Correctiv: Prominente Journalisten „säubern“ Facebook

Seit 1. Januar 2018 ist das Netzwerksdurchsetzungsgesetz von Bundesjustizminister Heiko Maas in Kraft getreten. Wer allerdings bei Facebook gesperrt oder gelöscht wird, verdankt dies nicht etwa einigen dafür eingesetzten Juristen. Nein, die Verantwortung für viele immer einschneidendere Lösch- Entscheidungen tragen allermeist deutsche Mainstream-Journalisten, deren Namen und Gesichter wir häufig kennen und die nicht selten in einflussreicher und prominenter Position arbeiten.

Die wenigsten Menschen heute wissen: Diese „Qualitätsjournalisten“ von ARD/ZDF, STERN, SPIEGEL & Co arbeiten als „Ordnungshüter“ für ein extra eingeteiltes Internet-Portal namens CORRECTIV. Diese Einrichtung ermächtigt die mächtigsten Mainstream-Journalisten zur Verhängung von „Denkverboten“ und „Gesinnungsterror“ gegen die Bürger, wie viele User diese Vorgänge inzwischen bezeichnen. CORRECTIV wird als bislang einziges „Säuberungskommando“ für Facebook eingesetzt. Dass die Finanzierung zahlreicher dieser genannten „Überwachungs“-Aktionen aus den Stiftungen des bekannten US-Milliardärs und Hedge-Fonds-Spekulanten George Soros erfolgt, sollte in diesem Zusammenhang durchaus erwähnt werden. Die ehemalige Tagesschau-Sprecherin und Journalistin Eva Herman recherchiert die bedeutsamen Zusammenhänge detailliert: Ein hochinteressanter Einblick in die wahre Macht der Medienmacher und die zum Teil bereits sichtbaren totalitären Strukturen.

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Kakadu: Propaganda für Kinder auf tiefstem Niveau

Eine propagandistische Glanzleistung gelang dem öffentlich-rechtlichen Deutschlandradio in der Kinder-Sendung Kakadu.

dlf_kakadu_kinderradio525„Der böse russische Präsident Putin führt Kriege – die guten Deutschen und Franzosen wollen ihn davon abhalten“, so kann man die realitätsklitternde Hirnwäsche für 6- bis 12-Jährige durch den transatlantisch vernetzten Agitator Marcus Pindur zusammenfassen. PS-Leser Michael hat nachgefragt und eine Antwort bekommen, die entweder das ganze Ausmaß der Ignoranz in dem GEZ-finanzierten Sender bestätigt oder schamlosen Vorsatz.

Auch bei der Buchvorstellung von Ulrich Teusch „Lückenpresse“ Ende der vergangenen Woche kam das abschreckende Beispiel, das auch von den Nachdenkseiten aufgegriffen wurde – zur Sprache. Man beachte die Reaktion auf dem Podium und im Publikum. Jedem ist vollkommen klar, dass dieses Stück Hetze und Geschichtsklitterung vollkommen indiskutabel ist.

 

Ganz anders beim Hörerservice des Deutschlandradio. Dort gibt man sich nicht etwa einsichtig – man hätte ja jetzt durchaus Zeit gehabt, noch einmal kritisch zu reflektieren -, sondern verteidigt dieses unsägliche Machwerk mit genau jener Propaganda, die ARD, DLF, ZDF und der Rest der Mainstreammedien täglich verbreiten.

Sehr geehrter Herr …,

haben Sie Dank für Ihr Interesse am Programm von Deutschlandradio Kultur und für Ihre Zuschrift vom 20.10.2016 in der Sie auf die Sendung „Kakadu“ vom 19. Oktober Bezug nehmen.

Deutschlandradio kann in dem von ihnen monierten Text unseres Korrespondenten im Hauptstadtstudio keine falsche, unsachliche oder verzerrende Berichterstattung erkennen.

Warum? Russland führt derzeit zwei Kriege, zumindest indirekt: Einen in der Ukraine, wo zahlreiche Belege für eine Beteiligung Russlands vorliegen, auch an mutmaßlichen Kriegsverbrechen wie dem Abschuss der Verkehrsmaschine MH 17. Dies haben Gutachter zweier Untersuchungskommissionen, eine niederländische und eine internationale, in ihren Berichten herausgearbeitet. Hierzu die Quelle: https://www.om.nl/onderwerpen/mh17-crash/@96068/jit-flight-mh17-shot/

Zum anderen steht Russland an der Seite des Machthabers Assad in Syrien im Krieg. Die direkte Unterstützung der Führung in Damaskus hat die russische Regierung nie bestritten. Die beteiligten Konfliktparteien in Syrien sind zahlreich und ihre Unterstützerkreise zuweilen schwer auszumachen. Sehr vielen der Konfliktparteien, die für oder gegen die Regierung Assad kämpfen, werden mittlerweile Kriegsverbrechen zur Last gelegt. Es liegen unter anderem zahlreiche Belege vor, wonach nicht nur vom syrischen Regime, sondern auch von Russland schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen begangen werden. Dies haben die Bundesregierung sowie die französische, britische und US-amerikanische Regierung festgestellt. Auch regierungsunabhängige Quellen bestätigen dies. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat das Vorgehen als Kriegsverbrechen bezeichnet. Siehe dazu z.B.: https://www.theguardian.com/world/2016/oct/01/-syriaairstrikes-major-offensive-against-rebel-held-areas-of-aleppo

Ohne Russland könnten beide Kriege so nicht geführt werden und hätten nicht das Ausmaß an Verlusten in der Zivilbevölkerung erreicht.

Aus oben geschilderten Gründen sehen wir daher nicht, dass Deutschlandradio ein Fehlverhalten vorgeworfen werden kann.

Gleichwohl danken wir Ihnen nochmals für Ihr Interesse, für Ihr aufmerksames und kritisches Hören des Programms Deutschlandradio Kultur.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. …….
Hörerservice

Deutschlandradio kann in dem von ihnen monierten Text unseres Korrespondenten im Hauptstadtstudio keine falsche, unsachliche oder verzerrende Berichterstattung erkennen.

Es macht einen nur noch fassungslos, wenn man sowas liest. Für eine solch freche Antwort kann es nur zwei mögliche Erklärungen geben. Entweder die Verfasserin dieser Zeilen – und die gesamte Redaktion die dahinter steht – , sind von der eigenen Propaganda komplett verblendet und verblödet und tatsächlich nicht in der Lage, sich auch nur ansatzweise selbstkritisch zu hinterfragen oder sie sind so dermaßen skrupel- und schamlos, dass sie sich vorsätzlich dumm stellen und denken, wenn wir den Kritiker mit ein paar Phrasen und noch mehr einseitiger Realitätsklitterung abwimmeln, dann ist die Sache erledigt.

Ulrich Teusch hat im Podium (siehe Video oben) spaßenshalber den Spieß kurz umgedreht und deutlich gemacht, wie sich das anhören würde, wenn man in dieser Weise den Drohnenkrieg der USA oder Israels Bombardements in Gaza für Kinder „aufbereiten“ würde. Was bei den Sendern in einem solchen Fall los wäre, muss man nicht in allen Farben ausmalen. Das Telefon würde nicht mehr still stehen und die Verantwortlichen würden zu Kreuze kriechen oder gefeuert.

Tatsächlich aber ist es natürlich vollkommen ausgeschlossen, dass diese Form der Hetze, die nahezu täglich in den deutschen Staatssendern über Russland ausgeschüttet wird, auch nur ansatzweise gegen USA oder Israel möglich wäre. Dafür muss auch kein Chefredakteur oder Intendant sorgen, denn die Verantwortlichen wissen genau, was sie zu liefern haben und was nicht.

Quelle: https://propagandaschau.wordpress.com/2016/10/28/deutschlandradio-weist-kritik-an-hetzbeitrag-im-kinderprogramm-kakadu-zurueck/#more-27601

 

Die Propaganda-Analyse zum Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) leistet mit seinen Nachrichten- und Informations­sendungen einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung in der Schweiz. Doch wie objektiv und kritisch berichtet das SRF über geopolitische Themen? Um dies zu überprüfen, wurde erstmals eine systematische Analyse der SRF-Bericht­erstattung zu einem geo­politischen Ereignis durchgeführt.

Die Resultate sind alarmierend: In allen untersuchten Beiträgen des SRF wurden Propaganda- und Manipulations­techniken auf redaktioneller, sprachlicher und audiovisueller Ebene festgestellt. Beispiele sind die Zuteilung von Redezeit an nur eine Konfliktpartei, die intransparente Kenn­zeichnung von Dritt­quellen, die Auslassung von Kontext, tendenziöse Formulierungen, unbelegte Behauptungen und Suggestionen, manipulative Bearbei­tungen von Film­material sowie Falsch­über­setzungen.

Alle verwendeten Manipulations­techniken fielen zugunsten der Konfliktpartei USA/NATO aus. Insgesamt muss somit von einer einseitigen, selektiv-unkritischen und wenig objektiven Bericht­erstattung durch das Schweizer Radio und Fernsehen gesprochen werden. Mögliche Ursachen für diesen Befund werden diskutiert.

Lesen Sie die ganze Studie:

https://swisspropaganda.wordpress.com/srf-propaganda-analyse/

Wikipedia: Die dunkle Seite der Wikipedia

Wikipedia ist heute das meistgenutzte Nachschlagewerk der Welt. Es ist aber auch ein System, wo sogenannte „Sichter“ und „Administratoren“ ihnen nicht passende Änderungen nach eigenem Ermessen unterbinden können, ohne irgend jemandem rechenschaftspflichtig zu sein. Wikipedia eignet sich somit für diese Administratoren und Sichter hervorragend als Werkzeug, um ihre eigenen oder auch diejenigen Vorstellungen zu transportieren, für die sie jemand bezahlt.

Ein Film der dies eindrücklich zeigt. Als Beispieles dient der Wikipedia Eintrag des Schweizer Historikers und Friedensforschers Daniele Ganser.

ARD Propaganda: Programmbeschwerde betreffend Griechenland Berichterstattung

Quelle: http://norberthaering.de/index.php/de/27-german/news/314-programmbeschwerde

Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien  § 10 Berichterstattung, Informationssendungen, Meinungsumfragen: (1) Berichterstattung und Informationssendungen haben den anerkannten journalistischen Grundsätzen, auch beim Einsatz virtueller Elemente, zu entsprechen. Sie müssen unabhängig und sachlich sein. Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen. Kommentare sind von der Berichterstattung deutlich zu trennen und unter Nennung des Verfassers als solche zu kennzeichnen.

Die folgende Programmbeschwerde habe ich an den Programmdirektor der ARD gesendet. Mal sehen, welche Antwort ich bekomme.

Betreff: Programm-Beschwerde: Tagesschau vom 20.3.2015, 20 Uhr und vom 27.2.2015, sowie Bericht aus Berlin vom 1.3.2015

Sehr geehrter Herr Herres,

was in der 20-Uhr-Tagesschau am Freitag 20.3.2015 über das EU-Gipfeltreffen mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras vom Vorabend „berichtet“ wurde entsprach nicht den journalistischen Mindeststandards an Objektivität und Korrektheit. Fast alles an dem Bericht war entweder falsch oder sehr einseitig dargestellt. Der erste Satz war noch korrekt und neutral. Tsipras wolle in den nächsten Tagen seine Reformpläne vorlegen.

Dann fing es direkt an abzugleiten. „Die Liste ist Voraussetzung dafür, dass Geld aus dem bereits verlängerten Hilfsprogramm fließt“, sagt der Sprecher. Das ist etwas unvollständig, weil das nicht eine objektive Voraussetzung ist, sondern Ausfluss der Eurogruppen-Vereinbarung vom 20. Februar. Die Verkürzung klingt harmlos, aber wenn man das hier ausdrücklich gesagt hätte, wären die Falschdarstellungen später viel leichter aufgefallen.

Der griechische Regierungschef hatte auf schnelles Geld ohne weitere Auflagen gehofft“, bringt der Sprecher seine nur aus einem Blick in Tsipras Gehirn zu gewinnende Erkenntniss in tendenziöser Wortwahl zu Gehör.  Es gab vor dem Gipfel keine Aussagen von Tsipras, wonach er auf schnelles Geld ohne weitere Auflagen hoffe.

Darin sei er aber enttäuscht worden, fährt der Sprecher schadenfroh fort.

Die Anwesenden zeigten keine Neigung, von dem abzuweichen, was die Finanzminister der Eurogruppe vor genau vier Wochen vereinbart haben“, geht es weiter. Das ist die Interpretation einer sehr vage formulierten Vereinbarung durch die deutsche Bundesregierung, dargestellt als wäre es eine objektive Tatsache. Kein Wort davon, dass Tsipras zu dem Gipfel mit der Forderung gefahren ist, die Vereinbarung vom 20. Februar umzusetzen, und nicht immer neue Bedingungen nachzuschieben. Stattdessen nur Angela Merkel mit dem Statement: „Geld gibt es nur, wenn die Voraussetzungen wie im Papier vom 20. beschrieben, da sind.“ Und das heiße, erläutert der Sprecher: „dass Reformen nicht nur vorgeschlagen, sondern beschlossen und teilweise umgesetzt sind.

Das ist in dieser Absolutheit schlichtweg falsch. Wolfgang Schäuble oder Angela Merkel mögen Zahlungen nur unter dieser Bedingung zustimmen wollen. Aber mit der Vereinbarung vom 20. Februar hat es nicht erkennbar etwas zu tun. Da steht nichts dergleichen. Da steht vielmehr (meine Übersetzung):

Die griechische Regierung wird eine erste Liste von Reformmaßnahmen auf Basis des derzeitigen Arrangements bis Montag 23. Februar vorlegen. Die Institution werden eine erste Einschätzung abgeben, ob diese Liste umfassend genug ist, um eine validen Ausgangspunkt für einen erfolgreichen Abschluss der Überprüfung darzustellen.“

Dieser Teil ist abgehakt. Der Test wurde bestanden. Weiter im Vereinbarungstext:

Diese Liste wird weiter spezifiziert und dann mit den Institutionen bis Ende April vereinbart.“

Wir haben noch März. Nicht in Ansätzen steht in der Vereinbarung etwas dahingehend, dass die Maßnahmen schon beschlossen und teilweise umgesetzt sein müssen, schon gar nicht Mitte März. Das ist eine reine Erfindung von irgendjemand Interessiertem, die die Tagesschau ungeprüft als objektive Wahrheit ausgibt. Nun ist es ja durchaus wichtig und berichtenswert, wie die Bundesregierung die Vereinbarung interpretiert, aber das ist als Interpretation der Bundesregierung zu berichten, nicht als Tatsache, zumal wenn es so offenkundig vom Wortlaut der Vereinbarung abweicht.

Weiterlesen: http://norberthaering.de/index.php/de/27-german/news/314-programmbeschwerde#weiterlesen

MH 17: Psychologische Kriegsführung, als erstes stirbt die Wahrheit

MH 17 – der Glaubwürdigkeits-GAU
Zwischen Vasallenpolitik und willfährigen Medien
Quelle: http://www.hintergrund.de/201408153197/hintergrund/medien/mh-17-der-glaubwuerdigkeits-gau.html

Von PETER VONNAHME, 15. August 2014
Um das Streit-Thema Absturz der MH-17 über der Ostukraine ist es sonderbar still geworden. Man hat den Eindruck, als hätten die Parteien – USA-NATO-EU-Kiew vs. Russland-Donbass – vorübergehend ihr argumentatives Pulver verschossen und sammelten einstweilen neue Munition für die nächsten Vorstöße im Rahmen ihrer jeweiligen psychologischen Kriegsführung. Sie werden spätestens dann wieder loslegen, wenn im September der Bericht der internationalen Inspektorengruppe öffentlich wird. In die gegenwärtige Pause hinein bietet nun der vormalige Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, Peter Vonnahme, einen Blick auf das von den Politikern und den ihnen verbundenen journalistischen Institutionen vorübergehend freigegebene publizistische Schlachtfeld. Bemerkenswert sind nicht nur einige der Schlüsse, zu denen er gelangt. Von besonderem Gewicht ist vielmehr, dass sie ein ehedem hoher Richter zieht, also eine klassische Stütze der – bürgerlichen – Gesellschaft.

Peter Vonnahme
Der Autor, Peter Vonnahme, war Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Kritisch betrachtet er die Rolle der Medien und der Politik in der Folge des am 17. Juli über der Ostukraine abgestürtzen Malaysia-Airlines-Fluges 17.
Wenn Sie eine klare Antwort auf die Frage erwarten, wer für den Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH 17 verantwortlich ist, dann ist es besser, Sie legen diesen Aufsatz gleich wieder zur Seite und lesen stattdessen die Bild-Zeitung. Denn Bild ist immer dabei und weiß im Gegensatz zu mir alles ganz genau!
Wenn Sie aber politische Zerrbilder und Diffamierungskampagnen nicht für hilfreich halten, sondern Trennschärfe bei der Bewertung von Politik und glattgebürsteter Publizistik bevorzugen, dann lesen Sie weiter.

Der Aufsatz ist ein Versuch, die Mechanismen fremdgesteuerter Politik und die geistige Engführung des bundesdeutschen Nachrichtendschungels auszuleuchten. Er versucht, die mediale Spreu vom Weizen zu trennen. Das ist schwierig, weil in (Vor-)Kriegszeiten sogar Tatsachenberichte ideologisch eingefärbt und verfälscht werden. Die traditionellen Medien verlieren rapide an Verlässlichkeit. Umso wichtiger werden Kriterien für die eigene Bewertung von Nachrichten. Deshalb soll der Aufsatz die Beliebigkeit und Einseitigkeit politischer und publizistischer Aussagen anhand richterlicher Überprüfungsroutinen sichtbar machen. Zunächst müssen dazu möglichst viele Informationen gesammelt, auf ihre Plausibilität hin überprüft und gewichtet werden. Aus der Informationsfülle muss sodann von einer gedanklich und strukturell unabhängigen „Instanz“ ein nachprüfbar stimmiges Gesamtbild geformt werden. Unverzichtbar ist dabei, dass bei Bewertungen in jedem Fall die gleichen Maßstäbe angelegt werden. Wünschenswert ist, dass der Bewertende Unstimmigkeiten und Lügen erkennt und den Mut hat, sie als solche zu bezeichnen.
Unvermeidlich ist, dass bei einem solchen Unterfangen auch persönliche Überzeugungen des Verfassers sichtbar werden. Das ist auch so gewollt. Ich bemühe mich um Objektivität, nehme aber in Kauf, dass ich mich trotzdem angreifbar mache.

Erster Befund
Die Trümmer der MH 17 lagen noch qualmend irgendwo im ostukrainischen Niemandsland, da war für die USA, für die NATO, für die EU und für die ukrainischen Machthaber bereits klar, wer an dem Flugzeugabsturz schuld ist:
Putin, dem bekanntlich jederzeit und überall jede Schandtat zuzutrauen ist, hilfsweise die von ihm ferngesteuerten „prorussischen Separatisten“. Höchstvorsorglich wurde für den Fall, dass beide Varianten an Nachweisproblemen scheitern, das Modell eines raffinierten Zusammenspiels zwischen Putin und den Separatisten bereitgehalten.
Nicht unerwartet machten sich die deutsche Regierung, das vereinigte Schwarzrotgrün im Bundestag sowie die Nachrichtenagenturen und Massenmedien diese durch keinerlei Fakten gestützte Schnelleinschätzung sofort zu eigen. Warum sollte man sich auch mit Unschuldsvermutungen oder gar mit eigenen Recherchen das Leben schwer machen? Dergleichen braucht man in der Politik nur, wenn Parteifreunde im Verdacht einer strafbaren Handlung stehen. Dann warnen die Generalsekretäre mit gekräuselter Stirn und staatsmännischem Gehabe vor übereilten Verdächtigungen. Doch rechtsstaatliche Grundregeln gelten natürlich nicht bei der Vorverurteilung „notorischer Rechtsbrecher“ wie Putin, zumal dieser „selbsternannte Zar“ ohnehin auf der politischen Abschussliste der NATO-Verbündeten steht.
War somit die Schuldfrage am Flugzeugabsturz frühzeitig auf höchster politischer Ebene beantwortet, war fortan auch die Zielrichtung der deutschen Fernseh- und Rundfunkanstalten sowie der Presse vorgegeben. Die Welt war erfreulich einfach, es gab ein klares Feind- und Täterbild. Die Leitmedien stellten keine unschicklichen Fragen, sondern sie orchestrierten das politische Verdikt mit wilden Verdächtigungen und entrüsteten Vorverurteilungen. Reflexartig kamen Forderungen nach einer Bestrafung („Putin muss zahlen“), nach Sanktionen gegen Russland und nach einer verstärkten militärischen Präsenz der NATO in den russischen Vorhöfen.
Die offenkundige Möglichkeit, dass auch die ukrainische Regierung als Täter in Betracht kommt, berücksichtigten weder die NATO- Analysten noch der smarte Rechtsgelehrte im Weißen Haus. Auch der sonst so gottvatergleich abwägende deutsche Außenminister kam nicht auf diese Idee. Selbstredend ließen auch ARD, ZDF & Co. sowie die deutschen „Qualitätszeitungen“ unkeusche Gedankenspiele gar nicht erst aufkommen. Sie begnügten sich mit der Rolle des Lautverstärkers einer ohnehin überlauten Antirusslandfront.

Reaktionen
Als russische Militärsprecher das Denkmodell einer Kiewer Täterschaft ins Spiel brachten, kommentierten die westlichen Leitmedien trocken, Russland „leugne“ seine Verantwortung. Leugnen?? Das heißt in Klarschrift: Der Täter steht bereits fest, er gibt die Tat nur noch nicht zu, es bedarf noch weiterer Drehungen an den Daumenschrauben.
Demgemäß rief die amerikanische UN-Botschafterin den russischen Präsidenten auf, er solle endlich seine schändlichen Anstrengungen aufgeben, sich seiner Verantwortung („very clear responsibility“) zu entziehen. Obama sprach – mit dem dünnen Zeigefinger auf Russland deutend – von einer Gewalttat unvorstellbaren Ausmaßes, übersah allerdings, dass drei seiner Finger auf ihn selbst wiesen. Der Spiegel schloss sich den amerikanischen Richtungsweisern beflissen an und forderte, Putin für den Abschuss von Flug MH 17 zur Rechenschaft zu ziehen. Er mahnte zum „Ende der Feigheit“. Zur Verstärkung prangte auf der Titelseite der Ausgabe Nr. 31 das Konterfei Putins mit dem Schriftzug „STOPPT PUTIN JETZT!“, hinterlegt mit Fotos von Absturzopfern. Damit hatte Der Spiegel endgültig Bildzeitungsniveau erreicht. Die FAZ wollte im Wettstreit der Scharfmacher nicht zurückstehen und ermunterte ihre Leser mit dem Appell „Stärke zeigen“. Erinnert das nicht an Kaiserworte vom August 1914? Was heißt denn Stärke zeigen? Strafexpeditionscorps? Generalmobilmachung?
Auf politischer Ebene gab es business as usual: Angela tadelte den bösen Wladimir, der Friedensnobelpreisträger Obama hetzte Westeuropa gegen Russland auf und der NATO-Kriegstreiber Rasmussen drohte schmallippig „Die NATO steht bereit“.
Die EU verhängte mehrmals wie von Obama angesonnen Sanktionen, die – wie man heute erkennt – nicht der amerikanischen, kaum der russischen, wohl aber der eigenen Wirtschaft schaden.
Zum ultimativen Schlag gegen Putin holte Top-Populist Horst Seehofer aus: Man müsse Russland die Fußball-WM 2018 wegnehmen – ein stilles Eingeständnis, dass das grandiose Populismus-Thema „Ausländermaut“ zum Rohrkrepierer geworden ist.

Faktencheck
Als die ersten Schuldvorwürfe gegen Putin und/oder die Separatisten laut wurden, waren weder die Umstände des Absturzes, geschweige denn die hierfür Verantwortlichen bekannt. Wir wissen bis heute nichts Genaues.
Zu jenem frühen Zeitpunkt war nur klar, dass ein Passagierflugzeug der Malaysia Airlines nahe der Stadt Donezk abgestürzt ist, irgendwo im Separatistengebiet. Schon bei der Grundfrage nach der Absturzursache gab es höchst widersprüchliche Antworten. Während das westliche Meinungskartell keine Zweifel daran ließ, daß die MH 17 von einer Boden-Luft-Rakete des russischen Flugabwehrsystems Buk abgeschossen worden sei, wiesen russische Militärs darauf hin, dass als Absturzursache auch ein Beschuss durch ein in nächster Nähe befindliches ukrainisches Kampfflugzeug (Typ SU 25) in Betracht komme. Hierfür sprächen neben Radaraufzeichnungen insbesondere die Einschusslöcher an den Wrackteilen.

Unterstellt, es waren – wie vom Westen behauptet – Boden-Luft-Raketen, dann wäre damit über den Täter noch nichts ausgesagt. Vielmehr wäre zu fragen: Erstens, wer verfügt über solche Waffen? Zweitens, wer ist in der Lage, sie fachgerecht zu bedienen? Und drittens, welche Beweismittel gibt es? Die Antwort auf die ersten beiden Fragen ist einfach: jedenfalls Russland und die Ukraine, beide haben das Waffensystem. Offen ist hingegen, ob auch die Separatisten über das Buk-System verfügen. Der Rebellenkommandeur Chodakowski bestritt dies. Da aber nicht auszuschließen ist, dass er log und die Volksmilizen im Verlauf der Kämpfe eine Buk erobert haben, wäre weiter zu prüfen, ob die Milizionäre die hochkomplizierte Abschusstechnik auch beherrschten. Insoweit gibt es Zweifel von Experten. Eine Ungereimtheit fällt auf: Wenn die ukrainische Flugsicherung wirklich annahm, dass die Separatisten Buk-Raketen haben, weshalb hat sie dann die MH 17 über das Kampfgebiet umgeleitet? Alles offene Fragen, es ist zu früh für Urteile.
Beim zweiten Denkmodell – Abschuss durch ein ukrainisches Militärflugzeug – ist es nicht anders. Auch hier türmen sich die Fragen. Belastbare Antworten: noch Fehlanzeige!

Die Frage nach dem Motiv
Eine Täteridentifikation anhand der wenigen unstrittigen Fakten ist beim jetzigen Wissensstand spekulativ. Deshalb stellt sich zwingend die weitere Frage: Wer hat ein Motiv für eine solche – scheinbar sinnlose – Schandtat? Die nüchterne Antwort hierauf lautet: Zuzutrauen ist sie jedem. Den Separatisten, den Russen und selbstverständlich auch der ukrainischen Regierung samt Unterstützern.
Bei den zwei Erstgenannten bedarf es keiner großen Darlegungen mehr, die deutschen Medien haben hierzu in den letzten Wochen ihrer kreativen Phantasie freien Lauf gelassen und alles Erdenkliche zusammengetragen. Da das meiste mit logischen Gründen nicht ausschließbar ist, lassen wir es als Hypothese stehen.
Übergangen wird aber zumeist, dass auch die Ukraine ein veritables Tatmotiv haben kann. Es ist seit jeher Hauptziel der psychologischen Kriegsführung, dem Gegner die Rolle des Bösen, des gewissenlosen Rechtsbrechers, zuzuweisen. Konkret: Wenn es der ukrainischen Regierung (und ihren Steigbügelhaltern) gelingt, die Weltöffentlichkeit glauben zu machen, dass die prorussischen Rebellen nicht davor zurückschreckten, ein ziviles Flugzeug abzuschießen, dann hat die Regierung zumindest den Propagandakrieg gewonnen.
Diese Erwägungen sind leider nicht abwegig. Sie fügen sich in das unübersehbare US-amerikanische Streben nach vollkommener Weltherrschaft ein. Dieses Konzept umfasst alles, was Putin zumindest politisch, wenn nicht sogar militärisch in die Defensive bringen kann.

Ein Blick in die jüngere Vergangenheit zeigt, dass der USA bzw. der NATO propagandistische Tricks durchaus geläufig sind. Zumindest folgende Kriege wurden durch Lügen vorbereitet:
• Der sog. „Tonkin-Zwischenfall“ war eine bewusste Falschinformation und Auslöser für das amerikanische Eingreifen in den Vietnamkrieg (1964).
• Die „Brutkastenlüge“ diente als Begründung für den Kriegseintritt der USA gegen den Irak (1991).
• Der „Hufeisenplan“ und das unaufgeklärte „Massaker von Račak“ dienten zur Rechtfertigung der NATO-Militärintervention im Kosovokrieg (1999).
• Die von G.W. Bush beschworenen „Massenvernichtungswaffen“ von Saddam Hussein und die „Yellowcake-Lüge“ waren Begründungen für den völkerrechtswidrigen zweiten Irakkrieg (2003).
• Der (unbewiesene) „Sarin Gas“-Vorwurf gegen Assad war Vorwand für eine geplante US-Militärintervention in Syrien (2013), die jedoch in letzter Minute durch Putins Agieren verhindert worden ist.

Bis heute ist ungeklärt, wer die Todesschüsse auf dem Maidan abgegeben hat, was aber westliche Stellen nicht hinderte, den prorussischen Präsidenten Janukowitsch sogleich als Täter zu bezichtigen. Umgekehrt sprachen Geschichtsklitterer angesichts der 48 Brandopfer im Gewerkschaftshaus von Odessa von einem „Unglück“ (das Gebäude sei „in Brand geraten“), obgleich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit regierungsnahe Faschisten Brandsätze geworfen hatten.
Und jetzt erlebt die Welt den Versuch der „westlichen Wertegemeinschaft“, dem Sündenbock Putin zumindest die mittelbare Schuld an dem Flugzeugabsturz zuzuweisen.
Derlei Meinungsmanipulationen sind demokratischer Rechtsstaaten unwürdig. Nicht weniger schlimm ist, dass sich große Teile der deutschen Presse und des staatsfrommen Rundfunks/Fernsehens nicht gescheut haben, sich als Lokomotive vor den Propagandazug spannen zu lassen.

Globale Veränderungen
Die Vorgänge um die MH 17 machen es überdeutlich: Wir leben in einer Zeit rasch zunehmender internationaler Spannungen und Krisen. Zu den ungelösten Konflikten (Afghanistan, Irak, Libyen, Iran, Syrien, Ägypten, Palästina, Südostasien, Westpazifik usw.) ist ein weiterer Problemfall hinzugekommen, die Ukraine. Dieses Land liegt vor unserer Haustüre. Es ist Interessensphäre zweier Großmächte. Mit einer verbindet uns ein in den letzten Jahren zum rücksichtslosen Interventionsbündnis verwildertes „Verteidigungs“-System, mit der anderen eine lange leidvolle Geschichte. Europa tut gut daran, mit der Ukraine wegen der territorialen und kulturellen Verflechtung äußerst bedachtsam umzugehen.
Tragisch ist, dass Europa in dieser Krisensituation keine Außenpolitik hat, sondern – so Peter Scholl-Latour – „eine Unterwerfungspolitik gegenüber den USA“ vollzieht. Auch unsere Regierung tanzt nach der Pfeife Obamas – bis an die Grenze der Selbstverleugnung. Ureigene deutsche und europäische Interessen werden vermeintlichen Bündnisinteressen untergeordnet.
Das ausufernde Putin-Bashing hat seine Urheberschaft nachweisbar nicht in Deutschland.
Erinnern wir uns! Vor nicht allzu langer Zeit flogen die deutschen Herzen Michail Gorbatschow zu. Ohne ihn hätte es die deutsche Wiedervereinigung nicht gegeben. Wir waren ihm und Russland dankbar. Das Grauen des Zweiten Weltkriegs und die lähmende Nachkriegszeit waren zwar nicht vergessen, aber für das Deutschland der ausklingenden Kohl-Ära war Russland zum geachteten Partner geworden.
Was ist seither geschehen, dass die deutsche Gorbimanie in eine dumpfe Putinphobie umgeschlagen ist? Die schlichte Antwort lautet: Nichts! Der Stimmungswandel wurde nicht durch eine gegen Deutschland oder Europa gerichtete russische Politik ausgelöst. Nein, die Eintrübung des deutsch-russischen Verhältnisses war Nebenfolge der amerikanischen Dominanz- und Einkreisungspolitik gegenüber Russland, der Deutschland blind Gefolgschaft leistete. Die schleichende Entfremdung wurde von einer zunehmend transatlantisch eingestimmten Journaille medial verstärkt.
Selbst überzeugte Amerikafreunde können nicht leugnen: Nicht Russland hat die Welt im letzten Vierteljahrhundert herausgefordert. Es waren unsere „Freunde“ jenseits des Atlantiks, die mit ständig neuen Kriegen die Welt an den Rand des Abgrunds geführt haben. Zu Recht schrieb unlängst der emeritierte Völkerrechtsprofessor Michael Bothe: Nicht Russland, der Westen ist das Problem…

Was folgt daraus?
• Die Welt muss innehalten. Es ist höchste Zeit, dass geistig abgerüstet wird. Das gilt zuvörderst für die Supermacht USA, für die von ihr beherrschte NATO, aber auch für die außenpolitisch unterwürfige EU. Die Erfahrung lehrt, dass jeder Krieg mit verbaler Aufrüstung beginnt. Verdächtigungen, Diffamierungen und Provokationen sind der Nährboden für einen Automatismus, an dessen Ende die Mobilmachung steht.
• Damit keine Zweifel aufkommen: Ich halte Putin nicht für einen „lupenreinen Demokraten“. Aber ebenso wenig halte ich ihn für den Provokateur oder Kriegstreiber, zu dem er hierzulande gemacht wurde. Ich gestehe, ich bin ein Putin-Versteher. Das ist für mich kein Schimpfwort. Ich versuche zu verstehen, weshalb und wogegen er sich wehrt. Es ist das unaufhaltsame Näherrücken von NATO und EU an die russischen Grenzen und die Benachteiligung des großen russischsprachigen Bevölkerungsanteils durch das ukrainische Putschregime. Das kann Putin nicht klaglos hinnehmen: Er ist der Präsident der Russen. Dieses Volk erwartet etwas von seinem Präsidenten. Das ist in den USA nicht anders.
Ich glaube, dass Putin einen Fehler gemacht hat. Die Art und Weise, wie er die Krim in die Russische Föderation eingliederte („zurückholte“) ist rechtlich problematisch. Allerdings gibt es ernst zu nehmende Völkerrechtler, die den Vorgang anders beurteilen. Doch selbst wenn man das Vorgehen Putins für kritikwürdig hält, zeugt es von Geschichtsblindheit, ihn mit Hitler zu vergleichen. Es gibt auch keinen Grund für die ausufernde antirussische Hysterie; andernfalls hätten die Vereinigten Staaten angesichts der von ihnen rechtsgrundlos besetzten Staaten jahrzehntelang Ziel wilder internationaler Anfeindungen sein müssen. Vor allem aber ist Putins Verhalten kein Anlass für eine Politik, die Elemente der Kriegsvorbereitung enthält.
• Es wäre besser, wenn der Westen eine kritische Bestandsaufnahme seiner Ukrainepolitik machte. Das beginnt mit der Beantwortung einer einfachen Frage: Wollte sich Russland nach Westen ausdehnen oder der Westen Richtung Russland? Die Antwort widerlegt die These eines neu erwachten russischen Imperialismus. Sodann wäre zu fragen: Wie kam es zur Destabilisierung der Ukraine? Das Unheil begann mit dem EU-Assoziierungsangebot. Erst später folgten das Aufbegehren der Menschen auf der Krim und deren Anschluss an Russland. Die USA und Europa haben Anteil an dem neu entfachten Nationalismus, an den Pogromen und an dem köchelnden Bürgerkrieg. Schließlich: Da die Ukraine (noch) nicht zur NATO gehört, ist es schierer Bellizismus, wenn deren Generalsekretär Rasmussen in Kiew tönt: „Die NATO steht bereit, die Ukraine zu unterstützen.“
• Die vom Westen angefangene Sanktionspolitik ist schädlich und gefährlich. Sie funktioniert nach der Logik des Krieges: Gibt der Gegner nicht nach oder wendet er seinerseits Gegen-Sanktionen an, dann werden die Daumenschrauben fester angezogen usw. Es ist wie im Krieg, man bringt immer schwerere Geschütze in Stellung. Die dünne Trennlinie zwischen Sanktionen und Krieg droht verloren zu gehen.
Die EU wundert sich heute über russische Gegensanktionen. Hat sie erwartet, dass Russland zum Dank für die empfangenen Ohrfeigen die andere Wange hinhält?
• Es gibt nur einen Weg, der den leidgeprüften Menschen in der Ukraine wirklich hilft, das ist der Weg des Verhandelns. Reden ist unter vernunftbegabten Wesen besser als strafen oder schießen.
Ein Krieg zwischen Russland und der NATO ist bei Andauer der praktizierten Phantasielosigkeit nicht mehr undenkbar. Er wäre gleichbedeutend mit dem Untergang der Zivilisation auf diesem Planeten. Also bleibt nur eins, reden, reden, reden! Trotz Krim! Trotz MH 17!
• Auch die Europäische Union muss sich wieder besinnen. Sie ist einst als Friedensprojekt gestartet, entstanden auf den Trümmern zweier Weltkriege. Ihre Kultur war ursprünglich die der Aussöhnung und des Gesprächs, nicht die der Drohung und der Gewalt. Im Verlauf eines halben Jahrhunderts hat sich viel verändert. Heute sind Aufrüstung und Expansion Ziele der Unionspolitik. Wer heute von „mehr Verantwortung übernehmen“ spricht, denkt nicht an die Rettung schiffbrüchiger Afrikaner im Mittelmeer, sondern an Sicherung der Rohstoffwege und an Militäreinsätze. Die EU muss höllisch aufpassen, dass sie nicht immer mehr zur Erfüllungsgehilfin einer US-geführten NATO wird.
• Und ja, auch der deutsche Journalismus muss sich besinnen. Seine Aufgabe ist es nicht, Herold eines transatlantischen Bündnisses zu sein, auch nicht, eins zu sein mit der Politik. Er ist Vierte Gewalt im Staat! Seine Aufgabe ist es, wachsam zu sein, selbst zu recherchieren – und die Bürger mündig zu machen. Diese Rolle erfüllen die Presseagenturen und die Leitmedien nur noch unzureichend. Auch Organe mit einer großen aufklärerischen Tradition sind zu Gleichschrittmarschieren verkommen. Die Berichterstattung über MH 17 ist der Beweis dafür.
• MH 17? Seit dem Abschuss ist fast ein Monat vergangen. Gerechtigkeit braucht manchmal Zeit. Lassen wir der internationalen Inspektorengruppe diese Zeit, um Beweismittel zu sammeln, sie zu sichten und auszuwerten. Es ist gut, dass die offizielle Untersuchung unter der Leitung der Niederlande (mit Unterstützung von Australien und Malaysia) steht. Noch besser ist, dass die Streitparteien Ukraine und Russland dabei keine führende Rolle spielen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit sachgerechter Ermittlungen. Unschön ist allerdings, dass die Auswertung wichtiger Beweismittel (Blackbox) heute in den Händen des NATO-Landes Großbritannien liegt, ein Umstand, der auf russischer Seite nicht unbedingt Vertrauen schafft.

Und wenn demnächst Verantwortliche für das Verbrechen benannt werden, dann ist das kein Anlass für militärische Strafaktionen, für Bombardements und Artilleriebeschuss. Dann muss die Stunde der Justiz anbrechen. Die Verdächtigen gehören vor den Internationalen Strafgerichtshof, nichts anderes. Das ist zumindest in Rechtsstaaten so üblich.

Wie die USA die Welt umspannt und terrorisiert!

Helft mir, ich bin völlig verwirrt!
Vor einigen Wochen wurde uns allen im Westen erzählt, die Besetzung von Regierungsgebäuden in Kiew sei gut und rechtens. Es wurde uns von den Politikern und den Medien erzählt, es handelt sich um friedliche Demonstranten die sich für Demokratie einsetzen. Die Regierungen der USA und der EU-Länder warnten die damalige ukrainische Regierung, keine Gewalt gegen diese „friedlichen Demonstranten“ anzuwenden, obwohl wir Berichte sahen, es handelt sich grösstenteils um maskierte Gewalttäter die Brandbomben gegen die Polizei warfen, mit Schlagstöcken gegen die Sicherheitskräfte vorgingen, Statuen zerstörten und Gebäude in Brand setzten. Keinen Monat später wird uns erzählt, Leute die Regierungsgebäude in der Ostukraine besetzen sind nicht für Demokratie, sondern es handelt sich um „Militante“ und sogar um „Terroristen“. Es wird uns gesagt, die neue „Regierung“ in Kiew darf selbstverständlich gegen die Besetzer mit Gewalt vorgehen. Ja sogar mit Panzern und Soldaten. Warum war der Einsatz von Gewalt im Januar und Februar völlig unakzeptabel und jetzt ist er in Ordnung? Warum ist das was vorher falsch war jetzt plötzlich richtig?
Helft mir, ich bin völlig verwirrt!

Als die Proteste gegen die ukrainische Regierung während des Winters in Kiew abliefen, kamen zahlreiche westliche Politiker zu Besuch und mischten sich unter die Demonstranten auf dem sogenannten Euromaidan. Alle waren sie da, aus Amerika die Senatoren John McCain und Chris Murphy, sowie die Vizeaussenministerin Victoria Nuland, die sogar Brötchen und Kekse verteilte, aus Deutschland Aussenminister Guido Westerwelle, aus Brüssel Catherine Ashton und vom Europaparlament Rebecca Harms “Die Grünen”, auch die Aussenminister von Polen und Schweden, Radosław Sikorski und Carl Bildt, bekundeten ihre Solidarität mit den Demonstranten, NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen rief dazu auf die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu gewährleisten. Aber es hat sehr viele Proteste gegen Regierungen der EU-Länder gegeben, wo zigtausende Menschen, teilweise Hunderttausende protestiert haben, in Athen, Rom, Madrid und Paris. Keine einzige dieser Demonstrationen wurde von den oben genannten oder überhaupt von Politikern besucht, keiner hat sich unter die Leute gemischt und Victoria Nuland hat auch keine Kekse verteilt. Wenn sie sich mit den Demonstrationen gegen die Regierung in Kiew solidarisierten und es als besonderen Ausdruck von „Demokratie“ bezeichneten, warum nicht auch gegen Regierungen in Westeuropa?
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Nach der Unabhängigkeitserklärung der Krim und dem Beschluss ein Referendum abzuhalten, verkündete US-Aussenminister John Kerry im TV am 2. März: „Man überfällt nicht ein anderes Land mit erfundenen Vorwand, um seine Interessen durchzusetzen.“ Hab ich da was verpasst? Haben die Amerikaner die Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden, was sie als Vorwand nutzten um das Land zu überfallen? Ausserdem kann ich mich irgendwie dunkel daran erinnern, die USA haben praktisch immer in den letzten 70 Jahren Länder mit erfundenen Vorwänden überfallen. Warum geht dann Obama her und bezeichnet das Resultat der demokratischen Abstimmung auf der Krim für einen Anschluss an Russland als viel viel schlimmer im Vergleich zum brutalen, verbrecherischen, mörderischen Angriffskrieg gegen den Irak, wodurch 1,4 Millionen Menschen getötet und 4 Millionen flüchten mussten?
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Es wird uns von den sehr seriösen Politikern und glaubwürdigen Medienexperten erzählt, das Referendum auf der Krim ist ungültig, weil die Krim unter „militärischer Besatzung“ durch die Russen stand. Das Russland schon seit über 200 Jahren auf der Krim Militär stationiert ist eine andere Sache. Das über 90 Prozent der Bevölkerung sich Russland anschliessen will auch. Vor 14 Tagen fanden in Afghanistan Präsidentschaftswahlen statt, aber das Land ist seit 13 Jahren militärisch besetzt, nämlich von den USA, NATO und vielen anderen Ländern aus der „Koalition der Willigen“. Die Wahl in Afghanistan wird von den westlichen Politikern und Medien als grosser Sieg für die Demokratie bezeichnet. NATO-Chef Anders Fogh Rasmussen nannte es „einen historischen Moment für Afghanistan“. Warum wird die Wahl auf der Krim als illegal bezeichnet und die in Afghanistan wird gefeiert?
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Was in Syrien abgeht ist auch für mich sehr verwirrend. Es wird uns gesagt, die radikalen islamistischen Terrorgruppen stellen die grösste Gefahr für uns alle dar, gefährden den Frieden, unsere Sicherheit und unseren „westlichen Lebensstil“. Deshalb muss die Al-Kaida und ähnliche Gruppen vernichtet werden, deshalb fliegen Killerdrohnen über Afghanistan, Pakistan und Jemen herum, deshalb gibt es einen nie endenden Krieg gegen den Terror und das unsere Freiheiten und Rechte deshalb eingeschränkt werden müssen. Die selben Politiker erzählen uns aber, wir müssen den radikalen islamistischen Terrorgruppen Waffen und alles mögliche liefern, damit sie die Regierung in Syrien stürzen können, welche immer die Rechte der religiösen Minderheiten respektiert hat, einschliesslich Christen. Wenn Bomben durch Selbstmordattentäter in Syrien explodieren, unschuldige Menschen dabei sterben, gibt es keine Verurteilung durch unsere Politiker und Medien. Verurteilt wird nur die syrische Regierung, weil sie die Terroristen bekämpft.
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Jetzt kommen wir zur Homosexualität. Es wird uns erzählt, Russland ist ein Land, dass die Schwulen unterdrückt, weil das Parlament ein Gesetz verabschiedet hat, um Kinder vor Frühsexualität zu schützen. Die Politiker und Medien im Westen haben zum Boykott der Olympischen Spiele in Sochi deswegen aufgerufen. Die gleichen Politiker besuchen aber die Golfstaaten, machen dicke Waffengeschäfte mit den Scheichs und küssen die Füsse des Königs, wie den von Saudi-Arabien, wo Homosexuelle im Gefängnis landen oder sogar hingerichtet werden. Der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle, selber ein bekennender Schwuler, besuchte sogar Saudi-Arabien 2012. Sicher ist doch die Einkerkerung und Exekution von Homosexuellen viel schlimmer als der Schutz von Kindern. Wenn die Politiker und Medien im Westen wirklich sich für Schwulenrechte einsetzen, warum wird Russland angegriffen? Warum gibt es keinen Boykottaufruf gegen die arabischen Golfstaaten?
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Es wird uns von den westlichen Politikern und Medien erzählt, die ungarische Partei Jobbik sei eine rechtsextreme Partei und das wäre sehr gefährlich für die Demokratie in Ungarn. Sie selber bezeichnet sich als „werteorientierte, konservative, christliche und patriotische“ Partei. Bei der Parlamentswahl in Ungarn 2014 erreichte die Partei 20,5%, aber sie ist nicht in der Regierung. Die selben Politiker und Medien sind aber völlig begeistert, dass Ultranationalisten und Neonazis der „Swoboda“ und „Rechten Sektor“ in der neuen ukrainischen „Regierung“ beteiligt sind. Sie haben auch eine Schlüsselrolle im illegalen und gewaltsamen Putsch des demokratisch gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch gespielt. Das ist nicht gefährlich für die ukrainische Demokratie. Warum wird die Jobbik in Ungarn verteufelt aber die Nazi-Parteien in der Ukraine nicht?
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Es wird uns erzählt, Russland ist eine aggressive und imperialistische Macht, deshalb müssen wir Angst haben und die NATO muss diese russische „Bedrohung“ vehement begegnen. Wenn man sich aber die Weltkarte anschaut, dann sieht man fast nur NATO-Länder die nahe an der Grenze zu Russland sind oder angrenzen. Diese NATO-Länder haben in den letzten 20 Jahren zahlreiche Staaten angegriffen, bombardiert, besetzt und mit Krieg überzogen, wie Serbien, Libyen, Afghanistan, Irak. Ich sehe aber auf der Karte keine Länder neben der anderen Grossmacht USA liegen, die einer russischen Militärallianz angehören. Die Russische Föderation hat auch keine Länder angegriffen oder besetzt. Amerika ist auch nicht von russischen Militärbasen umgeben, Russland fährt auch nicht vor der Küste von Europa oder Nordamerika mit Flugzeugträgern herum, entsendet keine Kriegsschiffe in den Golf von Mexiko oder stellt Raketen an der Grenze zu den USA auf. Trotzdem wird uns gesagt, Russland wäre sehr gefährlich und bedrohe den Weltfrieden.
Helft mir, ich bin völlig verwirrt!

Ich hör jetzt mal auf, sonst seid ihr noch verwirrter als ich, aber die Liste könnte endlos weitergehen, wie mit der NSA-Spionage, der Montagsdemos, dann Venezuela, Iran, Palästina und vielem mehr. Die Doppelmoral, Heuchelei, Tatsachenverdrehung und Kriegshetze des Westen ist nicht mehr auszuhalten. Wir werden von Psychopathen regiert und informiert, von Leuten wo jedes Wort das sie äussern eine Lüge ist. Die Lüge regiert die Welt und die grösste Lüge ist das Geld.

In englisch geschrieben von Neil Clark auf RT:
http://rt.com/op-edge/west-leaders-ukraine-democracy-600/

Übersetzt und auf deutsch veröffentlicht von Freeman auf: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/04/helft-mir-ich-bin-vollig-verwirrt.html#ixzz2zX1VvukL

Suggestive Bildsprache: Geographie als Werkzeug von Geopolitik

Ein starkes Stück. ARD und ZDF die grossen Propagandisten sind mit Fotoshop unterwegs um uns die Geographie der Krimregion so zu präsentieren wie es ihnen beliebt. Göbbel lässt grüssen!

Die Krim, in Wirklichkeit nur durch 2 kleine Landzungen  mit dem Festland der Ukraine verbunden, wird durch die Präsentation der 2 „öffentlich unrechtlichen“ GEZ Fernsehanstalten als fest mit der Ukraine verbunden dargestellt.

Die Region Krim im Original:

Krim

Die Krimregion gemäss Darstellung der ARD:

Krim nach Fotoshoparbeit der ARDDie Krim gemäss ZDF:

Die Krim nach der Fotoshoparbeit des ZDF

Die Propagandaschau

Das Gezerre um die Krim wird mit allen schmutzigen Tricks geführt, die die Propagandakiste hergibt. Es wird gelogen, verschwiegen, verzerrt und desinformiert, dass man aus dem Staunen nicht heraus kommt. Neben den offensichtlichen Lügen und dreisten Verleumdungen, gibt es auch sehr subtile, aber nichtsdestotrotz wirksame Tricks, wie die Meinung der Bevölkerung gelenkt werden kann.

Da ist zB die Kernfrage, wem denn die Krim eigentlich gehört. Deren Geschichte ist so abenteuerlich, kriegerisch und wechselhaft, dass sich vielerlei Ansatzpunkte für einseitige Darstellungen bieten. Die deutschen Medien betonen gerne die russischen Eroberungen, Vertreibung von Tartaren oder die Schenkung an die Ukraine, verschweigen aber genauso gerne die Besatzung durch Nazi-Deutschland und die damit verbundenen Verbrechen an Zivilisten und Kriegsgefangenen.

Ein subtiler Trick, die Krim schon rein optisch unzweifelhaft der Ukraine zuzuschlagen, zeigt sich in der Verwendung der Karten, die regelmäßig in den Hauptnachrichtensendungen der Staatssender gezeigt werden.

Zunächst einmal ein Blick auf eine geografische…

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Manipulation: Propaganda-Video über Gewalt der ukrainischen Polizei

Grausam! Die Bilder von einem ukrainischen Gefangenen, nackt im Schnee, in Mitten der Polizeikräfte die ihn verspotten, auf den Hinterkopf schlagen und treten, sind um die ganze Welt gegangen. Sie sollen die Brutalität des ukrainischen Regimes zeigen, welches die mutigen, glorreichen Maidan-Platz-Demonstranten versuchen, zu stürzen. Alles scheint klar zu sein. Hier die mutigen aber gepeinigten Demonstranten, auf der anderen Seite die bösen Polizeikräfte des ukrainischen Regimes.

Dabei gibt es aber ein Problem: am Ende der Sequenz erkennt man klar Andrei Dubovik in Uniform. Dieser Herr ist Teil der Opposition, Dubovik verliess schon vor langer Zeit das Innenministerium, um Leiter der Sicherheit der pan-ukrainischen “Heimat” (Batkivshchyna) der im Gefängnis sitzenden Oligarchin Julia Timoschenko zu werden.

Hier die Grossaufnahme von Andrei Dubovik, Gefährte von Timoschenko
Hier die Grossaufnahme von Andrei Dubovik, Gefährte von Timoschenko
Vergleichen Sie selbst, Andrei Dubovik als Ziviler und einmal als "ukrainischer Polizist"
Vergleichen Sie selbst, Andrei Dubovik als Ziviler und einmal als „ukrainischer Polizist“

Laut Wremja sei dieser Propagandafilm vom Fernsehregisseur Andriy Kozhemyakin gedreht worden, der auch für Timoschenko arbeitet [1].

Wie schamlos uns die Medien mit gefälschten Propaganda-Videos narren ist fast unvorstellbar:

Weiterer Vorfall von gezielter Manipulation aufgeflogen:
In der Ukraine hat eine Aktivistin der Anti-Regierungsproteste eingestanden, ihre eigene Entführung erfunden zu haben. Medien hatten vor Dutzenden vermissten Demonstranten berichtet.

Am 24. Januar hatten Medien berichtet, dass Maidan-Aktivistin Alexandra Chailak am Bahnhof von der Spezialeinheit Berkut verschleppt worden sei. Die Ermittlung habe ergeben, dass sich die 19-Jährige zu dem Zeitpunkt der „Entführung“ auf dem Protestplatz Euro-Maidan aufhielt, teilte das ukrainische Innenministerium am Mittwoch mit. Die junge Frau habe gestanden, den Medien mit Absicht falsche Information zugespielt zu haben. Ein gewisser Andrej habe ihr 500 Griwna (knapp 45 Euro) versprochen, wenn sie vor der Kamera über ihre „Entführung“ erzähle. Die versprochene Vergütung habe sie nicht erhalten. Nach Angaben der Behörde ist Chailak zweimal wegen Diebstahl vorbestraft.

In der Ukraine dauern seit dem 21. November Anti-Regierungs-Proteste an. Der Auslöser war die Entscheidung des Kabinetts, den Assoziierungsprozess mit der Europäischen Union auszusetzen und stattdessen den Handel mit Russland auszubauen.

Da es in der Ukraine sehr viele „Andrei’s“ gibt kann natürlich nicht davon ausgegangen werden, dass es sich bei dieser gezielten Manipulation um Andrei Dubovik handelt, ausschliessen kann man es aber auch nicht.

ARD und ZDF: Kriegspropaganda erlernt von Hitler?

Ein Vergleich der heutigen „Berichterstattung“ der „öffentlich-rechtlichen“ TV Sender ARD und ZDF über Kriegsereignisse und der Propaganda während des Nationalsozialismus zeigt erschreckende Parallelen.

Hier ein kleines Beispiel wie die Bevölkerung propagandistisch manipuliert wird. Die gleichen Filmszenen aber während es bei der ARD die böse syrische Regierung sein soll, die sich nicht an den Friedensplan gehalten habe indem sie Homs Angriff, sind es beim ZDF die bösen Taliban die in Kabul (Afghanistan) angegriffen haben.
Was wirklich war ist kann nicht beurteilt werden. Waren es vielleicht auch einfach Drohnenangriffe der USA auf Zvilisten irgendwo auf dem Planet?

Quelle Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/NS-Propaganda
Inhaltlich konzentrierte sich die Propaganda der Nationalsozialisten auf wenige Themen, die sie zu einprägsamen, an die Gefühle appellierende Parolen verarbeitete. Sie folgte damit den Leitvorstellungen von Propaganda, die Adolf Hitler schon in seinem in den Jahren 1924 bis 1926 verfassten Grundlagenwerk Mein Kampf beschrieben hatte: „Gerade darin liegt die Kunst der Propaganda, dass sie, die gefühlsmäßige Vorstellungswelt der großen Masse begreifend, in psychologischer richtiger Form den Weg zur Aufmerksamkeit und weiter zum Herzen der breiten Masse findet“.[1] Wichtige Verbreitungsmittel der NS-Propaganda waren Bücher und Zeitungen, aber auch neue Medien wie Rundfunk und Film. Ein zentraler Bestandteil der NS-Propaganda war insbesondere die nationalsozialistische Filmpolitik. Eine herausragende Rolle spielten zudem öffentliche Versammlungen und Aufmärsche, der Schulunterricht sowie eigene Organisationen wie die Hitlerjugend (HJ) oder der Bund Deutscher Mädel (BdM), aber auch materielle Begünstigungen gegenüber der Bevölkerung. Eine wesentliche Institution für die Verbreitung und Kontrolle nationalsozialistischer Propaganda war das von Propagandaminister Joseph Goebbels geleitete Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.

Der unbekannte Gesichtspunkt

Konsequent gegen Mainstream- und Herdendenken

Tanne's lyrische Lichtungen

Einsame Insel. Tosende See. Peitschender Wind. Finsterer Nadelwald. Lichtungen. Ewige Stunde null? Willkommen.

Walter Friedmann

Für eine solidarische Welt

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Die neue Intoleranz-Fakten, Hintergründe, Einwände

Der Mensch - das faszinierende Wesen

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Die Propagandaschau

Der Watchblog für Desinformation und Propaganda in deutschen Medien

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