Wer will Trump wirklich entfernen und warum?

Untersucht Saudi-Arabiens Rolle am 11. September und im Jemen!

Saudi-Arabien ist verantwortlich für den Völkermord im Jemen, und es spielte eine zentrale Rolle bei den Anschlägen des 11. September.

Die neuen Enthüllungen über die Rolle Saudi-Arabiens bei den Terrorangriffen des 11. September 2001 auf die Vereinigten Staaten stellen uns vor eine Notwendigkeit: Der voranschreitende saudische Völkermord gegen den Jemen muß aufhören und die mit den Saudis verbundenen Netzwerke, die solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit verüben, müssen zerschlagen werden. Wenn das geschieht, eröffnet es der ganzen Welt den Weg zur Teilnahme am Entwicklungsprogramm der Neuen Seidenstraße, der Gürtel- und Straßen-Initiative – jenem unverzichtbaren Prozeß des „Friedens durch Entwicklung“, der notwendig ist, um den ewigen Kriegen in der Region ein Ende zu setzen.

Dazu muß u.a. eine Kommission eingesetzt werden, welche die saudischen Verbrechen gegen den Jemen untersucht. Aber das wurde von Großbritannien blockiert, während Großbritannien und die Vereinigten Staaten weiterhin die „saudische Koalition“, die diesen kriminellen Angriff durchführt, mit Waffen beliefern. Auf amerikanischer Seite arbeiten eben diese Unterstützer der saudischen Verbrechen daran, Präsident Donald Trumps ordentlich gewählte Regierung zu stürzen. Auch sie sind mit den britischen Sponsoren des saudischen Königshauses verbunden, die schon dessen Gründung betrieben haben.

Neue Beweise: Robert Mueller deckte die Saudis

Die neuen Enthüllungen unmittelbar vor dem 16. Jahrestag der Anschläge des 11. September betreffen speziell die Beweise für eine direkte Beteiligung der saudischen Regierung an den Vorbereitungen 1999-2001 für die Angriffe mit Flugzeugen – u.a. die „Trockenübung“ einer Flugzeugentführung 1999. Und sie zeigen ein Muster der Vertuschung durch den damaligen FBI-Direktor Robert Mueller – eben jenes Robert Mueller, der in den 1980er Jahren schon die juristische Hexenjagd gegen Lyndon LaRouche geleitet hatte und heute die auf den Sturz von Präsident Donald Trump abzielenden Ermittlungen wegen der (frei erfundenen) russischen Einmischung in die amerikanischen Präsidentschaftswahlen anführt.

Die neuen, vernichtenden Beweise wurden in einer Klage gegen Saudi-Arabien vorgelegt, die von einer Gruppe der Opferfamilien des 11. September vor dem Bundesgericht in New York betrieben wird. Die Kläger zitieren darin Dokumente des FBI, aus denen hervorgeht, daß die saudische Regierung zwei saudische „Studenten“ in den Vereinigten Staaten – Mohammed Al-Qudhaeein und Hamdan Al-Shalawi – eingesetzt und bezahlt hat, deren Versuch, in das Cockpit eines America-West-Fluges von Phoenix nach Washington D.C. einzudringen, so bedrohlich war, daß das Flugzeug eine Notlandung in Ohio machte.

Die beiden wurden nach der Landung des Flugzeugs verhaftet und vom FBI verhört, aber dann wieder auf freien Fuß gesetzt. Später „entdeckte“ das FBI dann, daß die beiden in Afghanistan ausgebildet worden waren und regelmäßige Kontakte mit einem der späteren saudischen Flugzeugentführer und -piloten sowie einem hohen Al-Kaida-Führer aus Saudi-Arabien hatten, der jetzt im Gefängnis von Guantanamo inhaftiert ist; daß sie bei der saudischen Regierung angestellt waren; und daß sie während ihres Aufenthalts in den Vereinigten Staaten „in häufigem Kontakt“ mit Repräsentanten Saudi-Arabiens standen und u.a. an einem Symposium teilnahmen, das von der saudischen Botschaft veranstaltet und vom saudischen Botschafter geleitet wurde. Die saudische Botschaft bezahlte sogar die Flugtickets für den Flug, bei dem die „Trockenübung“ durchgeführt wurde.

Die neuen Enthüllungen lenken die Aufmerksamkeit auf die Vertuschungsversuche des damaligen FBI-Direktors Robert Mueller, die auch ein Schlaglicht auf seine Rolle gegenüber Trump werfen. Zur Zeit der Ermittlungen der Gemeinsamen Untersuchungskommission des Kongresses zu den Anschlägen des 11. September hinderte Mueller die Ermittler des Kongresses daran, einen Informanten des FBI, Abdussattar Shaik,  zu verhören, der zwei der späteren Flugzeugentführer vor den Anschlägen in San Diego Unterschlupf gewährt hatte. Mueller brachte Shaik an einen geheimen Ort, sodaß er nicht verhört werden konnte, womit er sich sogar über eine formelle Vorladung des Kongresses zur Zeugenaussage hinwegsetzte. Senator Bob Graham, einer der beiden Leiter der Gemeinsamen Untersuchungskommission des Kongresses, glaubt, daß Mueller auf Anweisung des Weißen Hauses handelte, was auf eine Beteiligung der Familie Bush an den geopolitischen Verbrechen der Briten und Saudis hindeute (https://harpers.org/blog/2017/09/crime-and-punishment/).

Völkermord im Jemen

Heute trägt Saudi-Arabien die volle Verantwortung für das Sterben und die Zerstörungen im Jemen. Ein Bericht der Vereinten Nationen vom 5. September schätzt die Zahl der zivilen Todesopfer in den letzten zweieinhalb Jahren auf mindestens 5500, Tausende weitere wurden verwundet. Die Zahl der Cholera-Infizierten übersteigt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 600.000, wovon mindestens 2000 gestorben sind. Die Wasser- und Sanitärversorgung wurde zerstört, Millionen wurden vertrieben. Mindestens 19 Millionen Menschen benötigen dringend humanitäre Hilfe, und mehr als sieben Millionen brauchen dringend Nahrungsmittel. Aber die Saudis blockieren Hilfslieferungen. Sie haben zahlreiche Krankenhäuser, Schulen und soziale Versammlungen bombardiert. Sogar der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra’ad Al-Hussein, sagte am 5. September bei der Präsentation dieser Feststellungen, die Jemeniten litten unter einer „ganz und gar von Menschen herbeigeführten Katastrophe“. Er forderte eine Untersuchung der Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht (siehe http://un.org/apps/news/story.asp?NewsID=57458#.Wbheg8iGPcs).

Retten und Wiederaufbauen

So schrecklich die Lage im Jemen auch ist, sie ist kein „Sonderfall“. Sie ist vielmehr Ausdruck der britischen und amerikanischen Politik der letzten 60 Jahre, unter verschiedensten Bannern ständige Kriege zu führen – Regimewechsel, „Schutzverantwortung“, Menschenrechte und andere Vorwände. Betrachten Sie die Liste der Nationen, die in Schlachtfelder verwandelt wurden: Afghanistan, Irak, Libyen, Ukraine, Jemen. Syrien gelang es mit Rußlands Hilfe, sich zu verteidigen. Davor Vietnam, und davor Korea. Diese Politik ständiger Kriege muß aufhören.

Wir können jetzt mit diesem schrecklichen Erbe brechen und mit seinen Urhebern, deren System sich dem Gemeinwohl widersetzt. Wir können uns zur Politik der Neuen Seidenstraße zusammenschließen, deren Fähigkeit und Absicht, dem Gemeinwohl der Menschheit zu dienen, so offensichtlich ist, daß schon jetzt Millionen Menschen in vielen Nationen in Projekten zum gegenseitigen Vorteil zusammenarbeiten.

Auch in den Vereinigten Staaten gibt es nach den Verheerungen, die Hurrikane und das mexikanische Erdbeben auf dem amerikanischen Kontinent angerichtet haben, eine neue, große Welle des Mitleids für die Menschheit und einen Willen zur Entwicklung. Die Amerikaner freuen sich auf wirtschaftliche Projekte, die für die Zukunft verwirklicht werden müssen, und blicken zurück auf wesentliche Projekte – Hochwasserschutz, Wassersysteme, fortgeschrittene Elektrizitätsversorgung, weltraumgestützte Klimaanalyse –, die unterlassen wurden, weil sie angesichts der ständigen Kriege der USA – von Vietnam über Afghanistan und den Irak bis zum Jemen heute – angeblich „zu teuer“ waren.

Nie wieder. Wir können jetzt retten und wiederaufbauen.

Russiagate wird durch Rassenkonflikt abgelöst

Nachdem der Russiagate-Skandal in sich zusammenfällt, setzt die Kriegspartei auf einen Rassenkonflikt, um Präsident Trump aus dem Amt zu vertreiben.

Der Vorstoß, US-Präsident Donald Trump über den künstlich inszenierten „Russiagate“-Skandal zu stürzen, läuft zunehmend ins Leere. Im verzweifelten Versuch, sich dieser Entwicklung entgegenzustemmen, startete die Washington Post einen Angriff auf das angesehene links-progressive Magazin The Nation. Dieses hatte mit einem Artikel von Patrick Lawrence („Ein neuer Bericht wirft große Fragen über das Hacken des DNC vom letzten Jahr auf“, 9. August)1 die Mauer des Schweigens über das Memorandum der „Geheimdienstveteranen für Vernunft“ (VIPS) an Präsident Trump vom 24. Juli durchbrochen. Anschließend griffen Bloomberg News und das Onlinemagazin Salon den Artikel und das VIPS-Memo auf und berichteten darüber, wie es die Behauptung in Frage stellt, Rußland habe die E-Mails des Demokratischen Nationalkomitees (DNC) gehackt und sich durch deren Veröffentlichung in Wikileaks in die Präsidentschaftswahl 2016 eingemischt.

Obwohl die Vorwürfe gegen Rußland und gegen Trump wegen seiner angeblichen Komplizenschaft mit Moskau schon seit zwölf Monaten ständig erhoben werden, gibt es bis heute nicht den geringsten Beweis für diese Behauptungen, die als Vorwand für den Putschversuch gegen den US-Präsidenten dienen. Britische Geheimdienstkreise hatten diese Geschichte erfunden, und korrupte Elemente aus Obamas Geheimdiensten – angeführt von CIA-Chef Brennan, Geheimdienstkoordinator Clapper und FBI-Chef Comey – lancierten sie in den US-Medien, um nach Trumps Sieg in der Präsidentschaftswahl im November 2016 einen „Regimewechsel“ in den USA zu organisieren. Der frühere britische Botschafter in Moskau Sir Andrew Wood lieferte Brennan über den Trump-Gegner McCain ein von einem „ehemaligen“ Mitarbeiter des MI-6 fabriziertes, betrügerisches Dossier, welches Brennan dann zum Vorwand nahm, eine Arbeitsgruppe einzurichten, um dem Vorwurf der angeblichen russischen Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl nachzugehen.

Der Angriff auf The Nation im „Eric Wemple Blob“ der Washington Post am 15. August zielt offensichtlich darauf ab, die Redaktion von The Nation dazu zu nötigen, sich von Lawrences Artikel zu distanzieren und sich der Kampagne gegen Trump und dessen angestrebte Zusammenarbeit mit Rußland anzuschließen. In seinem Versuch, den fachlich stichhaltigen Bericht der VIPS als „substanzlos“ vom Tisch zu wischen, wiederholt Wemples lediglich die schwachen, sophistischen Argumente des DNC, das in einer Stellungnahme zum VIPS-Memo auf die „Feststellungen der US-Geheimdienste“ über die russische Einmischung verwiesen und erklärt hatte: „Jede andere Vermutung ist falsch und nur eine weitere Verschwörungstheorie, wie sie von Trump und seiner Regierung verbreitet werden.“

Danielle Ryan vom Onlinemagazin Salon wies diesen gefährlichen Unsinn zurück und schrieb am 15. August: „Wenn die Medien und Mainstream-Liberalen die in Lawrences Artikel dargestellten Informationen als unbewiesen hinstellen, ist das überaus ironisch, wenn man bedenkt, wie wenig Beweise sie selbst brauchten, um ein Narrativ aufzusetzen, das ihnen selbst paßt und Clinton von jeder Verantwortung für die Wahlniederlage freispricht… Wenn diese neuen Erkenntnisse richtig sind, dann sind diejenigen, die mit so wenig Belegen das Narrativ vom russischen Hacken verbreitet haben, eine Menge Antworten schuldig.“

Daß die Autoren dieses Narrativs diese Antworten nicht geben, sondern nur unaufhörlich ihre Behauptungen wiederholen können, erklärt, warum der „Russiagate“-Skandal nun in sich zusammenfällt und in der amerikanischen Bevölkerung keinen Widerhall findet.

Hinzu kommen die Berichte über ein Gespräch zwischen dem Kongreßabgeordneten Dana Rohrabacher und dem Wikileaks-Gründer Julian Assange, das am 16. August stattfand. Rohrabacher ist ein offener Kritiker der Russiagate-Story, der Putin gegen den Vorwurf, er sei direkt an der „Einmischung“ beteiligt, in Schutz genommen hat. Er sagte nach dem Gespräch, Assange werde schon bald Beweise dafür vorlegen, daß er die DNC-Mails nicht von Rußland erhalten hat, was die Schlußfolgerungen der VIPS bestätigt.

Ein „Maidan“ in Charlottesville
Vor diesem Hintergrund ist nun die Hysterie zu sehen, die nach der gewalttätigen Konfrontation zwischen rechtsextremen „weißen Nationalisten“ und einem bewaffneten Mob der Antifa in Charlottesville/Virginia am 12. August geschürt wird. Es war eine inszenierte Konfrontation, mit dem Ziel, Trump als Rassisten hinzustellen, der die rechtsextremen Nationalisten nicht angemessen verurteile – so wie es die Massenmedien darstellen, die für den Regimewechsel arbeiten. Tatsächlich hatte Trump in seinen Äußerungen zu den Ausschreitungen richtig darauf hingewiesen, daß es auf beiden Seiten bewaffnete Schläger gab. Andere Beobachter machten auf den seltsamen Umstand aufmerksam, daß die Polizei nichts tat, um die beiden Gruppen voneinander fernzuhalten, wie man es von den Ordnungsbehörden erwarten sollte.

Wie wir in der Vergangenheit wiederholt dokumentierten, schürt das FBI seit Jahrzehnten immer wieder bewußt Rassenkonflikte, indem es auf beiden Seiten Provokateure einschleust – eine klassische „Gang-Countergang-Operation“, wie sie der britische Geheimdienst zur Aufrechterhaltung der britischen Herrschaft in den Kolonien entwickelte. Es sind auch die Methoden der „Farbenrevolutionen“, mit denen die anglo-amerikanischen Netzwerke in aller Welt den Sturz unerwünschter Regierungen („Regimewechsel“) inszeniert haben.

Nun werden dieselben Methoden auch gegen den Präsidenten der Vereinigten Staaten eingesetzt, dessen Wahl einen Strich durch die Pläne für permanente Kriege zwischen Ost und West machte. Die „Antifa“-Schläger und ihre „liberalen“ Verteidiger werden von demselben George Soros finanziert, der mit den amerikanischen Neocons unter dem Schirm der US-Außenministerin Hillary Clinton zusammenarbeitete, um in der Ukraine die Regierung Janukowitsch zu stürzen.2

Eine besondere Ironie dabei ist, daß dieselben Medien, die heute die „linken“ Antifa-Schläger gegen die „rechten“ Neonazis in Schutz nehmen, die mörderischen Neonazis-Gruppen, die den Maidan-Putsch gegen Janukowitsch anführten, offen unterstützt haben. Heute behaupten sogar einige von ihnen, Präsident Putin fördere die „weißen Nationalisten“ in Amerika, obwohl das russische Volk (und Putins eigene Familie) im Kampf gegen die Nazis im Zweiten Weltkrieg ungeheure Opfer brachte, was Putins Weltanschauung stark geprägt hat. Dies liegt auch seiner kategorischen Ablehnung der Bandera-Nazis zugrunde, die den mörderischen Maidan-Putsch durchführten und heute eine prominente Rolle im Militär und in den Sicherheitsdiensten der Ukraine einnehmen.

Hebelt Trump die Kriegsfraktion aus?
Hinter der verzweifelten Intensivierung der Kampagne für Trumps Sturz gibt es noch einen weiteren Faktor, der in der Goebbels-artigen Propaganda westlicher Medien verschwiegen wird, aber für die Menschheit enorm wichtig ist: Während die Medien eine Atomkriegsgefahr aus Nordkorea heraufbeschworen, verstärkte die Regierung Trump ihre diplomatischen Bemühungen zur Kriegsvermeidung. Am 10. August sagte Außenminister Tillerson ausdrücklich, daß die Vereinigten Staaten keinen Regimewechsel in Nordkorea anstreben. „Wir sind nicht Ihre Feinde“, sagte er, die USA wünschten sich einen Dialog, der Nordkorea zu Sicherheit und wirtschaftlichem Wohlstand verhilft. AP berichtete, daß anders als unter Präsident Obama, der jeden Kontakt zur Regierung von Kim Jong-un ablehnte, inoffizielle Gesprächskanäle eröffnet wurden.

Am 12. August telefonierte Trump mit Chinas Präsident Xi Jinping. In der Erklärung des Weißen Hauses dazu heißt es: „Das Verhältnis zwischen den beiden Präsidenten ist ein sehr enges, und es wird hoffentlich zu einer friedlichen Lösung des Nordkorea-Problems führen.“ Gleichzeitig reiste Generalstabschef Joseph Dunford nach Asien und führte Gespräche in Südkorea und China. In Seoul betonte er, die USA strebten eine diplomatische Lösung an, und „wir werden absolut alles tun, was wir können, um Minister Tillersons gegenwärtigen Kurs zu unterstützen“. Südkoreas Präsident Moon stimmte ihm zu und fügte hinzu, er werde keinen Krieg auf der Koreanischen Halbinsel zulassen.

Danach reiste Dunford nach China und sprach dort ausführlich mit seinem Amtskollegen, Gen. Fang Fenghui. Dunford sagte, es gebe zwischen beiden Länder zwar „schwierige Fragen“, aber „ich weiß, daß wir eines gemeinsam haben: Wir sind gleichermaßen fest entschlossen, diese schwierigen Fragen abzuarbeiten“. Gen. Fang sagte, die Treffen seien eine Fortsetzung des Dialogs, den Trump und Xi bei ihrem Gipfel in Florida im April begonnen hatten. Er wolle dazu beitragen, daß Dunford „mehr über unsere Streitkräfte erfährt“, die Zusammenarbeit verstärkt und „unsere Freundschaft aufgebaut wird“. Beide unterzeichneten eine schriftliche Vereinbarung über die Einrichtung eines Gesprächskanals für strategischen Dialog, der „es uns ermöglichen wird, das Risiko von Fehleinschätzungen zu reduzieren“. Vor Dunfords Treffen hatte Tillerson erklärt, die USA machten China nicht für die jüngsten Spannungen um Nordkorea verantwortlich.

Vor allen dank dieses umfangreichen Dialogs wurden die kriegerischen Spannungen in Asien reduziert, und Kim Jong-un nahm seine Drohung mit einem Raketenabwurf in der Nähe des US-Stützpunkts Guam zurück.

Anzumerken ist, daß auch Rußland eine wichtige Rolle bei den Bemühungen um eine diplomatische Lösung mit Nordkorea spielt. Am 6. August traf Tillerson sich beim ASEAN-Gipfel in Manila mit Außenminister Lawrow. Ein Großteil des Gespräches drehte sich um die neuen Sanktionen des US-Kongresses gegen Rußland und dessen Reaktion darauf (mit der Anweisung, den Stab der diplomatischen US-Einrichtungen in Rußland um 750 Mitarbeiter zu reduzieren), aber es ging auch um die weitere Zusammenarbeit in Syrien und gemeinsame Anstrengungen zur Lösung der Probleme um die Ukraine und Nordkorea. Bevor Dunford nach Asien reiste, sprach er am 8. August mit dem russischen Generalstabschef Gerassimow. Dieser erklärte anschließend, sie hätten über die militärische Zusammenarbeit gegen ISIS und Al-Nusra in Syrien und dem Irak gesprochen, insbesondere über die Ausweitung der „Deeskalationszonen“ in Syrien, mit der Hoffnung auf eine friedliche Beilegung des Krieges, der durch Obamas Regimewechselpläne sinnlos verlängert wurde.

„Der Staat wird diesen Kerl töten“
Anstatt diese diplomatischen Initiativen zu unterstützen oder wenigstens anzuerkennen, erwecken die Medien und Trumps Gegner in den USA und Europa den Eindruck, ein Krieg sei unausweichlich, wenn Trump nicht gestürzt werde. Auch das kommt von den Briten und wird vom „Staat im Staate“ in den USA betrieben.

Im Juni erschien unter dem Pseudonym Sam Bourne ein Buch des Journalisten Jonathan Freedland vom Londoner Guardian mit dem Titel „To Kill the President“. Freedland war im Wahlkampf 2016 der Washingtoner Korrespondent des Guardian gewesen, und das Buch wurde im Guardian positiv besprochen. Der „politische Thriller“ handelt davon, daß der amerikanische Verteidigungsminister – ein General – und der Stabschef zu dem Schluß kommen, daß der Präsident – der unübersehbar an Trump erinnert – verrückt sei und beseitigt werden müsse, als dieser einen nuklearen Angriff auf Nordkorea befehlen will. Sie sind sich einig, daß weder ein Amtsenthebungsverfahren noch eine Absetzung wegen Amtsunfähigkeit in Frage komme, und der Präsident ermordet werden müsse.

Das ist für Freedland aber nicht bloß Fiktion! Am 9. August schrieb er in seiner Kolumne im Guardian: „Trump hat uns an den Rand des Nuklearkriegs gebracht. Kann er gestoppt werden?“ Zwei Tage später schrieb er: „Wer gehofft hatte, der Staat im Staate werde einen geistig verwirrten amerikanischen Präsidenten absetzen, bevor ein großer Kriege mit Nordkorea ausbricht, der hat sich geirrt.“ Weil er in seiner Kolumne nicht offen zum Mord am Präsidenten aufrufen will, setzt Freedland auf Sonderermittler Mueller und eine Absetzung Trumps infolge von Muellers Untersuchungen.

Ein anderer Brite – der ehemalige Chefredakteur der Sunday Times,John Cassidy – schrieb im Magazin New Yorker einen Artikel mit dem Titel „Wer wird Donalds Trumps Kriegspolitik ein Ende setzen?“ Wie Freedland spricht Cassidy, der heute in den USA lebt, die Möglichkeit an, Trump nach dem 25. Verfassungszusatz wegen Amtsunfähigkeit abzusetzen, gelangt aber zu dem Schluß, daß dafür der politische Willen fehlt.

Und am 11. August erklärte ein früherer Terrorabwehrexperte von CIA und FBI, Phil Mudd, im amerikanischen Fernsehen ganz offen: „Als ehemaliger Staatsbeamter sage ich: der Staat wird diesen Kerl töten“, und griff Trump u.a. an, weil der Putin verteidige und Einschätzungen der US-Geheimdienste verwerfe. Mudd war früher Vizedirektor des CIA-Zentrums für Terrorismusabwehr. 2005 hatte ihn der damalige FBI-Direktor Robert Mueller zum stellvertretenden Direktor der FBI-Abteilung für Nationale Sicherheit ernannt.

Von Harley Schlanger
http://www.solidaritaet.com/neuesol/2017/34/amerika.htm

Anmerkungen
1. Siehe https://www.thenation.com/article/a-new-report-raises-big-questions-about-last-years-dnc-hack/; Auszüge finden Sie in Neue Solidarität 33/2017.
2. Siehe „2014 Naziputsch in der Ukraine, 2017 in den Vereinigten Staaten?“, Neue Solidarität 9/2017.

Willy Wimmer spricht Klartext über westliche Kriegstreiber!

Ein erstaunliches Video mit Aussagen von Willy Wimmer, ehemaligem Staatssekretär im Aussenministerium.

Willy  Wimmers Aussagen:

„Ich habe n icht nur den Kalten Krieg erlebt, ich war Übungsminister in der letzten grossen NATO Übung des kalten Krieges „Wintex Simex“ und ich habe 8 Tage lang konventionell und 8 Tage nuklear Krieg geführt. Ich weiss was das bedeutet.“

„Was war eigentlich in Syrien los vor 4.5 Jahren? Ein Abkommen zwischen Israel und Syrien stand vor der Unterschrift, bezogen auf die Golanhöhen. Wenn das hätte durchgesetzt werden können, hätten wir eine Friedensentwicklung in diesem Teil des nahen und mittleren Ostens bekommen. Amerikanische, britische und französische Spezialtruppen sind in Syrien reingegangen und haben den Bürgerkrieg angezündet. Das muss man so sehen wie es ist.  [……] Vor jedem konventionellen oder nuklearen Konflikt werden die Flüchtlingsströme geplant. Wir habens ja zwischen Afghanistan und Mali mit einem [….] von Staaten zu tun, die von den Amerikanern flachgelegt worden sind und weiter flachgelegt werden. Und diejenigen die das planen, planen die Flüchtlingsströme auch, sie können sich ja überhaupt sich militärisch nicht bewegen, wenn Sie nicht die Flüchtlingsströme im Griff haben.“

„Derjenige der jedes Jahr 3000 Leute mit Drohnen weltweit ermorden lässt, wenn er unser Land die Bundesrepublik Deutschland demnächst besucht, der müsste natürlich direkt auf den Weg nach Den Haag geschickt werde“

[Moderatorin: ..Sie meinen den US Präsidenten?]

„Die vereinigten Staaten zerstören das Völkerrecht wo sie nur können von vorne bis hinten und in allen Teilen der Welt. Und das ist die Situation mit der wir uns auseinandersetzen müssen. Das was läuft, das was hier läuft ist das Verbrechen das uns alle umbringen wird!

 

 

 

Geschichtslektion für den „demokratischen Westen“

Manche glauben, dass Deutschland immer noch für einstige Verbrechen büßen müsse. Dabei geht es nur um die „Interessen“ eines Unterdrückerimperiums! In Deutschland lernt es inzwischen gefühlt jedes Kind im Kindergarten. Deutschland war ein Tätervolk, hat sechs Millionen Juden umgebracht – hauptsächlich in Gaskammern – und muss auch vier Generationen danach noch büßen, da es ein einmaliges Verbrechen war.

Diese von deutschen Gerichten festgelegte Historie darf von Forschern nicht angezweifelt werden, ohne dass sie juristischen Ärger bekommen, von einfachen Bürgern nicht öffentlich geleugnet werden, ohne dass sie zumindest als Antisemiten beschimpft werden, und jegliche Fragestellung diesbezüglich in Zusammenhang mit Israel wir mit der Antisemitismuskeule erschlagen. Selbst wenn jemand fragt, warum denn Palästinenser in Palästina in der vierten Generation darunter zu leiden hätten, dass einstmals Juden in Deutschland verfolgt wurden, wird diese Frage bereits als Antisemitismus angegriffen und der Fragende verfolgt. Israel ist mit all seiner täglich ausgeweiteten Besatzungspolitik unantastbar für die Westliche Welt. Doch warum ist das so? Ist das wirklich so, weil einstmals sechs Millionen Juden umgebracht wurden durch Deutschland? Oder ist es so, weil eine mörderische Imperialpolitik der Westlichen Welt Israel als Vorposten in die Islamische Welt betrachtet?

Um diese Fragen näher betrachten zu können bedarf es Vergleichsfälle, um das Verhalten der Westlichen Welt in jenen Vergleichsfällen zu analysieren und daraus Rückschlüsse ziehen zu können. Allerdings lernt jeder deutsche Schüler auch, dass die systematische Ermordung von sechs Millionen Juden im zweiten Weltkrieg einmalig ist, unvergleichbar ist und jeglicher Vergleich mit anderen Genoziden wiederum Antisemitismus wäre. Solch eine Herangehensweise ist zumindest aus wissenschaftlicher Sicht äußerst fragwürdig, aber inzwischen Konsens in der Westlichen Welt. Was aber wäre, wenn z.B. im Ersten Weltkrieg nicht sechs sondern acht bis zehn Millionen – sagen wir einmal Eskimos – systematisch ermordet worden wären, und die Mörder wiederum Deutsche gewesen wären. Wäre das dann auch nicht nachdenkenswert? Jetzt wird jeder sofort antworten, dass Deutsche so etwas nicht gemacht haben und es damals keine acht Millionen Eskimos gab. Wie aber wäre es, wenn die Eskimos keine Eskimos sondern Iranern waren und die Deutschen keine Deutschen sondern Briten?

Haben Sie jemals davon gehört, dass die Briten im Ersten Weltkrieg aktiv an der Ermordung von acht bis zehn Millionen Menschen im Iran schuldig sind? Und wissen Sie, dass bei den westlichen Angaben über angeblich 17 Millionen Menschen (Soldaten wie Zivilisten) , die im Ersten Weltkrieg ermordet wurden, die Hälfte davon Iraner sind? Haben Sie das nicht gewusst? Warum nicht? Es wurde Ihnen nicht gelehrt, denn das grausame Verbrechen wurde von der Westlichen Welt, der kapitalstisch-imperialistischen Welt ausgeübt, und die ist bekanntlich immer nur gut. Außerdem ist das Verbrechen der Deutschen gegen Juden einmalig und daher dürfen deutsche Kinder in den Schulen nicht lernen, dass im Iran bis zu zehn Millionen Menschen und damit fast die Hälfte der gesamten damaligen Bevölkerung ermordet wurde, darunter auch iranische Juden! Was war geschehen?

In deutscher Sprache ist darüber wenig zu finden, aber im Englischen – ausgerechnet im Englischen – gibt es ein Buch vom iranischen Agrarökonom Dr. Mohammad Gholi Majd mit dem Titel „The Great Famine and Genocide in Persia, 1917-1919“ (Die große Hungersnot und der Genozid in Iran zwischen 1917-1919) . Das Buch ist 2003 bei der University Press Of America erschienen, hat aber weder US-amerikanische noch britische Historiker berührt einmal über die aktuelle Politik gegen den Iran nachzudenken. Deutsche Historiker hat es ohnehin nicht berührt, da ihnen ja durch die Gesetzgebung vorgeschrieben ist, was sie zu denken haben. Dr. Majid dokumentiert auf 162 Seiten einen Genozid unvorstellbaren Ausmaßes, der auf das Konto der Briten geht.

Bedauerlicherweise wird in westlichen Geschichtsbüchern nicht gelehrt, dass nach einer sehr verwirrenden Zeit der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Osmanen, Russen, Briten und Iranern am Ende die Briten den Iran komplett besetzt hatten. Der Vorwand waren die Deutschen, die als Verbündete der Osmanen, die Gefahr darstellen würden. Es ist wirklich interessant zu lesen, dass selbst bei den Verbrechen, die unzweifelhaft auf die Briten zurückzuführen sind, die Deutschen die Bösen sein sollen. Einige besatzungsbedingte Ernteausfälle ab 1917 sorgten in Kombination mit weiteren Erschwernissen durch die britische Besatzung, dass ein Völkermord an der Hälfte der damaligen iranischen Bevölkerung stattfand. Dass der Völkermord nicht nur ein Ergebnis einer Naturkatastrophe war, sondern durch das aktive Eingreifen der britischen Besatzer erfolgte, kann an folgenden Tatsachen abgelesen werden: Im Iran selbst wurde Weizen produziert, welches die Besatzer gewaltsam für eigene Zwecke „kauften“ und damit der iranischen Bevölkerung entzogen. Auch andere landwirtschaftliche Erzeugnisse wurden von den Besatzern beschlagnahmt, teils sogar gehortet! Gleichzeitig verboten die Briten Lebensmittelimporte aus dem Irak und aus Indien (damals direkter Nachbar) , indem sie den Zahlungsverkehr Irans ins Ausland verhinderten. Als Besatzer weigerten sie sich zudem die Konzessionsabgabe für das entwendete Erdöl zu zahlen, so dass keine Devisen vorhanden waren. Das Öl wurde gestohlen und die Bevölkerung bewusst ausgehungert.

Die exorbitant hohen Zahlen der Toten sind keine östliche Erfindung oder Übertreibung, sondern wurden aus Dokumenten des US-Außenministeriums erarbeitet. Auch die Berichte des damals im Iran stationierten Brigadier-Generals William Dickson bestätigen die Zahlen. In England werden die entscheidenden Dokumente zu diesen Genozid mit fast 10 Millionen Opfern auch fast ein Jahrhundert nach dem Ereignis als „streng geheim“ eingestuft und nicht freigegeben. In der durch extremen Hunger geschwächten Bevölkerung brachen zudem Krankheitsepidemien aus, die ohne Medikamente und ein Minimum an Lebensmitteln nicht in den Griff zu bekommen waren. In vielen Städten brach Typhus aus. Dr. Majid zitiert den Zeitzeugen Dschafar Schahri, der schrieb: „Während dieser Hungersnot starben die Hälfte der Bewohner der Hauptstadt; die Leichen der Verhungerten waren wie Reisighaufen überall in den Gassen und im Basar zu sehen; ihre Bestattung war unmöglich, denn es waren sehr viele tote Menschen…“ Mehr als Herzergreifend sind die Schilderungen des Hofarztes der Qascharen namens Mirza Chalil Chan Saqafi. In ihrer Not aßen die Menschen sogar Baumwurzeln und Tierkadaver. Der damalige amerikanische Konsul in Iran sagte: “Ich selbst konnte sehen, wie Leichen und verhungernde Personen sterbend am Straßenrand lagen. Ich konnte zudem beobachten, wie hungernde Menschen Tierkadaver sowie Blätter und Gräser verschlangen, sofern die sengende Sonne nicht schon alles verbrannt hatte.”

Wir haben also ein geschichtliches Ereignis vor uns, das in den Geschichtsbüchern der Westlichen Welt nicht auftaucht, weil die Briten zu den Siegermächten gehörten. Die Angabe, dass ca. 17 Millionen Menschen im zweiten Weltkrieg umgekommen sind geht nicht darauf ein, dass die Hälfte davon Iraner waren. Und die waren nicht Opfer der Deutschen, sondern der Briten! Wenn aber bereits die erste Hälfte der Opfer des Ersten Weltkrieges allein durch Briten verschuldet worden ist und die zweite Hälfte sicher nicht allein durch Deutsche, warum sind dann nur die Deutschen die Bösen? Und wie ist es heute? Zahlen die Briten Reparationskosten an den Iran? Gibt es in England Schandmale für jenes Verbrechen? Zahlen die Urenkel der Briten noch an die Urenkel der Iraner? Hat England zumindest das damals gestohlene Erdöl jemals bezahlt? Oder hält sich England zumindest bei der Politik gegenüber Iran etwas zurück? Das Gegenteil ist der Fall. England und dessen geistiger Nachfolger USA sind die Vorreiter in Sanktionsbeschlüssen gegen die Islamische Republik Iran. England zahlt keinerlei Reparationskosten, keinerlei Entschädigung für den Völkermord und kein britischer Befehlshaber wird deswegen geächtet. Keine Stadt in England muss sich von einem Ehrenbürger distanzieren, der damals an jenem unvorstellbaren Verbrechen beteiligt gewesen ist. Im Gegenteil hat England Unmengen an iranischen Geldern konfisziert und gibt sie nicht frei. Einmal mehr ist England daran beteiligt, den Zahlungsverkehr der Islamischen Republik Iran mit der gesamten restlichen Welt abzuschneiden.

Es gibt im Iran zwar keine Hungertote, aber sicherlich könnte das eine oder andere nicht mehr eingeführte Medikament bestimmte Leben retten. Doch die Islamische Republik Iran ist unabhängig und Selbstversorger. Und das müssen alle islamischen Bewegungen lernen, bevor sie utopische Zukunftspläne gestalten. Ägypten kann nur befreit werden, wenn sie sich von US-Weizenlieferungen befreien – und sei es mit der Hilfe des Lebensmittelexportlandes Iran. Und das gilt auch für alle anderen Befreiungsbestrebungen. Was die deutsche Geschichte angeht, so wird deutlich, dass hier nicht allein das Verbrechen im Mittelpunkt steht, sondern deren anschließende Ausnutzung, die Macht der Briten und der USA in der Welt zu stärken. So lange Deutschland sich an den Angelsachsen orientiert, wird es sich selbst nicht befreien können. Einstmals gab es im Iran eine deutsche evangelische Gemeinde mit über 12.000 Mitgliedern, die jede Woche einen deutschsprachigen Gottesdienst im Norden von Teheran abhielt. Den deutschsprachigen Gottesdienst gibt es immer noch, aber keine 1000 Gemeindemitglieder mehr, weil die Sanktionspolitik der Angelsachsen eine Annäherung jeglicher Art verhindert. Die gleichen Angelsachsen, die in Deutschland die Mehrheitsgesellschaft gegen Muslime aufhetzen lässt, geben islamische Anleihen aus, um an das Geld der Muslime zu kommen.

Die Befreiung Deutschlands hängt eng mit der Islamischen Republik Iran und der von dort ausgehenden Befreiungstheologie zusammen. Ein wirklich befreites Deutschland, das heutige neue Deutschland, in dem Sarrazins nur noch Dinosaurierskelette einer vergangenen Zeit sind, könnte eine Führungsrolle in der Welt einnehmen. Diese Führungsrolle könnte für mehr Gerechtigkeit in der Welt eintreten. Allerdings ist die Voraussetzung dafür zunächst einmal mehr Gerechtigkeit im eigenen Land. Eine große Koalition könnte eine Chance dazu sein, wenn sie von mutigen gottesehrfürchtigen Menschen getragen wird. Ansonsten werden manche zionistische Wahnsinnige wirklich eines Tages eine Atombombe auf den Iran abwerfen und möglicherweise sogar Deutschland dafür verantwortlich machen, selbst wenn die Atombombe aus den USA kam. Oder aber – Gott bewahre die Menschheit davor – irgendwo wird eine Atombombe explodieren und das wird den Iranern in die Schuhe geschoben.

Der inzwischen radioaktiv total verseuchte Pazifik liefert da einige Ziele für Wahnsinnige. Die Welt wird heute von Wahnsinnigen beherrscht, die uns mit Kanzler-Handys beschäftigen, während die USA in Pakistan munter vor sich hin morden. Die Blüten der Entschleierung unserer Zeit lassen auch immer mehr historische Ereignisse im neuen Licht erscheinen. Erinnern Sie sich noch an die 300.000 bis 1, 5 Millionen Armenier, die im Ersten Weltkrieg unter dem Kommando des türkischen Freimaurers Talat Pascha ermordet worden sein sollen? Das Ereignis hat in Deutschland Wellen geschlagen, auch 90 Jahre danach. Aber neun Millionen von Briten ermordete Iraner interessieren niemanden. Es wird auch Zeit, dass deutsche Historiker aus ihrem Tiefschlaf aufwachen und Geschichte nicht nur als Festigung von Herrschaftsstrukturen verstehen, sondern als Lehre, um die Zukunft für uns alle menschenwürdiger zu gestalten. Dazu müssen wir alle uns gegenseitig motivieren.

Dr. Yavuz Özoguz (Wissenschaftlicher Leiter der Enzyklopädie des Islam – eslam.de) Schilfweg 53 D-27751 Delmenhorst

Quelle: http://german.irib.ir/analysen/kommentare/item/230733-was-die-westliche-welt-unter-geschichtsaufarbeitung-versteht