NZZ Zensur: gekillte Kommentare!

Auf der Seite der NZZ gab es kürzlich eine interessante Diskussion zwischen mir und Steven Schori.
Leider wurden meine Antworten auf die Kommentare von Steven Schori zensuriert. Daher entschied ich mich die Komentarspalte zu kopieren und hier zu veröffentlichen:

Kommentare zum Artikel: http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/russland-festigt-die-position-auf-der-krim-1.18268858#comment-1331977812

Dirk Leinher • vor 22 Tagen
Jazenjuk ist der ukrainische Interims-Ministerpräsidenten von Victoria Nulands Gnaden. In dessen Regierung sitzen drei Nazi-Minister, deren Chef des Sicherheits- und Verteidigungsrates der Mitbegründer der Sozial-Nationalen Partei, Andrij Parubij, ist und deren Generalstaatsanwalt, General Oleh Machnitzki, ein führendes Mitglied der ultra-nationalistischen Swoboda-Partei. Leider ist es wie dieser Artikel bereits erkennen lässt, absehbar, dass die OSZE-Beobachter auf dem Rechten Auge blind sein werden. Der Titel verspricht etwas was der Artikel nicht hält. Der Truppenaufmarsch Russlands in Russland oder die Situation auf der Krim ist nicht Teil des Auftrags der OSZE. Diese sollten die Situation innerhalb der Ukraine beobachten. Dort wurde nach einem Staatsstreich, bei dem faschistische Sturmtruppen federführend waren, eine rechtsfaschistische Regierung etabliert. Wo bleiben die Wahlen für die Ukrainer? Davon hört man nichts mehr seit Jazenjuk an der Macht ist.
Nach der Auffassung renommierter internationaler und vor allem amerikanischer Staatsrechtler, wie z.B. John V. Whitbeck und Professor Steven Cohen, hat sich übrigens Russland strikt an das Völkerrecht gehalten. Das bedeutet, daß die EU entschlossen ist, an einem imperialen Kurs gegenüber Rußland festzuhalten und die OSZE instrumentalisiert wird, um weiter Stimmung gegen Russland zu machen, nicht aber um innerhalb der Ukraine dafür zu sorgen dass das Land den Zusammenhalt nicht verliert.
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Steven Schori Dirk Leinher • vor 21 Tagen
Sie sind, mit Verlaub, nicht weniger blind, als die teilweise unausgewogen berichtenden Journalisten.
Arsenij Jazenjuk ist jüdischen Glaubens, Klitschko mag (zu) unerfahren sein und wird deshalb, ausser in den deutschen Medien, allenthalben als politisches Leichtgewicht belächelt. Aber fallen sie nicht auch der sehr bewussten und taktisch nicht minder ausgeklügelten, ja kühl berechneten russischen Staatspropaganda zum Opfer!
Die Faschisten sind zwar da und niemand leugnet sie weg, aber sie sind NICHT federführend, wie sie, die Meinung anderer wiederkäuend, zum Besten geben! Das ist Unfug, und vor allem stellt es eine (unbeabsichtigte?) Verfälschung der Tatsachen dar – womöglich in Ihrer Unkenntnis über die wirklichen Verhältnisse in diesem leidgeprüften Land.
Mich ärgert es, dass sich so viele Schreiber so weit aus dem Fenster lehnen, die von den Gegebenheiten in der Ukraine augenscheinlich keine oder nur sehr, sehr wenig Ahnung haben!!
Oleg Tjagniboks Svoboda-Partei ist nur eine unter vielen Parteien. Selbst als sie mit Baktiwschina (Jazenjuk/Timoschenko) und der Udar-Partei Klitschkos auf dem Maidan gemeinsam protestierten, waren sie NICHT federführend, auch wenn eben gewisse Rädelsführer, die der Partei nahestehen, das Augenmerk der Medien auf sich gelenkt sahen und dieses verzerrte Bild „dominierten“.
Ausserdem ist es etwas billig und anmassend, „international renommierte“ Namen (US-Staatsrechtler…) in die Waagschale zu werfen und vorzuschützen, um die eigene Gesinnung zu legitimieren und für sich damit die Deutungshoheit in Anspruch zu nehmen.
Wenn Sie schon auf dieser Stufe argumentieren: ich habe Bekannte UND VERWANDTE sowohl in Russland und in der Ukraine und befinde mich in ständigem Kontakt zu beiden Seiten.
Die Russen mit Bildung und gesundem Menschenverstand wissen ganz genau, wie gefährlich Putin ist. Er steht für eine starke Wirtschaft, ja, aber mitnichten zum Wohle der Vielen, sondern zu Gunsten eines starken Staates und Staatsapparates mit elitären Kreisen…
Streuen Sie den Sand aus den Augen, Sie ignorieren geflissentlich bestimmte Aspekte und Wahrheiten mit BEIDEN Augen…

Die Menschen in der Ukraine wissen sehr wohl um die Not ihres Landes und sind es leid. Sie sind es leid, mit anzusehen, dass sie für eine freiere, demokratischere Ukraine gekämpft haben und ihnen nun die Übergangsregierung als schwach erscheint. Und dennoch: der Anteil der Svoboda-Anhänger bewegt sich im Rahmen der Prozentzahlen zwischen NPD und FDP in Deutschland, also um die 5-8%, wenn man grosszügig rechnet.
Apropos: sollte Angela Merkel nicht auch Schlesien und Böhmen annektieren?
Die waren schliesslich deutsches Territorium. So ist u.a. Nobelpreisträger Günther Grass im deutschen Danzig und nicht im polnischen Gdansk geboren…
Absurd? Ja, absolut! Aber genau diese Art von Argument mit dem historischen Bezug und auch den doch ziemlich hinkenden Vergleich zum Kosovo hat Putin angeführt.
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Dirk Leinher Steven Schori • vor 21 Tagen
Klar sind die Faschisten federführend, wenn diese ohne daran gehindert zu werden, den Leiter des staatlichen Fernsehens mit Gewalt dazu zwingen können zurückzutreten.
Hier das Video dazu:
http://gesichtspunkt.wordpress…¨

Gleichzeitig sehen Sie wie Jazenjuk mit strahlendem Pepsodent-Lächeln den Hitlergruss zeigt.
Egal welchen Glaubens er ist oder vorgibt zu sein, er ist offensichtlich einer der mit Nazi’s gerne zusammenarbeitet und seine helle Freude am Hitlergruss offen zeigt.
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Bernd Rickert Dirk Leinher • vor 7 Tagen
Das Foto ist möglicherweise konstruiert. Jazenjuk könnte auch einfach nur winken und der Fotograf hat im rechten Moment geknipst. Darauf deutet die verschwommene Hand hin. Ausserdem ist über dem Mantel des Mannes rechts neben Jazenjuk ein Stück schlecht retouschierter ein Ast und unter der Achsel von Jazenjuk ein ziemlich breiter einfarbiger Streifen, der so nicht sein sollte. Aber ich bin da kein Fachmann.
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Steven Schori Bernd Rickert • vor 7 Tagen
Sehr geehrter Herr Rickert,

Sie haben beruhigenderweise etwas erkannt, was der Dirk Leinher – wieso auch immer… – geflissentlich ignorieren will.

Ignoranz ist manchmal eben nicht nur gefährlich, sondern schlicht Mittel zum (ungeheuerlichen) Zweck.

Offenbar passt diese Vorstellung von russischer Manipulation nicht ins Weltbild oder in die Vorstellung von Herrn Leinher…
Absurderweise aber sehr wohl, dass der Ministerpräsident jüdischen (!!) Glaubens die Hand zum Hitlergruss ausstreckt, worauf er mir, der dort gelebt hat, mangelnde Kenntnis der Ukraine vorhält und mir unterstellt, den Lesern hier mit „meiner Propaganda“ Sand in die Augen streuen zu wollen…

Paranoia verbreitet sich hoffentlich nicht via E-Mail… ; )
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Dirk Leinher Steven Schori • vor 5 Tagen
Selbstverständlich kann das Bild manipuliert sein, das ist nicht abwegig. Vielleicht findet sich ja im Netz eine Quelle die dies analysiert hat, dann bitte melden.
Was ist aber mit dem ersten Teil des Kommentars und dem Video das die gewaltsame Entmachtung des Leiters des staatlichen Fernsehens zeigt. Ist dies eines Rechtsstaates würdig oder eher faschistisch? Oder dieses Video hier: http://www.youtube.com/watch?v…
Da wird gezeigt wie Swoboda Abgeordnete auf einen anderen Abgeordneten losgehen, bloss weil der seine Meinung äusserte.
Herr Schori, Ihre Unterstellung persönlicher Natur wurde als das anerkannt was sie ist. Ein „argumentum ad hominem“ zu verwenden ist nicht sehr ehrenhaft.
Und noch was: Herr Jazejnuk ist übrigens Mitglied der griechisch katholischen Kirche. Einfach so als Nachhilfe.
Ich bin überzeugt dass es viele Menschen gibt die in der Schweiz gelebt haben und diese trotzdem nicht verstehen, jedoch viele die Schweiz verstehen obwohl diese nie in der Schweiz lebten. Auch das ist kein sachliches Argument sondern zielt darauf ab, sie selbst als „glaubwürdiger“ darzustellen ohne diese Glaubwürdigkeit irgendwie sachlich zu begründen.
Interessant ist auch, dass Sie sich zwar darüber ereifern, dass ich Ihnen etwas unterstellen würde, betreffend „Sand in die Augen streuen“. Lesen Sie doch selbst wer dies wem zuerst vorwarf.
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Steven Schori Dirk Leinher • vor 4 Tagen
Herr Leinher,
ich habe mir Ihre Internetseite angesehen…
Wenn man, wie Sie explizit selbst betonen, konsequent gegen den Mainstream schreibt und ist, dann verkommt das durchaus erwünschte kritische Denken und Analysieren zum reinen Selbstzweck und verfehlt den Schritt, hinter die Kulissen eines – teilweise, nicht immer – gleichgeschalteten Journalismus zu blicken und die (einzig?) „wahren“ (…) Zusammenhänge aufzudecken.
Konsequenz ist ja bekanntlich der Kobold beschränkter Geister…
Wenn aber gegen den (durchaus zurecht) so viel kritisierten Mainstream mit aller Konsequenz angeschrieben wird, dann verliert dieses Dagegenhalten nicht nur an Glaubwürdigkeit (was schade ist und einen fahlen Beigeschmack hinterlässt), sondern es verliert schlicht seinen Sinn und wird zum absurden, sinnentleerten und rein prinzipiellem Gegenpart ohne wirklich aufzuklären oder aufzudecken. Es bleibt beim vermeintlichen aber nicht beim tatsächlichen beleuchten und erhellen der tieferen Zusammenhänge.
Herr Leinherr, ich habe mit Verlaub, gesehen, dass Sie auf anderen Plattformen in gleicherweise schreiben. Damit wir uns richtig verstehen, das ist natürlich Ihr gutes Recht,,, aber manchmal macht eben der Ton die Musik und da lassen Sie es zuweilen ganz schön an gutem Stil fehlen… was die teilweise ganz schön aggressiven Repliken Ihnen gegenüber zwar nicht rechtfertigt, aber sehr wohl nachvollziehen lässt.
Wie auch Ihre kleine „Nachhilfe“ in Sachen Arsenij Jazenjuk.
Und es ist doch gerade das Gegenteil der Fall: Sie unterstellen mir diese Art von Argumentation und Rhetorik (persönlicher Natur), während Sie teilweise mit Kanonen auf Spatzen schiessen, bildlich gesprochen natürlich, nur damit es da nicht zu (gewollten?) Missverständnissen kommt.
Der Vergleich mit der Schweiz und deren Anspielung hint übrigens: nicht zuletzt ist es auch eine Frage, wie weit sich der als Gast im jeweiligen Land befindliche Ausländer sich auf die Mentalität, die Kultur und insbesondere die Menschen und ihre Eigenheiten einlässt…
Ich spreche Russisch und Ukrainisch, was mir die Eingliederung und das Verstehen, und das Verständnis, für die russische wie auch die ukrainische Art erleichtert hat. Sprache ist immer die Brücke die es zuerst zu bauen und als Hürde zu nehmen gilt. Nichtsdestotrotz kann ich die Sprache verstehen und zwanzig, dreissig Jahre in einem Land leben ohne es kennenzulernen – wenn ich es nicht will.
Aber, grosses aber: ich kenne die Befindlichkeiten in der Ukraine, nicht nur weil ich dort gelebt habe, nicht nur weil ich dort Verwandte habe – vor allem auch, weil ich mich für die Hintergründe (geschichtliche wie politische) interessiere, nicht zuletzt aus beruflichen Gründen.
Jazenjuk ist übrigens, wie beispielsweise das Geschlecht der Moznenko, ein rein jüdischer Name. Das er (griechisch-??) katholischen Glaubens ist – meinen SIe griechisch-orthodox???- stimmt nicht, und es würde mich schon interessieren woher Sie diese Falschmeldung haben.
Die Familie stammt aus Cernowitz, einem „Meltingpot“ in der Ukraine, wo Polen, Balten, Ungaren, Slowaken und sogar Österreicher und ja, auch Griechen gelebt haben – und viele Juden, bevor der Grosse Anstreicher seine braunen Klauen gen Osten ausgestreckt hatte und viele Leben ausradierte…
Niemand, wirklich niemand befürwortet die Svoboda-Partei, Herr Leinher. Auch ich kenne dieses medienwirksame Video – selbst die von Ihnen so verpönten Mainstream-Medien haben es rauf und runter gespielt.
Aber ich frage mich schon, wieso Ihre Art von Schreiben so einseitig und unausgewogen rüberkommt…
Eine kritische, distanzierte Meinung zu haben – zu beiden Seiten – ist das eine, aber seine Gesinnung zu zementieren, im Sinne „Da, schau, ich habe Beweise, wer die Bösen Buben sind!“ ist schlicht was anderes als kritisches, ausgewogenes Denken.
Damit wir uns recht verstehen: wenn Sie gegen die Ukrainische Übergangsregierung sind, wenn Sie mit Putin sympathisieren, dann will ich Ihnen das nicht absprechen, aber dann bitte schön, bekennen Sie sich doch auch offen dazu und verschleiern Sie Ihr wahres Gedankengut nicht hinter argumentativen Grabenkämpfen mit einem Politikwissenschaftler. Machen Sie keinen Hehl aus Ihren wahren Absichten, dann können wir auch auf einer ehrlicheren Ebene diskutieren, ohne den anderen zu verunglimpfen, wie Sie das leider immer wieder tun, in dem Sie mal mehr, mal weniger sticheln und zündeln und das mit voller Breitseite – wenn Sie etwas schreiben: „machen Sie sich doch nicht lächerlich“, oder „Sie zeigen, wie wenig Ahnung Sie von Russland und der Ukraine haben“.
Es ist nämlich schon merkwürdig, Herr Leinher, dass Sie auf anderen Foren anderer Zeitungen von anderen Lesern teilweise so scharf angegangen werden… das liegt auch an Ihrem Stil, den anderen sofort niederzukanzeln oder anzugreifen.
Bleiben wir doch beim Argument und lassen dem anderen seinen Standpunkt. Manchmal bleiben beide Seiten eben wie zwei Esel, anstatt das man versucht, die Gegenseite wenigstens etwas zu verstehen.
Mich stört nicht Ihre Meinung, falls dies Ihr Gedanke war. Mich stört das absolute an Ihren Worten – weshalb ich meinerseits auch etwas „radikaler“ in meiner Wortwahl wurde. Mich stört, dass ich nicht sehe, dass Sie das Land wirklich kennen – und hier geht es nicht um Ihr „Schweiz-Beispiel“ das so allerdings nur stimmte, wenn man die Eigenheiten dieses Landes vollkommen ignorierte – was durchaus machbar ist. Nur dann ist man doch sehr ignorant…
Mich stört, dass ich nicht sehe, dass Sie ausgewogen – dabei geht es nicht um den eigenen Standpunkt – argumentieren. Manchmal muss man den „advocatus diaboli“ spielen, also mit den Argumenten der Gegenseite hantieren und diese durchexerzieren, um sich in diese hineinzuversetzen und diese besser zu verstehen, oder um Sie als Scheinargumente zu entlarven.
Hier geht es, oder sollte es zumindest, um konstruktive Kritik, die Kritik bleiben darf und soll, aber dem anderen auch (ein gewisses) Verständnis entgegenbringt, ohne dass man zum pauschalen Rundumschlag mit dem Morgenstern ausholt.
Es geht mir nicht darum, dass Sie mir Verständnis heucheln, aber darum, dass Sie zumindest versuchen, den Andersdenkenden und seine Ansichten zu verstehen – wenn er differenziert und ausgewogen argumentiert.
Das ist leider der Unterschied zwischen unseren Schreiben: wo ich versuche – leider ist es mir mit Ihnen auch nicht immer gelungen, weil SIe wie ein ausgebufft-routinierter „Agent provocateur“ agieren – beide Seiten zu sehen, machen SIe einseitig und in absolutistischer Manier Gebrauch von Ihren Worten.
Es ist schon so: der Deutsche sagt im Biergarten „Ich krieg‘ ’n Bier!“, wo der Schweizer „Dürfte ich wohl ein Bierchen haben? Dankeschön“.
Kurz, hier prallen, bei gleicher Verkehrssprache (dem Hochdeutschen) und bei in vielen Angelegenheiten ähnlichen Mentalitäten,
zwei gänzlich unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionskulturen aufeinander.
Das ist keine Wertung.
Aber vielleicht sind Sie mir deshalb der Elephant im Porzellanladen, weil Ihre Art zu diskutieren zu barsch, zu unausgewogen rüberkommt…
Nun, mal sehen…
Gehören Sie eigentlich noch immer zu den Scientologen…?
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Dirk Leinher Steven Schori • vor 3 Tagen
Warte, dies wartet darauf, von NZZ genehmigt zu werden.
Herr Schori
Auf diesen Kommentar habe ich Ihnen einen ebenfalls sehr ausführlichen Kommentar zu meinem Gesichtspunkt geschrieben, dieser wurde bis jetzt leider nicht freigegeben. Ich hoffe der Moderator weiss wenigstens weshalb. Er könnte sich ja freundlicherweise dazu äussern. Es erschwert natürlich meine Möglichkeit das ganze mit Ihnen zu diskutieren.

Mal schauen ob es mit einer Änderung des bereits veröffentlichten Kommentares geht:

Konstruktive Kritik verlangen Sie? Ja was ist denn destruktiv daran, wenn ich aufzeige dass es amerikanische Staatsrechtler gibt, welche Russland bescheinigen das Völkerrecht eingehalten zu haben? Sie interpretieren dies als „Übernahme der Deutungshoheit“. Angesichts der westlichen Medien-Propaganda gegenüber Russland ist diese Verdrehung der Tatsachen an Frechheit ja kaum mehr zu überbieten. Sie möchten eine Ausgeglichenheit und kritisieren gleichzeitig einen Kommentarschreiber der sich gegen die Unausgeglichenheit der westlichen Medien mit fundierten Kommentaren wendet, indem er aufzeigt dass es in Bezug auf die Völkerrechtsverletzung Russlands auch im Westen noch andere Stimmen gibt.

Dass Jazenjuk der ukrainisch griechisch-katholischen Kirche (Weblink: http://news.ugcc.org.ua/ ) angehört, können Sie auch auf Wikipedia nachlesen, auch wen ich die Information nicht von dort habe. Ein jüdisches Geschlecht als „Beleg“ für die Glaubenszugehörigkeit aufzuführen ist in den heutigen Zeiten etwas schwach. Da dürfte der Herr Pierre Vogel ja definitiv kein Moslem sein.
Die Maidan-Demonstranten wurden von der ukrainisch griechisch-katholischen Kirche mit Lebensmitteln versorgt, ansonsten hätte der Protest wohl nie einen so langen Atem gehabt. Dies war auch ein Kampf der Kirchen, der russisch-orthodoxen einerseits gegen die griechisch-katholische andererseits. Dies ist ein Aspekt der in den westlichen und russischen Medien nicht beleuchtet wird.

Und einfach nochmals zum festhalten, nicht ich wurde Ihnen gegenüber radikal, sondern Sie mir gegenüber. Auch wenn Sie Ihren Angriff auf mich mit „Mit Verlaub“ einleiten, bemühen Sie mehrere „gegen die Person gerichtete Argumente“, so auch erneut oben mit ihrem letzten Satz betreffend Scientology. Dies ist ein Versuch meine Meinung und Ansicht auf meine Religionszugehörigkeit zu reduzieren, respektive die Glaubwürdigkeit meiner Kommentare durch ablenken auf ein negativ besetztes Thema herabzusetzen. Ein simpler Manipulationsversuch eben. Es interessiert Sie ja nicht wirklich eine Antwort darauf zu erhalten, als vielmehr dadurch meine Glaubwürdigkeit bei einigen Lesern reduzieren zu können, die vielleicht in der Sache meiner Meinung sind, jedoch in Bezug auf Scientology andere Ansichten haben als ich. Und ja, falls es Sie doch interessieren sollte, ich bin Scientologe.
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Dirk Leinher Steven Schori • vor 18 Tagen
So wie Sie hier auftreten zeigen Sie, dass Sie wirklich keine Ahnung von Russland und der Ukraine haben, da hilft es auch nicht bestimmte Wörter in Grossbuchstaben zu schreiben. Vielleicht können sie einigen Lesern hier Sand in die Augen streuen mir nicht, daher muss ich diesen auch nicht „aus den Augen streuen“. Und lassen Sie doch die billigen Manipulationsversuche aus dem Psychologiekurs der ersten Klasse. Um Ihre Worte zu verwenden: Selbstverständlich erkennen die gebildeten Leser und diejenigen mit gesundem Menschenverstand sofort, wie offen Sie Propaganda betreiben.
Alle Russen die „pro Putin“ sind (geschätzte 75%) sind Ihrer Ansicht nach also ungebildet und haben keinen gesunden Menschenverstand. Bitte, machen Sie sich nicht weiter lächerlich hier mit solcher Propaganda.
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Steven Schori Dirk Leinher • vor 7 Tagen
Ihr Gesinnungsschreiben und Ihr (fehlender) Stil machen leider keinen Halt, selbst vor kritisch denkenden Lesern und anders denkenden Rezensenten…
Sie drehen mir die Worte im Mund um, wie es Ihr Tunnelblick gerade zulässt.
Sie vermengen Zahlen (75%) und meine Aussage (gebildete Russen mit gesunden Menschenverstand), reissen Sie aus dem Zusammenhang und setzen sie zusammen, wie es ihnen gerade (in den Kram) passt…
Mit Verlaub, aber das ist billig und bestätigt nur, dass Sie anwenden was Sie mir so frech unterstellen.
Aber deutsche Rechthaberei ist ja ein weitverbreitetes und weltbekanntes Exportgut…
Bevor Sie sich noch mehr empören und entrüsten: ja, wie gesagt, ich habe dort gelebt – Sie aber geben nur Ihre sehr bedenkliche Meinung (die vielmehr eine fixe Gesinnung ist) abermals zum schlechtesten…
Schämen Sie sich eigentlich nicht?
Wohl kaum…
Propaganda sollten Sie mal im Lexikon nachschlagen – dann wüssten Sie, dass Ihre Meinungsmache dieser ungleich viel näher kommt, als mein kleiner Versuch, auf Ihre Steinzeit-Rhetorik etwas differenzierter einzugehen. Aber eins noch: ich nähere mich bereits Ihrem (fehlenden) Niveau
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Dirk Leinher Steven Schori • vor 4 Tagen
Herr Schori
Noch zu Ihrem Vorwurf dass ich Ihnen die Worte im Mund umdrehen würde.
Sie sagen: „Die Russen mit Bildung und gesundem Menschenverstand wissen ganz genau, wie gefährlich Putin ist“
Dies ist aus meiner Sicht der Versuch die Leser subtil davon zu überzeugen, dass alle Russen die Putin nicht als gefährlich sehen, ungebildet und keinen gesunden Menschenverstand haben. Es ist korrekt dass Sie dies nicht direkt sagen. Aber Sie nehmen für sich in Anspruch die Einstellung „der Russen mit Bildung und gesundem Menschenverstand“ wiederzugeben.
Da Sie sich als Intellektueller dessen sicher bewusst sind, ist es umso schwieriger dahinter keine Absicht zu vermuten.
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Steven Schori Dirk Leinher • vor 3 Tagen
Nein, da irren Sie sich. Das ist es ja, was ich gerade nicht möchte: das wir alle hier unsere Gesinnung und nicht unsere kritische Meinung kundtun.
Zündeln ist stets ungut.
Bloss verhält es sich so, dass ich wirklich Teile der Russischen Intelligenzija kenne, die insofern repräsentativ sind, als sie die Stimmung unter den kritisch denkenden Bildungsbürgern widerspiegeln.
Ich weiss aber auch um die Defizite in grossen Teilen der russischen Bevölkerung in Sachen Bildungsbürgertum, insbesondere verglichen mit Westeuropa.
Hierbei geht es nicht um eine Abwertung, auch nicht, dass ich diese Schichten als dumm ansähe.
Aber Bildung und Wissen (nicht – übertrieben – gesteuertes oder manipuliertes; keine Gesellschaft ist frei davon, auch wir im Westen nicht) sind der Schlüssel zu einer kritischen und dennoch fairen Einschätzung und Abwägung der vorgekauten und hingeworfenen Informationen, welche ein nicht in allen Belangen freier Staat wie Russland einem vorlegt.
Viele Bekannte, nicht nur aus der Ukraine, sondern auch aus Russland – diese allerdings meist hinter vorgehaltener Hand – leiden unter den (post)sowjetischen Strukturen des Alltags, die trotz neuem Anstrich hinter dem glänzenden Lack des Neuen Russlands sichtbar werden…
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Dirk Leinher Steven Schori • vor 2 Tagen
Langsam finden wir uns. Ich sehe die Defizite des russischen Staates durchaus auch und verstehe Ihre Äusserung nun besser.
Aus meiner Sicht sollen sich die von Ihnen erwähnten kritisch denkenden Bildungsbürger in Russland um Veränderungen in Russland bemühen. Dazu muss Russland einen eigenen Weg finden. Es ist aus meiner Sicht kontraproduktiv wenn versucht wird, durch hunderte, aus dem Westen finanzierten NGO’s und begleitenden Medienkampagnen in westlichen Medien, Russland zu Veränderungen zu bewegen.

Wir im Westen sollten andererseits vor unserer eigenen Türe wischen. Ich sehe keinen Nutzen darin, dass wir hier die in den Medien bereits zur Genüge breitgetretene Propaganda gegen Russland wiederholen. Da braucht es einen Ausgleich. Die westlichen Stimmen die das Vorgehen Russlands verstehen, werden hingegen als „Putin-Versteher“ abgekanzelt. Wenn ich amerikanische Staatsrechtler aufführe, die eine andere Sicht zu der im Artikel vertretenen Meinung haben, werten Sie es als „Übernahme der Deutungshoheit“. Ich habe nichts dagegen dass westliche Staatsrechtler Russland Völkerrechtsverletzungen vorwerfen. Ich habe etwas dagegen dass nicht gleichzeitig die Argumente der westlichen Staatsrechtler die zu einem anderen Schluss kommen Raum in den Medien erhalten. Die westliche Propaganda gegen Russland ist allgegenwärtig in unseren Medien zu finden. Da finde ich es halt einfach irgendwie lächerlich wenn Sie kommen und mir vorwerfen, ich würde anderen Sand in die Augen streuen. Ich habe nie behauptet dass ich unparteiisch bin. Als „unabhängige Zeitung“ erwarte ich von der NZZ jedoch eine Unabhänggkeit die ich so nicht mehr finde. Konsequent gegen Mainstream- und Herdendenken! Falls das Pendel mal umkehren sollte und wir in den Medien Putin als Heilsbringer dargestellt finden, werden Sie mich auch als Putin-Kritiker antreffen. Dies ist das was ich als „Konsequent gegen Mainstream- und Herdendenken“ verstehe.
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Mailyn Pelagio-Kerzenmacher • vor 22 Tagen
Wenn es der EU nicht gelingt, Russland, die Ukraine und die Türkei in einen wirtschaftlich, sehr gut funktionierenden Block einzubinden, wird es eine Rückentwicklung der Staaten in Europa geben. Während die USA, Asien sowie Südamerika wachsen, beginnen die Europäer Beschränkungen aufzubauen. Kriege, Waffen und Drohgebärden sind Relikte der Vergangenheit, Gegner werden heute wirtschaftlich geschwächt und in die
Bedeutungslosigkeit verbracht.
Was sich derzeit in Europa abspielt, ist kein kalter Krieg, das ist
Dusseligkeit und dümmliche Arroganz einiger weniger.
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Dirk Leinher • vor 22 Tagen
Nach der Auffassung renommierter internationaler und vor allem amerikanischer Staatsrechtler, wie z.B. John V. Whitbeck und Professor Steven Cohen, hat sich Russland in der Krim strikt an das Völkerrecht gehalten. Weshlab ist die EU entschlossen, an einem imperialen Kurs gegenüber Rußland festzuhalten, der ihr aber keineswegs den erhofften Machtzuwachs einbringen, sondern geradewegs zur atomaren Auslöschung Europas führen kann!
Nun sollte die Propaganda gegen Russland definitiv ein Ende finden und die Situation innerhalb der Ukraine in den Vordergrund gestellt werden. Das heisst, nicht die Anliegen der „Interims-Regierung“ sondern die Anliegen der Ukrainer selbst. Den Anliegen der westlichen Ukrainer wurde ja „Gehör“ geschenkt. Wie ist es nun mit den Anliegen der östlichen, prorussischen Ukrainer?
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Iman Fardin • vor 22 Tagen
Nehmen Sie sich 15min Zeit und schauen Sie dieses Video:

Meine Skepsis auf den Punkt gebracht:

2 Gedanken zu “NZZ Zensur: gekillte Kommentare!

  1. Schade dass es keine neue und bessere Form des damals abgeschalteten SiteWIKI von Google gibt.
    EInen Dienst wo man „auf“ jeder Webseite ohne Eingriffsmöglichkeit etwas schreiben konnte.
    Ein Plugin im Browser dass man überall aufziehen und einen Text hinterlassen konnte.

    So etwas sollte es erneut geben.
    So unzensiert wie das Usenet.
    Und egal welcher Browser, alle sollten das Gleiche System integrieren, so dass auch IE-Nutzer, Kommentare von FF-Nutzern lesen können.
    Voraktiviert könnten Einträge mit einem kleinen blinkenden Button signalisiert werden.
    Lesbar ohne Registrierung. Evtl. auch Kommentierbar ohne Registrierung.

    Neben dem hinterlassen von Kommentaren (auch auf der Startseit von Amazon, Ebay etc., aber auch jeder Unterseite), evtl. auch ein Chat mit allen die siich gerade aauf der gleichen Seite befinden.
    Das wäre „Social Surfing“, und eine Art Meinungsfreiheit vorbei an allen Webseitenbetreibern.
    So als wenn man sich mit großen Schildern vor einen Laden, eine Landesbotsschaft, ein Jobcenter stellt, oder dort mit Passanten über diese Einrichtung redet.

  2. Pingback: Links: | jakleh

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