishna ähnlich, wo die Mitglieder alle mit glasigen Augen den gleichen Mantra-artigen Refrain intonieren. Diese Wissenschaftler sind es, die potenziell „das Image aller Wissenschaftler schädigen.“ Happer glaubt, dass Regierungswissenschaftler ihre Erkenntnisse nicht öffentlich diskutieren sollten, bevor die Ergebnisse vollständig überprüft wurden. Er sagte, dass die Wissenschaftler der Regierungsbehörden „besonders sauber“ und „ohne Fehler“ sein müssen.

Die Menschen haben die Regierung satt, die ihnen Lügen erzählt und wenn etwas sehr Wichtiges kommt, hören sie nicht zu. Er nannte die Verwirrung, die um Impfstoffe für Kinder entstand und die Bewegung von einigen Eltern, ihre Kinder nicht zu impfen. „Die Regierung, sollte absolut zuverlässig über Tatsachen, wirkliche Tatsachen berichten.“

Übertriebene Alarmierung schadet der Wissenschaft

Er sagte auch, Trump kein „Anti-Wissenschaftler“, wissenschaftlich belesen und sehr aufmerksam, wenn sie sich treffen. Trumpf stellt auch gute Fragen. Während sie den Klimawandel nur streiften, hält Trump Sonnenkollektoren in Staaten, die viel Sonnenschein bekommen wie Arizona, für sinnvoll. Er sagte, dass der Präsident weder für noch gegen erneuerbare Energien war.

Was die Temperatur-, Klima- und CO2-Überwachung angeht, so hält Happer das alles wichtig für wichtig. Aber, fügte er hinzu, übertriebene Alarmierung der Klimaforscher über die Bedrohung durch die globale Erwärmung sind „überzogen“. Enorme Summen werden ausgegeben, um „den Planeten zu retten“, Gelder, die an anderer Stelle verwendet werden könnten. Er sagte, Bürokratien rechtfertigen sich durch die Schaffung einer Bedrohung, die nur sie beheben könnten.

Frage zum Klimakonsens

Happer ist auch kein Klimaskeptiker und hat vor kurzem erklärt, dass die globale Erwärmung gut für die Menschheit ist. Während der Arbeit als Direktor der Forschung in der George W. Bush’s Energieministerium, begann er den damals noch in Entwicklung befindlichen Klima Konsens zu hinterfragen. Als er Klimaforscher zu ihren Ergebnissen befragte, bekam er nur ausweichende und nicht zur Frage gehörende Antworten. Da begann er, sich wirklich um Klimaforschung zu sorgen.

Beim „Marsch für die Wissenschaft“, der in verschiedenen Städten im April geplant ist, sollte die Öffentlichkeit die Teilnehmer als „privilegierte Elite“ und nicht als adelig ansehen. Der Nachteil, was ihn beunruhigt, wäre, dass die Wissenschaftler als „gieriger Haufen verdorbener Menschen“ angesehen werden. Natürlich sieht Happer sie nicht so, aber es wäre leicht, sich diese Sichtweise zu eigen zu machen.

Erschienen auf Blasting News am 15.02.2107 http://us.blastingnews.com/news/2017/02/trump-s-likely-science-advisor-many-climate-scientists-glassy-eyed-cult-001474849.html

Vita auf de.Wikipedia :
William Happer ist Jahrgang 1939 und ein US-amerikanischer Physiker in den Bereichen Atomphysik, Optik und Spektroskopie. Er hat die Cyrus Fogg Brackett Professur für Physik an der Princeton University inne. Position: Professor Emeritus

Auch auf WUWT wird über Happer berichtet.

Von Eric Worrall das Schlusszitat:

Ehrlich gesagt denke ich, dieser Vergleich ist ein bisschen hart.

Ich weiß nicht, wie sich Krishnas anderswo verhalten, aber in Australien gehören Hare Krishnas ein bisschen zum Inventar. Gelegentlich genieße ich ein vegetarisches Gericht an einer ihrer Gaststätten. Gelegentlich wandern sie umher, um über ihre Religion zu sprechen, aber sie sind nicht aufdringlich – sie akzeptieren „nein“ als eine Antwort. Ich habe noch nie einen Hare Krishna getroffen, der jemanden anderen auffordert nach ihren Prinzipien zu leben.

Wenn Klimawissenschaftler so zurückhaltend wären, ihren Glauben zu vertiefen, nicht zu versuchen, ihre Lebenseinstellung anderen aufzudrängen, hätte ich viel weniger Probleme mit der Klimaforschung.

Übersetzt durch Andreas Demmig

Offener Brief sunnitischer Gelehrter an die ISIS

126 sunnitische Gelehrte haben einen Offenen Brief an den selbsterklärten Führer des „Islamischen Staats“ im Irak und Syrien (ISIS), Abu Bakr Al-Baghdadi, und an alle ISIS-Kämpfer unterzeichnet, in dem sie die religiösen Thesen von ISIS gründlich und scharf widerlegen. Es wird im einzelnen dargelegt, warum die Erklärungen und Taten von ISIS und Al-Baghdadi keine Berechtigung haben und dem Koran widersprechen.
[…]
Der Brief ist eine theologische Kampfansage an ISIS, die als kleine Gruppe den Anspruch erhebt, alle Sunniten auf der Welt zu vertreten. Die theologischen Positionen des „Islamischen Staats“ werden darin mit vielen Zitaten aus dem Koran und von historischen muslimischen Gelehrten widerlegt.

Ganz besonders wird der Mord an muslimischen Glaubensgenossen in Mossul verurteilt, die sich geweigert hatten, sich der Ideologie des ISIS zu unterwerfen. Das sei im Islam verboten. Mehrere Absätze lang wird erläutert, wie ISIS Muslime zu „Nichtmuslimen“ erklärt, um sie dann zu ermorden; dann heißt es in dem Brief: „Der Grund, warum dieser Punkt hier so ausführlich behandelt wird, ist der, daß ihr die Bücher des Mohammad bin Abdel-Wahhab verteilt habt, sobald ihr Mossul und Aleppo erreicht hattet.“

Die Gelehrten werfen ISIS Rebellion vor: „Die Ausrufung des Kalifats ohne Konsens ist Aufruhr (fitnah), denn sie schließt die Mehrheit der Muslime, die dem nicht zustimmen, aus dem Kalifat aus. Es wird auch zur Entstehung vieler rivalisierender Kalifate führen und dadurch Aufruhr und Zwietracht unter den Moslems säen. Die Anfänge der Zwietracht zeigten sich, als die sunnitischen Imame von Mossul euch keinen Gehorsam gelobten, und ihr sie getötet habt.“

An Al-Baghdadi gerichtet heißt es in dem Brief:

„In deiner Rede zitiertest du deinen Genossen Abu Bakr Al-Siddiq: ,Mir wurde die Autorität über euch gegeben, und ich bin nicht der Beste von euch.’ Das wirft die Frage auf: Wer gab dir die Autorität über die Ummah [die Gemeinschaft der islamischen Völker]? War das deine Gruppe? Wenn das der Fall ist, dann hat sich eine Gruppe von nicht mehr als einigen Tausend zum Herrscher über anderthalb Milliarden Muslimen aufgeschwungen. Diese Haltung beruht auf einem korrupten logischen Zirkelschluß, der besagt: ,Nur wir sind Muslime, und wir entscheiden, wer der Kalif ist, wir haben einen erwählt, und deshalb ist jeder, der diesen nicht akzeptiert, kein Moslem.’ In diesem Fall ist der Kalif nicht mehr als der Anführer einer bestimmten Gruppe, die mehr als 99% aller Muslime zu Nichtmuslimen erklärt.

Und andererseits, wenn du die anderthalb Milliarden Menschen, die sich als Muslime betrachten, anerkennst, wie kannst du sie dann in Bezug auf dein sogenanntes Kalifat nicht zu Rate (shura) ziehen? So bleiben dir nur zwei mögliche Schlußfolgerungen: Entweder du akzeptierst, daß sie Muslime sind und daß sie dich nicht zum Kalifen über sie berufen haben, oder du akzeptierst sie nicht als Muslime, in welchem Fall die Muslime eine so kleine Gruppe wären, daß sie keinen Kalifen brauchen. Warum also überhaupt das Wort Kalif gebrauchen? In Wahrheit muß das Kalifat durch den Konsens der islamischen Länder und der Organisationen der islamischen Gelehrten und Muslime in aller Welt entstehen.“

Eingangs wird in einer 24 Punkte umfassenden Zusammenfassung aufgezählt, womit die Anführer und Anhänger von ISIS gegen Verbote des Islam verstoßen. Dies wird dann anhand der Video- und Audiobotschaften von ISIS in den Sozialen Medien, die von den islamischen Gelehrten studiert wurden, im einzelnen begründet.

Direkt an Al-Baghdadi und seine Anhänger gerichtet, schreiben die Autoren: „Ihr habt viele Unschuldige umgebracht, die weder Kombattanten noch bewaffnet waren, bloß weil sie mit euren Meinungen nicht einverstanden waren. Es darf keinen offensiven, aggressiven Dschihad geben, bloß weil Menschen verschiedene Religionen oder Meinungen haben.“

Die Massenmorde von ISIS im Irak und in Syrien „sind schreckliche Kriegsverbrechen“, ganz besonders die Ermordung von 250 Gefangenen auf dem Luftwaffenstützpunkt Tabqah in Al-Raqqah (Syrien) im August 2014. Der Koran verbiete „die Ermordung von Diplomaten, Gesandten, Journalisten“ und vor allem von „Männern der heiligen Schriften“, darunter auch Christen und Muslimen, die andere Ansichten haben als ISIS, wie die Jesiden im Irak.
Wichtige Unterzeichner

Die Unterzeichner sind alle sunnitische Gelehrte, doch es fällt auf, daß darunter keine Salafisten, Wahhabiten, Katarer oder Kuwaiter zu finden sind. Es gibt einen saudischen Unterzeichner, der jedoch kein Anhänger der Wahhabiten ist. Es gibt keine schiitischen Unterzeichner, aber ISIS behauptet auch nur, den sunnitischen Islam zu repräsentieren.

Bemerkenswert ist neben den sorgfältigen theologischen Argumenten gegen die Ideologie von ISIS (und damit auch die in Saudi-Arabien herrschende, wahhabitische Ideologie, obwohl diese namentlich nicht genannt wird) vor allem die Bedeutung der Unterzeichner. Darunter sind der Mufti von Kairo und sein Amtsvorgänger sowie mehrere prominente Anführer des theologischen Al-Azhar-Seminars in Ägypten. Al-Azhar ist die wichtigste Institution des sunnitischen Islam in Ägypten, an der viele prominente islamische Gelehrte Asiens, Afrikas und der arabischen Welt ausgebildet wurden.

Ein weiterer wichtiger Unterzeichner ist der irakische Gelehrte Dr. Ahmed Al-Kubaisi, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Exil lebt. Dr. Al-Kubaisi ist mit den Aktivitäten Lyndon LaRouches vertraut (er unterstützte 2004 die „LaRouche-Doktrin für Südwestasien“) und gehört heute zu den offensten Kritikern der saudisch gesteuerten Wahhabiten-Sekte. Er hat in den Emiraten eine regelmäßige Fernsehsendung, in der er die Wahhabiten und Saudi-Arabien als Quelle dieses Übels, das heute die Form des ISIS angenommen hat, offen angreift. Dr. Al-Kubaisi hat ISIS auch als eine Operation westlicher und israelischer Geheimdienste angeprangert, deren Ziel sei, die Nationen der Region zu spalten und den Islam als Religion zu diskreditieren. In Kampagnen in Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten wurde im vergangenen Jahr mehrfach darauf gedrängt, daß der Präsident der Emirate, Scheich Chalifa ben Zayed, Al-Kubaisi des Landes verweist. Dieser war ein Gegner des Regimes von Saddam Hussein, und der Vater des Präsidenten, der verstorbene Scheich Zayed ben Sultan Al-Nhayan, hatte ihm Schutz gewährt. Nach den arabischen Traditionen und Normen darf der Sohn diese Schutzzusage nicht zurücknehmen.

Eine vollständige deutsche Übersetzung des Offenen Briefes finden Sie hier:
http://madrasah.de/leseecke/islam-allgemein/offener-brief-al-baghdadi-und-isis